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BeitragVerfasst: Freitag 24. November 2017, 17:24 
Fleissige(r) Schreiber(in)
Fleissige(r) Schreiber(in)

Registriert: Sonntag 20. April 2014, 11:22
Beiträge: 131
Hallo zusammen,

ich schreibe im Dezember den Freischuss im 1. Examen und fühle mich momentan so, dass die Note am Ende zwar zum Bestehen, aber nicht für mehr reichen wird. Ich hab von Oktober 2016 bis Okotober 2017 ein Rep besucht, in der Zeit aber keine ernsthaften Klausuren geschrieben (aus persönlichen Gründen war meine Zeit dafür zu knapp), sondern ca. 10 Stück, die teilweise nicht fünfstündig waren. Jetzt hab ich den Stoff zwar theoretisch drauf, fühle mich aber überhaupt nicht sicher im praktischen Anwenden.

Wenn ich mich bei meinen Kommilitonen umhöre, geht es vielen ähnlich: Das Rep ist abgeschlossen, die Unterlagen sind durchgearbeitet, aber examensreif fühlen sich die Wenigsten. Trotzdem wollen fast alle den Freischuss schreiben.

Ich frage mich nun, wie realistisch das überhaupt ist, schon im Freischuss zufriedenstellende Noten zu erhalten. Für die allermeisten sind meiner Auffassung nach 13 - 14 Monate Vorbereitung (je nachdem, in welchem Monat das Rep gestartet ist und für welchen Klausurenmonat man gelost wurde) zu knapp.

Wie sind denn eure Erfahrungen damit, wie zufrieden wart ihr nach dem Freischuss mit euren Noten?

Ich frage auch deshalb, weil ich eigentlich gerade im Endspurt das Arbeitspensum hoch halten sollte, mich aber gar nicht richtig motivieren kann, weil ich jetzt schon das Gefühl hab, am Ende in den Verbesserungsversuch zu müssen und ich mich frage, wofür ich mir dann jetzt den Hintern aufreißen soll.


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BeitragVerfasst: Freitag 24. November 2017, 17:53 
Super Mega Power User
Super Mega Power User

Registriert: Freitag 9. August 2013, 12:32
Beiträge: 3992
Nimm den Freischuss mit. Die meisten Leute, die ich kenne, waren mit ihren Noten zufrieden. Und selbst wenn nicht: Immerhin ist der Übungseffekt durch die echten Klausuren hoch, viel besser als der Klausurenkurs es je leisten könnte.

_________________
"Honey, I forgot to duck."


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BeitragVerfasst: Freitag 24. November 2017, 17:59 
Fleissige(r) Schreiber(in)
Fleissige(r) Schreiber(in)

Registriert: Sonntag 20. April 2014, 11:22
Beiträge: 131
Honigkuchenpferd hat geschrieben:
Nimm den Freischuss mit. Die meisten Leute, die ich kenne, waren mit ihren Noten zufrieden. Und selbst wenn nicht: Immerhin ist der Übungseffekt durch die echten Klausuren hoch, viel besser als der Klausurenkurs es je leisten könnte.


Den Freischuss werde ich auf jeden Fall schreiben, hab ja auch nichts zu verlieren. Mich interessieren die Erfahrungen zu dem Thema, wie es bei anderen in der Vorbereitung und hinterher von der Note im Freischuss her dann gelaufen ist.


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BeitragVerfasst: Freitag 24. November 2017, 18:20 
Super Mega Power User
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Registriert: Donnerstag 11. Juni 2009, 17:48
Beiträge: 5167
Logisch_Win7 hat geschrieben:
Honigkuchenpferd hat geschrieben:
Nimm den Freischuss mit. Die meisten Leute, die ich kenne, waren mit ihren Noten zufrieden. Und selbst wenn nicht: Immerhin ist der Übungseffekt durch die echten Klausuren hoch, viel besser als der Klausurenkurs es je leisten könnte.


Den Freischuss werde ich auf jeden Fall schreiben, hab ja auch nichts zu verlieren. Mich interessieren die Erfahrungen zu dem Thema, wie es bei anderen in der Vorbereitung und hinterher von der Note im Freischuss her dann gelaufen ist.


Aussem Bekanntenkreis: Sehr unterschiedlich.

Examens-Fit fühlt sich eh niemand. Auch nicht nach 18 Monaten. Ansonsten hab ich den Eindruck, dass die Examensvorbereitungsdauer generell wenig damit zu tun hat, wie gut der Freischuss oder das Examen wird. Ich kenne Leute die haben nach 16 Monaten Examensvorbereitung den Freischuss mit 5,x Punkten abgeschlossen und dann den Verbesserungsversuch mit VB. Dann kenne ich welche die relativ genau meine Examensvorbereitung hatten (8 Monate Vollzeit und 6 Monate bissel nebenbei) und ganz unterschiedlich den Freischuss abgeschlossen haben. Von unteres befriedigend bis zweistellig. Auch da kenne ich welche, die sich dann im Verbesserungsversuch noch verbessert haben und andere die gleich geblieben sind.

Es ist denk ich eher ne Frage der persönlichen Situation. Je fleißiger man im Studium war, desto kürzer kann die Examensdauer ausfallen. Dann ist auch wichtig wie man sich vorbereitet, es gibt viele die sich einfach falsch vorbereiten. Der typische Fall ist einfach nur das Rep besuchen und sonst nichts machen.

