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BeitragVerfasst: Dienstag 12. September 2017, 10:09 
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Beiträge: 1
Hallo liebe Jurawelt,

folgender fiktiver Fall stellt sich als immer grösseres Problem für den betreffenden heraus. Vorweg: es geht hier nicht um die MwSt z.B. aus KFZ Schäden, hier ist die Rechtsprechung eindeutig, sogar mit § geregelt.

Es soll hier zusammenfassend um einen Schadensersatzanspruch aus einer falschen professionellen Einschätzung heraus gehen. Der Fehler ist unstrittig, der Schaden entstanden und beziffert. Es geht hier lediglich um die Frage, ob die angefallenen weiteren Kosten nach dem falschen Gutachten mit oder ohne MwSt zu begleichen sind.

Um sich über eine in die Zukunft gerichtete Investition zu versichern würde der Unternehmer sich über ein professionelles Gutachten absichern wollen. Es kann hier alles angenommen werden, sei es ein Bodengutachten, Gutachten über ein Oldtimer oder gar um teures Gemälde. Der Fehler der begutachtenden Firma war reines Versehen, Daten wurden falsch gelesen und nach Konfrontation wurde der Fehler sofort erkannt und anerkannt.
Das zugrunde liegende Objekt soll schon vor dem Gutachten im Besitz des Auftraggebers gewesen sein, es geht hier also nur um die danach angefallenen Kosten, sei es Aushub bei Grundstück, Restauration bei Auto und Bild. Das Objekt ist faktisch wertlos und kann danach lediglich nur noch zu einem Bruchteil des ursprünglichen Wertes angesetzt werden - ist hier unerheblich, da diese Eigenschaft ja schon immer bestanden hatte.

Müssen die Kosten, die nach dem fehlerhaften Gutachten nun mit oder nur ohne der MwSt bezahlt werden? Es sind ja entstandene Kosten, die bezahlt wurden und nicht um potentielle Kosten etwa wenn bei einem KFZ Schaden nur auf Gutachten abgerechnet würde.

Beide Kontrahenten seien gewerblich.

Ich möchte hier sagen, es soll mit MwSt bezahlt werden, kann dies aber nur schlecht begründen......

Danke!


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BeitragVerfasst: Dienstag 12. September 2017, 11:17 
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