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 Betreff des Beitrags: Mehraktiger Delikt Gutachtenaufbau?
BeitragVerfasst: Dienstag 26. September 2017, 09:46 
Hallo zusammen!

Ich komme hier bei einem Problem einfach nicht weiter. Die Fallkonstellation entspricht dem neueren Scheunenmordfall (BGH Urteil vom 03.12.2015, 4 StR 223/15).
Wie würdet ihr die beiden Delikte (Erschlagen mit Metallstange, bei späterem Entdecken dass das Opfer noch lebt Aufschneiden der Kehle) bei der Prüfung verbinden?
Irgendwie fühlt sich eine Lösung Erschlagen Versuch - Kehle aufschneiden Vollendung falsch an (wir hatten Versuch in der VL noch gar nicht aber befreundete fertige Juristen von anderen Unis haben darüber nur gelacht, das wäre in Jura normal und trotzdem würde das erwartet). Ich bin zwar Ersti und wühle mich zurzeit echt mit Mühe durch Literatur und Gerichtsentscheide und bin von der Menge ziemlich erschlagen. Aber ich habe zum Thema "natürliche Handlungseinheit" jetzt schon ein paar Einträge in Lehrbüchern und Entscheiden gefunden und auch der BGH entscheidet sich ja in obigem Fall für diesen Weg. Schwierig finde ich das in einem Gutachten umzusetzen.
Ist es in Ordnung das Erschlagen (das auch als Handlung im Obersatz) zu prüfen und am Ende zum Ergebnis ja er hat sich dadurch strafbar gemacht und dabei die Zweithandlung nur im Gutachten zu besprechen? Ich meine damit in der Kausalität (dass die Ersthandlung in der Zweithandlung fortwirkt), bei der objektiven Zurechnung (atypischer Kausalverlauf) und im Vorsatz? Und dann prüft man doch die Zweithandlung nicht auch noch extra?

Wäre super lieb wenn mir jemand helfen könnte, mir fehlt da noch total der Überblick was erlaubt ist und was ein grober Fehler.

Vielen Dank im Voraus!


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BeitragVerfasst: Dienstag 26. September 2017, 10:32 
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Ach ja, die Scheunenmordentscheidung, absolut krude und falsche Entscheidung des BGH. Trotzdem: Hier gibt's keine Hausarbeitenbesprechung... Herr Günther möchte, dass ihr euch selbst daran versucht.

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BeitragVerfasst: Dienstag 26. September 2017, 10:39 
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