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BeitragVerfasst: Freitag 22. Dezember 2017, 07:39 
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Beiträge: 820
Man sollte die Korrekturen bei Repetitorien nicht mit den Korrekturen der Uniklausurenkurse vergleichen.
Repetitorien habe im Gegensatz zu den Universitäten ein natürliches Eigeninteresse an schlechte(re)n Bewertungen, weil sie damit ggf. weitere Kurse verkaufen können.


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BeitragVerfasst: Freitag 22. Dezember 2017, 09:45 
Fleissige(r) Schreiber(in)
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Beiträge: 224
sai hat geschrieben:
Man sollte die Korrekturen bei Repetitorien nicht mit den Korrekturen der Uniklausurenkurse vergleichen.
Repetitorien habe im Gegensatz zu den Universitäten ein natürliches Eigeninteresse an schlechte(re)n Bewertungen, weil sie damit ggf. weitere Kurse verkaufen können.

Das hört man zwar oft als Gerücht, ob das eine gute Strategie wäre sei aber einmal dahingestellt. Gerade bei Kursen zum ersten Examen möchte man die Kursteilnehmer doch noch länger an sich binden, damit sie auch vor ihrem Zweitversuch und zum Kurs für das zweite Examen (bei dem es wohl insgesamt auch mehr Geld zu holen gibt) wieder kommen. Absichtlich unrealistische Korrekturen sollten da aber eher wenig helfen.

Neben den teilweise zweifelhaften Leistungen der Korrektoren ist mE vor allem der Stil der Klausuren ein maßgebliches Problem. Ich habe kaum eine Rep-Klausur zum ersten Examen gesehen, die so als echte Examensklausur gestellt hätte werden können. Maximal im öffentlichen Recht gab es ein paar gute Beispiele, vor allem im Zivilrecht waren es aber meist verstreckte Zusatzlektionen mit einem viel zu speziellen Schwerpunkt, der einen zu großen Teil der Klausur einnahm. Das führt dann oft zu der Notenschere: Wer dieses Problem beherrscht ist schnell zweistellig, der Rest dümpelt bei 2-5 Punkten herum.


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BeitragVerfasst: Freitag 22. Dezember 2017, 10:10 
Super Power User
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Registriert: Montag 27. Mai 2013, 09:30
Beiträge: 820
Theopa hat geschrieben:
sai hat geschrieben:
Man sollte die Korrekturen bei Repetitorien nicht mit den Korrekturen der Uniklausurenkurse vergleichen.
Repetitorien habe im Gegensatz zu den Universitäten ein natürliches Eigeninteresse an schlechte(re)n Bewertungen, weil sie damit ggf. weitere Kurse verkaufen können.

Das hört man zwar oft als Gerücht, ob das eine gute Strategie wäre sei aber einmal dahingestellt. Gerade bei Kursen zum ersten Examen möchte man die Kursteilnehmer doch noch länger an sich binden, damit sie auch vor ihrem Zweitversuch und zum Kurs für das zweite Examen (bei dem es wohl insgesamt auch mehr Geld zu holen gibt) wieder kommen. Absichtlich unrealistische Korrekturen sollten da aber eher wenig helfen.


Ich hab als wiss. Mit. an der Uni und als Repetitor gearbeitet. Mir sind beide Seiten bekannt.


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BeitragVerfasst: Freitag 22. Dezember 2017, 11:59 
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@Theopa: Warum macht das keinen Sinn? Wenn das Fazit nach dem ersten Examen lautet: "Klausuren waren beim Rep quälend, aber dadurch habe ich mehr gelernt und jetzt im Examen habe ich viel besser abgeschnitten", dann dürfte es wahrscheinlicher sein, dass die Teilnehmer absolut überzeugt nochmal einen Kurs buchen, als wenn das Fazit lautet: "Klausuren beim Rep waren alle super easy, dachte das läuft, aber im Examen kam das große Erwachen, Rep war nutzlos". Zumal die Noten in den Übungsklausuren ja auch Auswirkungen auf die Erwartungshaltung und die Bereitschaft zum Buchen von Zusatzkursen haben.


