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 Betreff des Beitrags: Re: Referendariat und Kind
BeitragVerfasst: Dienstag 7. September 2010, 21:00 
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Es dürfte kein Problem sein, die AGs zu besuchen. Wenn Du es tatsächlich machen willst, stellt Dir sicher keiner Steine in den Weg. Eigentlich ist es unseren AG-Leitern egal, wer anwesend ist, und wer nicht. Hier wird nur das Programm runtergespult. Die Kolleginnen, die in meinem Jahrgang Kinder bekommen haben, pausieren aber alle. Kann ich auch gut verstehen. Wenn ich schon so eine schöne Ausrede habe, die mega langweiligen AGs nicht zu besuchen, dann würde ich doch da nicht freiwillig hingehen. :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Referendariat und Kind
BeitragVerfasst: Dienstag 7. September 2010, 21:12 
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Beiträge: 112
ja ok... hinsichtlich des intressantheitsgrades einer ag könnte ich eine pause verstehen, aber man muss ja eh irgendwann die ags nachholen???
oder habe ich das falsch verstanden.
ich würde das gerne irgendwie alles vorher schon geklärt haben.... obwohl es dann ja eh anders läuft.

neben den ags... muss man ja auch noch akten bearbeiten?? könnte man das dann auch zu hause machen???


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 Betreff des Beitrags: Re: Referendariat und Kind
BeitragVerfasst: Dienstag 7. September 2010, 21:24 
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Registriert: Montag 16. Januar 2006, 22:59
Beiträge: 2131
Melde Dich am besten bei dem Ansprechpartner vor Ort:

http://www.justiz.bayern.de/pruefungsam ... /index.php

Zumindest in Nürnberg sind die Leute sehr nett, und beantworten Dir die Fragen sicher.

bytheway: Die Akten kann man freilich Daheim bearbeiten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Referendariat und Kind
BeitragVerfasst: Mittwoch 8. September 2010, 12:17 
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aber kommt das nicht ein bisschen doof, wenn ich noch gar nicht schwanger bin:-)
wir planen ja erst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Referendariat und Kind
BeitragVerfasst: Mittwoch 15. September 2010, 15:12 
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Registriert: Mittwoch 20. Januar 2010, 09:45
Beiträge: 55
Wohnort: Hamburg
hy spezi, wann sollte dein kind denn ungefähr kommen?

ich mein so richtig planen kann man das ja leider eh nicht. aber wunschweise?

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Die Welt gehört dem, der sie genießt. Giacomo Leopardi


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 Betreff des Beitrags: Re: Referendariat und Kind
BeitragVerfasst: Freitag 17. September 2010, 10:47 
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Beiträge: 63
spezi hat geschrieben:
hi,
ich habe auch mal eine frage.

aber zunächst herzlichen glückwunsch zum bestandenen 2.ten

ich habe mein erstes examen hoch schwanger im 9ten monat geschrieben. mündliche prüfung hatte ich dann mit stillpause :-)
dezeit mache ich in schweden meinen llm. meine kleine maus geht hier in den kindergarten.

jetzt habe ich aber eine frage zum ref.
ich werde am 01.04. 2011 in bayern anfangen. nun planen wir haben unseren zweiten kleinen erdenbürger. gerne würde ich gar nicht in den mutterschutz gehen (nur die 8 pflichtwochen)
geht das?? darf man in den 8 wochen die ags besuchen???
hab fragen über fragen.


Hallo Spezi,

also soweit ich weiß DARF der Arbeitgeber Dich während der 8 Wochen Mutterschutz nach der Geburt nicht beschäftigen. Auf den Mutterschutz sechs Wochen vor der Geburt darf die Schwangere verzichten, auf den nach der Geburt jedoch nicht. Klar kannst Du mit den AG leitern absprechen, dass Du die AGs trotzdem besuchst. Aber für das jeweilige OLG wirst Du wahrscheinlich trotzdem so bahndelt werden, als hättest Du sie nicht besucht, da sie Dich ja nicht beschäftigen dürfen (auch nicht als Referendar). Welche Folgen das hätte musst Du bei dem OLG erfragen. Bei uns war es so, dass man bei den Einführungsveranstaltungen zwingend da sein. Für den Rest der Station galt, dass man mindestens 2/3 anwesend gewesen muss (also nicht krank oder im Urlaub). Ich weiß aber nicht ob man - wenn man mehr als 1/3 fehlt - die ganze Station wiederholen muss oder eben nur die Zeit, die man verpasst hat.

Liebe Grüße
carstella


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 Betreff des Beitrags: Re: Referendariat und Kind
BeitragVerfasst: Montag 7. Juli 2014, 12:39 
Noch selten hier
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Hallo zusammen,
der Thread ist zwar schon ziemlich alt, ich hoffe mir kann trotzdem einer helfen.

Ich habe es mir nun gründlich überlegt und bin zu dem Entschluss gekommen, während des Refs ein Kind zu bekommen. Ich möchte nicht mit 30 das erste kind bekommen und auch die finanzielle Absicherung spricht dafür.

Nun weiß ich nicht, in welcher Station ich dann am besten aussteigen soll... Hat da einer hilfreiche Tipps?

Wie sieht es mit dem Mutterschafts- und Elterngeld aus (in NRW), wenn man noch gar nicht vorher Vollzeit gearbeitet hat?

Wo kann man sich sonst noch zum Thema Schwangerschaft und Ref informieren? Beim OLG?

Ich freue mich auf eure Antworten!


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 Betreff des Beitrags: Re: Referendariat und Kind
BeitragVerfasst: Montag 7. Juli 2014, 13:51 
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Tendenziell würde ich zum Beginn der Anwalts- bzw Tauchstation raten; allerdings sei der Hinweis gegeben, dass das mit der Planung eines Geburtstermins nicht immer leicht ist; da gehört ja mehr dazu als ein Terminplaner.

