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BeitragVerfasst: Sonntag 26. Februar 2017, 22:24 
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Beiträge: 75
Sagt mal, entdeckt ihr auch so Widersprüche in manch Unterlagen?

Ein Beispiel: Meine Karteikarten sagen, wenn der Unterzeichnende ungelesen unterschreibt, ist keine Anfechtung möglich, denn wer sich überhaupt keine Vorstellungen macht, kann sich nicht irren.

In der Examensklausurlösung hat er auch ungelesen unterschrieben und es wird Anfechtung geprüft und bejaht.

Das hab ich jetzt extra wieder rausgekramt, weils mich beschäftigt hat :-k


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BeitragVerfasst: Montag 27. Februar 2017, 09:26 
Fleissige(r) Schreiber(in)
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Registriert: Mittwoch 1. Juli 2015, 17:05
Beiträge: 174
Das sind keine Widersprüche, sondern zwei verschiede Ansichten die zum gleichen Problem vertreten werden ;)


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BeitragVerfasst: Montag 27. Februar 2017, 10:10 
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Registriert: Mittwoch 30. November 2016, 00:52
Beiträge: 75
Ach..Danke Mimis! Wird gar nicht als Problem aufgerissen, sondern in einem Satz abgehakt. Naja, jetzt weiß ich ja, dass es ein Problem ist ::D


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BeitragVerfasst: Donnerstag 2. März 2017, 11:10 
Fleissige(r) Schreiber(in)
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Registriert: Montag 8. September 2014, 21:09
Beiträge: 198
Was machen eigentlich die ganzen Leute mit doppel VB?
Letztens auf JUVE wurde ja ein Bericht veröffentlicht, dass die GK kaum noch hinter her kommen um ihre Stellen zu füllen .. Verhältnis mit 2000/1600 (hierbei wollen ja dann nicht mal alle in eine GK) .. nun hab ich aus Interesse mal die Stellenangebote der Justiz in Bayern,Hessen,Bawü angeschaut. Mittlerweile genügen im zweiten Examen 8 Punkte um sich direkt nach Veröffentlichung der schriftlichen Ergebnisse beim Staatsdienst (Richter,StA) zu bewerben.

Daher meine Frage, wenn der Justiz und den GK die vbs "weglaufen" .. wo landen diese? Großteil in der freien Marktwirtschaft ?

_________________
"Weil der Amtsrichter nicht allein Skat spielen kann, braucht ein Amtsgericht zwei Referendare."


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BeitragVerfasst: Donnerstag 2. März 2017, 11:35 
Newbie
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Registriert: Donnerstag 2. März 2017, 11:25
Beiträge: 4
Seb hat geschrieben:
Was machen eigentlich die ganzen Leute mit doppel VB?
Letztens auf JUVE wurde ja ein Bericht veröffentlicht, dass die GK kaum noch hinter her kommen um ihre Stellen zu füllen .. Verhältnis mit 2000/1600 (hierbei wollen ja dann nicht mal alle in eine GK) .. nun hab ich aus Interesse mal die Stellenangebote der Justiz in Bayern,Hessen,Bawü angeschaut. Mittlerweile genügen im zweiten Examen 8 Punkte um sich direkt nach Veröffentlichung der schriftlichen Ergebnisse beim Staatsdienst (Richter,StA) zu bewerben.

Daher meine Frage, wenn der Justiz und den GK die vbs "weglaufen" .. wo landen diese? Großteil in der freien Marktwirtschaft ?

Vlt gibt es auch immer wenige leute mit doppel VB bei gleichem Stellenangebot. Man hört doch öfter, dass die Anzahl der Absolventen Rückgängig ist. Demnach wird es möglicherweise auch weniger Leute mit doppel VB geben. Ne genaue Statistik hab ich mir jetzt aber auch nicht angesehen.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 2. März 2017, 14:07 
Fossil
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Registriert: Mittwoch 28. Juni 2006, 19:16
Beiträge: 14526
Seb hat geschrieben:
Was machen eigentlich die ganzen Leute mit doppel VB?
Letztens auf JUVE wurde ja ein Bericht veröffentlicht, dass die GK kaum noch hinter her kommen um ihre Stellen zu füllen .. Verhältnis mit 2000/1600 (hierbei wollen ja dann nicht mal alle in eine GK) .. nun hab ich aus Interesse mal die Stellenangebote der Justiz in Bayern,Hessen,Bawü angeschaut. Mittlerweile genügen im zweiten Examen 8 Punkte um sich direkt nach Veröffentlichung der schriftlichen Ergebnisse beim Staatsdienst (Richter,StA) zu bewerben.

