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BeitragVerfasst: Freitag 3. Februar 2017, 17:33 
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Beiträge: 460
Die Frage in Kürze:

Ich bin unsicher, ob ich bei einem Prof. promovieren will, da ich nicht weiß, was er von mir hält (bitte den Rest der Frage auch lesen!).


Folgende Situation:

Ich habe 1. StEx gemacht und habe von einem Prof. angeboten bekommen, bei ihm zu promovieren. Dazu muss man sagen, dass ich bereits seit einiger Zeit als stud. Hilfskraft bei ihm gearbeitet habe. Das Angebot ist also - obwohl es natürlich großzügig ist - nicht unbedingt als Ausdruck einer besonderen Überzeugung von meiner Befähigung zu verstehen (iSv "ich habe Sie mir Seminar/der mündlichen Prüfung erlebt, promovieren Sie doch bei mir"). Sondern eher iSv "Sie haben ein ganz ordentliches Examen geschrieben, Sie haben hier gearbeitet, warum nicht" (meine Worte).


Das Problem:

Ich kann nicht einschätzen, was der Prof. von mir hält. Klar, sicher hasst er mich nicht. Allerdings hatte ich trotz der langen Arbeit an seinem Lehrstuhl kaum Kontakt zu ihm. Arbeitsaufträge hielten sich nach Quanität wie Qualität in Grenzen, die Aufgaben waren eher auf Sekretariatsniveau (Kopien, Scans, E-Mails schreiben). Recherchearbeit so gut wie keine. Nachfragen zu meinem Studium oder meinen Plänen gab es (jedenfalls bis zum Examen) nie. Persönliche Gespräche (die auch aber auch selbst nicht unbedingt gesucht habe) auch fast nie. Das gilt auch für Weihnachtsfeiern o.Ä.

Allerdings trifft das o.g. wohl tendenziell auch auf viele oder die meisten meiner Hiwi-Kollegen zu.

Der Prof. ist schon etwas älter (wenngleich er nicht unmittelbar vor der Emeritierung steht) und scheint nach meinem Eindruck ein recht steifes, förmliches Verhältnis zu den meisten Mitarbeitern zu pflegen.


Kurzgefasst:

Ich habe das Gefühl, ich sei dem Prof. nicht sonderlich sympathisch bzw. jedenfalls, dass er nicht sonderlich viel von mir hält. Das kann aber auch einfach nur an meiner Empfindlichkeit liegen oder daran, dass der Prof. eher ein Typ "alter Schule" ist.

Promovieren würde ich gerne und es ist auch eine gute Gelegenheit. Außerdem wäre die Alternative wohl nur, gleich ins Ref zu gehen oder alternativ die Stadt zu wechseln, um dort eine Doktorarbeit zu schreiben. Das wäre aber sehr umständlich, auch aus persönlichen Gründen.

Gleichzeitig habe ich Angst davor, die ganze Zeit nicht zu wissen, woran ich eigentlich bin, bzw. mich ständig leicht unsicher oder unwohl zu fühlen. Ich muss einen Prof. keineswegs duzen können, aber ein offenes Verhältnis mit der Möglichkeit zu Nachfragen und Diskussionen wäre mir schon wichtig.
Ich fände es schrecklich, für die nächsten 2 Jahre stets als kleiner Bittsteller angekrochen zu kommen.


Habt ihr irgendwelche vergleichbaren Erfahrungen gemacht? Irgendwelche Tipps?

Danke! :)


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BeitragVerfasst: Freitag 3. Februar 2017, 18:00 
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Beiträge: 1205
Ich bin/war glücklicherweise nicht in der Situation, da ich zwar nie bei meinem DV gearbeitet habe, allerdings schon vor der Diss ein sehr gutes Verhältnis zu ihm hatte. Daher kann ich nur allgemein schreiben, aber zumindest auch aus der Warte heraus, immer wahnsinnig schnell verunsichert zu werden, wenn ich das Gefühl habe, irgendwas Falsches gesagt zu haben, weshalb er mich jetzt für unfähig/nervig hält.

Wenn du ohnehin schon an dem LS gearbeitet hast, frag doch einfach mal die dir bekannten Doktoranden/WissMit, wie ihr Verhältnis zu ihm ist. Klar gibt es Profs, die wenig bis keine Betreuung bieten, andere hingegen sind sehr engagiert (selbst wenn man das nicht direkt glauben kann). Das wäre vermutlich der einfachste und schnellste Weg, etwas herauszufinden. Alternativ könntest du, falls bekannt, auch mit Doktoranden anderer LS sprechen, was sie so über den potentiellen DV in der Hinsicht gehört haben (die eigenen Mitarbeiter sind da manchmal gegenüber solchen Nachfragen zurückhaltend, schon aus Sorge, dass eine negative Äußerung auf sie zurückfällt). Das fand ich damals auch sehr hilfreich, um mir endgültig sicher zu sein, und es war bis heute die absolut richtige Entscheidung.

