Anzeige

 

Jurawelt-Forum

Das große Jura-Forum zur juristischen Diskussion

 

Es gibt hier keine Rechtsberatung und keine Hausarbeiten-Besprechungen!!

 

Anzeige
Aktuelle Zeit: Sonntag 21. Januar 2018, 09:48

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 44 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3  Nächste
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: Montag 27. November 2017, 09:49 
Moderator
Moderator
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 9. Januar 2013, 23:09
Beiträge: 9612
Und nicht vergessen: AG Fahrt! Da kommt man für 4-5 Tage Sonderurlaub im "Klassenverband" am Anfang des Ref. in nette Gegenden. Wir waren mit moveo (organisiert das juristische Rahmenprogramm) in Prag und hatten eine tolle Woche; am Ende hat man uns aber von den fünf gewährten Sonderurlaubstagen einen aberkannt, weil ein Programmteil ausgefallen war. Aber sollte man auf jeden Fall machen, denn - wie heißt es immer so schön - das Ref ist der letzte große Heiratsmarkt!

_________________
"Just blame it on the guy who doesn't speak English. Ahh, Tibor, how many times you've saved my butt."


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Anzeige
BeitragVerfasst: Montag 27. November 2017, 11:25 
Urgestein
Urgestein
Benutzeravatar

Registriert: Dienstag 4. November 2014, 07:51
Beiträge: 6743
Und den Trinktest nicht vergessen :D

_________________
Having cats in the house is like living with art that sometimes throws up on the carpet


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Montag 27. November 2017, 20:26 
Fleissige(r) Schreiber(in)
Fleissige(r) Schreiber(in)

Registriert: Mittwoch 9. Juli 2014, 17:09
Beiträge: 220
Tobias__21 hat geschrieben:
Und den Trinktest nicht vergessen :D

!

Ein unvergesslicher Abend, an welchem der Faktor "Nüchterne Leute, die sich an die Peinlichkeiten erinnern könnten" vollständig wegfällt :D


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Montag 27. November 2017, 20:38 
Super Mega Power User
Super Mega Power User
Benutzeravatar

Registriert: Donnerstag 11. Juni 2009, 16:48
Beiträge: 5326
Kasimir hat geschrieben:
ZPO und Verwaltungsprozessrecht kennt man aus dem Studium.


::roll:

_________________
Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Montag 27. November 2017, 20:40 
Moderator
Moderator
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 9. Januar 2013, 23:09
Beiträge: 9612
Also sagen wir es so: Aus der ZPO kannte ich nix, aus der StPO was zur Festnahme und was man so fürs materielle Recht benötigte; gekannt hatte ich eigentlich nur die Basics VwGO.

_________________
"Just blame it on the guy who doesn't speak English. Ahh, Tibor, how many times you've saved my butt."


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Dienstag 28. November 2017, 09:41 
Mega Power User
Mega Power User

Registriert: Sonntag 10. Dezember 2006, 11:18
Beiträge: 2884
Wo habt ihr denn studiert? Hamburger Examen? :D

Im Ernst: Im Verwaltungsprozessrecht kam für das zweite Examen wirklich rein gar nichts Neues dazu.

Was ZPO angeht: Klar, ein paar prozessuale Konstellationen waren neu, aber das ist ja alles kein juristisches Hochreck. Prozessual gibt es da gefühlt 15-20 Konstellationen, die man kennen muss.

Meine Erfahrung: Im "prozessualen Teil" kann man in den Klausuren für das zweite Staatsexamen nichts gewinnen, sondern nur verlieren. Die Punkte holt man auch im zweiten Examen im materiellen Recht.

_________________
Eichhörnchen, Eichhörnchen wo sind deine Nüsse?


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Dienstag 28. November 2017, 10:05 
Fleissige(r) Schreiber(in)
Fleissige(r) Schreiber(in)

Registriert: Mittwoch 9. Juli 2014, 17:09
Beiträge: 220
Kasimir hat geschrieben:
Im Ernst: Im Verwaltungsprozessrecht kam für das zweite Examen wirklich rein gar nichts Neues dazu.

