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 Betreff des Beitrags: Wie viel habt ihr im Ref so gelernt?
BeitragVerfasst: Mittwoch 21. Februar 2018, 22:08 
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Frage mehr so aus Neugier bzw. Langeweile.

Damit meine ich nicht nur das Tauchen, sondern eher so die gesamte Vorbereitung (wann angefangen, wie viele Klausuren, wie viel pro Woche usw).

Hilfreich wäre auch zu wissen, ob ihr mit eurem Ergebnis zufrieden wart (die Frage nach Noten kann ich mir auch gleich sparen).

:)


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BeitragVerfasst: Mittwoch 21. Februar 2018, 22:19 
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Mit den Klausuren und mit dem Lernen hab ich unmittelbar angefangen. Würde ich auch immer wieder so machen. Du kannst gar nicht genug Klausuren schreiben, um für das 2. zu üben. Dem Ergebnis hats dann auch nicht geschadet.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 21. Februar 2018, 22:45 
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OJ1988 hat geschrieben:
Mit den Klausuren und mit dem Lernen hab ich unmittelbar angefangen. Würde ich auch immer wieder so machen. Du kannst gar nicht genug Klausuren schreiben, um für das 2. zu üben. Dem Ergebnis hats dann auch nicht geschadet.

Danke für die Tipps!

Könntest du noch genauer ausführen, was du genau mit "Lernen" meinst? Es macht ja schon einen Unterschied, ob 1-2 Tage die Woche neben der Ausbilderarbeit oder eher 6 Tage die Woche fast jede freie Stunde (neben den Stationsaufgaben).

Wie viele Klausuren hast du insgesamt etwa geschrieben?

Für das erste Examen hatte ich ~80+ ausformuliert und korrigiert bekommen (was locker gereicht hat), für das zweite werden es bei dem gegenwärtigen Schreibtempo so ca. 70-90 werden (je nachdem, ob eine oder zwei pro Woche).

Ich habe bislang allerdings ehrlich gesagt nicht das Gefühl, dass es so viel (neuer) Stoff ist. Braucht es dafür wirklich 1-1,5 Jahre Vorbereitung? Insbesondere die Klausuren erscheinen mir bis dato sehr gut machbar, allerdings mag das am Bundesland oder daran liegen, dass es noch eher der Einführungs-Klausurenkurs ist.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 22. Februar 2018, 08:58 
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Die Klausren zu Beginn der AG fielen mir tatsächlich auch eher leicht, wobei das daran lag, dass man da erstmal nur Urteile schreibt. Das "Problem" im zweiten Examen ist ja v.a. auch ein Zeitproblem, d.h., man muss eigentlich mit sämtlichen Klausurtypen schon trainiert haben, damit man die Formalia etc. schnell beherrscht und im Examen noch genügend Raum für die inhaltlichen Ausführungen bleibt. Nur mal als Beispiel aus Bayern: Du musst im "normalen" Zivilrecht beherrschen: Urteil mit/ohne Tatbestand, einstweiliger Rechtsschutz, Anwaltsschriftsätze, Vollstreckungsrecht; im Arbeitsrecht ist der Stoff fast derselbe wie im ersten; im Familienrecht hast Du wieder eine anderes Prozessrecht/andere Bezeichnungen der Parteien usw. (mag banal klingen, aber wenn Du im Examen nachdenken musst, kann das schon zu viel sein); im Kautelarrecht schreibst Du regelmäßig ein Gutachten; im Strafrecht musst Du können: Urteil, Anklage, Revision und dann noch exotischere Sachen wie Haftbeschwerde, Verteidigerschriftsatz etc.; im Ö-Recht kommt dann wieder alles aus dem ersten Examen plus aber Urteile und Anwaltsschriftsätze zzgl. "netten" inhaltlichen Sachen wie Wasserrecht und Immissionsschutzrecht; im Steuerrecht schreibst Du wiederum eher Gutachten.

