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 Betreff des Beitrags: Unklares Angebot
BeitragVerfasst: Samstag 14. April 2018, 17:49 
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Registriert: Samstag 14. April 2018, 17:36
Beiträge: 1
Hallo zusammen,

folgender fiktiver Fall:

Person A bietet Gruppencoachings an. Er schickt Person B eine Mail mit seinen Konditionen. In dieser Mail schreibt er, dass das gesamte Seminar 500 Euro kostet. Er vergisst "pro Person" zu schreiben. Er schreibt allerdings, dass die Teilnehmeranzahl begrenzt ist und dass die Rechnung sich nach der genauen Anzahl der Teilnehmer bemisst. Der Vertrag kommt mündlich zustande. Es wird vereinbart, dass die per E-Mail genannten Konditionen gelten. Es nehmen 10 Leute für die Person B gebucht hat am Coaching teil.

Frage: Muss Person B nun wirklich nur 500 Euro bezahlen oder muss Person B auf solche offensichtlichen Unklarheiten im Angebot hinweisen? Wie ist ein unklares Angebot auszulegen? Ich habe leider keine Urteile gefunden. Ein Hinweis wo ich die Rechtsprechung finde wäre super. Erklärungsirrtum ist außer Acht zu lassen, da die diesbezüglichen Fristen der Anfechtung nicht eingehalten worden sind.

Mit bestem Gruß und schönes Wochenende


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 Betreff des Beitrags: Re: Unklares Angebot
BeitragVerfasst: Samstag 14. April 2018, 19:42 
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Beiträge: 1337
Trotz rechtlicher Einsprengsel und des Usernamens: Der Fall ist nicht wirklich fiktiv, oder?

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"Der Versicherungsnehmer ist verpflichtet, bei Tod eine Sterbeurkunde vorzulegen." (Nr. 4.6 AVB Reiserücktritt)


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 Betreff des Beitrags: Re: Unklares Angebot
BeitragVerfasst: Samstag 14. April 2018, 22:02 
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Selbstverständlich ist das kein fiktiver Fall...

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Having cats in the house is like living with art that sometimes throws up on the carpet


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 Betreff des Beitrags: Re: Unklares Angebot
BeitragVerfasst: Montag 16. April 2018, 08:18 
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Registriert: Dienstag 4. März 2008, 17:37
Beiträge: 3706
Wohnort: Frankfurt
luranovitcuria hat geschrieben:
Wie ist ein unklares Angebot auszulegen? Ich habe leider keine Urteile gefunden.


Dazu finden sich Ausführungen in jedem handelsüblichen BGB-AT-Lehrbuch. Mitsamt reichlich Verweisen auf Kommentarliteratur und Rechtsprechung. Alternativ kann man natürlich auch direkt in den Kommentaren nachsehen; ich empfehle hier die §§ 133 und 157 BGB.

_________________
"Der Angekl. berichtete auch hierüber Prof. Dr. H. und außerdem dem Bundeskanzler Dr. A., der damals zugleich Außenminister war."

--- BGH NJW 1960, 1678


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