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 Betreff des Beitrags: Kanzleitaugliche Diktiergeräte
BeitragVerfasst: Mittwoch 9. August 2017, 14:51 
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Wir haben in der Kanzlei noch uralte analoge Kassetten-Diktiergeräte mit 80er Jahre Charme, wie sie wohl auch noch in der Justiz Verwendung finden. Mein Chef bat mich um eine kleine Recherche zu einer moderneren Lösung.

Wichtigste Funktionen wären für mich erstmal:

- Digitale Aufnahme in mp3, die per Direktverbindung über den PC ins Netzwerk für das Sekretariat kopiert werden kann.
- Rückspulfunktion mit der Möglichkeit, die Aufnahme ab einem bestimmten Punkt durch Neuaufnahme zu überschreiben (also im Prinzip die gleiche Funktion wie bei Kassettengeräten).
nett wäre zusätzlich: Ladefunktion per USB auch während des Diktats.

Vor allem die Rückspulfunktion scheint zumindest bei den günstigen digitalen Diktiergeräten nicht vorhanden sein. Kann mir vielleicht hier jemand ein Gerät empfehlen, das anwalts- bzw. kanzleitauglich ist?

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 Betreff des Beitrags: Re: Kanzleitaugliche Diktiergeräte
BeitragVerfasst: Mittwoch 9. August 2017, 15:42 
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 Betreff des Beitrags: Re: Kanzleitaugliche Diktiergeräte
BeitragVerfasst: Mittwoch 9. August 2017, 23:56 
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Meine erste Nebentätigkeit in der Kanzlei war es das analoge Diktieren abzuschaffen. Mittlerweile diktieren alle 4 Anwälte mit Philipps.
Alle arbeiten mit der Software Philips Speechexec und den dementsprechenden Fußschaltern.
Ich selbst habe das Älteste aber meines Erachtens beste Gerät. Kein Schnickschnack. Rückspülen, Übersprechen, Einfügen. Mehr braucht kein Mensch. Ich gehe nach dem Prinzip: Ein Diktat eine Karte vor. Packe die Karte dann auf die Akte in einer extra Klarsichthülle mit Kartentasche. Man könnte es aber auch ohne Probleme übers Netzwerk versenden.
Philipps 9400i. Kannst du nicht mehr kaufen. Nur noch gebraucht irgendwo.
Unkapputbar. Erkennt ohne Probleme auch modernere SD Karten.
Die nehmen im DSS Format auf. Extrem Platzsparend.
Kannst aber auch modernere Philipps Geräte nehmen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kanzleitaugliche Diktiergeräte
BeitragVerfasst: Donnerstag 10. August 2017, 00:02 
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[enigma] hat geschrieben:
Wir haben in der Kanzlei noch uralte analoge Kassetten-Diktiergeräte mit 80er Jahre Charme, wie sie wohl auch noch in der Justiz Verwendung finden.


Schon etliche Jahre nicht mehr; da wird digital diktiert.

[enigma] hat geschrieben:
Mein Chef bat mich um eine kleine Recherche zu einer moderneren Lösung.


Wichtig dabei: die bekannte Funktionalität (insbesondere also der Schiebeschalter für Stop, Vor- und Rückspulen) sollte vorhanden sein. Das schränkt die Auswahl ein und macht die Sache teuer, aber alles andere ist die Pest. (Die Polizei verwendet hier Geräte mit getrennten Tasten für Aufnahme, Stop, Vor- und Rückspulen; das ist ... nicht sehr komfortabel.)

[enigma] hat geschrieben:
Wichtigste Funktionen wären für mich erstmal:

- Digitale Aufnahme in mp3, die per Direktverbindung über den PC ins Netzwerk für das Sekretariat kopiert werden kann.
- Rückspulfunktion mit der Möglichkeit, die Aufnahme ab einem bestimmten Punkt durch Neuaufnahme zu überschreiben (also im Prinzip die gleiche Funktion wie bei Kassettengeräten).
nett wäre zusätzlich: Ladefunktion per USB auch während des Diktats.

Vor allem die Rückspulfunktion scheint zumindest bei den günstigen digitalen Diktiergeräten nicht vorhanden sein. Kann mir vielleicht hier jemand ein Gerät empfehlen, das anwalts- bzw. kanzleitauglich ist?


Ganz ehrlich: ich würde da nicht mit irgendeiner Billiglösung anfangen, sondern einen der beiden großen Anbieter nehmen, d.h. Grundig (-> Digta), Olympus oder Philips. Da musst Du Dir dann auch keine Gedanken über MP3 machen (weil es ein spezielles Dateiformat gibt, nämlich DSS/DSS2, das aber alle Hersteller beherrschen) oder über die Datenübertragung (weil eine Software dabei ist, die netzwerkfähig ist).