Was ZPO angeht: Klar, ein paar prozessuale Konstellationen waren neu, aber das ist ja alles kein juristisches Hochreck. Prozessual gibt es da gefühlt 15-20 Konstellationen, die man kennen muss.

Meine Erfahrung: Im "prozessualen Teil" kann man in den Klausuren für das zweite Staatsexamen nichts gewinnen, sondern nur verlieren. Die Punkte holt man auch im zweiten Examen im materiellen Recht.

Beim Thema VwGO stimme ich dir zu, die ZPO konnte man aber bei uns (Bayern) zum ersten Examen fast vollständig ignorieren, da im schlimmsten Fall ein kleiner Annex im Fall kam, in welchem man irgend ein Zulässigkeitsschema oder die Voraussetzungen des VU beherrschen musste. Ähnlich bei der StPO.
Wer Spaß daran hat alles zu lernen kann durchaus das Meiste bereits wissen, der größte Teil der Kandidaten lernt aber natürlich nach Examensrelevanz.

Im Zweiten kann man (wie du es in feinstem hemmer-Duktus richtig sagst ;) ) durch fehlendes prozessuales Wissen schon den Einstieg in die Klausur komplett verhauen. Es gibt aber auch Ausnahmen, bei welchen einen das prozessuale Wissen enorm nach oben bringen kann, gerade wenn es sich nicht um die langweiligen Klassiker handelt und man sich durch das Beherrschen der ZPO die mE schlimmste Frage bei der Klausurbearbeitung ("und wie mache ich das jetzt?") komplett ersparen kann.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Dienstag 28. November 2017, 10:10 
Super Mega Power User
Super Mega Power User

Registriert: Freitag 9. August 2013, 11:32
Beiträge: 4189
ME ist die Einschätzung in Bezug auf die VwGO ebenfalls nicht haltbar und beruht wohl auf nachträglicher Verzeichnung.

Ich möchte den Kandidaten sehen, der bereits im 1. Examen im Detail über Klageänderung, Klagerücknahme, Gerichtsbescheid usw Bescheid weiß.

Natürlich hat man im 1. Examen im Verwaltungsprozessrecht in der Regel weit bessere Kenntnisse als im Zivilprozessrecht, aber es fehlt trotzdem jede Menge.

_________________
"Honey, I forgot to duck."


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Dienstag 28. November 2017, 13:52 
Moderatorin
Moderatorin

Registriert: Sonntag 22. Oktober 2017, 16:03
Beiträge: 125
Was aus der VwGO im Ref noch "neu" hinzukommt, ist allerdings relativ übersichtlich, insbesondere wenn man vorher Zivilprozessrecht gelernt hat. Die meisten Probleme, die Verwaltungsrechtler gerne bis ins letzte Detail erörtern, kennt man hingegen bereits aus dem Studium. Zivilprozessrecht ist demgegenüber wesentlich umfangreicher und hat den Nachteil, dass es zugleich oft die erste praktische Begegnung mit dem Prozessrecht ist.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Dienstag 28. November 2017, 16:52 
Super Mega Power User
Super Mega Power User

Registriert: Freitag 9. August 2013, 11:32
Beiträge: 4189
Die Betonung liegt auf "insbesondere wenn man vorher Zivilprozessrecht gelernt hat", und zwar jenes, das im Ref vermittelt wird.

Zum Teil erklärt sich der Verzerrungseffekt hier wohl auch so, denn natürlich hat man vor dem Ref auch im Verwaltungsprozessrecht allerhand nicht gemacht. Man profitiert dann nur davon, dass vieles eben ähnlich abläuft wie im Zivilprozessrecht und auch die Urteile nicht so unterschiedlich aussehen.

_________________
"Honey, I forgot to duck."


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Montag 4. Dezember 2017, 00:15 
Newbie
Newbie

Registriert: Mittwoch 14. Dezember 2016, 21:42
Beiträge: 8
Gibts in BaWü/RLP/Hessen/NRW überall anwesenheitspflicht bei den AGs?


