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 Betreff des Beitrags: Re: Rund ums Studium...
BeitragVerfasst: Freitag 25. Februar 2011, 09:19 
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chris0 hat geschrieben:
Vielleicht versteht es ein Anwalt bei deinem ersten Praktikum noch dein Interesse für die Anwaltschaft zu wecken, wer kann das jetzt schon sagen. Du hast einen Marathon zu laufen, sprinte nicht gleich mit deiner Maximalgeschwindigkeit los.


Uiuiui, klasse Vergleich! :D
Mich hat bei selbstständigen Anwälten immer die Freiheit der Entscheidung gereizt. Keiner sagt mir, wann wie und wo ich arbeiten soll.

Gruß
bilguer


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 Betreff des Beitrags: Re: Rund ums Studium...
BeitragVerfasst: Freitag 25. Februar 2011, 13:57 
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chris0 hat geschrieben:
im 1. Semester hat man doch im Zweifel noch nie eine Kanzlei von innen gesehen, Gerichtsverfahren kennt man aus Filmen oder vielleicht war man mal mit der Schulklasse da...

Was dir in 6 bis 8 Jahren tatsächlich gefällt wird sich noch zeigen. Klar gibt es Juristen, die wollen von Beginn an Richter werden und es bleibt auch bei diesem Wunsch. Viele wollen nach den Stationen im Ref aber dann doch genau das nicht mehr und machen was anderes. Vielleicht versteht es ein Anwalt bei deinem ersten Praktikum noch dein Interesse für die Anwaltschaft zu wecken, wer kann das jetzt schon sagen. Du hast einen Marathon zu laufen, sprinte nicht gleich mit deiner Maximalgeschwindigkeit los.

Mittlerweile geht es mir zB. gar nicht mehr so sehr um den Beruf, der nach dem Studium kommt. Es gibt so viele Bereiche, in denen man als Jurist arbeiten kann, und ja auch immer noch die Möglichkeit, in seinem Leben zu wechseln und nicht Jahrzehnte in eben nur einem Beruf an einem Standort zu bleiben. Ich denke, da werden sich sicherlich später Berufe finden lassen, die mir gefallen und mit denen ich glücklich wäre.
Mir geht es vielmehr um die Zweifel bzgl. meiner Leistung. Ich bin am Studium an sich wirklich interessiert, dann surfe ich auf einer Seite wo die StEx-Statistik aufgeführt ist und denke 'sei doch nicht so blöd, du hast noch nie zu den 15% der Besten gehört, weder beim Abi noch von der Intelligenz und dem Arbeitswillen - warum solltest du später zu den 15% gehören, die ein vb schaffen'.
Nein, ein vb ist nicht alles - aber zwei befriedigend müssen auch erstmal geschafft werden.
Im Moment bin ich motiviert und würde mich jeden Tag hinsetzen und lernen - mache ich das auch in 4 Jahren noch? Ich habe auf einer Seite der LMU einen Examensplan gesehen, wie und was man in 18 Monaten als Vorbereitung für das Examen machen sollte. Abgesehen davon, dass ich nicht mal 18 Monate hätte denke ich mir einfach, dass ich nicht so ein Arbeitstier bin und mich über ein Jahr jeden morgen hinsetze und 6 Stunden wiederhole + mindestens 80 5-stündige Klausuren schreibe.
Jetzt sage ich "Klar, das schaffst du, wenn du das Ziel vor Augen hast", aber wer weiß, ob mir nicht genau dann Jura einfach nur zum Hals raushängt und ich keine Lust drauf habe. Ich glaube nicht, dass ich mich so quälen kann. So ein Typ Mensch bin ich einfach nicht... Und selbst wenn ich später 100% gebe, wird es wahrscheinlich nicht reichen. Dafür bin ich einfach nicht gut genug.

Die Frage ist halt, warum ich diesen unsicheren Weg gehen soll (Lerndruck, ständige Zweifel, ständig das Gefühl nicht gut genug zu sein, dadurch kein entspanntes Studium und später ggf. doch ein schlechtes Examen und damit keine großen Chancen) wenn es doch auch andere Alternativen gibt. Klar, ein anderes Studium reizt mich bei weitem nicht so, wie das Jurastudium und ich werde mich da die ersten Semester auch etwas durchquälen, aber der Leistungsdruck ist deutlich geringer, die Noten sind nicht so wichtig und die Bachelorarbeit macht mir bei weitem nicht so große Angst wie das Examen. Und im Endeffekt habe ich später einen guten und sicheren Job, der mir Spaß macht. Ich werde sicherlich nicht so viel verdienen wie mit zwei vb im Staatsexamen, aber wenn ich nur zwei ausreichend schaffe, ist der andere Job dagegen ein Traumjob mit viel Geld.

