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 Betreff des Beitrags: Re: Kino.to (Streaming) und das UrhG
BeitragVerfasst: Montag 26. Mai 2014, 18:03 
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Beiträge: 2363
Wohnort: Mitten im Wald
Interessant vor allem, daß das AG Streaming-anschauen nicht als als UrhG-widrig wertet:

Zitat:
Vor diesem Hintergrund kann zur Zeit dahinstehen, dass das Gericht das "Streaming" nicht als rechtswidrige Vervielfältigung im Sinne von § 16 UrhG ansieht, da es sich dabei im Sinne von § 44a Nr. 2 UrhG um eine jedenfalls vorübergehende Vervielfältigung handelt...

(Quelle)


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 Betreff des Beitrags: Re: Kino.to (Streaming) und das UrhG
BeitragVerfasst: Donnerstag 5. Juni 2014, 18:51 
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Zum ganzen Fall gibt es jetzt auch einen wikipedia-Artikel. :D

http://de.wikipedia.org/wiki/RedTube-Abmahnaff%C3%A4re


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 Betreff des Beitrags: Re: Kino.to (Streaming) und das UrhG
BeitragVerfasst: Donnerstag 5. Juni 2014, 18:59 
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Registriert: Sonntag 4. Juni 2006, 00:03
Beiträge: 3887
Dürfte für die dort ständig erwähnten Rechtsanwälte eine gute Werbeveranstaltung sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kino.to (Streaming) und das UrhG
BeitragVerfasst: Donnerstag 5. Juni 2014, 19:01 
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Beiträge: 4878
Neuigkeiten gibt es auch:

http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/a ... tzung.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Kino.to (Streaming) und das UrhG
BeitragVerfasst: Dienstag 17. Juni 2014, 13:46 
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Beiträge: 4878
Die folgenden Entscheidungen des EuGH und des AG Hannover stellen wohl den "Gnadenstoß" dar:

Siehe Rn. 13 ff. und 22 ff. : http://curia.europa.eu/juris/document/d ... cid=570785

http://www.wbs-law.de/abmahnung-filesha ... rig-53663/

Das Thema "Streaming-Abmahnung" ist damit wohl endgültig geklärt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kino.to (Streaming) und das UrhG
BeitragVerfasst: Montag 28. Juli 2014, 00:22 
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Registriert: Montag 28. Juli 2014, 00:15
Beiträge: 1
Hallo,

das Urteil vom EuGH vom 5. Juni 2014 räumt ja zumindest mit der RedTube-Affäre auf.

Aber was für Folgen hat dieses Urteil auf das Streamen von Seiten wie kinox.to und Konsorten, deren Inhalte ja aus "offensichtlich rechtswidrigen Quelle" stammen?

Ich hab von einem Kollegen (nicht-Jurist) gehört, dass dieses Urteil zur Folge hat, dass das Streamen selber zwar legal wird, aber das Besuchen der Seite widerum illegal wird. Erklären konnte er mir das nicht.
Vor allem der zweite Teil dieser Aussage ist für mich in keinster Weise nachvollziehbar.

Kann jemand, der sich auskennt, vielleicht Licht ins Dunkel bringen?

maikel


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 Betreff des Beitrags: Re: Kino.to (Streaming) und das UrhG
BeitragVerfasst: Montag 28. Juli 2014, 07:44 
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Das "Besuchen der Seite" wird wohl in keinem Fall illegal sein.

Das Streamen ist nach wie vor umstritten: i.d.R. wird vor §§ 44a und 53 Abs. 1 UrhG davon ausgegangen, dass das bloße Anschauen des Streams grds. keine Verletzung des Urheberrechts darstellt (vgl. NJW 2014, 1553). So sieht das auch die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken (BT-Drs. 18/246). Die Sache ist allerdings noch nicht höchstrichterlich geklärt, also mit Vorsicht zu genießen.

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»Ich kenne den Schmerz, den ich hatte, weil ich zweimal die Vorhaut mit dem Reißverschluss mitgenommen habe, so dass dieser - also Reißverschluss - einmal in einer Klinik entfernt werden musste.« - Chefreferendar


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 Betreff des Beitrags: Re: Kino.to (Streaming) und das UrhG
BeitragVerfasst: Montag 28. Juli 2014, 11:40 
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Beiträge: 4878
famulus hat geschrieben:
Das Streamen ist nach wie vor umstritten: i.d.R. wird vor §§ 44a und 53 Abs. 1 UrhG davon ausgegangen, dass das bloße Anschauen des Streams grds. keine Verletzung des Urheberrechts darstellt (vgl. NJW 2014, 1553)


Aber § 53 I UrhG kann kaum bei Kino.to oder Kinox.to herangezogen werden.

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Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11


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 Betreff des Beitrags: Re: Kino.to (Streaming) und das UrhG
BeitragVerfasst: Montag 28. Juli 2014, 12:11 
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Beiträge: 8009
Stimmt - die Kleine Anfrage betraf die Redtube-Abmahnungen. Bei kinox.to etc. wird wohl immer "eine offensichtlich rechtswidrig hergestellte oder öffentlich zugänglich gemachte Vorlage verwendet", siehe auch die ersten Seiten dieses Freds.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kino.to (Streaming) und das UrhG
BeitragVerfasst: Montag 25. August 2014, 19:38 
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http://www.augsburger-allgemeine.de/dil ... 17202.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Kino.to (Streaming) und das UrhG
BeitragVerfasst: Dienstag 26. August 2014, 14:37 
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Beiträge: 517
Ant-Man hat geschrieben:
http://www.augsburger-allgemeine.de/dillingen/Insolvenzverschleppung-Abmahn-Anwalt-raeumt-Vorwuerfe-ein-id31117202.html

Hauptsache es wird noch von "Thomas U." geschrieben, während iRd Abmahnwelle bereits der Nachname gängig war und im Artikel ausdrücklich auf diese und die Kanzlei verwiesen wird...

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 Betreff des Beitrags: Re: Kino.to (Streaming) und das UrhG
BeitragVerfasst: Montag 29. September 2014, 11:51 
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http://www.zdnet.de/88204292/redtube-ab ... erurteilt/


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 Betreff des Beitrags: Re: Kino.to (Streaming) und das UrhG
BeitragVerfasst: Montag 29. September 2014, 11:57 
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Es war ja so klar, dass zwei Jahre mit Bewährung rauskommen ... aber wenigstens ist die Zulassung damit wohl weg.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kino.to (Streaming) und das UrhG
BeitragVerfasst: Montag 29. September 2014, 12:02 
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Amtsgerichtsrat hat geschrieben:
Es war ja so klar, dass zwei Jahre mit Bewährung rauskommen ... aber wenigstens ist die Zulassung damit wohl weg.


wohl § 14 II Nr. 2 BRAO i.V.m. § 45 I StGB (wobei das Widerrufsverfahren erst noch eingeleitet werden muss)


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 Betreff des Beitrags: Re: Kino.to (Streaming) und das UrhG
BeitragVerfasst: Montag 29. September 2014, 12:47 
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Registriert: Donnerstag 28. Dezember 2006, 10:04
Beiträge: 5931
Ant-Man hat geschrieben:
Amtsgerichtsrat hat geschrieben:
Es war ja so klar, dass zwei Jahre mit Bewährung rauskommen ... aber wenigstens ist die Zulassung damit wohl weg.


wohl § 14 II Nr. 2 BRAO i.V.m. § 45 I StGB (wobei das Widerrufsverfahren erst noch eingeleitet werden muss)


Wohl nicht, denn warum sollte hier ein Amtsfähigkeitsverlust vorliegen?

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