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BeitragVerfasst: Freitag 17. November 2017, 11:12 
Fleissige(r) Schreiber(in)
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Nach dem Motto, was sind wir für Helden mit dieser schwersten, umfangreichsten, brutalsten, studentenverachtensten Prüfung überhaupt?

Denn so übertrieben umfangreich wie immer behauptet ist der Stoff doch gar nicht. Nicht wenig, klar, das wäre ja auch komisch, aber gerade auch im Vergleich zu anderen Studienfächern nicht signifikant mehr, nur dass wir halt alles auf einmal schreiben.

Ich meine, der größte Teil des Examens, Zivilrecht, besteht aus drei BGB Bücher und ein paar Nebengebieten, die nur "im Überblick" beherrscht werden müssen.

Natürlich ist es objektiv schwierig eine besonders gute Note zu schreiben, da ja nur 15% oder so ein Prädikatsexamen schreiben, nur bin ich mir nicht sicher, ob das an der Schwierigkeit der Prüfung liegt oder nicht eher daran, dass 85% bis zur Examensvorbereitung nicht ernsthaft studieren (so wie leider auch ich).

Eure Meinungen dazu?


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BeitragVerfasst: Freitag 17. November 2017, 11:23 
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Ein anderer Studiengang wo zur verantwortungsvollen Vorbereitung auf die Abschlussprüfung Probeklausuren im mittleren bis oberen zweistelligen Bereich gehören?

Das Examen ist Scheiße.

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Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11


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BeitragVerfasst: Freitag 17. November 2017, 12:21 
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Registriert: Dienstag 29. Januar 2008, 21:53
Beiträge: 349
Ara hat geschrieben:
Das Examen ist Scheiße.


+1

Im Übrigen: Ja, es mag sein, dass Lete mehr Panik darum machen, als nötig, ABER: das Examen ist nicht schön, weil unberechenbar und dass der Stoff eingegrenzt sei, mag ich jetzt mal bestreiten (zum Vergleich: in meinem Geschichte-Abi ging es um 200 Jahre deutsche Geschichte - das fand ich dagegen gut eingegrenzt).

Im Übrigen habe ich viele Leute an der Uni getroffen, die ernsthaft studiert haben und trotzdem notentechnisch im Durchschnitt mit geschwommen sind.

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BeitragVerfasst: Freitag 17. November 2017, 12:32 
Fleissige(r) Schreiber(in)
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Registriert: Mittwoch 10. Juni 2015, 18:42
Beiträge: 224
Zitat:
und dass der Stoff eingegrenzt sei, mag ich jetzt mal bestreiten


Naja, es ist schon umfangreich, aber dadurch dass immer wieder gesagt wird, wie UNFASSBAR VIEL!!1!! das doch alles sei finde ich es im Vergleich zu dieser oft zu beobachtenden Panikmache überschaubar.

Wie gesagt: es ist im Endeffekt doch nur der Stoff von 6 Semestern.

Zitat:
Im Übrigen habe ich viele Leute an der Uni getroffen, die ernsthaft studiert haben und trotzdem notentechnisch im Durchschnitt mit geschwommen sind.


Ja gut, der individuellen Note liegen natürlich immer mehrere Faktoren zu Grunde, aber gegen eine durchschnittliche Note ist doch auch nichts zu sagen? Für eine überdurchschnittliche Note muss man eben auch überdurchschnittlich begabt/fleißig sein oder meinetwegen auch überdurchschnittlich Glück gehabt haben.

Zitat:
Ein anderer Studiengang wo zur verantwortungsvollen Vorbereitung auf die Abschlussprüfung Probeklausuren im mittleren bis oberen zweistelligen Bereich gehören?


Gerade hier im Forum heißt es in den einschlägigen Threads doch oft, dass viele nur Klausuren im unteren zweistelligen Bereich geschrieben haben.

Abgesehen davon finde ich das Klausurenschreiben mit am angenehmsten, da kriegt man wenigstens ein direktes Feedback. Das Schlimme ist für mich eher sich stundenlang abstrakt das materielle Wissen anzueignen, aber darum kommt man halt in keinem Fach rum.


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BeitragVerfasst: Freitag 17. November 2017, 13:27 
Fleissige(r) Schreiber(in)
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Registriert: Sonntag 20. April 2014, 10:22
Beiträge: 154
Ich sehe das eher so wie der Threadersteller. Natürlich ist das Examen kein Zuckerschlecken und man kann echt stolz auf sich sein, wenn man es am Ende dann mit einem passablen Ergebnis geschafft hat.