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BeitragVerfasst: Freitag 26. Januar 2018, 10:52 
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Ara hat geschrieben:
Examensreif ist man glaub ich dann, wenn man nur noch will, dass es zu Ende geht und zwar egal wie. Dann ist man vom Examen vollständig seelisch und körperlich gebrochen und man ist bereit für die Klausuren.


Sorry, dass ich diesen schon älteren Beitrag noch mal hochhole, aber wenn ich sowas lese, werd ich wütend. Ja, das Examen ist anstrengend und ja, es gibt schönere Zeiten im Leben. ABER: Dieser ganze Druck, der schon während des Grundstudiums und erst Recht kurz vor der Examensphase durch Aussagen wie die deinige hervorgerufen wird, geht an der realen Belastung vorbei und führt nur dazu, dass sich Prüfungskandidaten verunsichern lassen, weil sie denken, dass sie ohne 6 Tage die Woche á 12 Stunden in der Bib das Examen nicht bestehen können.

Vor allem suggerieren solche Aussagen aber auch, dass das halt so sei in der Examensvorbereitung und man das hinnehmen müsse. Das ist falsch. Man hat es immer selbst in der Hand, sich einen Ausgleich zu dem während der Vorbereitung entstehenden Stress zu schaffen. Ich habe den Eindruck, dass dieses ganze Brimborium des Examens überwiegend von denjenigen betrieben wird, die die Prüfungen schon hinter sich haben, was nachträglich dann an Selbstbeweihräucherung dafür grenzt, dass man das vermeintlich Unschaffbare geschafft hat.


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BeitragVerfasst: Freitag 26. Januar 2018, 11:24 
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Also ich hab den Druck des Examens schon als sehr hoch empfunden. Es gibt halt kaum ein Studienfach, bei der die künftige berufliche Perspektive derart von dem Ergebnis einer Abschlussprüfung abhängt (derzeit hat sich die Situation aufgrund der guten Marktlage etwas entspannt, aber wer weiß schon, wie das in drei Jahren aussieht). Da geht es oftmals nicht nur um das ob des Bestehens, sondern um das wie. Ich hatte bspw. nie Angst durchzufallen. Das hatte aber leider nicht zur Folge, dass ich locker flockig das Examen in Angriff genommen hätte.

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BeitragVerfasst: Freitag 26. Januar 2018, 11:39 
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Beiträge: 154
Kroate hat geschrieben:
Also ich hab den Druck des Examens schon als sehr hoch empfunden. Es gibt halt kaum ein Studienfach, bei der die künftige berufliche Perspektive derart von dem Ergebnis einer Abschlussprüfung abhängt (derzeit hat sich die Situation aufgrund der guten Marktlage etwas entspannt, aber wer weiß schon, wie das in drei Jahren aussieht). Da geht es oftmals nicht nur um das ob des Bestehens, sondern um das wie. Ich hatte bspw. nie Angst durchzufallen. Das hatte aber leider nicht zur Folge, dass ich locker flockig das Examen in Angriff genommen hätte.

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Das glaube ich dir, so wird es wahrscheinlich auch einigen gegangen sein, wobei ich auch denke, dass jeder unterschiedlich gut oder schlecht mit Prüfungsdruck umgehen kann. Ich wollte damit nicht ausdrücken, dass das Examen ein Klacks ist. Es bleibt im Gegenteil eine schwierige Abschlussprüfung, die man meiner Auffassung nach aber mit angemessenem, kontinuierlichem Lernen gut schaffen kann. Ein bisschen Glück bei den einem zugeteilten Klausuren gehört dann auch noch dazu, letztlich kommt es aber auf das eigene Wissen und Verständnis an. Es bringt einen jedoch nicht weiter (und schadet im Gegenteil sogar), wenn man sich von solchen Aussagen wie der von Ara verrückt machen lässt.


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BeitragVerfasst: Freitag 26. Januar 2018, 12:04 
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Naja ob man sich "verrückt machen lässt" dadurch, weiß ich nicht. Ich denke es beruhigt eher, dass man weiß, dass es normal ist, dass man am Ende auf dem Zahnfleisch geht.

