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 Betreff des Beitrags: LLM, Master.. irgendwas mit Medizin?
BeitragVerfasst: Donnerstag 29. Dezember 2016, 23:21 
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Registriert: Donnerstag 29. Dezember 2016, 23:12
Beiträge: 3
Liebe Leute,

Mein 1. Examen ist leider auf einem ausreichend hängen geblieben. Ich möchte das 2. Examen noch eine Weile aufschieben und würde gerne erst einmal einen Master/LLM machen. Vorzugsweise in Medizinrecht oder Medizinethik, da ich den ganzen medizin- und gesundheitsrechtlichen Bereich sehr interessant finde und im Schwerpunkt hatte.
Allerdings finde ich bisher nur Angebote die Berufserfahrung voraussetzen oder eine Zulassungsvoraussetzung "befriedigend" verlangen...

Kennt jemand zufällig etwas Passendes.. hat einen hilfreichen Tipp oder eine gute Alternative ?

Herzlichen Dank schon einmal! :)


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BeitragVerfasst: Samstag 31. Dezember 2016, 10:02 
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Beiträge: 369
Für Düsseldorf würde ich trotzdem eine Bewerbung riskieren. Je nach Bewerberanzahl könnte die formale Anforderung auch aufgeweicht werden.

Münster und Dresden haben, trotz Öffnung für nicht-Juristen auch so hohe Anforderungen?

Medizin-Ethik fällt mir Halle ein. Aber vermutlich erzähle ich dir da nix neues.

Was ist denn genau das berufliche Ziel? Zwingend was juristisches oder kommen auch andere medizinspezifische Aufbaustudiengänge in Betracht?


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BeitragVerfasst: Samstag 31. Dezember 2016, 13:54 
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Beiträge: 2631
Wohnort: Südwestdeutschland
wertsackbeutel hat geschrieben:
Münster und Dresden haben, trotz Öffnung für nicht-Juristen auch so hohe Anforderungen?


Nein, aber mindestens ein Jahr Berufserfahrung.

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BeitragVerfasst: Sonntag 1. Januar 2017, 13:36 
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Registriert: Samstag 22. November 2014, 23:34
Beiträge: 48
Auch wenn deine Motivation hierzu derzeit vlt. nicht so hoch ist, würde ich Dir raten jetzt mit dem Referendariat zu beginnen. Du kannst dieses ja entsprechend ausgestalten (Kammer für Medizinrecht, Anwalt für Medizinrecht, Uniklinikum etc.). Es ist gut möglich, dass die Note im 2. Examen besser ausfällt und Du dann immer noch einen LL.M. oder eine Promotion in dem Rechtsgebiet machen kannst. Jetzt bist Du im übrigen noch fit im materiellen Recht.

Jetzt einen deutschen LL.M. zu machen bringt perspektivisch keinerlei Mehrwert, zumal Du eine Spezialisierung auf das Rechtsgebiet durch die Schwerpunktwahl im Studium und eine Ref-Ausgestaltung erreichen/nachweisen kannst.


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BeitragVerfasst: Dienstag 3. Januar 2017, 18:59 
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Registriert: Donnerstag 29. Dezember 2016, 23:12
Beiträge: 3
[quote="juraklasse"]Auch wenn deine Motivation hierzu derzeit vlt. nicht so hoch ist, würde ich Dir raten jetzt mit dem Referendariat zu beginnen.



An sich hast du Recht und es wäre vermutlich die vernünftigere Lösung, aber irgendwie "möchte" ich das zurzeit nicht.
Mir ist durch den Wiederholungsversuch ZURZEIT einfach der Spaß am (zumindest in der rein juristischen Form wie bisher)
Lernen verloren gegangen.
Ich hätte ganz gerne neuen Wind im Kopf und anderes Klientel um mich herum, bevor es wieder ins Jurahamsterrad geht.
Ich dachte auch, dass sich die Masteridee o.Ä. legen würde, aber auch nach zwei Monaten Entspannung ist das nicht der Fall.


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BeitragVerfasst: Dienstag 3. Januar 2017, 19:15 
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Registriert: Donnerstag 29. Dezember 2016, 23:12
Beiträge: 3
[quote="wertsackbeutel"]"Was ist denn genau das berufliche Ziel? Zwingend was juristisches oder kommen auch andere medizinspezifische Aufbaustudiengänge in Betracht?"



Sagen wir so, ich lasse mich gerne inspirieren. Es ist schon auffällig, dass im Freischuss mein Examen schriftlich schlecht war und ich mündlich im oberen befriedigend war, was auch die Prüfer überraschte. Im Verbesserungsversuch hat sich der Spaß wiederholt, also denke ich mal, dass meine Stärke nicht gerade für Gutachten spricht.
Ich bin also auch offen für Abschlüsse die bloß juristisch angelehnt sind oder die in Kombination mit Jura für den Arbeitgeber attraktiv sind.
Bei meiner Suche sind mir auch Master wie z.B. Medizinökonomie, Gesundheitsmanagement/-ökologie/-wesen usw. begegnet.
Da bin ich bisher aber nicht informiert und weiß auch nicht, wie sinnvoll das ist.


Im Übrigen danke für eure Antworten und ein frohes Neues!


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BeitragVerfasst: Dienstag 3. Januar 2017, 22:54 
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Beiträge: 369
Naja, wenn du später nicht zwingend was juristisches machen willst, sondern eher Richtung Verwaltung (Krankenkasse, Krankenhaus, größere Praxis, Verbände) eine Tätigkeit in Betracht kommt, dann gäbe es viele Möglichkeiten.

Kaufmännische Master gibt es für den Bereich wie Sand am mehr. Hier stellt sich eher die Frage, Vollzeitstudium oder berufsbegleitender MBA. Alles eine Frage der Finanzierung und der Klientel, die dann die Kommilitonen sind. Aber unwahrscheinlich wäre es nicht, damit dann einen Job zu finden.

Allerdings macht dann das Ref im Nachgang wenig Sinn. Fraglich also, welchen Weg zu einschlagen willst. Wenn der Volljurist nicht aufgegeben werden soll, dann würde ich in der Tat dem Rat von juraklasse folgen. Berufsbegleitend kannst dann immer noch einen Master oder ähnliches aufsatteln.


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