Aber was in deutschen Universitäten im Prinzip schon ab dem 1. Semester für eine Panik geschürt wird, ist nicht mehr feierlich. Wir bekommen doch von Anfang an erzählt, dass man ohne VB eigentlich nicht viel reißen könne (was in dieser Absolutheit Quatsch ist).

Das führt dann dazu, dass sich einige Studierende während der Examensphase dermaßen unter Druck setzen, dass sie am Ende nervlich ein Wrack sind. Anders lassen sich auch nicht die Leute erklären, die von morgens 8 bis Abends 20 Uhr in der Bib sitzen. Oder das "schlechte Gewissen", wenn man keine 70 - 80 Probeklausuren geschrieben hat.

Man sollte echt mal die Kirche im Dorf lassen. Eine solide Vorbereitung und ein juristisches Verständnis gehören zu einer guten Note genauso dazu wie etwas Glück an den Prüfungstagen. Aber machbar ist das Examen allemal. Man darf sich nur nicht verrückt machen lassen.


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BeitragVerfasst: Freitag 17. November 2017, 13:41 
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Logisch_Win7 hat geschrieben:
Ich sehe das eher so wie der Threadersteller. Natürlich ist das Examen kein Zuckerschlecken und man kann echt stolz auf sich sein, wenn man es am Ende dann mit einem passablen Ergebnis geschafft hat.

Aber was in deutschen Universitäten im Prinzip schon ab dem 1. Semester für eine Panik geschürt wird, ist nicht mehr feierlich. Wir bekommen doch von Anfang an erzählt, dass man ohne VB eigentlich nicht viel reißen könne (was in dieser Absolutheit Quatsch ist).

Das führt dann dazu, dass sich einige Studierende während der Examensphase dermaßen unter Druck setzen, dass sie am Ende nervlich ein Wrack sind. Anders lassen sich auch nicht die Leute erklären, die von morgens 8 bis Abends 20 Uhr in der Bib sitzen. Oder das "schlechte Gewissen", wenn man keine 70 - 80 Probeklausuren geschrieben hat.

Man sollte echt mal die Kirche im Dorf lassen. Eine solide Vorbereitung und ein juristisches Verständnis gehören zu einer guten Note genauso dazu wie etwas Glück an den Prüfungstagen. Aber machbar ist das Examen allemal. Man darf sich nur nicht verrückt machen lassen.


Der TE rügt ja in seinem Beitrag weniger, dass man sich unnötig verrückt macht, sondern - überspitzt formuliert - dass derjenige, der glaubt, dass das Examen schwer sei, einfach zu faul sei, sich ausreichend mit dem (überschaubaren) Lernstoff zu befassen.

Dass der Examensstoff überschaubar sei, halte ich nach wie vor für eine Steile These, mag aber vor fast 10 Jahren noch anders gewesen sein ;) .

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BeitragVerfasst: Freitag 17. November 2017, 14:11 
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Registriert: Freitag 9. August 2013, 11:32
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Eher hat die Stofffülle - durch die zunehmende Europäisierung - noch einmal zugenommen.

Man kann den Examensstoff (in allen Bundesländern) auch heute noch gut bewältigen, wenn man in der Examensvorbereitung zwei bis drei Semester konzentriert lernt. Aber dass er erheblich ist, trifft auf jeden Fall zu. Dabei ist es auch eine Fehlvorstellung, man habe das alles ja schon einmal gemacht. Viele Probleme kann man vor der Examensvorbereitung nicht sinnvoll behandeln, weil sie von Wissen in unterschiedlichen Bereichen abhängen, das erst sukzessive erworben wird. Sie werden daher auch gar nicht angesprochen oder bleiben, falls doch, notwendigerweise in der Regel im Kern unverstanden.

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Zuletzt geändert von Honigkuchenpferd am Freitag 17. November 2017, 14:12, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Freitag 17. November 2017, 14:12 
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Registriert: Montag 22. August 2005, 10:37
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Stimme Lucyyy in allen Punkten zu. Auf die Angabe der "Grundzüge" würde ich mich nicht allzu sehr verlassen. Es ist eine Sache, sich den Stoff des jeweiligen Gebietes (abstrakt) anzueignen und die Grundzüge zu verstehen. Eine ganz andere ist es, dieses Wissen kombinatorisch auf den vorliegenden (konkreten) Klausurfall anzuwenden. Die Varianz der Möglichkeiten ist da das Problem. Da kann einem schon, etwa im Bereicherungsrecht, Angst und Bange werden, selbst wenn man meint, es ausreichend gelernt zu haben.

