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 Betreff des Beitrags: Internationalität Jura-Studium
BeitragVerfasst: Samstag 21. Oktober 2017, 18:30 
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Hallo,
ich hätte eine Frage: Ich würde gerne einmal als Anwalt in London oder einer großen Stadt in Amerika/Kanada oder Australien in einer großen Kanzlei wie Linklaters, Clifford Chance etc. arbeiten.
Nun zu meiner Frage, da es in Amerika grundsätzlich zu teuer ist zu studieren und ich es in England womöglich nicht schaffe zum Studium an einer guten Uni angenommwn zu werden, überlege ich in der Schweiz zu studieren, da es dort eben auch das Bachelor/Master System gibt. Zu meiner Frage, kann ich wenn ich einen Bachelor in der Schweiz mache und dann einen Master in England in England als Anwalt arbeiten und würde ich dann auch als Anwalt bei einer der großen Kanzleien angenommen werden. Und, wöre es auch möglich ein Jahr in def Schweiz zu studieren und sich dann mit guten Noten erneut in England zu bewerben. Ich würde mich gerne auf Banken und M&A spezialisieren. Und gibt es auch eine Zuöassung zum internationalen Anwalt, und wie erwirbt man diese?
Es wäre toll wenn mich jemand aufklären könnte.
Danke im Voraus


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 Betreff des Beitrags: Re: Internationalität Jura-Studium
BeitragVerfasst: Sonntag 22. Oktober 2017, 10:55 
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In England musst du überhaupt keinen Master machen, um Anwalt zu werden, weshalb es auch nichts bringt einen Schweizer Bachelor davor zu schalten. Vielmehr eine Ausbildung zum Soliciter oder Barrister. https://de.wikipedia.org/wiki/Solicitor
Wenn du in England als Anwalt arbeiten willst, würde ich deshalb ohnehin so schnell wie möglich dort auch studieren und das Rechtssystem kennenlernen. Schweizer Recht bringt dir für UK nix.
Wenn du hier nicht gut genug bist, um an einer ordentlichen Uni angenommen zu werden (muss ja nicht top 3 sein), kann dir niemand sagen, ob du dann im fremdsprachigen Recht gut genug sein wirst, um genommen zu werden. Du scheinst auch recht unrealistische Vorstellungen davon zu haben, was den Inhalt angeht, wenn du in der Schweiz studieren willst, um in UK zu arbeiten. Erstmal gründlich informieren und dann vllt. auch die Träume etwas auf den Prüfstand stellen. Warum willst du das denn, würde ich mich fragen.

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»Natürlich ist das herablassend. Torquemada ist mir gegenüber herablassend, ich bin esprit gegenüber herablassend. So ist die Nahrungskette in diesem Forum nunmal.« - Swann


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 Betreff des Beitrags: Re: Internationalität Jura-Studium
BeitragVerfasst: Sonntag 22. Oktober 2017, 11:00 
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Bitte auch den anstehenden Brexit nicht vergessen. :-w

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 Betreff des Beitrags: Re: Internationalität Jura-Studium
BeitragVerfasst: Sonntag 22. Oktober 2017, 12:11 
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Beiträge: 7
Nun, ich werde wohl einen Abi-Schnitt von 1,7 haben und damit ist es schwer bei den besseren Unis (Top 30) angenommen zu werden. Und Das Schweizer Recht hatte ich im Sinn, da die Uni Zürich ein enge Zusammenarbeit mit dem King's College und der University of California Berkeley hat, die jeweils ein Double-Degree Masterprogramm beinhaltet. Ich kann schon in England den LLB erwerben, jedoch bin ich eben nicht sicher auf welcher Uni, und wenn es eine weniger renommierte ist, werde ich wohl auch nicht bei Top-Kanzleien angestellt werden, oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: Internationalität Jura-Studium
BeitragVerfasst: Sonntag 22. Oktober 2017, 13:04 
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Mit 1,7 wirst du in Deutschland problemlos eine Fakultät finden. Dann machst du eben deine zwei Prädikatsexamen, den Doktor und nen Master in Oxbridge und fertig ist die Großbudenkarriere.

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 Betreff des Beitrags: Re: Internationalität Jura-Studium
BeitragVerfasst: Sonntag 22. Oktober 2017, 13:40 
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Tibor hat geschrieben:
Mit 1,7 wirst du in Deutschland problemlos eine Fakultät finden. Dann machst du eben deine zwei Prädikatsexamen, den Doktor und nen Master in Oxbridge und fertig ist die Großbudenkarriere.
Aber das ist doch vertane Zeit. Bis man das alles in der Tasche hat, kann man schon mehrere Jahre Berufserfahrung als Solicitor gesammelt haben.