Das sind halt alles so Fragen, die ich mir stelle. Ich kann nicht einfach sagen "Ich studiere mal drauf los und schaue, was kommt". Wenn ich Jura studiere, will ich mir auch sicher sein, dass ich der Typ bin, der jeden Tag lernt und sich aufraffen kann. Und ich weiß nicht, ob ich das kann.
Dazu kommt auch, dass ich zuhause viel Stress und viele Verpflichtungen habe + die Arbeit am Wochenende. Ich finde es leichter, sich voll und ganz aufs Lernen zu konzentrieren wenn man in uninähe wohnt. Dann macht man eben morgens seine Stunden, aber dann hat man nachmittags auf seine Ruhe und Zeit für seine Hobbys. Ich würde morgens Jura machen und wüsste, ich hab nachmittags nur Stress, dann nutzt man seine 'freie Zeit' ggf. lieber für andere Dinge, als für Jura.

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"Der Senat antwortet auf Fragen, die der Fall nicht aufwirft, mit Verfassungsgrundsätzen, die das Grundgesetz nicht enthält.“ - Sondervotum Prof. Dr. Lübbe-Wolff


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 Betreff des Beitrags: Re: Rund ums Studium...
BeitragVerfasst: Freitag 25. Februar 2011, 18:04 
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Lucia2010 hat geschrieben:

Im Moment bin ich motiviert und würde mich jeden Tag hinsetzen und lernen - mache ich das auch in 4 Jahren noch? Ich habe auf einer Seite der LMU einen Examensplan gesehen, wie und was man in 18 Monaten als Vorbereitung für das Examen machen sollte. Abgesehen davon, dass ich nicht mal 18 Monate hätte denke ich mir einfach, dass ich nicht so ein Arbeitstier bin und mich über ein Jahr jeden morgen hinsetze und 6 Stunden wiederhole + mindestens 80 5-stündige Klausuren schreibe.
Jetzt sage ich "Klar, das schaffst du, wenn du das Ziel vor Augen hast", aber wer weiß, ob mir nicht genau dann Jura einfach nur zum Hals raushängt und ich keine Lust drauf habe. Ich glaube nicht, dass ich mich so quälen kann. So ein Typ Mensch bin ich einfach nicht... Und selbst wenn ich später 100% gebe, wird es wahrscheinlich nicht reichen. Dafür bin ich einfach nicht gut genug.


Du hast dir doch in deinem ersten Jahr auf dem Gymnasium auch noch keine Gedanken über den Stoff der Abiturprüfung gemacht. Bis zum Freischuss - den man ja nicht machen muss - hast du vier jahre Zeit. Jeder Mensch wird verrückt, wenn er am ersten Tag eines Lernprozesses nur auf die Abschlussprüfung schaut, das ist nur demotivierend. Konzentriere dich auf das was du jetzt(!) d.h. in diesem Semester schaffen musst/erreichen willst. Alles andere dann im nächsten Semster usw. Wenn du das konzentriert machst, dann stehst du auch nicht andauernd vor diesem Riesenberg - den du den ganzen Tag betrachtest - sondern vor lösbaren Einzelherausforderungen. Nur so kannst du wachsen und gewinnst dann auch Selbstbewusstsein dazu.