_________________
Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11


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BeitragVerfasst: Samstag 25. November 2017, 13:58 
Power User
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Registriert: Montag 10. März 2014, 09:03
Beiträge: 537
Bei mir lief es ähnlich wie bei dir: von Oktober bis Oktober Rep. Dann im November Examen. Hatte also noch etwas weniger Zeit, dafür aber etwas mehr Klausuren.
Mit meiner Performance war ich dann nicht zufrieden, mit den Noten schon. Deswegen kein Verbesserungsversuch.

Wie du selbst sagst: Freischuss auf jeden Fall schreiben. Das, was du dann hast, kann dir keiner mehr nehmen. Und genau darin liegt doch auch die Motivation: Klar kann man immer noch mal den Verbesserungsversuch machen, aber dass man sich dort verbessert, ist (zwar realistisch aber) keineswegs sicher. Dann hilft es eben doch, für den Freischuss so gelernt zu haben, dass da noch punktemäßig mehr drin war als bei der fatalistischen In-den-Verbesserungsversuch-muss-ich-eh-Haltung (die auch ich nach den Klausuren kurz hatte, aber überwinden konnte). Daher schon jetzt Vollgas!

_________________
"Die Rezeptur für's Examen ist ganz einfach: 30% Vorbereitung, 20% Glück und 50% geiler Typ."


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BeitragVerfasst: Samstag 25. November 2017, 14:03 
Fleissige(r) Schreiber(in)
Fleissige(r) Schreiber(in)

Registriert: Sonntag 20. April 2014, 11:22
Beiträge: 131
Brainiac hat geschrieben:
Bei mir lief es ähnlich wie bei dir: von Oktober bis Oktober Rep. Dann im November Examen. Hatte also noch etwas weniger Zeit, dafür aber etwas mehr Klausuren.
Mit meiner Performance war ich dann nicht zufrieden, mit den Noten schon. Deswegen kein Verbesserungsversuch.

Wie du selbst sagst: Freischuss auf jeden Fall schreiben. Das, was du dann hast, kann dir keiner mehr nehmen. Und genau darin liegt doch auch die Motivation: Klar kann man immer noch mal den Verbesserungsversuch machen, aber dass man sich dort verbessert, ist (zwar realistisch aber) keineswegs sicher. Dann hilft es eben doch, für den Freischuss so gelernt zu haben, dass da noch punktemäßig mehr drin war als bei der fatalistischen In-den-Verbesserungsversuch-muss-ich-eh-Haltung (die auch ich nach den Klausuren kurz hatte, aber überwinden konnte). Daher schon jetzt Vollgas!



Wie viele Klausuren hattest du denn vorher geschrieben?


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BeitragVerfasst: Samstag 25. November 2017, 14:09 
Power User
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Registriert: Montag 10. März 2014, 09:03
Beiträge: 537
Keine Ahnung, ca. 25 vllt. Würde mich da aber nicht an irgendwelchen Zahlen festkrallen. Einige fahren erst mit 50 gut, andere schon mit 5. Ändern kannst du die Vergangenheit jedenfalls nicht mehr. Ab jetzt uneingeschränkt: Blick nach vorne!

_________________
"Die Rezeptur für's Examen ist ganz einfach: 30% Vorbereitung, 20% Glück und 50% geiler Typ."


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BeitragVerfasst: Samstag 25. November 2017, 14:32 
Fleissige(r) Schreiber(in)
Fleissige(r) Schreiber(in)

Registriert: Sonntag 20. April 2014, 11:22
Beiträge: 131
Brainiac hat geschrieben:
Keine Ahnung, ca. 25 vllt. Würde mich da aber nicht an irgendwelchen Zahlen festkrallen. Einige fahren erst mit 50 gut, andere schon mit 5. Ändern kannst du die Vergangenheit jedenfalls nicht mehr. Ab jetzt uneingeschränkt: Blick nach vorne!



Ja, da hast du Recht. Danke :-)


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BeitragVerfasst: Sonntag 26. November 2017, 17:37 
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Registriert: Samstag 28. Mai 2016, 16:12
Beiträge: 459
Meine Erfahrungen mit dem Freischuss:

- notentechnisch lief es recht ordentlich, leicht besser als in den Probeklausuren zuvor

- gut war insbesondere das Gefühl, dass es nicht "entscheidend" darauf ankam: ich habe mich zwar sehr angestrebt, wusste aber, dass ich im schlimmsten Fall nach einem Durchfallen noch immer 2 Versuche hatte

- im Verbesserungsversuch lief es nochmal deutlich besser, was aber mE weniger an den weiteren 6 Monaten lag, sondern mehr an der Gelassenheit wegen des ordentlichen ersten Versuchs sowie der besseren Tagesform

- der Freischuss dient auch der Disziplinierung: man ist gezwungen, zeitnah den ganzen Stoff jedenfalls halbwegs "drauf zu haben"

Kurzum: ich würde den Freischuss idR empfehlen. Nur eine Gefahr sollte dringend berücksichtigt und nach Möglichkeit gebannt werden: das Loch, in welches man nach dem "ersten Mal" fällt. Dieses Risiko darf nicht unterschätzt werden. Problematisch daran ist vor allem, dass man sich entweder mit einem mittelmäßigen Freischuss zufrieden gibt, obwohl mehr drinnen gewesen wäre oder zwar nochmal schreibt, sich aber dafür nicht mehr ordentlich vorbereitet und deshalb nur zwei suboptimale Versuche hatte.


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