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The way I see it, every life is a pile of good things and bad things. The good things don’t always soften the bad things, but vice versa, the bad things don’t always spoil the good things and make them unimportant.


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BeitragVerfasst: Samstag 4. Februar 2017, 00:01 
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Suchender_ hat geschrieben:
Ich kann nicht einschätzen, was der Prof. von mir hält. Klar, sicher hasst er mich nicht.

Nachfragen zu meinem Studium oder meinen Plänen gab es (jedenfalls bis zum Examen) nie. Persönliche Gespräche (die auch aber auch selbst nicht unbedingt gesucht habe) auch fast nie. Das gilt auch für Weihnachtsfeiern o.Ä.

Ich habe das Gefühl, ich sei dem Prof. nicht sonderlich sympathisch.


Ich würde dir generell raten, dir bei solchen Fragen eine "was juckt mich das"-Haltung zuzulegen. Zu den allermeisten Menschen in deinem weiteren beruflichen Lebensweg wirst du keine persönliche Nähebeziehung aufbauen können, aus einer Vielzahl von Gründen.


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BeitragVerfasst: Samstag 4. Februar 2017, 13:54 
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Ich glaube, deine Ansprüche sind in dieser Hinsicht auch recht hoch. Es ist eine Arbeitsbeziehung und ihr sollt nicht Freunde sein. Die Intensität des Kontakts zum Doktorvater ist ja ohnehin unterschiedlich. Mein Doktorvater hat mir beim Erstgespräch gesagt, ich solle mich melden, falls ich Diskussionsbedarf habe, sonst würden wir uns ja bei der Abgabe sehen. Nach ein paar Wochen sei ich in dem Thema ohnehin viel tiefer drin als er.

Ja, und genauso war es. Ich habe ihn in der gesamten Zeit nicht einmal gesprochen. Wäre meine Arbeit besser geworden, wenn ich mit ihm jeden Monat eine Stunde diskutiert hätte? Ja, vielleicht; aber dann hätte ich auch viele Dinge nicht selbst bewältigen müssen, an denen ich letztlich gewachsen wäre.

Am Ende bist du mit deiner Diss eh alleine. Frag mal die anderen Doktoranden, wie die Betreuung so abläuft und dann entscheide, ob das für dich in Ordnung ist. Allein dass der Prof dich fragt, ob du nicht bei ihm promovieren willst, ist wahrscheinlich schon mehr Engagement als 50% der Doktorväter überhaupt zeigen.

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BeitragVerfasst: Samstag 4. Februar 2017, 14:08 
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Kasimir hat geschrieben:
Allein dass der Prof dich fragt, ob du nicht bei ihm promovieren willst, ist wahrscheinlich schon mehr Engagement als 50% der Doktorväter überhaupt zeigen.


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BeitragVerfasst: Sonntag 5. Februar 2017, 17:59 
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Vielen Dank für die Ratschläge!

OJ1988 hat geschrieben:
Suchender_ hat geschrieben:
Ich kann nicht einschätzen, was der Prof. von mir hält. Klar, sicher hasst er mich nicht.

Nachfragen zu meinem Studium oder meinen Plänen gab es (jedenfalls bis zum Examen) nie. Persönliche Gespräche (die auch aber auch selbst nicht unbedingt gesucht habe) auch fast nie. Das gilt auch für Weihnachtsfeiern o.Ä.

Ich habe das Gefühl, ich sei dem Prof. nicht sonderlich sympathisch.


Ich würde dir generell raten, dir bei solchen Fragen eine "was juckt mich das"-Haltung zuzulegen. Zu den allermeisten Menschen in deinem weiteren beruflichen Lebensweg wirst du keine persönliche Nähebeziehung aufbauen können, aus einer Vielzahl von Gründen.

Diese Einstellung ist sicher die beste für das eigene Nervenkostüm. Nur ist sie etwas schwierig praktisch umzusetzen, wenn es um denjenigen geht, der letztlich über den Erfolg der Diss. entscheidet...


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BeitragVerfasst: Sonntag 5. Februar 2017, 18:43 
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Beiträge: 2871
Suchender_ hat geschrieben:
Vielen Dank für die Ratschläge!

OJ1988 hat geschrieben:
Suchender_ hat geschrieben:
Ich kann nicht einschätzen, was der Prof. von mir hält. Klar, sicher hasst er mich nicht.

