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BeitragVerfasst: Samstag 11. März 2017, 19:16 
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Beiträge: 8
Guten Abend allerseits,

ich brauche einmal ein paar Denkanstöße von euch Insidern. Mein Sohn macht dieses Jahr sein Abitur und er will danach Jura studieren. Ich wäre für einige Informationen dankbar, die uns bei der Entscheidungsfindung helfen könnten:

Wie sieht der Markt für junge Juristen denn derzeit so aus? Lassen sich vielleicht sogar Prognosen über einen Zeitraum von 10 Jahren stellen? Zu meiner Zeit hat man viel von der "Juristenschwemme" gehört und davon, dass man nur mit sehr guten Noten in angesehene Positionen (Richter, Staatsanwalt, Rechtsabteilungen von Banken) kommen kann? Wie sehen eure Prognosen da als Insider aus? Rollen die Pensionswellen schon an?

An welcher Uni sollte unser Sohn am besten studieren? Wir kommen aus dem Breisgau, sodass es sich natürlich anbieten würde, dass unser Sohn in Freiburg studiert. Er könnte dann sogar noch zu Hause wohnen. Andererseits soll die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg einen noch besseren Ruf haben, wobei man sich da natürlich um eine Wohnung kümmern müsste. Oder gibt es noch andere gute Unis, die wir nicht auf dem Schirm haben?

Danke euch schon einmal für eure Einschätzung
Julia


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BeitragVerfasst: Samstag 11. März 2017, 19:37 
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Will er wirklich Jura studieren? Warum macht er sich nicht selbst schlau?

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BeitragVerfasst: Samstag 11. März 2017, 20:07 
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Registriert: Samstag 11. März 2017, 19:14
Beiträge: 8
Weil in 6 Wochen die schriftlichen Abitursarbeiten losgehen und er sich darauf konzentrieren will. Und ja, Jura ist sein bevorzugtes Studienfach.


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BeitragVerfasst: Samstag 11. März 2017, 21:02 
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Wenn er es studieren möchte, warum ihn nicht einfach machen lassen? Zudem kann er sich über die konkrete Studienortwahl etc. ja auch nach den schriftlichen Prüfungen Gedanken machen, so eng getaktet sind die Bewerbungsphasen ja nun auch nicht.
Ich muss Tibor insofern in seiner Skepsis beipflichten, als ich denke, dass ein junger Mann um die 18 in der Lage sein sollte, sich selbst über seine Zukunft Gedanken zu machen und hierüber Nachforschungen anzustellen. Das hat dann auch etwas mit Erwachsenwerden zu tun. Ich finde es befremdlich, wenn sich die Eltern um solche Themen kümmern.

(Fun Fact: In einem der letzten Jahrgänge hat einen der Erstis seine Mutter in die Auftaktvorlesungswoche begleitet. Dieses Stigma haftet ewig an. Selbiges gilt für Nachfragen seitens der Eltern an die Fachschaften u.ä., ob es denn schlimm sei, wenn der Junge nicht am Ersti-Wochenende mitfährt oder bei einer Vorlesung in der ersten Woche nicht anwesend sein kann... Passiert mittlerweile immer öfter.)

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BeitragVerfasst: Samstag 11. März 2017, 21:39 
Fleissige(r) Schreiber(in)
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Registriert: Sonntag 9. März 2014, 18:31
Beiträge: 223
Als Breisgauer kann ich sagen, dass Heidelberg ganz nett ist und es sich anbietet auch mal am Wochenende kurzfristig nach Hause zu fahren.

Als Tipp sei hier noch angefügt, dass betreffende Person das nicht jedes Wochenende machen sollte, da gerade dann auch viel los ist und er den Anschluss an die Kommilitonen verpassen könnte. Aber diese Erfahrung wird er letztlich selbst machen können.

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BeitragVerfasst: Samstag 11. März 2017, 21:55 
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Beiträge: 4388
Ich würde schauen wo es die besten Partys, den billigsten Alkohol und die willigsten Kommilitonen gibt. Ganz im Sinne wie uns der Dekan damals begrüßte: "Wir bieten hier vielleicht nicht die gleichen Ausbildungsbedingungen wie an der BLS, aber schauen sie sich um, wenn sie nicht nur studieren wollen, sind sie bei uns richtig. Wir haben nahezu eine 50:50 Geschlechterquote."