Das bedeutet, dass selbst wenn Du 40 Klausuren zur Vorbereitung schreibst (was fürs Erste m.E. schon ausreichend ist, weil immer nur Gutachten drankommen), hast Du davon vielleicht 30 im "allgemeinen" Zivilrecht/Strafrecht/Ö-Recht geschrieben und vom Rest für jede Konstellation - wenn's hochkommt - eine. Da kann es dann schon passieren, dass das zu wenig ist. Solltest Du aber Klausuren in einem zahlenmäßigen Bereich, wie von Dir angepeilt, schreiben, solltest Du damit in jedem Fall gut fahren. Ich habe in der AG alle Pflichtklausuren mitgeschrieben, zusätzlich auch (fast) alle, die freiwillig angeboten wurden, und dann ca. nach einem dreiviertel Jahr damit angefangen, meist jede Woche eine zusätzlich zu schreiben. Gelernt habe ich durchgängig (allerdings so richtig auch erst etwa nach einem dreiviertel Jahr) und ohne Tauchstation ca. 2-3 volle Tage in der Woche. Ansonsten je nach Möglichkeit halbe Tage, falls die Arbeit und die Lehrgänge es zuließen.

Edit: Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 22. Februar 2018, 13:46 
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Während der Pflichtstationen (Monate 1-11) habe ich materielles Recht mit Material aus dem 1. Ex nachgeholt und ansonsten nur die Ref-Materialien durchgearbeitet um die dortigen Pflichtklausuren zu meistern. Ab der RA-Station habe ich dann 4 Monate mich durch die Standardlehrbücher für das 2. Ex durchgequält, also Anders/Gehle, Schwerdtfeger, Kaiser etc. Mit Falllösung und Klausuren (es gab ja schon ca. 1x im Monat was in den Pflicht-AG) hab ich mich nur während der Tauchzeit beschäftigt. Ich habe also neben den Pflichtklausuren in den AG, neben dem Pflichtklausurenkurs (gibt es hier während der RA Station) nur vielleicht 20-30 Klausuren ausgeschrieben und von AS bewerten lassen. Ansonsten habe ich vorrangig Klausuren nur bis zur Mustergliederung bearbeitet (bestimmt nochmals 50?).

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BeitragVerfasst: Donnerstag 22. Februar 2018, 23:03 
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Suchender_ hat geschrieben:
OJ1988 hat geschrieben:
Mit den Klausuren und mit dem Lernen hab ich unmittelbar angefangen. Würde ich auch immer wieder so machen. Du kannst gar nicht genug Klausuren schreiben, um für das 2. zu üben. Dem Ergebnis hats dann auch nicht geschadet.

Danke für die Tipps!

Könntest du noch genauer ausführen, was du genau mit "Lernen" meinst? Es macht ja schon einen Unterschied, ob 1-2 Tage die Woche neben der Ausbilderarbeit oder eher 6 Tage die Woche fast jede freie Stunde (neben den Stationsaufgaben).

Wie viele Klausuren hast du insgesamt etwa geschrieben?

Für das erste Examen hatte ich ~80+ ausformuliert und korrigiert bekommen (was locker gereicht hat), für das zweite werden es bei dem gegenwärtigen Schreibtempo so ca. 70-90 werden (je nachdem, ob eine oder zwei pro Woche).

Ich habe bislang allerdings ehrlich gesagt nicht das Gefühl, dass es so viel (neuer) Stoff ist. Braucht es dafür wirklich 1-1,5 Jahre Vorbereitung? Insbesondere die Klausuren erscheinen mir bis dato sehr gut machbar, allerdings mag das am Bundesland oder daran liegen, dass es noch eher der Einführungs-Klausurenkurs ist.


Mit Lernen meine ich Lernen. Es kommt ja schon Neues dazu. Außerdem das alte Wissen einigermaßen frisch halten. Insg. habe ich glaube ich so 70 Klausuren geschrieben.


