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 Betreff des Beitrags: Re: Berufsverbot
BeitragVerfasst: Dienstag 9. Januar 2018, 09:27 
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Registriert: Mittwoch 9. Januar 2013, 23:09
Beiträge: 9615
thh würde sagen: Vielen Dank, ich kann das Verteidigungsmandat leider nicht annehmen, denn an meiner Tür steht doch groß und breit nicht Rechtsanwalt sondern Staatsanwalt. Ich mach da mal einen Vermerk und nehme sie hiermit fest.

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"Just blame it on the guy who doesn't speak English. Ahh, Tibor, how many times you've saved my butt."


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 Betreff des Beitrags: Re: Berufsverbot
BeitragVerfasst: Dienstag 9. Januar 2018, 12:29 
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Registriert: Dienstag 18. August 2009, 14:04
Beiträge: 2735
Wohnort: Südwestdeutschland
immer locker bleiben hat geschrieben:
thh hat geschrieben:
joee78 hat geschrieben:
Keine der von mir beschriebenen Handlungsweisen eines Beschuldigten ist strafbar.


Das ist richtig, aber etwas anderes als "erlaubt".

Ach? Und ich Naivling dachte, alles was nicht ausdrücklich verboten sei, sei erlaubt.


Nicht alles, was nicht *strafbar* ist, ist deshalb nicht *verboten*. - Ich wundere mich etwas, dass man unter Juristen ernsthaft darüber diskutieren muss.


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 Betreff des Beitrags: Re: Berufsverbot
BeitragVerfasst: Dienstag 9. Januar 2018, 15:17 
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Registriert: Donnerstag 11. Juni 2009, 16:48
Beiträge: 5328
joee78 hat geschrieben:
thh hat geschrieben:
joee78 hat geschrieben:
Keine der von mir beschriebenen Handlungsweisen eines Beschuldigten ist strafbar.


Das ist richtig, aber etwas anderes als "erlaubt".


Na dann hoffe ich mal, dass sich bei dir nicht folgende Szene abspielt:

Mandant kommt in deine Kanzlei und sagt, er hätte seine Frau umgebracht, es sieht aber alles nach einem Unfall aus, da die Bremsen am Wagen versagt haben.

Er: "Ich würde gerne sagen, dass es einen technischen Defekt gab, obwohl ich in Wirklichkeit die Bremsschläuche durchgeschnitten hab."

Du: "Das ist aber nicht erlaubt."

:-k


Du erklärst dann aber hoffentlich, dass du als Anwalt nicht lügen darfst und daher die weitere Freispruchverteidigung nicht gerade einfacher durch seine Offenheit geworden ist...

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Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11


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 Betreff des Beitrags: Re: Berufsverbot
BeitragVerfasst: Dienstag 9. Januar 2018, 18:04 
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Registriert: Mittwoch 28. November 2007, 18:06
Beiträge: 9958
Wohnort: Berlin
thh hat geschrieben:
immer locker bleiben hat geschrieben:
thh hat geschrieben:
joee78 hat geschrieben:
Keine der von mir beschriebenen Handlungsweisen eines Beschuldigten ist strafbar.


Das ist richtig, aber etwas anderes als "erlaubt".

Ach? Und ich Naivling dachte, alles was nicht ausdrücklich verboten sei, sei erlaubt.


Nicht alles, was nicht *strafbar* ist, ist deshalb nicht *verboten*. - Ich wundere mich etwas, dass man unter Juristen ernsthaft darüber diskutieren muss.

Ich mich auch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Berufsverbot
BeitragVerfasst: Dienstag 9. Januar 2018, 18:08 
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Registriert: Mittwoch 9. Januar 2013, 23:09
Beiträge: 9615
Please: Ihr seid alles Juristen; definiert doch mal „verboten“!

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 Betreff des Beitrags: Re: Berufsverbot
BeitragVerfasst: Dienstag 9. Januar 2018, 18:21 
Super Mega Power User
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Registriert: Donnerstag 11. Juni 2009, 16:48
Beiträge: 5328
Tibor hat geschrieben:
Please: Ihr seid alles Juristen; definiert doch mal „verboten“!


ICH! Alles was nicht erlaubt ist...

Oh moment... Wir drehen uns im Kreis!

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Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11


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 Betreff des Beitrags: Re: Berufsverbot
BeitragVerfasst: Mittwoch 10. Januar 2018, 01:47 
Fossil
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Registriert: Mittwoch 28. November 2007, 18:06
Beiträge: 9958
Wohnort: Berlin
Tibor hat geschrieben:
Please: Ihr seid alles Juristen; definiert doch mal „verboten“!

Unsachlich macht die Diskussion doch viel mehr Spaß. Die Kernargumente sind doch ausgetauscht ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Berufsverbot
BeitragVerfasst: Freitag 12. Januar 2018, 14:28 
Häufiger hier
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Registriert: Donnerstag 22. November 2007, 12:48
Beiträge: 107
Wohnort: Brandenburg
Ich äußere mich eigentlich ziemlich selten hier, aber jetzt muss ich es doch mal tun.
Der Anwalt aus dem Artikel ist aus meiner Stadt.
Das Berufsverbot wurde nicht nur wegen seiner vielen Klagen erhoben, sondern wegen seiner unmöglichen sehr respektlosen, bedrohenden und provozierenden Art. Alle Klagen/Schriftsätze sind immer unsachlich. Er lächelt stolz in die Kamera und erzählt wie toll seine Mitarbeiterinnen den Stempel "Widerspruch" auf jeden Harzt IV Bescheid knallen. Soll er sich dann rechtlich zu den Gründen äußern, stellt er einfach jeden (wortwörtlich) für doof dar. Ganz ganz schwierige Situation. Aber das Berufsverbot war abzusehen. Das traurige ist, dass die Leute, die falsche Hartz IV Bescheide haben, bei ihm keine große Hilfe bekommen haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Berufsverbot
BeitragVerfasst: Freitag 12. Januar 2018, 17:22 
Fossil
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Registriert: Mittwoch 28. November 2007, 18:06
Beiträge: 9958
Wohnort: Berlin
Mag alles sein. Mein Punkt ist nur: das, was bisher nur pauschal berichtet wurde, dürfte für ein Berufsverbot nicht reichen. Es bedarf schon konkreterer Vorwürfe, um da derart einzuschreiten. Mag sein, dass solche berechtigt wären, das kann ich nicht beurteilen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Berufsverbot
BeitragVerfasst: Freitag 12. Januar 2018, 18:21 
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Registriert: Sonntag 22. Oktober 2017, 16:03
Beiträge: 128
@ilb: Die Anklage hast Du gelesen?


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