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 Betreff des Beitrags: Lernen für den Schwerpunktbereich
BeitragVerfasst: Sonntag 24. September 2017, 15:36 
Noch selten hier
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Registriert: Donnerstag 4. Februar 2016, 15:18
Beiträge: 21
Hallo,

ich (21, 7. Semester) möchte im nächsten Sommersemester meinen Schwerpunkt in Wirtschaft-, Steuer- und Umweltstrafrecht (Wahlbereich Kriminologie) ablegen. Da ich für diesen Schwerpunkt bisher nichts getan habe, möchte ich bis dahin gezielt nur dafür lernen. Die letzte Vorlesung oder AG in der Uni habe ich im 1. Semester besucht. Ich lerne nur aus Büchern und Fällen. Der Grund dafür ist, dass ich in der Vorlesung zu schnell abgelenkt werde und schlecht zuhöre. In einem Buch dagegen kann ich stundenlang konzentriert lesen. Bisher war ich mit den Ergebnissen auch recht zufrieden.

Jetzt möchte ich meinen Lernplan erstellen und bin etwas verunsichert. Bisher gab es immer Literatur zu jedem Fach (z.B. im Verwaltungsrecht ein Buch und ein Fallbuch), die völlig ausgereicht hat. Jetzt im Schwerpunkt ist die Auswahl an Literatur etwas beschränkt. Es gibt so z.B. wenig Fallbücher zu den speziellen Gebieten. Und erfahrungsgemäß sind nicht alle Fallbücher brauchbar.

Ich würde aber äußerst ungern wieder regelmäßig in die Uni gehen. Auch wegen des Fahrwegs und meiner Arbeit. Deshalb wollte ich mich mal umhören , ob andere Studenten fūr den Schwerpunkt auch nur aus Büchern gelernt haben oder ob der ein oder andere Ratschläge hat :) Haltet ihr es z.B. fūr realistisch in 1/2 Jahr alles für den Schwerpunkt zu lernen? Ich strebe eine zweistellige Note an. Mich interessiert Strafrecht, sodass ich denke es schneller zu Lernen als z.B. Zivilrecht.

Liebe Grüße und ich bin gespannt auf eure Erfahrungen


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BeitragVerfasst: Montag 25. September 2017, 17:50 
Super Mega Power User
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Registriert: Donnerstag 11. Juni 2009, 17:48
Beiträge: 5130
Kommt völlig auf die Ausgestaltung des Schwerpunktes an. Bei uns war der Prüfungsstoff halt auch der Inhalt der Vorlesungen. Da hier primär die Dozenten ihre eigene Forschung präsentiert haben bzw. sehr spezielle andere Studien, war eine eigene Vorbereitung quasi nicht erfolgreich möglich.

Das mag aber bei anderen Schwerpunkten anders aussehen. Daher würde ich als erstes versuchen rauszufinden, was denn überhaupt Prüfungsgegenstand ist.

_________________
Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11


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BeitragVerfasst: Dienstag 26. September 2017, 09:23 
Fleissige(r) Schreiber(in)
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Registriert: Freitag 24. Juni 2011, 11:43
Beiträge: 127
Ich habe normalerweise auch eher aus Büchern gelernt und habe Vorlesungen nur selten besucht bzw. AGs gar nicht.
Das klappte bis zum Schwerpunkt auch gut. Im Schwerpunkt wurde es mir jedoch zum Verhängnis.
Ich bin in meinem Schwerpunkt Wirtschafts- und Steuerstrafrecht/Internationales Strafrecht im ersten Versuch mit Pauken und Trompeten durchgefallen. Die Klausuren und die mündliche Prüfung konnte man meiner Meinung nach nur bestehen, wenn man die Vorlesungen besucht hat. Teils wurden Fragen gestellt, deren Antworten sich nur in Fußnoten des Buches von unserem Prof fanden.
Also ich würde dir zumindest empfehlen die ersten Wochen die Vorlesung zu besuchen, um zu sehen, was genau Gegenstand der Veranstaltung ist und ob dein Prof. irgendwelche Lieblingsthemen hat.


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BeitragVerfasst: Dienstag 26. September 2017, 09:42 
Power User
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Registriert: Dienstag 29. Januar 2008, 22:53
Beiträge: 325
Hallo,

bei meinem Schwerpunkt (auch Strafrecht / Aufwand: 1 Klausur, 1 Seminararbeit, 1 mündl. Prüfung)) wäre das seinerzeit gar nicht gegangen, nicht in die Veranstaltungen zu gehen. Die Gruppenstärke lag dort bei knapp über Schulklasse und im Seminar noch geringer. Also sofern es bei euch Seminararbeiten gibt, wäre es eher peinlich, das Ding vorstellen zu müssen und der Prof. hätte dich davor noch nie gesehen. Auch bei der mündlichen Prüfung wäre es eher unangenehm geworden und ich kann mir gut vorstellen, dass einem mangelnde Teilnahme - ganz unabhängig von der persönlichen Begründung - doch als Desinteresse ausgelegt würde.

Der Prüfungsstoff rekrutierte sich 1:1 aus den Vorlesungen. Natürlich standen die Themen so auch in den Werken der jeweiligen Dozenten, aber die "Lieblingsthemen" erkanntest Dur nur durch Anwesenheit.

ich war auch kein großer "Vorlesungstyp" - weder im Grund-, noch im Hauptstudium, aber beim Schwerpunkt war ich bei jeder Veranstaltung.

VG
lucyyy

_________________
Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich verdienen. ;-)


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