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BeitragVerfasst: Sonntag 4. Februar 2018, 13:32 
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Nächste Woche starten wir in der Kanzlei einen Testlauf mit digitalen Diktiergeräten und Spracherkennungssoftware. Bisher war geplant, eine Dragon Legal Lizenz anzuschaffen. Nun habe ich mich gestern mit zwei befreundeten Anwälten getroffen, die ebenfalls Spracherkennungssoftware nutzen und beide sagten, Dragon Legal sei das Geld (1000 Euro pro Lizenz) nicht wert. Beide nutzten die normale Version, also Dragon Naturally Speaking (300 Euro pro Lizenz) ohne das Fachvokabular. Das würde die Software ohnehin dazulernen.

Gibt es im Forum Meinungen dazu?

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BeitragVerfasst: Sonntag 4. Februar 2018, 13:48 
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Ich hatte die reguläre Version genutzt. Die kann man mit Texten füttern, die man bisher geschrieben hat. Dann kann er die Wörter lernen. Wie ich es verstanden habe, spart man sich im Legal Upgrade den Anlernprozess; freilich nur dann, wenn man Mainstream-Rechtsvokabular benötigt und eine durchschnittlich hochdeutsche Aussprache hat.

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BeitragVerfasst: Sonntag 4. Februar 2018, 13:49 
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Ich benutze Dragon zZt aber nicht mehr. Ich konnte mich nicht an die Arbeitsweise gewöhnen, denn bei komplexen Schreibwerken reift bei mir der Gedanke beim Schreiben.

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BeitragVerfasst: Sonntag 4. Februar 2018, 14:26 
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Ich nutze seit mehreren Jahren beides regelmäßig; die Legal-Version am Arbeitsplatz und die "normale" Ausgabe am heimischen Arbeitsplatz. Aus dieser Erfahrung neige ich ebenfalls zu der von Dir zitierten Ansicht. Man tut sich bei der Legal-Version da und dort etwas leichter (keine Krücken wie "Paragraph dreihundertsechsohneleerschrittkleinc" nötig), was allerdings den enormen Preisunterschied m. E. nicht aufwiegt. Die Fehlerquellen sind sehr ählich (z. B. "Paragraph" wird nach einiger Zeit stur mit "§§" umgesetzt). Nachbearbeiten muss man die so produzierten Texte überdies hier wie dort; z. B: gerade dann, wenn es um Eigennamen geht. Die Legal-Version hat aber auch schon aus einem Fahrrad ein "Wahrrad" oder aus "in dubio pro reo" ein "von Tokio nach Rio" gemacht.


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BeitragVerfasst: Montag 5. Februar 2018, 01:15 
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Und dann auch noch Tokyo falsch geschrieben. Würde definitv abraten.


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BeitragVerfasst: Montag 5. Februar 2018, 08:15 
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Ich habe zwischendurch mal versucht, ein paar Urteile damit zu diktieren. Fand es ziemlich nervig, dass man ständig darauf achten muss, dass nichts falsch verstanden/geschrieben wird. Ich kann relativ schnell tippen und bin damit wahrscheinlich schneller, als beim diktieren mit anschließender Korrektur.


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BeitragVerfasst: Montag 5. Februar 2018, 10:50 
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Danke für die Antworten. Werde mal vorschlagen, die normale Version zu testen. Sollte man nach ner Weile merken, dass es ohne die Legal Version nicht geht, wären die Kosten für die Umstellung geringer als umgekehrt.

sai hat geschrieben:
Ich habe zwischendurch mal versucht, ein paar Urteile damit zu diktieren. Fand es ziemlich nervig, dass man ständig darauf achten muss, dass nichts falsch verstanden/geschrieben wird. Ich kann relativ schnell tippen und bin damit wahrscheinlich schneller, als beim diktieren mit anschließender Korrektur.


Ich auch. In der Kanzlei gibt es aber das eiserne Gesetz, dass die Anwälte nicht selbst tippen. Was bei der Menge an Text, die hier täglich rausgehauen wird auch tatsächlich auf Dauer nicht machbar wäre, wenn man daneben noch was anderes machen will. Die Schreibkräfte sind im Moment aber völlig überlastet. Und es nervt extrem, wenn man diktiert und das Ergebnis Stunden oder sogar einen Tag später zurückbekommt und diktieren/ergänzen muss, während man schon wieder mit ner anderen Sache beschäftigt ist. Dann lieber alles in einem Arbeitsgang.

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BeitragVerfasst: Montag 5. Februar 2018, 12:32 
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[enigma] hat geschrieben:
Ich auch. In der Kanzlei gibt es aber das eiserne Gesetz, dass die Anwälte nicht selbst tippen. Was bei der Menge an Text, die hier täglich rausgehauen wird auch tatsächlich auf Dauer nicht machbar wäre, wenn man daneben noch was anderes machen will. Die Schreibkräfte sind im Moment aber völlig überlastet. Und es nervt extrem, wenn man diktiert und das Ergebnis Stunden oder sogar einen Tag später zurückbekommt und diktieren/ergänzen muss, während man schon wieder mit ner anderen Sache beschäftigt ist. Dann lieber alles in einem Arbeitsgang.


