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BeitragVerfasst: Dienstag 6. Februar 2018, 14:12 
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@j_laurentius

Sorry, wollte die keine Angst machen :D Premium wird auf der Herstellerseite ja ausdrücklich auch zum Erstellen von Geschäftsdokumenten beworben. Ich dachte du meinst die Home Version.

@Herr Anwalt

Lizenz bleibt gültig, kein Abo. Upgrades auf neue Versionen kosten Geld, aber zumindest bei Legal deutlich weniger als die Erstanschaffung. Keine Ahnung wegen Support.

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BeitragVerfasst: Dienstag 6. Februar 2018, 14:31 
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Thx. Ich glaub das Ding wird bei mir bald mal fällig. Diese Unabhängigkeit ist schon praktisch.

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BeitragVerfasst: Dienstag 6. Februar 2018, 17:09 
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spart man durch das diktieren (ob mit/ohne dragon) im arbeitsalltag tatsächlich so viel zeit? hab absolut keine ahnung, kann mir aber gar nicht vorstellen dass der unterschied zwischen tippen und einsprechen so wesentlich ist wenn man halbwegs flott tippt? und doch auch unpraktisch wenn man sein produkt beim verfassen und danach erst mal nicht vor sich sieht?

dragon funktionierte bei mir, jedenfalls wegen des korrekturbedarfs, nicht wirklich schneller als tippen iirc.


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BeitragVerfasst: Dienstag 6. Februar 2018, 17:40 
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Ich für meinen Teil tippe ungefähr genauso schnell, wie ich spreche, das ist nicht der springende Punkt. Das Diktieren mit Spracherkennung empfinde ich halt als deutlich weniger anstrengend als das Tippen; wenn ich alles tippen müsste, was ich Dragon diktiere, hätte ich wohl noch verspanntere Schultern und Nacken als jetzt schon. Außerdem kann man während des Diktierens in Akten oder Schriftstücken blättern. Den Korrekturbedarf nehme ich da in Kauf.

Recht praktisch finde ich halt auch, dass man sich einiges an Formatierungsarbeit sparen kann, wenn man mit Spracherkennung arbeitet. Man sagt einfach "markier" und den Text, der markiert werden soll, und dann einen Formatierungsbefehl, oder man sagt "fett" und dann den Text, der fett gedruckt werden soll, und das macht die Spracherkennung dann brav. Man muss nicht mit der Maus erst Text markieren und dann noch anklicken, was mit dem Text geschehen soll.


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BeitragVerfasst: Dienstag 6. Februar 2018, 17:46 
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Naja, ob "markier" + zu markierenden Text aufsagen + "fett" so viel schneller ist als ich mit der Maus... :D

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»Ich kenne den Schmerz, den ich hatte, weil ich zweimal die Vorhaut mit dem Reißverschluss mitgenommen habe, so dass dieser - also Reißverschluss - einmal in einer Klinik entfernt werden musste.« - Chefreferendar


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BeitragVerfasst: Dienstag 6. Februar 2018, 18:12 
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Soweit man zudem mit Copy&Paste arbeiten kann, ist es fürchterlich unbequem. Wenn man aus anderen Schriftsätzen (Sachverhalt, Auffassungen), Entscheidungen, Literatur kopiert, muss man idR den Tempus und den Stil anpassen und zudem verhackstückelte Satzteile bearbeiten. Das geht dann mit der Tastatur schneller, als wenn man hier und da Halbsätze diktiert.

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BeitragVerfasst: Dienstag 6. Februar 2018, 18:27 
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arlovski hat geschrieben:
spart man durch das diktieren (ob mit/ohne dragon) im arbeitsalltag tatsächlich so viel zeit?


Jein. Wer "nur" schnell tippt und nicht das 10-Finger-System beherrscht, spart wahrscheinlich in jedem Fall zeit, weil die Fehlerquote deutlich geringer ist. Ansonsten kommt es darauf an, was verfasst werden soll. Das Diktieren hat den großen Vorteil, dass man währenddessen in Akten oder PDF-Dokumenten blättern kann; sind zum Beispiel viele Zahlen und Daten zu übernehmen, ist das Diktieren effizienter. Ansonsten kommt es darauf an - auch, wie sehr man seine Gedanken ordnen kann und "druckreif" formuliert, oder ob man "iterativ" arbeitet, d.h. erst einmal einen groben Entwurf zu Papier bringt und diesen dann (mehrfach) überarbeitet. Es kann sich auch bewähren, erst einmal einen groben Entwurf zu diktieren und diesen dann später zu überarbeiten.

arlovski hat geschrieben:
und doch auch unpraktisch wenn man sein produkt beim verfassen und danach erst mal nicht vor sich sieht?


Ja, das ist ein Manko - je größer der zeitliche Abstand, desto mehr. Am Folgetag ist meist nicht so das Problem, aber wenn die Diktate (wie regelmäßig üblich) erst nach Tagen, im Extremfall erst nach Wochen zurückkommen, ist man natürlich aus der Sache erst einmal einigermaßen raus.

arlovski hat geschrieben:
dragon funktionierte bei mir, jedenfalls wegen des korrekturbedarfs, nicht wirklich schneller als tippen iirc.


