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BeitragVerfasst: Sonntag 20. Dezember 2015, 16:57 
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Beiträge: 3
Hallo liebe Forumsgemeinde,

ich plane mich diese Tage um einen LL.M. in London zu bewerben.

Diesen würde ich gerne IP-spezifisch belegen.

Im Internet finden sich gerade - bis auf den jeweiligen Rankings - keine wirklich belastbaren pro/con- Einblicke, was die jeweiligen law schools betrifft.

Bisher habe ich herausgefunden:

- Ranking-Gesamt (Law): LSE vor UCL vor King's vor QMUL
- Zulassungsanforderungen: LSE > UCL > King's > QMUL
- teilweise wird aber auch gemunkelt, dass King's und UCL insgesamt im Jura-Bereich besser aufgestellt sind und die LSE vor allem durch ihr internatiales Gesamtrenomée und Branding profitiert
- QMUL soll im IP-Bereich sehr gut aufgestellt sein

Hat jemand diese Unis besucht oder kann mir über die Vor-Ort Zustände etwas berichten? Gerne auch per pn.

Vielen, vielen Dank!

Eliot

p.s.: weiß zufällig jemand, ob mein Ref-Ausbildungsleiter mir eine 'academic reference' ausstellen kann oder gilt das schon als career track (die Frage werde ich aber auch noch direkt per mail stellen).


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BeitragVerfasst: Sonntag 10. April 2016, 19:22 
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Registriert: Freitag 31. August 2007, 14:53
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Vom Renomee in England:
1. (allein wegen der hohen Zugangserfordernisse): Cambridge
2. Oxford
- großer Abstand -
3. LSE
4. Kings
5. UCL
6. Vllt. Durham

Von der Qualität betrachtet liegen die Fakultäten mE viel näher beieinander; Oxbridge sind qualitativ - in Jura - nicht so weit vorne wie im Renomee. In London dürfte vieles für eine Rangfolge Kings / UCL vor LSE vor Queen Mary sprechen.

In London würde ich letztlich zum Kings College tendieren, das in der Lehre einen guten Ruf hat und sich auf der Visitenkarte bei den z.T. etwas standesbewussten und obrigkeitsliebenden Großkanzleipersonalern gut macht (Königs-College eben; nicht das profane UCL...).

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"Wohltätigkeit ist das Ersäufen des Rechts im Mistloch der Gnade." - Johann Heinrich Pestalozzi, Schweizer Pädagoge und Reformer (1746 - 1827)


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BeitragVerfasst: Mittwoch 3. August 2016, 22:29 
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Mein Eindruck ist, dass in England selbst jedenfalls im postgrad-Bereich 2. vor 1. kommt.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 4. August 2016, 17:09 
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Joshua hat geschrieben:
Vom Renomee in England:
1. (allein wegen der hohen Zugangserfordernisse): Cambridge
2. Oxford
- großer Abstand -
3. LSE
4. Kings
5. UCL
6. Vllt. Durham

Von der Qualität betrachtet liegen die Fakultäten mE viel näher beieinander; Oxbridge sind qualitativ - in Jura - nicht so weit vorne wie im Renomee. In London dürfte vieles für eine Rangfolge Kings / UCL vor LSE vor Queen Mary sprechen.

In London würde ich letztlich zum Kings College tendieren, das in der Lehre einen guten Ruf hat und sich auf der Visitenkarte bei den z.T. etwas standesbewussten und obrigkeitsliebenden Großkanzleipersonalern gut macht (Königs-College eben; nicht das profane UCL...).


Kings College liegt im Renomee weit hinter der UCL. Lediglich im Ausland hat das King's College einen guten Ruf.

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BeitragVerfasst: Samstag 6. August 2016, 12:59 
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Joshua hat geschrieben:
(Königs-College eben; nicht das profane UCL...).


Mit diesem Argument sollte man sich auch im Referendariat um eine Ausbildung beim AG Königs Wusterhausen bemühen.

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BeitragVerfasst: Sonntag 14. August 2016, 14:55 
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Swann hat geschrieben:
Joshua hat geschrieben:
(Königs-College eben; nicht das profane UCL...).


Mit diesem Argument sollte man sich auch im Referendariat um eine Ausbildung beim AG Königs Wusterhausen bemühen.


Du musst es ja nicht glauben; aber bei den LLM-Titeln geht es viel um Branding.

In Deutschland macht King's auf der Karte jedenfalls mehr her als UCL oder QM.

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BeitragVerfasst: Freitag 19. August 2016, 11:04 
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Beiträge: 2425
Joshua hat geschrieben:
Swann hat geschrieben:
Joshua hat geschrieben:
(Königs-College eben; nicht das profane UCL...).


Mit diesem Argument sollte man sich auch im Referendariat um eine Ausbildung beim AG Königs Wusterhausen bemühen.


Du musst es ja nicht glauben;


Keine Angst. Das tut auch niemand.

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BeitragVerfasst: Samstag 10. September 2016, 15:14 
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Beiträge: 341
Tikka hat geschrieben:
Joshua hat geschrieben:
Swann hat geschrieben:
Joshua hat geschrieben:
(Königs-College eben; nicht das profane UCL...).