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BeitragVerfasst: Freitag 23. Februar 2018, 09:30 
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Tibor hat geschrieben:
Während der Pflichtstationen (Monate 1-11) habe ich materielles Recht mit Material aus dem 1. Ex nachgeholt und ansonsten nur die Ref-Materialien durchgearbeitet um die dortigen Pflichtklausuren zu meistern. Ab der RA-Station habe ich dann 4 Monate mich durch die Standardlehrbücher für das 2. Ex durchgequält, also Anders/Gehle, Schwerdtfeger, Kaiser etc. Mit Falllösung und Klausuren (es gab ja schon ca. 1x im Monat was in den Pflicht-AG) hab ich mich nur während der Tauchzeit beschäftigt. Ich habe also neben den Pflichtklausuren in den AG, neben dem Pflichtklausurenkurs (gibt es hier während der RA Station) nur vielleicht 20-30 Klausuren ausgeschrieben und von AS bewerten lassen. Ansonsten habe ich vorrangig Klausuren nur bis zur Mustergliederung bearbeitet (bestimmt nochmals 50?).


Dem kann ich mich fast 100% anschließen. Augenscheinlich ein gutes Konzept \:D/

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BeitragVerfasst: Freitag 23. Februar 2018, 12:18 
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Also ich hab eigentlich neben den Stationen gefühlt immer recht viel gemacht. Ich hab versucht am Ende jeder Station ein entsprechendes Lehrbuch durchzuhaben zu dem Themenkomplex. Materielles Recht habe ich während der Stationen nur punktuell wiederholt, vor allem durch die Klausuren. Klausuren habe ich ein komplettes Jahr lang durchgeschrieben (also rund 50 Stück). Die letzten 5 Monate zwei Klausuren pro Woche. Werde also zum Zeitpunkt der Klausuren auf ca 70 ausgeschriebene Klausuren kommen.

Jetzt im Tauchen habe ich dann das materielle Recht wiederholt und schließe jegliche "Basislücken" die mir noch bewusst sind. Die letzten 4-5 Wochen ist geplant nur noch die Basics und die prozessualen Standardprobleme zu wiederholen und noch soviele Klausuren wie möglich lediglich skizzenhaft zu lösen.

Ob das Erfolg haben wird, werde ich in paar Monaten sehen. Vom Gefühl her fühle ich mich deutlich schlechter vorbeireitet als vor dem 1. Examen und auch die Ergebnisse im Klausurenkurs lassen ein VB zwar nicht ausschließen, aber auch kein Selbstgänger werden. Es ist halt mE noch unberechenbarer als das 1. Examen.

Fazit: Eigentlich hätte ich nicht viel mehr lernen können, ich hätte aber sicherlich rückblickend deutlich effektiver lernen können (Aber das geht wohl jedem so?!?)

_________________
Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11


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BeitragVerfasst: Sonntag 25. Februar 2018, 13:41 
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Beiträge: 75
Hm... Rückblickend hatte ich nie so viel Freizeit wie während dem Referendariat.

Ich habe alle vom LG angebotenen Klausueren (von allen AG) mitgeschrieben. Sonst keine. War fast jede Woche eine und die Probeexamen habe ich 2 mal komplett geschrieben.

Neben den Stationen habe ich immer das Prozessrecht der jew. Station gelernt. VwR habe ich schon früher angefangen. Dazwischen mal ein bisschen materielles Recht, um dem Vergessen entgegen zu wirken.

In der Tauchstation dann etwas mehr und während der Wahlstation 1-2 Aktenvorträge und Probe-mündliche Prüfung und ein bisschen allgemeines Zeug noch mal wiederholen.

War ganz in Ordnung so.

Klar hätte ich viel besser sein können, wenn ich so viel Zeit für das Ref eingesetzt hätte wie für's 1. Examen. Aber irgendwann langt's und das Ergebnis war gut (nicht als juristische Note "gut" gemeint)

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BeitragVerfasst: Sonntag 25. Februar 2018, 16:44 
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Registriert: Dienstag 26. Dezember 2017, 12:41
Beiträge: 6
Kann man die Tage während dem Referendariat
gut planen? Warum ist eigentlich das materielle
Recht so wichtig? Es steht ja relativ viel in den
Kommentaren, habe ich festgestellt.
Wie viele Stunden kann man pro Woche
realistisch lernen bzw. Klausuren schreiben?


