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 Betreff des Beitrags: Wahlstation im Ausland mit GK
BeitragVerfasst: Samstag 28. Januar 2017, 15:45 
Newbie
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Registriert: Mittwoch 13. Juli 2016, 14:58
Beiträge: 4
Hallo zusammen,

eine Fragen zur Wahlstation im Ausland bei einer Großkanzlei.

Ich denke, man hat eigentlich nur dann gute Chance, von einer Kanzlei ins Ausland geschickt zu werden, wenn man dort bereits als Wissmit und dann in der Wahlstation gearbeitet hat, ist das korrekt?

Werde mich jetzt demnächst bei einer Kanzlei als Wissmit bewerben, ist es empfehlenswert, das gleich offen anzusprechen?

Wie gut stehen die Chance, dass man die Chance bekommt, ins Ausland zu gehen? was ich bislang gehört habe, sind die Kanzleien da ja eher zurückhaltend. Was sind die entscheidenden Faktoren? Examensnote, Einsatzbereitschaft in Anwaltsstation?

Kann man sich es frei aussuchen, wo man hin will?

Schicken Kanzleien einen nur in eigene Büros oder auch zu befreundete Kanzleien?

Wird man üblichwerweise bezahlt oder werden 'nur' die Reisekosten erstattet?

Bei mir dauert das ganze noch ein bisschen, aber ich möchte jetzt schon ein bisschen planen und mich auch gezielt für eine Nebentätigkeit bei Kanzleien bewerben, die auch Büros in meiner Wunschregion (Südamerika) haben. Falls das mit der Kanzlei nichts wird, würde ich wohl zu einer Botschaft gehen. Haken daran ist allerdings, dass man das komplett selbst finanzieren muss.

Danke :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wahlstation im Ausland mit GK
BeitragVerfasst: Samstag 28. Januar 2017, 16:48 
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Registriert: Sonntag 10. Dezember 2006, 12:18
Beiträge: 2847
Paragraphenreiter1 hat geschrieben:
Ich denke, man hat eigentlich nur dann gute Chance, von einer Kanzlei ins Ausland geschickt zu werden, wenn man dort bereits als Wissmit und dann in der Wahlstation gearbeitet hat, ist das korrekt?


In aller Regel ja. Die Auslandsplätze sind bei Kanzleien in der Regel sehr begehrt und daher vergibt man die natürlich gerne als "Schmankerl" an gute Referendare/wissMits,, die man für eine spätere Anstellung ködern möchte.

Paragraphenreiter1 hat geschrieben:
Werde mich jetzt demnächst bei einer Kanzlei als Wissmit bewerben, ist es empfehlenswert, das gleich offen anzusprechen?


Klar, sprich es gleich an. Man wird dir keine Zusage geben, aber immerhin kann dir schonmal gesagt werden, ob es grundsätzlich möglich ist und wie die Chancen stehen.

Paragraphenreiter1 hat geschrieben:
Wie gut stehen die Chance, dass man die Chance bekommt, ins Ausland zu gehen? was ich bislang gehört habe, sind die Kanzleien da ja eher zurückhaltend. Was sind die entscheidenden Faktoren? Examensnote, Einsatzbereitschaft in Anwaltsstation?


Naja, es gibt halt nicht so viele Plätze im Ausland und gerade wenn die Kanzlei dafür etwas investiert (Gehalt, Reisekostenübername), wird natürlich danach ausgewählt, wer sich in der bisherigen Zusammenarbeit bewährt hat und als Associate "geködert" werden soll. Examensnote spielt eher keine Rolle. Es kommt vor allem darauf an, ob du ein "guter" Referendar/wissMit warst.

Paragraphenreiter1 hat geschrieben:
Kann man sich es frei aussuchen, wo man hin will?

Schicken Kanzleien einen nur in eigene Büros oder auch zu befreundete Kanzleien?


Was heißt aussuchen? Es richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Manchmal haben die Kanzleien Kontingente an bestimmten Standorten. Deine Wünsche solltest du natürlich äußern und dann wird man dir sagen, ob es an den Standorten grds. geht.

Ich habe noch nie gehört, dass Referendare zu befreundeten Kanzleien geschickt werden, sondern lediglich in eigene Büros.

Paragraphenreiter1 hat geschrieben:
Wird man üblichwerweise bezahlt oder werden 'nur' die Reisekosten erstattet?


Es gibt verschiedene Modelle. Es gibt Kanzleien die zahlen nichts und übernehmen auch keine Reisekosten. Dann gibt es Kanzleien, welche die üblichen Sätze für Referendare/wiss Mits zahlen. Häufig wird das als Aufwandsentschädigung ausgezahlt, was steuerlich ziemlich günstig ist. Dass Reisekosten isoliert bzw. zusätzlich übernommen werden, habe ich noch nie gehört. Kann aber sein, dass das auch vorkommt.

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