mEn solltest du einiges grundlegend ändern: Gehe feiern, genieße deine freie Zeit neben der Uni, entspanne dich und denke nicht dauernd über die Zukunft nach. Lege deine Selbstzweifel ab. Es ist jetzt vollkommen egal, was du im Abi hattest, du kannst trotzdem die beste Absolventin deines Jahrgangs werden (warum auch nicht?).
Wenn es schaffst lockerer zu werden und deinen - ja stark vorhandenen - Ehrgeiz und deine Disziplin bewahrst, dann stehen die Chancen auf ein solides Examen gut.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rund ums Studium...
BeitragVerfasst: Freitag 25. Februar 2011, 19:06 
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Danke für deinen Beitrag, den ich so gerne unterschreiben möchte.
Aber: Kann man wirklich so sorgenfrei feiern gehen und das Leben genießen?
Ich habe den Eindruck, die besten Examen schreiben die Leute, die schon vom ersten Semester an ans Examen gedacht haben und übermäßig viel gelernt haben.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man Jura so 'nebenbei' machen kann sondern es von anfang an einen extremen Lernaufwand fordert.
Wenn ich dann noch dazurechne, dass ich arbeiten muss um mein Leben zu finanzieren + noch viele häusliche und familiäre Verpflichtungen habe, bleibt da nicht viel Zeit zum feiern gehen und freie Zeit genießen... ;).
Außer ich kürze beim Lernen, DANN habe ich aber wieder ein schlechtes Gewissen, dass ich es später alles nicht packe.

Ich meine, eigentlich jeder der mit Jura angefangen hat, sollte doch den Willen gehabt haben, ein gutes Examen zu schaffen. Wirklich schaffen tun es aber nur die allerwenigsten.
Sind die anderen jetzt einfach nur zu faul gewesen, oder haben sie es trotz viel lernen einfach nicht geschafft?

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 Betreff des Beitrags: Re: Rund ums Studium...
BeitragVerfasst: Freitag 25. Februar 2011, 19:48 
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Lucia2010 hat geschrieben:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man Jura so 'nebenbei' machen kann...

ich auch nicht...
Zitat:
Wenn ich dann noch dazurechne, dass ich arbeiten muss um mein Leben zu finanzieren + noch viele häusliche und familiäre Verpflichtungen habe, bleibt da nicht viel Zeit zum feiern gehen und freie Zeit genießen... ;).

im worst case gar keine
Zitat:
Ich meine, eigentlich jeder der mit Jura angefangen hat, sollte doch den Willen gehabt haben, ein gutes Examen zu schaffen. Wirklich schaffen tun es aber nur die allerwenigsten.
Allein Fleißt reicht nicht - Glück, Talent & Nervenstärke gehören auch dazu.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rund ums Studium...
BeitragVerfasst: Samstag 26. Februar 2011, 10:44 
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Lucia2010 hat geschrieben:
Aber: Kann man wirklich so sorgenfrei feiern gehen und das Leben genießen?
Kann man. :D

Lucia2010 hat geschrieben:
Ich habe den Eindruck, die besten Examen schreiben die Leute, die schon vom ersten Semester an ans Examen gedacht haben und übermäßig viel gelernt haben.
Wenn das für dich erstrebenswert ist, dann nur zu. Aber dann läufst du Gefahr, sozial zu verwahrlosen, geistig auszubrennen und auch körperlich zu verfallen. Selbst wenn sich bei allem Ehrgeiz und Fleiß deine Ziele realisieren, wirst du möglicherweise eines Tages bereuen, die freieste und normalerweise schönste Zeit im Leben ungenutzt verstreichen lassen zu haben. Im dümmeren (statistisch wohl wahrscheinlicheren) Fall wird sich selbst die massive Lernerei nicht auszahlen und nur zum mittelmäßigen Examen führen - dann ist das vorherige jahrelange Riesenbuhei besonders grämend. Und im Extremfall bist du wegen des selbst auferlegten Drucks schon vorm Examen völlig fertig mit der Welt (siehe hier z.B. ersti01) und gar nicht mehr in der Lage, überhaupt anzutreten.

Die über das Examensergebnis am meisten entscheidende Phase ist doch die unmittelbare Examensvorbereitung - darauf sollte der Fokus liegen und aller Ehrgeiz gerichtet sein. Im Grundstudium ist man doch noch so grün hinter den Ohren und das ist zu dieser Zeit auch völlig in Ordnung. Da sollte man sich auf die Zwischenprüfung und auf das Studentenleben konzentrieren, nicht auf das fern liegende Examen, auf dessen Verlauf man zu der Zeit eh null Einfluss hat.