Teil mal bitte mit wofür du dich dann letztendlich entschieden hast.
Interessiert mich auch sehr. Bei uns dasselbe Problem. Ist eine Reno krank, dann landen die Sachen 4 Tage später hier.

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BeitragVerfasst: Montag 5. Februar 2018, 21:18 
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Also, ich besorge mir jeweils die aktuellste "Dragon Naturally Speaking"-Version, die kostet immer so um die 130 €, und bei Bedarf ein neues Headset. Damit diktiere ich an meinem PC und drucke dann auch aus. Wofür muss man 300 € pro Lizenz ausgeben?


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BeitragVerfasst: Montag 5. Februar 2018, 22:05 
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j_laurentius hat geschrieben:
Also, ich besorge mir jeweils die aktuellste "Dragon Naturally Speaking"-Version, die kostet immer so um die 130 €, und bei Bedarf ein neues Headset. Damit diktiere ich an meinem PC und drucke dann auch aus. Wofür muss man 300 € pro Lizenz ausgeben?


zB. weil die Home Version nicht für die gewerbliche Nutzung lizensiert ist und ich nicht ins Gefängnis will ;)

Ich habe wie gesagt nur einen Händler gefunden, der die Legal-Variante in einer Testversion für 150 Euro anbietet. Für die normale Variante scheint es gar keine Testversion zu geben? :-k Ernüchternd war auch mein Anruf bei Soldan, ob sie für ne 1000-Euro-Software wirklich keine Testversion haben. "Nein, und umtauschen können Sie auch nicht, weil Software". ::roll:

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BeitragVerfasst: Montag 5. Februar 2018, 22:35 
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[enigma] hat geschrieben:

zB. weil die Home Version nicht für die gewerbliche Nutzung lizensiert ist und ich nicht ins Gefängnis will ;)



Ups. Die Einschränkung ist mir ehrlich noch nicht bewusst geworden 8-[

Hätte ich mal besser nicht nachgefragt...


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BeitragVerfasst: Dienstag 6. Februar 2018, 00:05 
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j_laurentius hat geschrieben:
[enigma] hat geschrieben:

zB. weil die Home Version nicht für die gewerbliche Nutzung lizensiert ist und ich nicht ins Gefängnis will ;)



Ups. Die Einschränkung ist mir ehrlich noch nicht bewusst geworden 8-[

Hätte ich mal besser nicht nachgefragt...


Bin mir auch nicht sicher, ob das wirklich zutrifft, aber die 100 Euro Version ist ja die Home-Version. Und die ist bei Software meistens nur für den privaten Gebrauch lizensiert.

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BeitragVerfasst: Dienstag 6. Februar 2018, 01:06 
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Herr Anwalt hat geschrieben:
Ist eine Reno krank, dann landen die Sachen 4 Tage später hier.


Das ist doch der Normalbetrieb (wobei es nur in Haftsachen so schnell geht)?


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BeitragVerfasst: Dienstag 6. Februar 2018, 13:15 
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[enigma] hat geschrieben:
j_laurentius hat geschrieben:
[enigma] hat geschrieben:

zB. weil die Home Version nicht für die gewerbliche Nutzung lizensiert ist und ich nicht ins Gefängnis will ;)



Ups. Die Einschränkung ist mir ehrlich noch nicht bewusst geworden 8-[

Hätte ich mal besser nicht nachgefragt...


Bin mir auch nicht sicher, ob das wirklich zutrifft, aber die 100 Euro Version ist ja die Home-Version. Und die ist bei Software meistens nur für den privaten Gebrauch lizensiert.


Das hat mir jetzt keine Ruhe gelassen. Bin heute nicht im Büro, aber ich habe mal bei Amazon gecheckt, welche Version ich dort gekauft habe. Die heißt "Dragon Naturally Speaking 13.0 Premium". Gibt es allerdings nicht mehr, jedenfalls nicht in deutscher Sprache. Ich finde aber nichts dazu, ob die gewerbliche Nutzung zulässig ist oder nicht. Nach meiner Erinnerung gab es davon auch eine "Home"-Version, aber die habe ich (bewusst) nicht gekauft, und ich meine, die Premium-Version darf gewerblich genutzt werden. Kostete um die 130 €.

Etwas Vergleichbares scheint es aber aktuell tatsächlich nicht mehr zu geben.


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BeitragVerfasst: Dienstag 6. Februar 2018, 13:25 
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Die Lizenz, muss sie jährlich neu erworben werden, oder einmal - für immer? Endet der Support?

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