Daher meine Frage, wenn der Justiz und den GK die vbs "weglaufen" .. wo landen diese? Großteil in der freien Marktwirtschaft ?

Sie werden Richterinnen und Richter oder verfolgen eine akademische Karriere. Die Lücken in Kanzleien wie in der Justiz liegen größtenteils an den unattraktiven Arbeitsbedingungen der Kanzleien wie auch auch an gewissen Unannehmlichkeiten der Justiz. Dazu kommen sehr geringe Absolventenzahlen.

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Hier gibt's nichts zu lachen, erst recht nichts zu feiern.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 2. März 2017, 16:19 
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Crapule hat geschrieben:
Seb hat geschrieben:
Was machen eigentlich die ganzen Leute mit doppel VB?
Letztens auf JUVE wurde ja ein Bericht veröffentlicht, dass die GK kaum noch hinter her kommen um ihre Stellen zu füllen .. Verhältnis mit 2000/1600 (hierbei wollen ja dann nicht mal alle in eine GK) .. nun hab ich aus Interesse mal die Stellenangebote der Justiz in Bayern,Hessen,Bawü angeschaut. Mittlerweile genügen im zweiten Examen 8 Punkte um sich direkt nach Veröffentlichung der schriftlichen Ergebnisse beim Staatsdienst (Richter,StA) zu bewerben.

Daher meine Frage, wenn der Justiz und den GK die vbs "weglaufen" .. wo landen diese? Großteil in der freien Marktwirtschaft ?

Vlt gibt es auch immer wenige leute mit doppel VB bei gleichem Stellenangebot. Man hört doch öfter, dass die Anzahl der Absolventen Rückgängig ist. Demnach wird es möglicherweise auch weniger Leute mit doppel VB geben. Ne genaue Statistik hab ich mir jetzt aber auch nicht angesehen.


Die Statistik des Bundesamtes für Justiz ist da relativ eindeutig:

In den fünf Jahren 2011-2015 haben 37.761 Absolventen das 2. Staatsexamen bestanden (pro Jahr also durchschnittlich 7.550). Die tatsächliche Zahl der Absolventen liegt darunter, da die erfolgreichen Wiederholer zur Notenverbesserung nicht rausgerechnet werden (können). Von den erfolgreichen Absolventen haben ca. 1.600 pro Jahr ein vb oder besser. 

Zum Vergleich: In den fünf Jahren 1998-2002 haben 52.500 Absolventen das 2. Staatsexamen bestanden (pro Jahr also durchschnittlich 10.500). Wiederholer zur Notenverbesserung gab es im 2. Staatsexamen damals so gut wie nicht, da nur wenige Länder das seinerzeit erlaubten. Von den erfolgreichen Absolventen hatten ca. 1.900 pro Jahr ein vb oder besser. 

Zusätzlich hat sich das Geschlechterverhältnis der Absolventen praktisch umgekehrt: von ca.  60:40 (Männer:Frauen) zu ca.  40:60 (Männer:Frauen). Mehr Frauen bedeutet mehr Teilzeit und mehr Elternzeit und damit insgesamt mehr Personalbedarf (in Köpfen). 

Darüber hinaus sind die Altersabgänge heute deutlich höher als Anfang der 2000er Jahre. 

Der personelle Bedarf wird sich daher allein mit vb (oder gar Doppel-vb) schon rein rechnerisch nicht befriedigen lassen. Wer heute auf den juristischen Arbeitsmarkt tritt, hat daher auch mit Noten im oberen "befriedigend" gute berufliche Perspektiven. 


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BeitragVerfasst: Donnerstag 2. März 2017, 20:39 
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An alle die gerade Examen schreiben: Meine Daumen sind gedrückt, ich wünsch Euch alles Gute und das nötige bisschen Glück!

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BeitragVerfasst: Montag 6. März 2017, 16:49 
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Die alte Auflage von Beck Europarecht ist ausverkauft und die neue noch nicht raus. Keine einzige Filiale hat es.

Meint ihr der Sartorius reicht?

Mir fällt keine Alternative ein. Bisher hat der Sartorius mir gereicht, aber laut JPA muss der andere auch mit. Die gibt es aber nicht. Also weder die alte noch die neue Auflage.


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BeitragVerfasst: Montag 6. März 2017, 20:35 
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Tobias__21 hat geschrieben:
An alle die gerade Examen schreiben: Meine Daumen sind gedrückt, ich wünsch Euch alles Gute und das nötige bisschen Glück!