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»Ich kenne den Schmerz, den ich hatte, weil ich zweimal die Vorhaut mit dem Reißverschluss mitgenommen habe, so dass dieser - also Reißverschluss - einmal in einer Klinik entfernt werden musste.« - Chefreferendar


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 Betreff des Beitrags: Re: Rund ums Studium...
BeitragVerfasst: Samstag 26. Februar 2011, 10:58 
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famulus hat geschrieben:
Wenn das für dich erstrebenswert ist, dann nur zu. Aber dann läufst du Gefahr, sozial zu verwahrlosen, geistig auszubrennen und auch körperlich zu verfallen. Selbst wenn sich bei allem Ehrgeiz und Fleiß deine Ziele realisieren, wirst du möglicherweise eines Tages bereuen, die freieste und normalerweise schönste Zeit im Leben ungenutzt verstreichen lassen zu haben. Im dümmeren (statistisch wohl wahrscheinlicheren) Fall wird sich selbst die massive Lernerei nicht auszahlen und nur zum mittelmäßigen Examen führen - dann ist das vorherige jahrelange Riesenbuhei besonders grämend. Und im Extremfall bist du wegen des selbst auferlegten Drucks schon vorm Examen völlig fertig mit der Welt (siehe hier z.B. ersti01) und gar nicht mehr in der Lage, überhaupt anzutreten.


Das kann ich unterschreiben!

famulus hat geschrieben:
Die über das Examensergebnis am meisten entscheidende Phase ist doch die unmittelbare Examensvorbereitung - darauf sollte der Fokus liegen und aller Ehrgeiz gerichtet sein. Im Grundstudium ist man doch noch so grün hinter den Ohren und das ist zu dieser Zeit auch völlig in Ordnung. Da sollte man sich auf die Zwischenprüfung und auf das Studentenleben konzentrieren, nicht auf das fern liegende Examen, auf dessen Verlauf man zu der Zeit eh null Einfluss hat.


Grundsätzlich auch ok.
Eine Anmerkung (wobei ich davon ausgehe, dass Du das auch meinst): Eine vernünftige Examensvorbereitung klappt nur, wenn man im Grundstudium hierfür die Grundlage gelegt hat. Man muss somit auch in den ersten Semestern lernen, auch mehr als in anderen Studiengängen, man kann aber trotzdem das Studentenleben genießen und ohne schlechtes Gewissen Freizeit haben.

Gruß
bilguer


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 Betreff des Beitrags: Re: Rund ums Studium...
BeitragVerfasst: Samstag 26. Februar 2011, 11:21 
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und selbst wenn man während des studiums faul war und wenig gelernt hat, kann man das (noch mit mehr anstrengung in der examensvorvereitung natürlich) wieder aufholen. so hab ich es nämlich gemacht. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Rund ums Studium...
BeitragVerfasst: Samstag 26. Februar 2011, 11:53 
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Lara83 hat geschrieben:
und selbst wenn man während des studiums faul war und wenig gelernt hat, kann man das (noch mit mehr anstrengung in der examensvorvereitung natürlich) wieder aufholen. so hab ich es nämlich gemacht. ;)


Der von mir beschriebene Weg dürfet aber einfacher sein. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Rund ums Studium...
BeitragVerfasst: Samstag 26. Februar 2011, 12:04 
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Lara83 hat geschrieben:
und selbst wenn man während des studiums faul war und wenig gelernt hat, kann man das (noch mit mehr anstrengung in der examensvorvereitung natürlich) wieder aufholen. so hab ich es nämlich gemacht. ;)

Und du hattest gute Noten im Examen? Dann liegt das wohl eher daran, dass du einfach extrem begabt und talentiert bist ;).
Ich denke, es ist nicht die Norm, dass man während des Studiums wenig tut und dann doch extrem gute Examen schafft.

Gibt wohl einfach zwei Typen...

Typ1: Lernt von anfang an konsequent bin, bereitet sich sehr gut auf das Examen vor = trotzdem nur befriedigend
Typ2: Lernt eher weniger, bereitet sich gut auf das Examen vor: mindestens vb

Weil es halt ja doch mehr ist als 'nur' das Lernen... Ich hab halt weder ein super Abi noch bin ich super intelligent. Selbst wenn ich 150% gebe, würde ich wahrscheinlich kein vb schaffen. Denke ich. Das schaffen dann doch andere. Die mit 1,0-Abi und extremer Selbstdisziplin und mit juristischem Talent.

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 Betreff des Beitrags: Re: Rund ums Studium...
BeitragVerfasst: Samstag 26. Februar 2011, 12:10 
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Lucia2010 hat geschrieben:
Weil es halt ja doch mehr ist als 'nur' das Lernen... Ich hab halt weder ein super Abi noch bin ich super intelligent. Selbst wenn ich 150% gebe, würde ich wahrscheinlich kein vb schaffen. Denke ich. Das schaffen dann doch andere. Die mit 1,0-Abi und extremer Selbstdisziplin und mit juristischem Talent.


