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BeitragVerfasst: Dienstag 3. Oktober 2017, 10:55 
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Registriert: Dienstag 3. Oktober 2017, 10:47
Beiträge: 1
Hallo Forum,

vorneweg: Ein fiktiver Fall

M erhielt im Mai 2016 eine Eigenbedarfskündigung seines Vermieters V, dessen Schwester angeblich in die Wohnung einziehen sollte. Ms Kündigungsfrist waren 9 Monate. M hat der Kündigung nicht widersprochen und hat bereits im August 2016 eine neue Wohnung bezogen. Jetzt hat M von seinem damaligen Nachbarn erfahren, dass nach seinem Auszug eine Studenten-WG eingezogen wäre und nicht die besagte Schwester des V. M schrieb V einen Brief ohne anwaltliche Beratung, dass er sich hintergangen fühle und Schadensersatz will. V antwortete per Anwalt, dass, nach Ms Auszug mitte August, die Wohnung stark renovierungsbedürftig war und er bis Dezember renoviert hätte. Seine Schwester hätte aber im Oktober ihren Freund kennengelernt und verbrachte bereits viel Zeit bei ihm. Außerdem wollte die Schwester in die Wohnung aufgrund der Nähe zur Arbeitsstelle. Ihr Arbeitsverhältnis war befristet und sie ging von einem unbefristeten Arbeitsvertrag nach Ende der Frist aus. Doch sie erhielt wieder nur einen 1-Jahresvertrag und wollte dann nicht mehr in die Wohnung ziehen, weil sie eh einen neuen Arbeitgeber suchen wollte. Damit sei der Eigenbedarf nachträglich weggefallen und da M freiwillig früher ausgezogen ist, hätte der V den M auch nicht mehr darüber informieren müssen. V gibt zu, dass er dann an Studenten vermietet hat, um keinen Leerstand zu haben.

Hätte der M gute Chancen auf Schadensersatz wegen vorgetäuschtem Eigenbedarf?


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BeitragVerfasst: Dienstag 3. Oktober 2017, 11:27 
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Registriert: Donnerstag 10. Januar 2013, 00:09
Beiträge: 10563
pp85 hat geschrieben:
Hallo Forum,

vorneweg: Ein fiktiver Fall


Ganz fiktiv geschlossen. Keine Rechtsberatung.

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