Freiburg würde ich deswegen nicht empfehlen. Ich weiß ja nicht wie offen ihr da seid, aber ist ja doch immer bissel peinlich, wenn die Eltern mitbekommen, dass man jedes Wochenende (bzw. auch mal mitten in der Woche) wen neues nach Hause bringt... Von daher ist eine eigene Wohnung schon ein muss, ansonsten lohnt sich ja das Studium gar nicht.

Ich empfehle daher ne Großstadt. Wie wäre es mit Berlin? Zwei große Universitäten, gutes Partyleben und man kommt auch betrunken immer noch gut nachhause. Miete zwar recht hoch, aber so wie ihr euch um euren Sohn kümmert, werdet ihr ja sicherlich das übernehmen.

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Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11


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BeitragVerfasst: Samstag 11. März 2017, 22:14 
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Beiträge: 3691
JulezLaw hat geschrieben:
(Fun Fact: In einem der letzten Jahrgänge hat einen der Erstis seine Mutter in die Auftaktvorlesungswoche begleitet. Dieses Stigma haftet ewig an. Selbiges gilt für Nachfragen seitens der Eltern an die Fachschaften u.ä., ob es denn schlimm sei, wenn der Junge nicht am Ersti-Wochenende mitfährt oder bei einer Vorlesung in der ersten Woche nicht anwesend sein kann... Passiert mittlerweile immer öfter.)


Ernsthaft? In eine richtige Vorlesung? Hier gab/gibt es immer solche Begrüßungsveranstaltungen im Audimax, bei denen auch die Eltern mitkommen können. Fand ich auch immer sehr komisch, wenn ich das gesehen habe wie Mama und Papa mit ihren Sprößlingen vor dem Audimax rumstanden. Aber es war ja auch so von der Uni gewollt und ich kann es auch ein Stück weit nachvollziehen, ist ja auch ein neuer Lebensabschnitt. Manche Eltern holen ihre Kinder sogar von den Examensprüfungen ab und feiern vor dem Gericht mit, alles schon live erlebt :)

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BeitragVerfasst: Samstag 11. März 2017, 22:23 
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Beiträge: 7694
Man darf nicht vergessen, es gibt mittlerweile minderjährige Studenten; da bedarf es für jede Prüfungsanmeldung bzw. Entgegennahme einer Prüfungsleistung der Unterschrift des Erziehungsberechtigten.

Ansonsten bin ich bei Ara. Die Uni ist mehr als eine Berufsausbildung. Uni von zu Hause führt nur dazu, dass die Eltern zu allem gefragt werden, dann wird das nie was ...

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BeitragVerfasst: Samstag 11. März 2017, 22:32 
Fossil
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Tobias__21 hat geschrieben:
Hier gab/gibt es immer solche Begrüßungsveranstaltungen im Audimax, bei denen auch die Eltern mitkommen können. Fand ich auch immer sehr komisch, wenn ich das gesehen habe wie Mama und Papa mit ihren Sprößlingen vor dem Audimax rumstanden. Aber es war ja auch so von der Uni gewollt und ich kann es auch ein Stück weit nachvollziehen, ist ja auch ein neuer Lebensabschnitt.


Gewollt ist vermutlich zu viel gesagt, wohl wahrscheinlicher: Kapitulation vor der Kraft des Faktischen. Ich glaube, meine Eltern haben nie einen Hörsaal meiner Uni von innen zu sehen bekommen. Warum auch?

Zitat:
Manche Eltern holen ihre Kinder sogar von den Examensprüfungen ab und feiern vor dem Gericht mit, alles schon live erlebt :)


Das ist m. E. schon noch was anderes: Es fängt nicht nur was Neues an, sondern es gibt auch tatsächlich was zu feiern (oder zu beweinen). Wobei meine Nahbereichsempirie dahingeht, dass Eltern (jedenfalls bei meiner Generation; wie es in den Generationen ist, die mit Mama in die Ersti-Vorlesung sind, weiß ich nicht...) allenfalls dann auftauchen, wenn sie Zeit haben, und zwanglos mitfeiern dürfen und irgendwann auch wieder verschwinden.