Nachfragen zu meinem Studium oder meinen Plänen gab es (jedenfalls bis zum Examen) nie. Persönliche Gespräche (die auch aber auch selbst nicht unbedingt gesucht habe) auch fast nie. Das gilt auch für Weihnachtsfeiern o.Ä.

Ich habe das Gefühl, ich sei dem Prof. nicht sonderlich sympathisch.


Ich würde dir generell raten, dir bei solchen Fragen eine "was juckt mich das"-Haltung zuzulegen. Zu den allermeisten Menschen in deinem weiteren beruflichen Lebensweg wirst du keine persönliche Nähebeziehung aufbauen können, aus einer Vielzahl von Gründen.

Diese Einstellung ist sicher die beste für das eigene Nervenkostüm. Nur ist sie etwas schwierig praktisch umzusetzen, wenn es um denjenigen geht, der letztlich über den Erfolg der Diss. entscheidet...


Über den Erfolg der Diss. entscheidest du und nicht der DV.

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BeitragVerfasst: Sonntag 5. Februar 2017, 21:28 
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Registriert: Samstag 28. Mai 2016, 16:12
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Kasimir hat geschrieben:
Suchender_ hat geschrieben:
Vielen Dank für die Ratschläge!

OJ1988 hat geschrieben:
Suchender_ hat geschrieben:
Ich kann nicht einschätzen, was der Prof. von mir hält. Klar, sicher hasst er mich nicht.

Nachfragen zu meinem Studium oder meinen Plänen gab es (jedenfalls bis zum Examen) nie. Persönliche Gespräche (die auch aber auch selbst nicht unbedingt gesucht habe) auch fast nie. Das gilt auch für Weihnachtsfeiern o.Ä.

Ich habe das Gefühl, ich sei dem Prof. nicht sonderlich sympathisch.


Ich würde dir generell raten, dir bei solchen Fragen eine "was juckt mich das"-Haltung zuzulegen. Zu den allermeisten Menschen in deinem weiteren beruflichen Lebensweg wirst du keine persönliche Nähebeziehung aufbauen können, aus einer Vielzahl von Gründen.

Diese Einstellung ist sicher die beste für das eigene Nervenkostüm. Nur ist sie etwas schwierig praktisch umzusetzen, wenn es um denjenigen geht, der letztlich über den Erfolg der Diss. entscheidet...


Über den Erfolg der Diss. entscheidest du und nicht der DV.

Im Grundsatz stimmt das natürlich, aber -- wie jeder (ehemalige) Jurastudent weiß -- Noten sind niemals nur Ausdruck einer objektiven Wahrheit (vgl. Erst- und Zweitkorrektoren bei Examensklausuren, z.T. 3 Punkte Unterschied).

Aus summa wird nicht rite, aber große persönliche Sympathie bzw. Antipathie kann, ob bewusst oder unbewusst, schon über 1-2 Notenstufen unterscheiden.


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BeitragVerfasst: Sonntag 5. Februar 2017, 21:58 
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Suchender_ hat geschrieben:
Ich habe das Gefühl, ich sei dem Prof. nicht sonderlich sympathisch bzw. jedenfalls, dass er nicht sonderlich viel von mir hält. Das kann aber auch einfach nur an meiner Empfindlichkeit liegen oder daran, dass der Prof. eher ein Typ "alter Schule" ist.


Vielleicht interpretierst Du dies auch nur in seine distanzierte Verhaltensweise der "alten Schule" rein. Wenn er Dir ein Angebot macht, ist es rein logisch doch eher unwahrscheinlich, dass er Dich tatsächlich unsympathisch findet. Würdest Du dies an seiner Stelle vorschlagen, wenn Du jemanden unsympathisch fändest? Wäre es dann nicht wahrscheinlicher, einen schnellen Abgang zu beschleunigen? - Mein Vorschlag: Suche das Gespräch mit ihm, interessiere Dich für seine Sachbereiche. Vielleicht öffnet er sich dann und ihr werdet miteinander warm. Du hast ja selbst gesagt, dass Du von Dir aus nie ein Gespräch herbeigeführt hast. Vielleicht denkt er gerade das Gleiche von Dir und glaubt, dass Du ihn nicht magst. :-w

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LG Candor


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BeitragVerfasst: Sonntag 5. Februar 2017, 22:31 
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Registriert: Sonntag 10. Dezember 2006, 12:18
Beiträge: 2871
Suchender_ hat geschrieben:
Kasimir hat geschrieben:
Suchender_ hat geschrieben:
Vielen Dank für die Ratschläge!

OJ1988 hat geschrieben:
Suchender_ hat geschrieben:
Ich kann nicht einschätzen, was der Prof. von mir hält. Klar, sicher hasst er mich nicht.

