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 Betreff des Beitrags: Inhouse-Vergabe 108 GWB
BeitragVerfasst: Mittwoch 25. April 2018, 20:37 
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Registriert: Mittwoch 25. April 2018, 20:27
Beiträge: 2
hi,

ich hätte mal eine Frage zur Inhouse-Vergabe, da ich über google und auch in Beck-online nichts gefunden habe.

Welche Nachteile bzw. Risiken bringt die Inhouse-Vergabe mit sich?

Danke


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 Betreff des Beitrags: Re: Inhouse-Vergabe 108 GWB
BeitragVerfasst: Donnerstag 26. April 2018, 09:31 
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Beiträge: 3751
Wohnort: Frankfurt
Hauptrisiko: Es müssen überhaupt die Voraussetzungen für eine zulässige Inhouse-Vergabe vorliegen. Wenn sie das nicht tun, bleibt das übliche Vergaberecht anwendbar, und wenn man dann trotzdem inhouse vergeben hat, dann hat man ein Problem.

_________________
"Der Angekl. berichtete auch hierüber Prof. Dr. H. und außerdem dem Bundeskanzler Dr. A., der damals zugleich Außenminister war."

--- BGH NJW 1960, 1678


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 Betreff des Beitrags: Re: Inhouse-Vergabe 108 GWB
BeitragVerfasst: Samstag 28. April 2018, 11:38 
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Registriert: Freitag 12. März 2004, 13:55
Beiträge: 8647
Naja Nachteile - kommt auf den Standpunkt an: Für die privaten Wirtschaftsteilnehmer ist die unterbleibende Marktbeteiligung sicherlich ein Nachteil.

Für den Auftraggeber ist ein Risiko, dass öffentliche Auftraggeber schlicht ziemlich teuer sind / sein müssen, d. h. Aufsichts- oder Prüfinstanzen könnten (unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendung bzw. des unterlassenen Vergabeverfahrens) die Frage aufwerfen, ob sich die In-House-Vergabe mit der Verpflichtung zur wirtschaftlichen und sparsamen Haushalts-/Geschäftsführung verträgt.

_________________
»Ich kenne den Schmerz, den ich hatte, weil ich zweimal die Vorhaut mit dem Reißverschluss mitgenommen habe, so dass dieser - also Reißverschluss - einmal in einer Klinik entfernt werden musste.« - Chefreferendar


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 Betreff des Beitrags: Re: Inhouse-Vergabe 108 GWB
BeitragVerfasst: Montag 30. April 2018, 12:20 
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Registriert: Mittwoch 25. April 2018, 20:27
Beiträge: 2
Danke für eure Antworten.

Ihn die Richtung habe ich auch schon überlegt, jedoch keine Literatur, weswegen ich da erstmal Fragen wollte :)

Ich habe jetzt noch von Pfannkuch etwas gefunden. (Inhouse-Vergabe - Pfannkuch untersucht beihilferechtliche Risiken)
Jedoch verstehe ich nicht ob das damit was zu tun hat bzw. das ganze mit dem beihilfrechtlichen nicht


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