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 Betreff des Beitrags: Verlage und Schriftenreihen
BeitragVerfasst: Donnerstag 28. Januar 2010, 17:11 
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Registriert: Donnerstag 8. Januar 2004, 18:37
Beiträge: 28
Hallo,

bei welchen Verlagen und Schriftenreihen kann ich denn relativ sicher sein, dass meine Diss auch in den Uni-Bibs quer durch die Republik zu finden sein wird?

Ciao
Mike


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 Betreff des Beitrags: Re: Verlage und Schriftenreihen
BeitragVerfasst: Donnerstag 28. Januar 2010, 17:48 
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Beiträge: 14639
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Ich würde sagen: Beck, Nomos, Duncker, Mohr sind grds. sichere Bänke.

Die jeweiligen Schriftenreihen in Deiner Teildisziplin sind Dir sicher bekannt.

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gez. ...j! {Treffpunkt-Captain}

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 Betreff des Beitrags: Re: Verlage und Schriftenreihen
BeitragVerfasst: Donnerstag 28. Januar 2010, 18:24 
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Peter Lang


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 Betreff des Beitrags: Re: Verlage und Schriftenreihen
BeitragVerfasst: Donnerstag 28. Januar 2010, 18:49 
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Das würde ich eher mit Vorsicht sehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verlage und Schriftenreihen
BeitragVerfasst: Donnerstag 28. Januar 2010, 19:56 
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Beiträge: 50
Ich finde auch, dass die Bücher von Peter Lang, verglichen mit Nomos usw., einen copy-shop-Touch haben. Dennoch sind sie im Seminar in Tübingen gut vertreten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verlage und Schriftenreihen
BeitragVerfasst: Donnerstag 28. Januar 2010, 22:15 
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Ja, in Tübingen(!)...

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 Betreff des Beitrags: Re: Verlage und Schriftenreihen
BeitragVerfasst: Samstag 30. Januar 2010, 00:35 
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Registriert: Sonntag 23. Juli 2006, 16:03
Beiträge: 105
Ich kann mich leider des Eindrucks nicht erwehren, dass es bei der Frage der Verbreitung nicht auf die Schriftenreihe, sondern auf die Anzahl der Belegexemplare, die du abliefern musst, ankommt.
Ich habe mich gewundert, wieso eine bestimmte Arbeit in ganz Deutschland kaum in Bibliotheken für die Fernleihe verfügbar ist (Reihe von Mohr). Ein Blick in die PromO der Uni, an der die Arbeit entstanden ist, hat mir da Klarheit verschafft. Abgeliefert werden mussten nur 6 Exemplare.
Bei anderen Büchern konnte ich ähnliches feststellen. Kurzum: Wenn die Dissertationen von Universitäten sind, die wenig Belegexemplare verlangen, scheinen sie nicht allzuweit verbreitet zu werden.
Eigentlich ein Unding, aber die Biblotheken scheinen sich Bücher grundsätzlich schenken zu lassen und kaufen kaum Dissertationen. :(


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 Betreff des Beitrags: Re: Verlage und Schriftenreihen
BeitragVerfasst: Samstag 30. Januar 2010, 01:17 
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Beiträge: 10000
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ictus hat geschrieben:
Ich kann mich leider des Eindrucks nicht erwehren, dass es bei der Frage der Verbreitung nicht auf die Schriftenreihe, sondern auf die Anzahl der Belegexemplare, die du abliefern musst, ankommt.
Ich habe mich gewundert, wieso eine bestimmte Arbeit in ganz Deutschland kaum in Bibliotheken für die Fernleihe verfügbar ist (Reihe von Mohr). Ein Blick in die PromO der Uni, an der die Arbeit entstanden ist, hat mir da Klarheit verschafft. Abgeliefert werden mussten nur 6 Exemplare.
Bei anderen Büchern konnte ich ähnliches feststellen. Kurzum: Wenn die Dissertationen von Universitäten sind, die wenig Belegexemplare verlangen, scheinen sie nicht allzuweit verbreitet zu werden.
Eigentlich ein Unding, aber die Biblotheken scheinen sich Bücher grundsätzlich schenken zu lassen und kaufen kaum Dissertationen. :(


hä?