Wenn für dich die Examensvorbereitung angenehm war, herzlichen Glückwunsch. Ich fand sie scheiße.

Und ich finde es übrigens gefährlicher Leuten mit "man muss nicht 6 Tage die Woche 12 Stunden lernen" zu suggerieren, dass man nicht anständig lernen muss. Das sind diese Typen die vor jeder Klausur sagen "Ich hab kaum gelernt", "Vielleicht ne Woche HAHA"... Tatsächlich hat man sie genauso häufig in der Bib gesehen wie den Rest.

Examen ist viel Fleißarbeit und eine ordentliche Examensvorbereitung kostet halt viel Zeit und Kraft. Wobei der Zeitfaktor gar nicht das schlimme ist, sondern der psychische Druck. Wer das bezweifelt, hat entweder seine eigene Examensvorbereitung verdrängt oder aber gehört wirklich zu den wenigen Glücklichen, die entspannt das Examen geschrieben haben.

Von daher halte ich es eher für gefährlich Leuten in der Examensvorbereitung zu suggerieren, dass man nicht sehr viel lernen muss und das Examen gar nicht so schlimm sei. Ich erinnere nur an die hohe Durchfallquote und dem Umstand, dass man nach 4-5 Jahren Studium nur das Abitur bis zu diesem Zeitpunkt hat. Ich ertappe mich eher, dass ich mich darüber wunder, was für nervliche Wracks manche kurz vorm 1. Examen sind. Wenn ich ehrlich bin, war ich aber vermutlich nicht anders.

Aber wie gesagt, jeder mag das Examen rückblickend anders empfunden haben.

_________________
Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11


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BeitragVerfasst: Freitag 26. Januar 2018, 12:42 
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Ara hat geschrieben:
Und ich finde es übrigens gefährlicher Leuten mit "man muss nicht 6 Tage die Woche 12 Stunden lernen" zu suggerieren, dass man nicht anständig lernen muss. Das sind diese Typen die vor jeder Klausur sagen "Ich hab kaum gelernt", "Vielleicht ne Woche HAHA"... Tatsächlich hat man sie genauso häufig in der Bib gesehen wie den Rest.

Wenn man die Aussage alleine hinstellt vielleicht, mit etwas Inhalt ausgefüllt würde ich sie aber weiter so treffen. Nach meiner persönlichen Erfahrung kann eine deutlich geringere Lernzeit pro Tag genügen, wobei hierfür extrem viele Faktoren eine Rolle spielen, nicht zuletzt die Gesamtdauer der Examensvorbereitung. Diese ist sicher nicht bei jedem immer genau ein Jahr lang, wer das Ganze auf zwei Jahre streckt kann natürlich wesentlich entspannter an die Sache herangehen, als jemand der es unbedingt in 8 Monaten schaffen muss.

Der Fokus auf die Brutto-Lernzeit ist mE einfach ungesund und oft kontraproduktiv. Jeder lernt anders und sollte versuchen herauszufinden, wieviel Zeit er braucht/hat um effizient zu lernen. Dazu sollte man sich auch fragen, wie viel Stoff man überhaupt (auswendig) lernen muss und möchte. Viele werden 40 Stunden pro Woche brauchen, manche 60, andere nur 10. Es ist eine Typfrage und der ständige Druck mit festen Mindestzeitangaben hilft einfach nicht. Wenn ich mich tatsächlich 8 Stunden netto in die Bib zum Lernen hingesetzt hätte, wären davon wohl wenigstens 50% völlig verschwendet gewesen und am nächsten Tag wäre ich nach einer Stunde so unproduktiv gewesen, dass ich es gleich sein lassen hätte können. Daher habe ich über etwa 1,5 Jahre gerlent, netto (also abzüglich jeder noch so kleinen Unterbrechung) aber nie die 4 Stunden pro Tag überschritten. Wenn ich die Fähigkeit hätte 8 Stunden am Tag zu lernen wäre ich eben ein Semester früher fertig geworden, diese habe ich aber einfach nicht. Das wird sicher mehreren so gehen.