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I've developed a new open source P2P e-cash system called Bitcoin. It's completely decentralized, with no central server or trusted parties, because everything is based on crypto proof instead of trust. (Satoshi Nakamoto on February 11, 2009 at 22:27)


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BeitragVerfasst: Freitag 17. November 2017, 14:30 
Fleissige(r) Schreiber(in)
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Registriert: Mittwoch 10. Juni 2015, 18:42
Beiträge: 224
Zitat:
Der TE rügt ja in seinem Beitrag weniger, dass man sich unnötig verrückt macht, sondern - überspitzt formuliert - dass derjenige, der glaubt, dass das Examen schwer sei, einfach zu faul sei, sich ausreichend mit dem (überschaubaren) Lernstoff zu befassen.


Gemeint habe ich so eigentlich nicht, wenn es so verstanden wurde, möchte ich mich hiermit korrigieren.

Allerdings sehe ich es unabhängig davon schon so, dass die meisten Studenten (wie bereits angedeutet: Untersuchungsobjekt Nr.1 ist mein eigener studentischer Werdegang (ich habe mein Examen auch noch nicht, also ist das hier eher eine zur Diskussion gestellte These als eine Aussage mit Geltungsanspruch)) das Studium nicht effizient nutzen:

Im Grundstudium lernt man den Stoff zum ersten Mal kennen, in den Übungen wird er dann nochmal vertieft behandelt, so dass man ihn im Idealfall im Jahr vor der Examensvorbereitung zum Dritten Mal wiederholt.

Ich kenne nur wenige, die das bisher so durchgezogen haben und nicht mal ein paar Semester nur auf Bestehen gelernt haben, und diejenigen sind regelmäßig im zweistelligen Bereich.


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BeitragVerfasst: Freitag 17. November 2017, 14:33 
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Klar, weil die Leute sich meistens auch wirklich dafür interessieren. Ansonsten gibt es gute Gründe, warum das nur wenige machen: Das Examen scheint noch lange hin, man möchte die Studienzeit eben anders (hoffentlich gewinnbringend) nutzen, ist noch sehr jung usw.

Ich kenne aber gar niemanden, der vor dem Examen nicht in gewisser Weise Panik geschoben hätte.

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BeitragVerfasst: Freitag 17. November 2017, 14:50 
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Registriert: Dienstag 4. November 2014, 07:51
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Die Vorbereitung war bei mir aus diversen Gründen sehr kurz, eigentlich viel zu kurz, von daher kann ich dazu gar nicht so viel sagen. Aber die Prüfungsphase an sich war schon schlauchend. Das war wie ein schlechter Film, der einfach nur ablief. Und das zweite wird ja noch schlimmer :) Man macht schon einiges durch, bis man sich Volljurist schimpfen darf:

1. Erstes Examen schriftlich+mündlich + Schwerpunkt
2. 2 Jahre Ref
3. Zweites Examen schriftlich (mehr Klausuren) + mündliche (Zwei Tage im Justizministerium, BW)

Ein bisschen Jammern ist da durchaus angebracht, finde ich. Angenehm is anders.

Mich hat es übrigens in einer Klausur, in einem meiner Lieblingsgebiete, trotz ausreichender Vorbereitung und Kenntnis von Spezialproblemen, den Grundzügen, pi pa po, richtig zerlegt. Alleine das Lernen und Verstehen des Stoffes reicht eben manchmal nicht aus. Ich hätte da nicht mehr machen können und bin trotzdem baden gegangen. Wenn das JPA will, kriegt es einen immer :) Ich hab einfach keinen Zugang gefunden, stellenweise einen richtigen blackout gehabt und irgendwann lief die Zeit ab. Diesen Faktor hat man einfach nicht in der Hand. Es lag aber auch an mir, muss ich zugeben. Der SV war zwar etwas wirr und man einige Zeit gebraucht, das überhaupt tatsächlich zu erfassen. Der Schlüssel zu einem der Hauptprobleme lag aber bei 311a BGB und da bin ich einfach nicht drauf gekommen, weil ich mich derart von dem scheiss SV beeindrucken habe lassen. Rechtlich war die Klausur überhaupt nicht schwer.