Was ist denn das für eine Theorie? Belegexemplare dienen Dekanat/Fakultät/Fachbereich zur Prüfung und Nachweis der vollständigen Promotionsleistungen. Die Uni-Bib Exemplare werden selbstverständlich nicht an andere Bibliotheken weiterverschenkt sondern archiviert. Ggf ist eine Diss nach 10 Jahren abgegriffen und dann sollte wenigstens die Heimatunibib noch ein vernünftiges Belegexemplar haben. Ggf wandern auch Exemplare in Zweig- oder Institutsbibliotheken der Uni.

Die einzige Bib die sich was schenken lässt ist die DNB! Alle anderen kaufen!

_________________
"I suspect that if a million monkeys were put in front of a million typewriters, by Wednesday one of them would have come up with an improved version of the Income Tax Assessment Act" CASE P132 [1982] ATC 660, 662, AUSTRALIA


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 Betreff des Beitrags: Re: Verlage und Schriftenreihen
BeitragVerfasst: Samstag 30. Januar 2010, 10:26 
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Registriert: Mittwoch 25. März 2009, 11:01
Beiträge: 518
Zitat:
Die Uni-Bib Exemplare werden selbstverständlich nicht an andere Bibliotheken weiterverschenkt sondern archiviert.


Ist das wirklich so. Ich dachte immer, da fände eine Art Ringtausch statt! Lasse mich aber da gerne eines Besseren belehren!


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 Betreff des Beitrags: Re: Verlage und Schriftenreihen
BeitragVerfasst: Samstag 30. Januar 2010, 11:13 
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Registriert: Sonntag 23. Juli 2006, 16:03
Beiträge: 105
showbee hat geschrieben:
ictus hat geschrieben:
Ich kann mich leider des Eindrucks nicht erwehren, dass es bei der Frage der Verbreitung nicht auf die Schriftenreihe, sondern auf die Anzahl der Belegexemplare, die du abliefern musst, ankommt.
Ich habe mich gewundert, wieso eine bestimmte Arbeit in ganz Deutschland kaum in Bibliotheken für die Fernleihe verfügbar ist (Reihe von Mohr). Ein Blick in die PromO der Uni, an der die Arbeit entstanden ist, hat mir da Klarheit verschafft. Abgeliefert werden mussten nur 6 Exemplare.
Bei anderen Büchern konnte ich ähnliches feststellen. Kurzum: Wenn die Dissertationen von Universitäten sind, die wenig Belegexemplare verlangen, scheinen sie nicht allzuweit verbreitet zu werden.
Eigentlich ein Unding, aber die Biblotheken scheinen sich Bücher grundsätzlich schenken zu lassen und kaufen kaum Dissertationen. :(


hä?

Was ist denn das für eine Theorie? Belegexemplare dienen Dekanat/Fakultät/Fachbereich zur Prüfung und Nachweis der vollständigen Promotionsleistungen. Die Uni-Bib Exemplare werden selbstverständlich nicht an andere Bibliotheken weiterverschenkt sondern archiviert. Ggf ist eine Diss nach 10 Jahren abgegriffen und dann sollte wenigstens die Heimatunibib noch ein vernünftiges Belegexemplar haben. Ggf wandern auch Exemplare in Zweig- oder Institutsbibliotheken der Uni.

Die einzige Bib die sich was schenken lässt ist die DNB! Alle anderen kaufen!


Diese "Theorie" nennt man Dissertationstausch. Ich glaube kaum, dass meine Fakultät 25 Exemplare meiner Arbeit (wenn sie im Verlag erscheint; bei Eigenverlag 100) in ihrem Archiv aufbewahrt...


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 Betreff des Beitrags: Re: Verlage und Schriftenreihen
BeitragVerfasst: Samstag 30. Januar 2010, 11:18 
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Beiträge: 4898
Erscheinen Dissertationen eigentlich in einer zweiten (oder höheren) Auflage?