Ich sehe für mich (!) in einem solchen System auch keinen Vorteil; entweder "richtig" diktieren oder gleich selbst schreiben. Andere kommen anders besser klar; das ist auch viel eine Frage der Vorlieben, der Gewöhnung und des eigenen Arbeitsstils.


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BeitragVerfasst: Dienstag 6. Februar 2018, 18:46 
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Tibor hat geschrieben:
Soweit man zudem mit Copy&Paste arbeiten kann, ist es fürchterlich unbequem. Wenn man aus anderen Schriftsätzen (Sachverhalt, Auffassungen), Entscheidungen, Literatur kopiert, muss man idR den Tempus und den Stil anpassen und zudem verhackstückelte Satzteile bearbeiten. Das geht dann mit der Tastatur schneller, als wenn man hier und da Halbsätze diktiert.


Copy&Paste inkl. etwaiger Änderungen ist natürlich schneller als den fraglichen Text zu diktieren, aber man ist ja nicht gehindert, die Tastatur einzusetzen, wo man das für sinnvoll erachtet. Die Formatierungsbefehle finde ich aber schon sehr praktisch. Ich sage "fett Anlage K1" und schon steht "Anlage K1" im Fettdruck da, ich muss nicht mit der Maus zielen, um nicht etwa noch ein Klammerzeichen mit zu formatieren, und wenn ich z.B. im ganzen Schriftsatz "Anlage" fettgedruckt haben möchte, sage ich "fett Anlage", dann fragt Dragon nach, welches Wort "Anlage" ich fett formatiert haben möchte, dann sage ich "nimm alle" und schon sind alle Wörter "Anlage" fett gedruckt. Der Befehl fürs Löschen ist auch sehr nett und man löscht nicht versehentlich etwas, was man nicht gelöscht haben wollte. Also ich finde es gut.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 14. Februar 2018, 23:57 
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Wir haben die Dragon Legal Testversion jetzt seit ner Woche im Einsatz und sind sehr davon angetan. Gefühlte Zeitersparnis: enorm.

Für nen Einzelanwalt, der selbst tippt, mag das keinen Sinn machen. Aber in Kanzleien mit vielen Diktaten und Schreibarbeit im Sekretariat sind die Vorteile mE schon deutlich. Ich habe meine Schriftsätze zeitnah nach dem Diktat fertig und muss sie nur noch den Partnern vorlegen, die Schleife Anwalt -> Sekretariat -> Anwalt -> Sekretariat -> Anwalt -> Partner -> Sekretariat -> raus wird drastisch verkürzt :D

Es ist halt sehr angenehm, sich nicht tage- oder wochenlang immer wieder mit Schriftsätzen beschäftigen zu müssen, mit denen man eigentlich schon abgeschlossen hat, während man sich gerade auf was neues konzentriert.

Die Erkennungsleistung ist extrem gut, wobei das nicht überrascht, wenn man sich anschaut, wie weit die ganze Spracherkennungstechnik heute ist. Neue Begriffe werden schnell gelernt.

Noch nicht ausprobiert habe ich ddie Auswertung von Dokumenten durch die Software, um die Erkennungsleistung zu verbessern. Ich nehme an, das läuft alles lokal und nicht in einer Cloud? Ansonsten wäre das berufs- und datenschutzrechtlich wohl kaum zulässig, was ich mir bei ner speziell für Juristen angebotenen Software irgendwie nicht vorstellen kann.

Die Anschaffung ist jetzt jedenfalls fest geplant, stellt sich nur die Frage ob Legal oder die normale Variante. Für die normale Version gibt es leider keine Testversion. Mal schauen.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 15. Februar 2018, 09:29 
Fleissige(r) Schreiber(in)
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Beiträge: 251
Danke für den Erfahrungsbericht. Ich werde dann wohl auch bald umsteigen und berichten.

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BeitragVerfasst: Freitag 16. Februar 2018, 23:48 
Noch selten hier
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Beiträge: 10
Ich nutze die Version 13 Home. Die kostete mal 85 €. Wie es aussieht, gibt es die auch noch zu kaufen, nun für 99€ brutto. Dass man die Lizenz der Home-Edition nur für private Zwecke nutzen darf, steht da nirgendwo. Keine Ahnung, ob ich hier einen Link setzen darf, ich probiere es mal aus:

https://shop.nuance.de/store?Action=Dis ... =nuanceeu#


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BeitragVerfasst: Samstag 17. Februar 2018, 22:40 
Newbie
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Registriert: Samstag 17. Februar 2018, 22:30
Beiträge: 1
Hi,

die DNS Home 13 Software + 1 User/Gerät-Lizenz gibt es aktuell sogar schon ab 59,95€ zu erwerben. Für den privaten Bereich bietet sich auch der kostenlose Dienst von google docs an.

LG


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