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BeitragVerfasst: Samstag 11. März 2017, 22:37 
Fossil
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Beiträge: 12347
Tibor hat geschrieben:
Man darf nicht vergessen, es gibt mittlerweile minderjährige Studenten; da bedarf es für jede Prüfungsanmeldung bzw. Entgegennahme einer Prüfungsleistung der Unterschrift des Erziehungsberechtigten.


Ich meine, das löst man mit einer entsprechenden Generaleinwilligung, meist ist es ja ohnehin nur ein zeitlich begrenztes Problem. Jedenfalls bedarf es nicht der Anwesenheit der Erziehungsberechtigten.

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BeitragVerfasst: Samstag 11. März 2017, 22:49 
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Beiträge: 8
Leider haben mir eure Antworten bisher nicht so viel geholfen.

Klar ist es wichtig, dass er sich an der Unistadt wohlfühlt und so! Aber man sollte da schon auch gut studieren können und ein späterer Beruf sollte sicher nicht daran scheitern: "Er hat ja nur an der Uni Greifswald (nur ein Beispiel) studiert". Party machen kann man schließlich überall, wenn man dafür noch Zeit hat. Berlin muss es sicher nicht sein, da wird er sich sicher auch nicht wohlfühlen.

Und ich hole jetzt ja nur Informationen ein, bei dem, wohin es geht und was er macht hat unser Sohn natürlich ein Mitspracherecht! Jetzt hat er eben viel um die Ohren. Und wir wollen einfach vor dem großen Run auf die Studienplätze dran sein. Danke für euer Verständnis.


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BeitragVerfasst: Samstag 11. März 2017, 22:55 
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Ich glaube, ich habe soeben den wahren Sinn des (damaligen) Wehrdienstes verstanden :)

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BeitragVerfasst: Samstag 11. März 2017, 23:08 
Fossil
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Zipfelpony hat geschrieben:
Berlin muss es sicher nicht sein, da wird er sich sicher auch nicht wohlfühlen.


Woher weißt Du das? Natürlich muss es nicht Berlin oder Greifswald sein, aber es muss auch nicht das nette, beschauliche Studentenstädtchen in Reichweite des Elternhauses sein. Mehr sollte damit wohl nicht gesagt gewesen sein.

Zitat:
Jetzt hat er eben viel um die Ohren. Und wir wollen einfach vor dem großen Run auf die Studienplätze dran sein.


Schlechte Ausrede, weil die Studienplätze ohnehin erst im Sommer weit nach nach Erhalt des Abiturzeugnisses vergeben werden. Es ist also noch genügend Zeit, ein paar Unis mal zu recherchieren und ggf nach dem Abi ein paar Städte zu besichtigen. Und nicht zuletzt kann er sich auch einfach an allen Unis, für die er sich interessiert, bewerben und dann erst im August / September entscheiden, wohin es gehen soll. Eine Wohnung bereits vor Erhalt der Zulassung zu suchen, dürfte sich ohnehin nicht zu empfehlen sein, wenn nicht klar ist, ob es an der Wunschuni im wievielten Nachrückverfahren auch immer klappt. Gerade in Heidelberg dürfte es auch mit einem sehr guten Abischnitt nicht unbedingt sofort eine Zusage geben.

Mein Tipp, ganz ernst gemeint: Lass ihn in aller Ruhe seine Abiklausuren schreiben und nerve ihn nötigenfalls ab dem Tag nach der mündlichen Prüfung damit, er möge sich gefälligst​ über die in Betracht kommenden Fakultäten informieren und sachdienliche Vorschläge unterbreiten. Sich die Informationen über die Fakultäten selbst zu suchen, ist eine nicht zu unterschätzende Übung für die Planung des ersten Stundenplans und alles weitere. Das schließt nicht aus, dass man seine Eltern an der Entscheidungsfindung beteiligt, aber das Jurastudium sollte das "Projekt" Deines Sohnes sein, nicht Deins.