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 Betreff des Beitrags: Re: Verlage und Schriftenreihen
BeitragVerfasst: Samstag 30. Januar 2010, 11:38 
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Registriert: Sonntag 23. Juli 2006, 16:03
Beiträge: 105
Ant-Man hat geschrieben:
Erscheinen Dissertationen eigentlich in einer zweiten (oder höheren) Auflage?


Bisweilen ja. Mir ist Beispielsweise sogar eine nun geplante 5. Aufl. bekannt. Die 2. Aufl. dürften aber nur die wenigsten, die 3. Aufl. die allerwenigsten erreichen. Wenn du aber ein Thema hast, dass insbesondere Praktiker interessiert und etwas breiter gestreut ist (also dem Praktiker als Handbuch dient), dürftest du gute Chancen haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verlage und Schriftenreihen
BeitragVerfasst: Samstag 30. Januar 2010, 11:53 
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Beiträge: 14639
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Hari-Bert hat geschrieben:
Zitat:
Die Uni-Bib Exemplare werden selbstverständlich nicht an andere Bibliotheken weiterverschenkt sondern archiviert.


Ist das wirklich so. Ich dachte immer, da fände eine Art Ringtausch statt! Lasse mich aber da gerne eines Besseren belehren!


Das ist so bei den nicht in einem Verlag publizierten Dissertationen, bei denen die Zahl der abzuliefernden Pflichtexemplare dann - genau deshalb - viel höher ist als bei den im Verlag publizierten Dissertationen.

Meist sehen die Promotionsordnungen vor, dass von Verlagsdissertation etwa 7 Exemplare abzuliefern sind (die werden bei der Fakultät archiviert, siehe showbees Beitrag), von "Copy-Shop-Dissertationen" dagegen 50 oder mehr Exemplare. Diese werden dann an die anderen Uni-Bibliotheken verteilt, weil eben ein Erwerb im Handel gerade nicht möglich ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verlage und Schriftenreihen
BeitragVerfasst: Samstag 30. Januar 2010, 12:01 
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Registriert: Dienstag 21. August 2007, 19:58
Beiträge: 10000
Wohnort: Berlin
jurabilis hat geschrieben:
Das ist so bei den nicht in einem Verlag publizierten Dissertationen, bei denen die Zahl der abzuliefernden Pflichtexemplare dann - genau deshalb - viel höher ist als bei den im Verlag publizierten Dissertationen.

Meist sehen die Promotionsordnungen vor, dass von Verlagsdissertation etwa 7 Exemplare abzuliefern sind (die werden bei der Fakultät archiviert, siehe showbees Beitrag), von "Copy-Shop-Dissertationen" dagegen 50 oder mehr Exemplare. Diese werden dann an die anderen Uni-Bibliotheken verteilt, weil eben ein Erwerb im Handel gerade nicht möglich ist.

\:D/

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 Betreff des Beitrags: Re: Verlage und Schriftenreihen
BeitragVerfasst: Samstag 30. Januar 2010, 12:24 
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Registriert: Sonntag 23. Juli 2006, 16:03
Beiträge: 105
Mir sind die Unterschiede der Promotionsordnungen durchaus bekannt. Daher kommt ja auch meine These. Macht mal die Probe aufs Exempel und sucht mal nach Dissertationen über die Fernleihe (da kann man ja online schön die deutschlandweiten Bestände abfragen). Ich bin mir sicher, dass die Arbeiten von Fakultäten, an denen 7 Exemplare abzuliefern sind, weniger verbreitet sind als wenn 25 Exemplare abzuliefern sind. Ich muss 25 Exemplare abliefern, obwohl meine in einer Schriftenreihe eines Verlages erscheinen wird. 2 Arbeiten bekommen die Gutachter, 3 verbleiben in der Bibliothek (1 in der Fakultätsbibliothek, 1 in der Universitätsbibilothek und 1 im Archiv). Das Dekanat hat für die Akten ja die eingereichte Fassung und die Druckfreigabe. Wenn meine Bib die anderen 20 Exemplare alle aufbewahren würde, müsste alle drei Jahre ein Erweiterungsbau her...


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