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BeitragVerfasst: Sonntag 25. Februar 2018, 16:52 
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Beiträge: 10338
Du hast im Regelfall nicht die Zeit in den Kommentar zu schauen. Grundkonstellationen müssen sitzen. Wenn man Basics nachlesen muss, fehlt einfach die Zeit, um eine ordentliche Klausur (> 6 Punkte) abzuliefern.

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BeitragVerfasst: Sonntag 25. Februar 2018, 21:54 
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Registriert: Dienstag 4. November 2014, 07:51
Beiträge: 7854
Tibor hat geschrieben:
Du hast im Regelfall nicht die Zeit in den Kommentar zu schauen. Grundkonstellationen müssen sitzen. Wenn man Basics nachlesen muss, fehlt einfach die Zeit, um eine ordentliche Klausur (> 6 Punkte) abzuliefern.


Wieso wird das in der Pauschalität eigentlich immer wieder behauptet? Ich hab Klausuren mit über 12 Punkten geschrieben und dabei permanent in die Kommentare geschaut. Sicher, wenn man jede Definition nachschlagen muss wird es eng, keine Frage. Aber man kann durchaus mit dem Kommentar arbeiten.

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BeitragVerfasst: Montag 26. Februar 2018, 08:19 
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Beiträge: 5791
Ich denke es kommt auch immer drauf an wie die Klausur angelegt ist. Ich hattr auch schon reine Kommentarklausuren (Schiedsverfahren und Zwangsvollstreckungsrecht), die zeitlich ganz offensichtlich darauf angelegt waren mindestens ne Stunde im Kommentar zu lesen. Hätte man alles aus dem Kopf gewusst wäre man nach 3 Stunden fertig gewesen.

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BeitragVerfasst: Montag 26. Februar 2018, 08:56 
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Bislang war es bei mir immer so ein Mittelding:

Die meisten Sachen habe ich nicht nachgeschaut, aber manche Details zur Sicherheit schon (z.B. obskurere Delikte im Strafrecht, Konkurrenzen...).

Ich versuche mir anzutrainieren, die Kommentarnutzung zwar immer zu erwägen und sie in der Vorbereitung zu üben (wo steht was usw.), aber nur im "Notfall" oder bei Details tatsächlich auf den Kommentar zurückzugreifen.

Andernfalls besteht ein bisschen die Gefahr, dass man das eigene Denken zu sehr vergisst. Außerdem kann es passieren, dass zu einer Thematik doch nichts steht bzw. man es nicht zeitnah findet. Dann sollte man sich schnell etwas Eigenes überlegen.

Ganz zu schweigen davon, dass nach meiner bisherigen Erfahrung eine gute, durchdachte Argumentation immer sehr gewürdigt wird. Diese findet sich aber häufig im Kommentar nicht oder man versteht sie nicht ohne Vorkenntnisse. Wenn mir also etwas Gutes einfällt, kann das sogar besser sein, als die "richtige" Lösung einer Detailfrage schlecht darzustellen.


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BeitragVerfasst: Montag 26. Februar 2018, 09:03 
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Ara hat geschrieben:
Ich denke es kommt auch immer drauf an wie die Klausur angelegt ist. Ich hattr auch schon reine Kommentarklausuren (Schiedsverfahren und Zwangsvollstreckungsrecht), die zeitlich ganz offensichtlich darauf angelegt waren mindestens ne Stunde im Kommentar zu lesen. Hätte man alles aus dem Kopf gewusst wäre man nach 3 Stunden fertig gewesen.


Ja, natürlich gibt es so etwas, aber das betrifft ja auch nicht Grundlagen, die man vorher wiederholt hatte. Wer anfängt, Dinge, die man im ersten Examen wissen musste, im Kommentar nachzuschlagen, verzettelt sich in der Zeit.

Und es hilft auch zu wissen, was wo im Kommentar steht und was man lieber lernen sollte. So ist z.B. der Thomas/Putzo für ZPO-Streitigkeiten kaum zu gebrauchen, da in der Praxis nur mit dem Zöller gearbeitet wird. Im Kopp/Schenke VwGO ist hingegen der gesamte baurechtliche Drittschutz kommentiert.

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