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 Betreff des Beitrags: Re: AW: Referendariat und Kind
BeitragVerfasst: Montag 7. Juli 2014, 16:34 
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Für das Elterngeld wird das Einkommen der letzten 12 Monate berücksichtigt.

Zu beachten ist auch, dass sich die Schwangerschaft nicht zum lernen eignet. ...daher sollten die Klausuren möglichst erst nach der Geburt geschrieben werden - wobei natürlich ein kleines Kind auch nicht gerade das Lernen erleichtert...! :-/

Trotzdem finde ich die Entscheidung für das Kind richtig - es gibt wichtigere Dinge als den Ref-Abschluss!

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 Betreff des Beitrags: Re: Referendariat und Kind
BeitragVerfasst: Montag 7. Juli 2014, 21:56 
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Beiträge: 13
Ja das finde ich auch. Hast du denn schon Kinder?


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 Betreff des Beitrags: Re: AW: Referendariat und Kind
BeitragVerfasst: Montag 7. Juli 2014, 22:01 
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juristin88 hat geschrieben:
Ja das finde ich auch. Hast du denn schon Kinder?

...meine erste Tochter wird in 2 - 3 Wochen geboren! :D

Dabei ist der Zeitpunkt allerdings denkbar ungünstig, denn zum gleichen Zeitpunkt hätte meine Frau mündliche Prüfung im 2. Staatsexamen gehabt. Wird also nicht einfach, die nächste Zeit... :-/

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 Betreff des Beitrags: Re: AW: Referendariat und Kind
BeitragVerfasst: Dienstag 8. Juli 2014, 07:35 
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Beiträge: 3550
HCH hat geschrieben:
Zu beachten ist auch, dass sich die Schwangerschaft nicht zum lernen eignet. ...


So pauschal würde ich das nicht sagen. Im 2. Trimester geht es den meisten Frauen ganz gut, sodass man da schon lernen kann. Ich würde mal nicht vom worst case ausgehen. Man darf aber die körperlichen Anstrengungen einer Schwangerschaft nicht unterschätzen und muss sich darauf einstellen, dass man sein Pensum nicht schafft.

Unabhängig hiervon sollte man auch wissen, dass das alles nicht so planbar ist. Du weißt vorher nicht, wann eine Schwangerschaft eintreten wird und demnach auch nicht, wann der Geburtstermin sein wird. Zumal ein Kind auch wesentlich früher kommen kann, wenn man Pech hat. Insofern wird es fast egal sein, wann Du aussetzt.

Das Lernen danach ist mit neu geborenem Baby sicher nicht einfacher, denn nicht nur das Kind, sondern auch die körperlichen (und psychischen) Folgen einer Geburt sind nicht zu unterschätzen. Bei einem Kaiserschnitt z. B. ist man länger außer Gefecht als bei einer spontanen Geburt. Viele haben Stillprobleme, eventuell schlagen die Hormone voll zu ;) und Du willst einfach nicht lernen, weil Du Dein Baby so süß findest. ;) Das sind Dinge, die vor kommen und meist unterschätzt werden.

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"Eine Verschiebung eines Termins setzt jedoch denklogisch voraus, dass vorher ein fester Termin vereinbart worden ist."


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 Betreff des Beitrags: Re: Referendariat und Kind
BeitragVerfasst: Dienstag 8. Juli 2014, 07:41 
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Registriert: Mittwoch 9. Januar 2013, 23:09
Beiträge: 9837
Mir ist das Modell "leichtes lernen in der Elternzeit" vom Hörensagen bekannt; also Ausstieg aus der Station im Mutterschutz (Termin wird vom errechneten Geburtstermin bestimmt und passt in den seltensten Fällen auf das Ende einer Station), dann direkt 1 Jahr Elternzeit möglichst vor der letzten Station (bspw. vor Beginn der RA Station). Dann kann man am Ende der Elternzeit eine Kita-Eingewöhnung für das Kind mit einer Wieder-Lernen-Eingewöhnung für die Mutter kombinieren und nach dem Jahr Elternzeit dann zurück in die Station gehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Referendariat und Kind
BeitragVerfasst: Dienstag 8. Juli 2014, 09:14 
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Registriert: Montag 7. Juli 2014, 12:33
Beiträge: 13
Heißt das dann, dass ich weniger Elterngeld bekomme, wenn ich vor der Anwaltsstation das Kind kriege?
Was passiert denn, wenn man aufgrund einer Frühgeburt nicht mind. 1 Jahr gearbeitet hat?

Wie seid ihr mit dem Lernen und dem Wiedereinstieg in die Station zurecht gekommen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Referendariat und Kind
BeitragVerfasst: Dienstag 8. Juli 2014, 09:21 
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Registriert: Dienstag 21. Juni 2011, 15:49
Beiträge: 6831
juristin88 hat geschrieben:
Heißt das dann, dass ich weniger Elterngeld bekomme, wenn ich vor der Anwaltsstation das Kind kriege?
Was passiert denn, wenn man aufgrund einer Frühgeburt nicht mind. 1 Jahr gearbeitet hat?


Du solltest recherchieren, wie sich die Höhe des Elterngeldes berechnet und was daraus die Konsequenzen hinsichtlich Deiner persönlichen Umstände sind.

_________________
"Ich sage nicht, dass man sich hier zu siezen hätte oder ähnlichen Quatsch. Bei einem Forum von Juristen für Juristen ist meine Erwartungshaltung aber trotzdem nochmal eine andere als bei der Kneipe um die Ecke." OJ1988


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