Meine es gibt ein paar deutsche Unis, die mit britischen zusammenarbeiten, sodass man neben dem deutschen Abschluss einen LL.B. erwerben kann. Köln hat z.B. meine ich so ein Programm und eine der Berliner Unis auch.

Am besten wäre tatsächlich einfach gleich in Uk zu studieren. Muss ja nicht mal Jura sein, gibt ja den conversion course für Graduierte anderer Studiengänge.

Abgesehen davon scheint mir das Vorhaben noch sehr undurchdacht. Zu viel Suits geschaut? ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Internationalität Jura-Studium
BeitragVerfasst: Sonntag 22. Oktober 2017, 13:46 
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Beiträge: 2806
Top 30 in UK oder world? Top 30 in UK wird dich mit 1,7 schon jemand nehmen. So hoch sind die Anforderungen nicht. Wenn du wirklich als Anwalt in UK arbeiten willst, ist das der schnellste Weg dahin. Wenn du dich mit Ergebnissen hervortust und bei Praktika, kannst du selbstverständlich auch bei Großbuden genommen werden. Die rekrutieren ja nicht nur aus Oxbridge.
Da du gerade aus der Schule kommst, weiß ich aber nicht, ob das wirklich das ist, was du dauerhaft möchtest oder da einfach ein wenig Serienfernsehen romantisierst. Ein Praktikum und ein paar Wochen/ Monate in der Londoner Realität wären erstmal sicher nicht das schlechteste, um eine so tragende Entscheidung, wie die komplette Ausrichtung auf ein anderes Rechtssystem, vorzunehmen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Internationalität Jura-Studium
BeitragVerfasst: Sonntag 22. Oktober 2017, 13:58 
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Kroate hat geschrieben:
Tibor hat geschrieben:
Mit 1,7 wirst du in Deutschland problemlos eine Fakultät finden. Dann machst du eben deine zwei Prädikatsexamen, den Doktor und nen Master in Oxbridge und fertig ist die Großbudenkarriere.
Aber das ist doch vertane Zeit. Bis man das alles in der Tasche hat, kann man schon mehrere Jahre Berufserfahrung als Solicitor gesammelt haben.

Meine es gibt ein paar deutsche Unis, die mit britischen zusammenarbeiten, sodass man neben dem deutschen Abschluss einen LL.B. erwerben kann. Köln hat z.B. meine ich so ein Programm und eine der Berliner Unis auch.

Am besten wäre tatsächlich einfach gleich in Uk zu studieren. Muss ja nicht mal Jura sein, gibt ja den conversion course für Graduierte anderer Studiengänge.

Abgesehen davon scheint mir das Vorhaben noch sehr undurchdacht. Zu viel Suits geschaut? ;)

Gesendet von meinem SM-G930F mit Tapatalk


Ja eben finde auch dass das vertane Zeit ist, das von Köln weiß ich die nehmen aber nur zwei Studenten pro Jahr für dieses Double-Degree-Programm meines Wissens.


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 Betreff des Beitrags: Re: Internationalität Jura-Studium
BeitragVerfasst: Sonntag 22. Oktober 2017, 14:02 
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Beiträge: 2806
specter99 hat geschrieben:
Nun, ich werde wohl einen Abi-Schnitt von 1,7 haben und damit ist es schwer bei den besseren Unis (Top 30) angenommen zu werden. Und Das Schweizer Recht hatte ich im Sinn, da die Uni Zürich ein enge Zusammenarbeit mit dem King's College und der University of California Berkeley hat, die jeweils ein Double-Degree Masterprogramm beinhaltet.

Das bringt dir - nochmal - aber für die Anwaltstätigkeit nun mal nix, weil du den LL.B. brauchst, keinen Master.

Zitat:
Ich kann schon in England den LLB erwerben, jedoch bin ich eben nicht sicher auf welcher Uni, und wenn es eine weniger renommierte ist, werde ich wohl auch nicht bei Top-Kanzleien angestellt werden, oder?

