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 Betreff des Beitrags: Re: AG/Stationszeugnisse irrelevant?
BeitragVerfasst: Samstag 21. Januar 2017, 16:42 
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Registriert: Sonntag 10. Dezember 2006, 12:18
Beiträge: 2845
Meine Beobachtung: Mit guten Stationszeugnissen setzt man sich nicht deutlich nach oben ab, sondern sie werden bei guten Leuten eher erwartet. Liegen die Stationszeugnisse unter dem Durchschnitt (was immer der auch je Region sein mag), macht das keinen guten Eindruck. Bei einem "befriedigend" im Stationszeugnis würde ich durchaus mal genauer hinsehen bzw. nachfragen woran es gelegen hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: AG/Stationszeugnisse irrelevant?
BeitragVerfasst: Sonntag 22. Januar 2017, 20:42 
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Registriert: Mittwoch 28. Dezember 2016, 11:00
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Kasimir hat geschrieben:
Meine Beobachtung: Mit guten Stationszeugnissen setzt man sich nicht deutlich nach oben ab, sondern sie werden bei guten Leuten eher erwartet. Liegen die Stationszeugnisse unter dem Durchschnitt (was immer der auch je Region sein mag), macht das keinen guten Eindruck. Bei einem "befriedigend" im Stationszeugnis würde ich durchaus mal genauer hinsehen bzw. nachfragen woran es gelegen hat.

Wenn du als Nachfrager die Antwort bekommst "für echten Einsatz für den Quatsch war mir meine Zeit zu schade", wie wäre deine Reaktion? (auch wenn man sich derartige Ehrlichkeit leider nicht wirklich leisten kann)


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 Betreff des Beitrags: Re: AG/Stationszeugnisse irrelevant?
BeitragVerfasst: Sonntag 22. Januar 2017, 20:58 
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Registriert: Sonntag 10. Dezember 2006, 12:18
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Samson83 hat geschrieben:
Kasimir hat geschrieben:
Meine Beobachtung: Mit guten Stationszeugnissen setzt man sich nicht deutlich nach oben ab, sondern sie werden bei guten Leuten eher erwartet. Liegen die Stationszeugnisse unter dem Durchschnitt (was immer der auch je Region sein mag), macht das keinen guten Eindruck. Bei einem "befriedigend" im Stationszeugnis würde ich durchaus mal genauer hinsehen bzw. nachfragen woran es gelegen hat.

Wenn du als Nachfrager die Antwort bekommst "für echten Einsatz für den Quatsch war mir meine Zeit zu schade", wie wäre deine Reaktion? (auch wenn man sich derartige Ehrlichkeit leider nicht wirklich leisten kann)


Negativ. Das Referendariat muss man nun mal machen und da sollte man sich auch anstrengen. Ich habe in allen Stationen etwas gelernt. Wer bockig auf Durchzug schaltet und Arbeitsverweigerung betreibt, macht das vielleicht auch im Job. So jemanden würde ich nicht einstellen

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 Betreff des Beitrags: Re: AG/Stationszeugnisse irrelevant?
BeitragVerfasst: Sonntag 22. Januar 2017, 21:42 
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Registriert: Mittwoch 28. Dezember 2016, 11:00
Beiträge: 21
Kasimir hat geschrieben:
Samson83 hat geschrieben:
Kasimir hat geschrieben:
Meine Beobachtung: Mit guten Stationszeugnissen setzt man sich nicht deutlich nach oben ab, sondern sie werden bei guten Leuten eher erwartet. Liegen die Stationszeugnisse unter dem Durchschnitt (was immer der auch je Region sein mag), macht das keinen guten Eindruck. Bei einem "befriedigend" im Stationszeugnis würde ich durchaus mal genauer hinsehen bzw. nachfragen woran es gelegen hat.