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Montag 4. Dezember 2017, 00:22 
Urgestein
Urgestein
Benutzeravatar

Registriert: Dienstag 4. November 2014, 07:51
Beiträge: 6743
BW: Ja

_________________
Having cats in the house is like living with art that sometimes throws up on the carpet


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Montag 4. Dezember 2017, 13:38 
Newbie
Newbie

Registriert: Dienstag 12. Februar 2013, 21:40
Beiträge: 3
Hessen: ebenfalls ja.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Montag 4. Dezember 2017, 19:02 
Power User
Power User

Registriert: Dienstag 27. Juni 2006, 19:27
Beiträge: 488
Theopa hat geschrieben:
ZPO konnte man aber bei uns (Bayern) zum ersten Examen fast vollständig ignorieren


:-k

Früher(TM) war das anders und ich würde mich wundern, wenn sich das geändert hat. Vielleicht kommt eine ZPO-Zusatzfrage nicht in jedem Termin, aber sie kann kommen und dann doch ein (für das Erste Examen) vergleichsweise breites Feld umfassen, inklusive Zwangsvollstreckungsrecht.

_________________
Die Beurteilung, ein Antrag im Sinne des § 24 Satz 1 BVerfGG sei offensichtlich unbegründet, setzt nicht voraus, daß seine Unbegründetheit auf der Hand liegt; sie kann auch das Ergebnis vorgängiger gründlicher Prüfung sein. (BVerfGE 82, 316)


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Montag 4. Dezember 2017, 20:42 
Fleissige(r) Schreiber(in)
Fleissige(r) Schreiber(in)

Registriert: Mittwoch 9. Juli 2014, 17:09
Beiträge: 220
Flash hat geschrieben:
Theopa hat geschrieben:
ZPO konnte man aber bei uns (Bayern) zum ersten Examen fast vollständig ignorieren


:-k

Früher(TM) war das anders und ich würde mich wundern, wenn sich das geändert hat. Vielleicht kommt eine ZPO-Zusatzfrage nicht in jedem Termin, aber sie kann kommen und dann doch ein (für das Erste Examen) vergleichsweise breites Feld umfassen, inklusive Zwangsvollstreckungsrecht.

Natürlich könnte auch heute noch theoretisch eine Klausur gestellt werden, welche die materiellen Probleme z.B. in eine Drittwiderspruchsklage kleidet. Mehr als ein kurzer Schocker wäre das dann aber auch nicht, da man dann eben wiederum ein kurzes Zulässigkeitsschema hat, auf welches die üblichen 90% BGB folgen.

Ich will nicht sagen, dass man komplett auf Lücke lernen soll (daher das "fast"), mE ist ZPO aber kein Bereich, für welchen der durchschnittliche Kandidat im Rahmen der Schwerpunktsetzung viel Zeit ver(sch)wenden sollte. Im Gegensatz zum Zweiten steht und fällt der Klausuraufbau nur äußerst selten durch den ZPO-Teil; wenn man dort irgendwie herumstümpert und dabei nur das Gesetz verwendet wird man zwar wahrscheinlich keine zweistelligen Ergebnisse einfahren, das ist aber für mindestens zwei Drittel ohnehin kein realistisches Ziel. Wer dagegen irgendwo im materiellen Recht auf eine Lücke stößt, kann die Klausur auch einmal komplett abhaken müssen.

Im Ref habe ich auch schnell gemerkt, dass man nach dem Studium auf einem wesentlich höheren ZPO-Niveau sein könnte als ich es war, geschadet hat das am Ende aber auch nicht.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 44 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder: Liz, Tibor


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Gehe zu:  
Anzeige


Probleme mit dem Registrieren oder Einloggen? Schick einfach eine Email.

Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
Nutzungsbedingungen - Datenschutzrichtlinie - Impressum - Hauptseite