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BeitragVerfasst: Samstag 11. März 2017, 23:17 
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Zipfelpony hat geschrieben:
da wird er sich sicher auch nicht wohlfühlen.


Zipfelpony hat geschrieben:
Und ich hole jetzt ja nur Informationen ein, bei dem, wohin es geht und was er macht hat unser Sohn natürlich ein Mitspracherecht!


Ach, er hat also ein "Mitspracherecht", wenn es um seine Zukunft für die nächsten Jahre geht? Sorry, aber mit diesen Aussagen disqualifiziert man sich m.E. schon, wenn man behauptet, man würde ihm Freiheit lassen...

Tobias__21 hat geschrieben:
JulezLaw hat geschrieben:
(Fun Fact: In einem der letzten Jahrgänge hat einen der Erstis seine Mutter in die Auftaktvorlesungswoche begleitet. Dieses Stigma haftet ewig an. Selbiges gilt für Nachfragen seitens der Eltern an die Fachschaften u.ä., ob es denn schlimm sei, wenn der Junge nicht am Ersti-Wochenende mitfährt oder bei einer Vorlesung in der ersten Woche nicht anwesend sein kann... Passiert mittlerweile immer öfter.)


Ernsthaft? In eine richtige Vorlesung? Hier gab/gibt es immer solche Begrüßungsveranstaltungen im Audimax, bei denen auch die Eltern mitkommen können. Fand ich auch immer sehr komisch, wenn ich das gesehen habe wie Mama und Papa mit ihren Sprößlingen vor dem Audimax rumstanden. Aber es war ja auch so von der Uni gewollt und ich kann es auch ein Stück weit nachvollziehen, ist ja auch ein neuer Lebensabschnitt.


Ja, ernsthaft. Hier gibt es eine Woche vor offiziellem Studienbeginn für die Jura-Erstis eine Einführungswoche ins Zivilrecht, in der ein Prof. einen Crashkurs zum BGB AT gibt. Da saß Mama dann die ganze Woche dabei...

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BeitragVerfasst: Samstag 11. März 2017, 23:24 
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Registriert: Dienstag 2. März 2010, 20:55
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JulezLaw hat geschrieben:
Tobias__21 hat geschrieben:
JulezLaw hat geschrieben:
(Fun Fact: In einem der letzten Jahrgänge hat einen der Erstis seine Mutter in die Auftaktvorlesungswoche begleitet. Dieses Stigma haftet ewig an. Selbiges gilt für Nachfragen seitens der Eltern an die Fachschaften u.ä., ob es denn schlimm sei, wenn der Junge nicht am Ersti-Wochenende mitfährt oder bei einer Vorlesung in der ersten Woche nicht anwesend sein kann... Passiert mittlerweile immer öfter.)

Ernsthaft? In eine richtige Vorlesung? Hier gab/gibt es immer solche Begrüßungsveranstaltungen im Audimax, bei denen auch die Eltern mitkommen können. Fand ich auch immer sehr komisch, wenn ich das gesehen habe wie Mama und Papa mit ihren Sprößlingen vor dem Audimax rumstanden. Aber es war ja auch so von der Uni gewollt und ich kann es auch ein Stück weit nachvollziehen, ist ja auch ein neuer Lebensabschnitt.

Ja, ernsthaft. Hier gibt es eine Woche vor offiziellem Studienbeginn für die Jura-Erstis eine Einführungswoche ins Zivilrecht, in der ein Prof. einen Crashkurs zum BGB AT gibt. Da saß Mama dann die ganze Woche dabei...

Mein "Mitprüfling" hat seine Mama seinerzeit sogar zur Disputation mitgebracht. - Die saß die ganze Zeit nervös mit im Prüfungsraum und hat ihren Sohnemann bei jeder Frage beobachtet wie ein Raubvogel die Beute. Als dann die Noten bekannt gegeben wurden (bei ihm war es "cum laude"), sprang sie mit dem spitzen Jubelschrei "Wir sind Doktor!" auf, und küsste ihn Sohn auf den Mund! Siegmund Freud hätte seine helle Freude an dieser ödipalen Übersprungreaktion gehabt. 


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