Vor allem hält das die Umstellung klein: die Sekretärin oder Schreibkraft hat weiter ihre Ohrhörer und den Fußschalter, nur statt des Bandgeräte eben ihren Computer, und der Anwalt hat entweder ein mobiles Gerät mit Schiebeschalter (nur ohne Tonband) und Dockingstation und/oder einen Bedienteil mit Mikro, Lautsprecher und Schiebeschalter, das aber nicht an ein Tonbandgerät, sondern per USB an den Computer gekoppelt ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kanzleitaugliche Diktiergeräte
BeitragVerfasst: Donnerstag 10. August 2017, 09:12 
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MP3 ist doch eher 90er. Verwendet das noch jemand?

Was spricht gegen eine Softwarelösung per Smartphone wie BigHand? Oder gleich in Dragon investieren und dafür die Zahl der AngestelltInnen reduzieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kanzleitaugliche Diktiergeräte
BeitragVerfasst: Donnerstag 10. August 2017, 10:03 
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Ich und ein weiterer Anwalt aus der Kanzlei planen auch auf Dragon umzusteigen um die Belastung für die Angestellten zu reduzieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kanzleitaugliche Diktiergeräte
BeitragVerfasst: Donnerstag 10. August 2017, 10:07 
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thh hat geschrieben:
Ganz ehrlich: ich würde da nicht mit irgendeiner Billiglösung anfangen, sondern einen der beiden großen Anbieter nehmen, d.h. Grundig (-> Digta) [...]


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 Betreff des Beitrags: Re: Kanzleitaugliche Diktiergeräte
BeitragVerfasst: Freitag 11. August 2017, 09:44 
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Danke für die Antworten. Es wird wohl ein Grundig System, werde meinem Chef mal eine Übersicht über Funktionen und Preise der verschiedenen Modelle vorschlagen und alternativ noch den Test einer Spracherkennungssoftware vorschlagen.

thh hat geschrieben:

Vor allem hält das die Umstellung klein: die Sekretärin oder Schreibkraft hat weiter ihre Ohrhörer und den Fußschalter, nur statt des Bandgeräte eben ihren Computer, und der Anwalt hat entweder ein mobiles Gerät mit Schiebeschalter (nur ohne Tonband) und Dockingstation und/oder einen Bedienteil mit Mikro, Lautsprecher und Schiebeschalter, das aber nicht an ein Tonbandgerät, sondern per USB an den Computer gekoppelt ist.


Ich nehme aber an, dass die digitalen Geräte nicht mit den bisher verwendeten Fußschaltern für die Kassetten kompatibel sind, also neu angeschafft werden müssen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Kanzleitaugliche Diktiergeräte
BeitragVerfasst: Freitag 11. August 2017, 14:33 
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[enigma] hat geschrieben:
Danke für die Antworten. Es wird wohl ein Grundig System, werde meinem Chef mal eine Übersicht über Funktionen und Preise der verschiedenen Modelle vorschlagen und alternativ noch den Test einer Spracherkennungssoftware vorschlagen.


Ich meine, man könnte das auch koppeln ...

Und es gibt natürlich auch eine Spracherkennung von Grundig zu den dort üblichen Apothekenpreisen: http://www.grundig-gbs.com/shop/produkte/digitale-diktiergeraete/spracherkennung/

[enigma] hat geschrieben:
Ich nehme aber an, dass die digitalen Geräte nicht mit den bisher verwendeten Fußschaltern für die Kassetten kompatibel sind, also neu angeschafft werden müssen?


Klar. Die Fußschalter haben dann am anderen Ende auch einen USB-Stecker.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kanzleitaugliche Diktiergeräte
BeitragVerfasst: Freitag 11. August 2017, 19:42 
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@thh Danke

Kasimir hat geschrieben:
MP3 ist doch eher 90er. Verwendet das noch jemand?

Was spricht gegen eine Softwarelösung per Smartphone wie BigHand? Oder gleich in Dragon investieren und dafür die Zahl der AngestelltInnen reduzieren.


Dragon wäre auch meine favorisierte Lösung. Vor allem weil wegen des gleichzeitigen Ausfalls (Urlaub, Krankheit, Elternzeit) der erfahrenen ReFas derzeit nur zwei Azubis hier sind, die völlig überfordert sind. Die transkribierten Diktate muss ich teilweise so oft nachkorrigieren, dass ich mit selbst schreiben - oder selbst per Software diktieren - deutlich schneller wäre. Eine Partnerin hat allerdings nen starken bayerischen Dialekt, bin mir nicht sicher, ob Dragon das hinbekommt :D

Werde am Wochenende mal recherchieren, wie hoch die Kosten für die verschiedenen Alternativen bei der Umsetzung bzw. für eine Testphase wären und dann nen Vorschlag machen.

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