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BeitragVerfasst: Freitag 17. November 2017, 19:27 
Moderatorin
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Registriert: Sonntag 22. Oktober 2017, 16:03
Beiträge: 162
Ich denke, es gibt durchaus Grund für ein wenig gesunde Panik vor dem Examen:
1. Jura ist einer der wenigen Studiengänge, in dem am Ende der gesamte Stoff abgefragt wird.
2. Der gesamte Examensstoff bietet so viele Verästelungen und Variationsmöglichkeiten, so dass man sich nicht auf alle Varianten vorbereiten kann und ggf eine böse Überraschung erleben kann.
3. Die Examensnote ist zugleich extrem wichtig, wenn man sich bestimmte Berufswünsche offen halten möchte.
4. Durchfallen ist eine realistische Möglichkeit.


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BeitragVerfasst: Freitag 17. November 2017, 22:25 
Noch selten hier
Noch selten hier

Registriert: Dienstag 27. Juni 2017, 20:32
Beiträge: 15
juraidiot hat geschrieben:
ob das an der Schwierigkeit der Prüfung liegt oder nicht eher daran, dass 85% bis zur Examensvorbereitung nicht ernsthaft studieren (so wie leider auch ich).


Ich denke mal dort liegt vielleicht dein Problem. Du weiß vermutlich noch gar nicht genau, was du alles können solltest.

juraidiot hat geschrieben:
es ist im Endeffekt doch nur der Stoff von 6 Semestern.


Kann man so finde ich auch nicht stehen lassen. Ich weiß nicht wo du studierst, aber ich glaube keine Uni schafft es den examensrelevanten Stoff in 6 Semestern zu vermitteln. Mag sein, dass du nach 6 Semestern scheinfrei bist, aber das heißt (leider) noch lange nicht, dass du dann den kompletten Stoff, der wirklich abgefragt wird / abgefragt werden kann, behandelt hast. Es gibt nicht ohne Grund diverse kommerzielle und universitäre Repetitorien. Anders als das Wort vermuten lässt wird dort nämlich nicht nur wiederholt, sondern es kommt nochmal erheblich mehr Stoff dazu.


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BeitragVerfasst: Samstag 18. November 2017, 00:20 
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Registriert: Sonntag 2. Januar 2011, 22:46
Beiträge: 3168
Also Panik hatte ich nicht. Ich habe aber auch kein Rep gemacht und war deshalb autark von diesen Strukturen. Trotzdem ist es nicht besonders angenehm und es ist auch viel, was im 2. auch nochmal zunimmt. Dass es nicht viel wäre, stimmt mMn daher nicht. Ich habe nur deshalb relativ kurz gelernt, weil ich durchaus viel ausgelassen habe, da auch relativ schmerzlos war, was ich aber nicht unbedingt mehr empfehlen würde.

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»Natürlich ist das herablassend. Torquemada ist mir gegenüber herablassend, ich bin esprit gegenüber herablassend. So ist die Nahrungskette in diesem Forum nunmal.« - Swann


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BeitragVerfasst: Sonntag 19. November 2017, 02:44 
Fleissige(r) Schreiber(in)
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Registriert: Donnerstag 7. August 2014, 19:32
Beiträge: 203
Zum Teil finde ich die Panikmache vor dem Examen auch übertrieben. Und ich glaube ähnlich wie Muirne, dass das u.a. von den kommerziellen Reps herrührt, die eine enorme Stoffmenge vermitteln (Detailwissen en masse und viele Sonderprobleme). Kein Wunder, dass man dann die Krise bekommt, und denkt, man könne das nicht mehr schaffen.

Andererseits ist das Examen objektiv betrachtet schon eine größere Herausforderung. Nicht wie in vielen anderen Studiengängen wird das Wissen nur häppchenweise abgefragt, sondern im vernetzten Überblick. Und 7 Klausuren á 5 Stunden und einen ganzen Tag der mündlichen Prüfung wuppt man jetzt auch nicht einfach mal so, finde ich.

Aber klar, es ist auch kein Hexenwerk. Man kann es mit durchschnittlicher Intelligenz und einer großen Portion Durchhaltevermögen schaffen.


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