Nein! Nein! Nein!
Selbstdisziplin ist nicht schlecht für das juristische Studium, aber befreie Dich endlich von dem Gedanken, dass nur hochintelligente Überflieger die Chance auf ein gutes Jurastudium haben.
Mach Dein Studium in aller Ruhe fertig, dann wirst Du es auch gut überstehen und einen guten Job kriegen.
Und bevor die nächste Frage da kommt: Ja, das ist möglich.
Nur Mut und ein bißchen Zuversicht.

Gruß
bilguer


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 Betreff des Beitrags: Re: Rund ums Studium...
BeitragVerfasst: Samstag 26. Februar 2011, 12:16 
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Langsam werde ich nervig, oder? :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Rund ums Studium...
BeitragVerfasst: Samstag 26. Februar 2011, 12:41 
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Ist das Dein Ziel? :-k

Nein, Du nervst nicht (zumindest nicht mich ;) ).
Bei mir bricht eher die Fürsorge durch, übervorsichtige und kritische Studis auf den Weg der Normalität zurück zu bringen. :D

Gruß
bilguer


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 Betreff des Beitrags: Re: Rund ums Studium...
BeitragVerfasst: Samstag 26. Februar 2011, 13:07 
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Lucia2010 hat geschrieben:
Und du hattest gute Noten im Examen? Dann liegt das wohl eher daran, dass du einfach extrem begabt und talentiert bist ;).

ich hab ein oberes befriedigend im ersten examen. und es lag einfach daran, dass ich während der examensphase richtig durchgepowert habe. gerade das rep hat bei mir viel bewirkt.


Lucia2010 hat geschrieben:
Gibt wohl einfach zwei Typen...

Typ1: Lernt von anfang an konsequent bin, bereitet sich sehr gut auf das Examen vor = trotzdem nur befriedigend
Typ2: Lernt eher weniger, bereitet sich gut auf das Examen vor: mindestens vb

ich hoffe, den shwachsinn meint du nicht wirklich ernst.

Lucia2010 hat geschrieben:
Ich hab halt weder ein super Abi noch bin ich super intelligent. Selbst wenn ich 150% gebe, würde ich wahrscheinlich kein vb schaffen. Denke ich. Das schaffen dann doch andere. Die mit 1,0-Abi und extremer Selbstdisziplin und mit juristischem Talent.


du, ich hab einen abi-schnitt von 2,7 und im 2. examen ein vb. :D und für übermäßig intelligent halte ich mich auch nicht. hör auf, dir irgendwelche selbstgestrickten weisheiten einzureden, das ist ganz ehrlich schwachsinn.

edith sagt: bei lehramtsleuten gibt es doch mittlerweile schon probleme überhaupt einen ref-platz zu bekommen. ich kenne da keine details, aber du solltest dich dann ja ggf. informieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rund ums Studium...
BeitragVerfasst: Samstag 26. Februar 2011, 21:54 
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Lucia2010 hat geschrieben:
Und du hattest gute Noten im Examen? Dann liegt das wohl eher daran, dass du einfach extrem begabt und talentiert bist ;).
Ich denke, es ist nicht die Norm, dass man während des Studiums wenig tut und dann doch extrem gute Examen schafft.


Naja wenn man zum Beispiel Haft glauben mag (dessen Aussagen sich ja mit den meisten hier deckt), wird das reine lernen sehr überschätzt.Er betont ja in seinem Buch mehrfach, dass man im Extremfall innerhalb von 6 Monaten von 0 auf Examensreif kommen kann. Viel wichtiger als das reinen Lernen ist aber, dass sich das juristische Denken einstellt und das kommt halt durch den Zeitraum mit dem man sich mit Jura beschäftigt (Ich glaub er hielt mindestens 4 Jahre für nötig).

Wenn du im 1. Semester gute Grundlagen in BGB AT, Strafrecht AT und Staatsrecht I sammelst und damit Anfängerübungen bestehst, dann ist das Semesterziel doch erreicht? Mit dem AT beschäftigt man sich ja so oder so in den höheren Semestern immer wieder. Es erwartet ja keiner Examensreife im BGB AT nach dem 1. Semester.

_________________
Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11


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