Mit diesem Argument sollte man sich auch im Referendariat um eine Ausbildung beim AG Königs Wusterhausen bemühen.


Du musst es ja nicht glauben;


Keine Angst. Das tut auch niemand.


Du sprichst für alle. Respekt. Zur Sache selbst trägst du nichts bei. Leider.

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BeitragVerfasst: Samstag 10. September 2016, 16:28 
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Beiträge: 5914
Joshua hat geschrieben:
Du musst es ja nicht glauben; aber bei den LLM-Titeln geht es viel um Branding.


Korrekt, es geht um die "Marke", die der LLM mit sich bringt. Aber das läuft natürlich nicht auf diesem Kindergartenniveau ab, das du dir vorstellst, nach dem ein "Königs-College" mehr wert wäre als ein Königin-Mary (warum eigentlich?).

Zitat:
In Deutschland macht King's auf der Karte jedenfalls mehr her als UCL oder QM.


Unfug.

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BeitragVerfasst: Samstag 10. September 2016, 16:28 
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Beiträge: 5914
Joshua hat geschrieben:
Du sprichst für alle. Respekt. Zur Sache selbst trägst du nichts bei. Leider.


In der Sache hast du bisher nur eine völlig absurde Behauptung ohne jeden Beleg gebracht. Doll ist das auch nicht.

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BeitragVerfasst: Samstag 15. April 2017, 23:40 
Häufiger hier
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Wie sehen eurer Meinung nach die Chancen aus, bei einer der guten/besseren englischen Law-Schools unterzukommen mit Dissertation und unterem zweistelligen vb im ersten Examen sowie Refstationen in englischen GKs? Das zweite Examen steht noch aus. Ob ich noch einen LL.M. dranhängen werde ist noch offen, hängt aber v.a. auch an den potenziell möglichen Unis ab.

Konkret: wie sehen die Chancen eurer Meinung nach in Cambridge, Oxford, LSE, Kings College aus? Hab ich eine renommierte vergessen?

Vielen Dank


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BeitragVerfasst: Montag 17. April 2017, 18:07 
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Beiträge: 2719
juraklasse hat geschrieben:
Wie sehen eurer Meinung nach die Chancen aus, bei einer der guten/besseren englischen Law-Schools unterzukommen mit Dissertation und unterem zweistelligen vb im ersten Examen sowie Refstationen in englischen GKs? Das zweite Examen steht noch aus. Ob ich noch einen LL.M. dranhängen werde ist noch offen, hängt aber v.a. auch an den potenziell möglichen Unis ab.

Konkret: wie sehen die Chancen eurer Meinung nach in Cambridge, Oxford, LSE, Kings College aus? Hab ich eine renommierte vergessen?

Vielen Dank


Cambridge fordert meines Wissens ein gut im Examen.
Oxford und LSE 10 Punkte aufwärts.
Kings dürfte mit vb machbar sein, ist aber nicht annähernd so renommiert wie die drei davor genannten Unis. In London ist das UCL renommierter als das Kings.

Die Diss bringt mE keinen Vorteil; es sei denn es geht hier um eine summa Diss, die Preise eingeheimst hat.

Würde die Entscheidung für oder gegen einen LL.M. aber nicht vom Ruf der Uni abhängig machen. Auch mit einem LL.M. am Kings macht man sicherlich nichts falsch. Würde mir an deiner Stelle auch Edinburgh ansehen. Da habe ich bislang nur Gutes gehört und auch preislich ist das von den Lebenshaltungskosten sicher deutlich unter London. London ergibt auch nur Sinn, wenn man es vor allem wegen der Stadt macht.

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BeitragVerfasst: Dienstag 18. April 2017, 11:39 
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Registriert: Montag 23. Februar 2009, 10:48
Beiträge: 2425
juraklasse hat geschrieben:
Wie sehen eurer Meinung nach die Chancen aus, bei einer der guten/besseren englischen Law-Schools unterzukommen mit Dissertation und unterem zweistelligen vb im ersten Examen sowie Refstationen in englischen GKs? Das zweite Examen steht noch aus. Ob ich noch einen LL.M. dranhängen werde ist noch offen, hängt aber v.a. auch an den potenziell möglichen Unis ab.

Konkret: wie sehen die Chancen eurer Meinung nach in Cambridge, Oxford, LSE, Kings College aus? Hab ich eine renommierte vergessen?

Vielen Dank


Bewerben kann man sich damit bei allen. Wie Kasimir aber schon schrieb dürfte es aber für Cambridge nach meinen nicht mehr ganz so aktuellen Erfahrungen nicht reichen. Obwohl schon damals der ein oder die andere Glück hatte (z.T. auf Grund sportlicher (= Rudern) Sonderfaktoren), weshalb ich es bei ernsthaftem Interesse trotzdem probieren würde.

Wenn es für die drei ersten nicht reicht, würde ich mich persönlich aber weniger auf Kings konzentrieren, weil es keinen Renommeegewinn gibt gegenüber anderen guten Universitäten, aber eben die deutlich (!) erhöhten Lebenshaltungskosten in London, die man nicht unterschätzen sollte. (Es sei denn das ist kein Thema für Dich, dann ist es natürlich egal)

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