Nachfragen zu meinem Studium oder meinen Plänen gab es (jedenfalls bis zum Examen) nie. Persönliche Gespräche (die auch aber auch selbst nicht unbedingt gesucht habe) auch fast nie. Das gilt auch für Weihnachtsfeiern o.Ä.

Ich habe das Gefühl, ich sei dem Prof. nicht sonderlich sympathisch.


Ich würde dir generell raten, dir bei solchen Fragen eine "was juckt mich das"-Haltung zuzulegen. Zu den allermeisten Menschen in deinem weiteren beruflichen Lebensweg wirst du keine persönliche Nähebeziehung aufbauen können, aus einer Vielzahl von Gründen.

Diese Einstellung ist sicher die beste für das eigene Nervenkostüm. Nur ist sie etwas schwierig praktisch umzusetzen, wenn es um denjenigen geht, der letztlich über den Erfolg der Diss. entscheidet...


Über den Erfolg der Diss. entscheidest du und nicht der DV.

Im Grundsatz stimmt das natürlich, aber -- wie jeder (ehemalige) Jurastudent weiß -- Noten sind niemals nur Ausdruck einer objektiven Wahrheit (vgl. Erst- und Zweitkorrektoren bei Examensklausuren, z.T. 3 Punkte Unterschied).

Aus summa wird nicht rite, aber große persönliche Sympathie bzw. Antipathie kann, ob bewusst oder unbewusst, schon über 1-2 Notenstufen unterscheiden.


Falls du nicht in die Wissenschaft willst und deshalb ein summa brauchst, ist die Note der Diss doch ziemlich egal. Um ein rite zu bekommen, muss man schon ziemlich viel falsch machen. Selbst reine Titelpromotionen bekommen ja leider fast immer zumindest ein cum laude. Da würde ich nun wirklich keinen Wert drauf legen.

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BeitragVerfasst: Montag 6. Februar 2017, 08:19 
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Entscheidend für mich ist nicht primär die Note, sondern gute Arbeit zu leisten, die dann fair benotet wird. Wenn ich mich reinhänge, die Arbeit aber (so) "objektiv" (wie möglich) trotzdem an erheblichen Mängeln leidet und diese in einem gründlichen Gutachten sachlich analysiert werden, dann wäre ich auch mit jeder entsprechenden Note zufrieden.

Wenn ich aber nach 1-3 Jahren Arbeit ein Gutachten lesen würde, das kaum mit meiner Arbeit korrespondiert und teilweise unzutreffend/willkürlich wirkt, dann würde ich mich unabhängig von der Note äußerst ärgern.

Vielleicht bin ich da zu empfindlich, aber ich gehe nicht gerne mit der Einstellung rein, "ich brauche eh nur Note X, deshalb ist mir alles andere egal, solange es kein rite ist".


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BeitragVerfasst: Montag 6. Februar 2017, 08:22 
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Suchender_ hat geschrieben:
Wenn ich aber nach 1-3 Jahren Arbeit ein Gutachten lesen würde, das kaum mit meiner Arbeit korrespondiert und teilweise unzutreffend/willkürlich wirkt, dann würde ich mich unabhängig von der Note äußerst ärgern.
Sind denn diese Befürchtungen irgendwie objektiv begründet?

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BeitragVerfasst: Montag 6. Februar 2017, 09:09 
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Tibor hat geschrieben:
Suchender_ hat geschrieben:
Wenn ich aber nach 1-3 Jahren Arbeit ein Gutachten lesen würde, das kaum mit meiner Arbeit korrespondiert und teilweise unzutreffend/willkürlich wirkt, dann würde ich mich unabhängig von der Note äußerst ärgern.
Sind denn diese Befürchtungen irgendwie objektiv begründet?

Ich will nur den Unsicherheitsfaktor nach Möglichkeit minimieren.

Nach z.T. fragwürdigen Korrekturen (nicht unbedingt hinsichtlich der Note, wohl aber bzgl. der Begründung) und einer skurrilen mündlichen Prüfung habe ich mein "Grundvertrauen" in eine rein sachliche, objektive Bewertung leider teilweise verloren (siehe "Rund ums Studium").


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BeitragVerfasst: Montag 6. Februar 2017, 09:38 
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Willst du denn überhaupt promovieren oder kam die Frage nur deswegen auf, weil du gefragt wurdest?


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BeitragVerfasst: Montag 6. Februar 2017, 09:46 
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Suchender_ hat geschrieben:
Ich will nur den Unsicherheitsfaktor nach Möglichkeit minimieren.
Dann solltest du keine Diss schreiben, denn die Forschung ist ein Herd von Unsicher- bzw. Unklarheiten.

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