Für die Rachel von Suits hat man auch eine Ausnahme gemacht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Internationalität Jura-Studium
BeitragVerfasst: Sonntag 22. Oktober 2017, 14:05 
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Muirne hat geschrieben:
Top 30 in UK oder world? Top 30 in UK wird dich mit 1,7 schon jemand nehmen. So hoch sind die Anforderungen nicht. Wenn du wirklich als Anwalt in UK arbeiten willst, ist das der schnellste Weg dahin. Wenn du dich mit Ergebnissen hervortust und bei Praktika, kannst du selbstverständlich auch bei Großbuden genommen werden. Die rekrutieren ja nicht nur aus Oxbridge.
Da du gerade aus der Schule kommst, weiß ich aber nicht, ob das wirklich das ist, was du dauerhaft möchtest oder da einfach ein wenig Serienfernsehen romantisierst. Ein Praktikum und ein paar Wochen/ Monate in der Londoner Realität wären erstmal sicher nicht das schlechteste, um eine so tragende Entscheidung, wie die komplette Ausrichtung auf ein anderes Rechtssystem, vorzunehmen.


Top 30 Uk, die haben alle auf ihrer Anforderunfsseite angegeben: typisches Aufnahmeangebot A*AA-AAB. A*AA entspricht wohl ca. 1.3 und AAB wohl ca. 1.5 . Bei Nummer 35ca. würde ich wsl angenommen. Und ich würde sehr gerne ein Praktikum in London in einer Anwaltskanzlei absolvieren, jedoch wird man hier zumeist erst als Student genommen. Und mir ist sehr wohl klar, dass die reale Berufswelt eines Anwalts sich doch deutlich von Suits unterscheidet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Internationalität Jura-Studium
BeitragVerfasst: Sonntag 22. Oktober 2017, 14:10 
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Ich würde das einfach probieren, ca 1.5 ist von 1.7 nicht so weit weg. Die Unis wählen auch ein wenig nach Zusammensetzung aus. Es gibt sicher Unis, an der bestimmte Nationalitäten stark repräsentiert sind und Deutsche weniger, dann kommt man da auch einfacher rein.
Ich würde alles ab Top 5 grob in Erwägung ziehen, bewerben und dann go for it. Irgendwo unter Top 30 wird es sicherlich klappen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Internationalität Jura-Studium
BeitragVerfasst: Sonntag 22. Oktober 2017, 14:12 
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Muirne hat geschrieben:


Für die Rachel von Suits hat man auch eine Ausnahme gemacht.


Ja, die geht aber immer noch zur Columbia, was ja auch noch absolut elitär ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Internationalität Jura-Studium
BeitragVerfasst: Sonntag 22. Oktober 2017, 14:15 
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Registriert: Samstag 21. Oktober 2017, 18:18
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Muirne hat geschrieben:
Ich würde das einfach probieren, ca 1.5 ist von 1.7 nicht so weit weg. Die Unis wählen auch ein wenig nach Zusammensetzung aus. Es gibt sicher Unis, an der bestimmte Nationalitäten stark repräsentiert sind und Deutsche weniger, dann kommt man da auch einfacher rein.
Ich würde alles ab Top 5 grob in Erwägung ziehen, bewerben und dann go for it. Irgendwo unter Top 30 wird es sicherlich klappen.


Ja danke, versuchen werd ichs sowieso, brauch nur noch das Englisch-Zertifikat. Hab auch nen Empfehlungsschreiben von nem Lehrer, und auf das Motivationsschreinen legen die auch ziemlich viel Wert, glaub ich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Internationalität Jura-Studium
BeitragVerfasst: Sonntag 22. Oktober 2017, 14:23 
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Das sieht mir ziemlich wenig bis gar nicht durchdacht aus und klingt verdächtig nach zuviel Suits.

Bevor du das alles machen willst, solltest du dir bewusst werden, dass Schulenglisch (auch mit 15p) vielleicht dafür reicht, sich mit Kindergartenkindern unterhalten zu können. Analysiere und arbeite erst mal an deinem Englisch. Solltest du zufällig zweisprachig aufgewachsen sein, hast du natürlich einen Vorteil (aber selbst da ist das Niveau noch weit von "Anwalt in UK" entfernt).


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 Betreff des Beitrags: Re: Internationalität Jura-Studium
BeitragVerfasst: Sonntag 22. Oktober 2017, 14:29 
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Beiträge: 960
Was ist eigentlich Deine Motivation für Dein Vorhaben? Australien, USA, Kanada, UK... sind ja doch sehr breit gefächerte Vorlieben.

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