Danke Dir, wird schon schiefgehen :D

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"Ein Anwalt kann mit seinem Aktenkoffer mehr stehlen als hundert Männer mit Kanonen." - Don Vito Corleone


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BeitragVerfasst: Montag 6. März 2017, 20:39 
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Beiträge: 32
jurOne hat geschrieben:
Die alte Auflage von Beck Europarecht ist ausverkauft und die neue noch nicht raus. Keine einzige Filiale hat es.

Meint ihr der Sartorius reicht?

Mir fällt keine Alternative ein. Bisher hat der Sartorius mir gereicht, aber laut JPA muss der andere auch mit. Die gibt es aber nicht. Also weder die alte noch die neue Auflage.


Schreibst Du in Bayern? Sartorius reicht in 99 Prozent der denkbaren Fälle, den nomos-text bräuchte es allenfalls mal für die Satzung des Gerichtshofes, bei der Zuständigkeit Für die Nichtigkeitsklage - welche aber auch wieder auf den Gerichtshof hinausläuft.

_________________
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BeitragVerfasst: Montag 6. März 2017, 21:14 
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Beiträge: 75
Tom_Hagen hat geschrieben:
jurOne hat geschrieben:
Die alte Auflage von Beck Europarecht ist ausverkauft und die neue noch nicht raus. Keine einzige Filiale hat es.

Meint ihr der Sartorius reicht?

Mir fällt keine Alternative ein. Bisher hat der Sartorius mir gereicht, aber laut JPA muss der andere auch mit. Die gibt es aber nicht. Also weder die alte noch die neue Auflage.


Schreibst Du in Bayern? Sartorius reicht in 99 Prozent der denkbaren Fälle, den nomos-text bräuchte es allenfalls mal für die Satzung des Gerichtshofes, bei der Zuständigkeit Für die Nichtigkeitsklage - welche aber auch wieder auf den Gerichtshof hinausläuft.


Nein, ich schreib nicht in Bayern. Hab mir jetzt vorsichtshalber den Sartorius II geholt und einen neuen Schönfelder nach 5 Heulkrämpfen, da das bei uns so ausgeschrieben ist. Wurde schon blöd angemacht, wieso ich denn kein Sartorius II hätte ::roll:

Und diesmal hab ich mein Gesetz immer schön fleißig einsortiert und was steht drin? Stand Oktober 2016 wird gefordert..Egal wie man es macht ist auch wieder falsch. Hätte ich das Einsortieren sausen lassen, hätten sie den aktuellen Stand gefordert. Darauf wette ich.


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BeitragVerfasst: Dienstag 7. März 2017, 15:39 
Fleissige(r) Schreiber(in)
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Registriert: Dienstag 9. Februar 2016, 17:44
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Gibt es Statistiken die sich ausschließlich auf Noten im staatlichen Teil des ersten StEx beziehen und ggf. sogar eine Relation zwischen Prädikat und Prädikat erst durch SPB herstellen?


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BeitragVerfasst: Dienstag 7. März 2017, 16:43 
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Registriert: Dienstag 2. März 2010, 20:55
Beiträge: 1545
mea parvitas hat geschrieben:
Gibt es Statistiken die sich ausschließlich auf Noten im staatlichen Teil des ersten StEx beziehen und ggf. sogar eine Relation zwischen Prädikat und Prädikat erst durch SPB herstellen?

Ja, eine solche Statistik gibt es beim Bundesamt für Justiz (wobei die Statistik allerdings nicht personenbezogen ist, sondern nach Prüfungsjahren geführt wird). 

https://www.bundesjustizamt.de/DE/SharedDocs/Publikationen/Justizstatistik/Juristenausbildung_2015.pdf?__blob=publicationFile&v=5 

Der Anteil der Prädikatsexamen (vb und besser) beträgt in der staatlichen Pflichtfachprüfung im Bundesdurchschnitt 16,5 %, und liegt damit in etwa auf demselben Niveau wie der Anteil der Prädikatsexamen vor Einführung des Schwerpunktbereichs. 

Im Gesamtergebnis der Ersten Juristischen  Prüfung erreichten dagegen 32,8 % ein vb oder besser - also ziemlich genau doppelt so viele. 

Wenig überraschend sind vor diesem Hintergrund die Ergebnisse der universitären Schwerpunktbereichsprüfung: hier erreichen 56,7 % ein vb oder besser. 


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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. März 2017, 12:31 
Fleissige(r) Schreiber(in)
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Registriert: Montag 8. September 2014, 21:09
Beiträge: 198
Und gibt es jemand der gerade in Bayern Examen schreibt und ein kleines Feedback über die laufende Kampagne raushauen mag/kann? Zwischenstandsmeldung?
Viel Erfolg weiterhin für die restlichen Klausuren! ;)

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