Wenn du als Nachfrager die Antwort bekommst "für echten Einsatz für den Quatsch war mir meine Zeit zu schade", wie wäre deine Reaktion? (auch wenn man sich derartige Ehrlichkeit leider nicht wirklich leisten kann)


Negativ. Das Referendariat muss man nun mal machen und da sollte man sich auch anstrengen. Ich habe in allen Stationen etwas gelernt. Wer bockig auf Durchzug schaltet und Arbeitsverweigerung betreibt, macht das vielleicht auch im Job. So jemanden würde ich nicht einstellen

Vertretbar. Ich habe das anders gemacht; z.B. angefangen boxen zu lernen, Dostojewski gelesen und gelernt wie lecker Altbier ist. Die Vernunft sagt: Du hast vollkommen recht. Das Gefühl sagt: Ich würde es wieder tun. Demnächst werde ich absehbar an Bewerbungsgesprächen teilnehmen (wenn auch natürlich nicht final entscheiden). und: Ich kann es also keinem ernsthaft vorwerfen, wenn ich fair bin, wenn er es genauso gemacht hat (Haben eigentlich Personaler mit vergleichsweise mäßigen Noten - so etwas soll es ja geben - eigentlich das gleiche Dilemma?)


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 Betreff des Beitrags: Re: AG/Stationszeugnisse irrelevant?
BeitragVerfasst: Sonntag 22. Januar 2017, 22:57 
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Ich find ja beide Varianten vertretbar, aber Altbier?

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 Betreff des Beitrags: Re: AG/Stationszeugnisse irrelevant?
BeitragVerfasst: Sonntag 22. Januar 2017, 23:12 
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Registriert: Samstag 21. Januar 2017, 21:35
Beiträge: 10
Stationszeugnisse sind wichtig. Für die Bewerbungen beim Staat ohnehin obligatorisch und als Anwalt ausdrücklich gewünscht.
Allein durch gute Stationszeugnisse wirst Du natürlich nichts erreichen, schlechte können jedoch deine Examensnote relativieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: AG/Stationszeugnisse irrelevant?
BeitragVerfasst: Sonntag 22. Januar 2017, 23:52 
Fossil
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Registriert: Freitag 2. April 2004, 18:13
Beiträge: 13039
Samson83 hat geschrieben:
Ich habe das anders gemacht; z.B. angefangen boxen zu lernen, Dostojewski gelesen und gelernt wie lecker Altbier ist. Die Vernunft sagt: Du hast vollkommen recht. Das Gefühl sagt: Ich würde es wieder tun. Demnächst werde ich absehbar an Bewerbungsgesprächen teilnehmen (wenn auch natürlich nicht final entscheiden). und: Ich kann es also keinem ernsthaft vorwerfen, wenn ich fair bin, wenn er es genauso gemacht hat (Haben eigentlich Personaler mit vergleichsweise mäßigen Noten - so etwas soll es ja geben - eigentlich das gleiche Dilemma?)


Kann man so machen. Aber man darf sich dann eben auch nicht beschweren, dass man die Chance vertan hat, zu zeigen, dass man in allen Gebieten gute Leistungen bringen kann, sich in verschiedene Führungsstile einfügen kann und man sich auch zu Dingen motivieren kann, auf die man ggf. von Anfang an keinen Bock hatte - wobei manchmal ja die Lust erst bei der Beschäftigung kommt.

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 Betreff des Beitrags: Re: AG/Stationszeugnisse irrelevant?
BeitragVerfasst: Montag 23. Januar 2017, 12:18 
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Registriert: Mittwoch 28. Dezember 2016, 11:00
Beiträge: 21
julée hat geschrieben:
Samson83 hat geschrieben:
Ich habe das anders gemacht; z.B. angefangen boxen zu lernen, Dostojewski gelesen und gelernt wie lecker Altbier ist. Die Vernunft sagt: Du hast vollkommen recht. Das Gefühl sagt: Ich würde es wieder tun. Demnächst werde ich absehbar an Bewerbungsgesprächen teilnehmen (wenn auch natürlich nicht final entscheiden). und: Ich kann es also keinem ernsthaft vorwerfen, wenn ich fair bin, wenn er es genauso gemacht hat (Haben eigentlich Personaler mit vergleichsweise mäßigen Noten - so etwas soll es ja geben - eigentlich das gleiche Dilemma?)


Kann man so machen. Aber man darf sich dann eben auch nicht beschweren, dass man die Chance vertan hat, zu zeigen, dass man in allen Gebieten gute Leistungen bringen kann, sich in verschiedene Führungsstile einfügen kann und man sich auch zu Dingen motivieren kann, auf die man ggf. von Anfang an keinen Bock hatte - wobei manchmal ja die Lust erst bei der Beschäftigung kommt.

Unbestreitbar. Ich bin auch durchaus der Ansicht, dass der von mir gegangene Weg infantil und nicht zur Nachahmung empfohlen ist.


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