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BeitragVerfasst: Freitag 26. Januar 2018, 12:51 
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Ja würde ich auch so 1:1 unterschreiben. Die Wahrheit wird halt irgendwo in der Mitte liegen. Aber ne 40 Stundenwoche inklusive Klausurenkurs hatte ich sicherlich.

_________________
Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11


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BeitragVerfasst: Samstag 27. Januar 2018, 18:04 
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Um sai nicht unwidersprochen zu lassen: bei Hemmer gab es nie Vorgaben schlecht zu korrigieren. Was Theopa inhaltlich kritisiert ist hingegen leider zutreffend.

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BeitragVerfasst: Samstag 27. Januar 2018, 22:01 
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markus87 hat geschrieben:
Um sai nicht unwidersprochen zu lassen: bei Hemmer gab es nie Vorgaben schlecht zu korrigieren. Was Theopa inhaltlich kritisiert ist hingegen leider zutreffend.

Gesendet von meinem SM-G950F mit Tapatalk


Habe ich auch nie behauptet. Ich habe gesagt, Repetitorien haben ein natürliches Eigenintesse an schlechterer Bewertung, nicht, dass es entsprechende Vorgaben gäbe.


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BeitragVerfasst: Samstag 27. Januar 2018, 22:21 
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Das mag kein entscheidender Aspekt sein, zumindest bei uns war es aber so, dass Rep-Klausuren häufig auch von "nur" durchschnittlichen Absolventen, Uni-(Übungs-Examens)Klausuren dagegen tendenziell von besser qualifizierten Personen korrigiert wurden.

Auch wenn das sicherlich nicht in jedem Fall so ist, wird ein Korrektur mit besseren eigenen Noten wohl im Schnitt ebenfalls bessere Noten verteilen. Denn wer selbst etwa im Examen in keiner Klausur über 9 hatte, tut sich mglw. schwerer damit, zweistellige Noten zu vergeben.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 14. Februar 2018, 20:07 
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Erstaunlich, wie oft hier von Korrektor X an Lehrstuhl Y auf das Korrekturverhalten an allen Unis (entsprechendes gilt für die kommerziellen Repetitorien) geschlossen wird. Eine allgemeingültige Aussage lässt sich nicht treffen.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 14. Februar 2018, 20:22 
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Faber hat geschrieben:
Erstaunlich, wie oft hier von Korrektor X an Lehrstuhl Y auf das Korrekturverhalten an allen Unis (entsprechendes gilt für die kommerziellen Repetitorien) geschlossen wird. Eine allgemeingültige Aussage lässt sich nicht treffen.

Das ist aber ein äußerst schwaches Argument, denn es gilt letztlich für alles auf dieser Welt. "Allgemeingültige" Aussagen lassen sich niemals in Bezug auf irgendetwas treffen.

Es ist aber sehr wohl möglich, anhand von Erfahrungen und rationalen Argumenten über die Wahrscheinlichkeit bestimmter Ereignisse zu diskutieren. Selbstredend handelt es sich hierbei stets bloß um einen Versuch, sich der Wirklichkeit anzunähern. Und natürlich lassen allgemeine Wahrscheinlichkeiten keinen Schluss auf jeden Einzelfall zu.

Dennoch ist es weitaus besser, als dauerhaft in der dunklen Höhle zu sitzen und mit den Schultern zu zucken.

MaW: eine gewisse Pauschalität, eine Verallgemeinerung von Erfahrungen, das Verfassen von Erfahrungssätzen, die über den Einzelfall hinausgehen -- dies alles ist Grundvoraussetzung (fast) jeder Diskussion.

"Wer mehr lernt, wird im Schnitt besser abschneiden." Dieser Satz ist richtig und hilfreich. Dass er keine Schlüsse auf jeden Einzelfall zulässt (zu viel lernen/Talent vs. Fleiß/Klasse statt Masse/individuelle Unterschiede usw.), ist selbstverständlich, aber für die Richtigkeit des Satzes irrelevant.

Gleiches gilt hier.


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