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BeitragVerfasst: Montag 6. Februar 2017, 09:56 
Mega Power User
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Registriert: Sonntag 10. Dezember 2006, 12:18
Beiträge: 2655
Suchender_ hat geschrieben:
Tibor hat geschrieben:
Suchender_ hat geschrieben:
Wenn ich aber nach 1-3 Jahren Arbeit ein Gutachten lesen würde, das kaum mit meiner Arbeit korrespondiert und teilweise unzutreffend/willkürlich wirkt, dann würde ich mich unabhängig von der Note äußerst ärgern.
Sind denn diese Befürchtungen irgendwie objektiv begründet?

Ich will nur den Unsicherheitsfaktor nach Möglichkeit minimieren.

Nach z.T. fragwürdigen Korrekturen (nicht unbedingt hinsichtlich der Note, wohl aber bzgl. der Begründung) und einer skurrilen mündlichen Prüfung habe ich mein "Grundvertrauen" in eine rein sachliche, objektive Bewertung leider teilweise verloren (siehe "Rund ums Studium").


Deine Probleme scheinen mir ganz woanders als bei dem DV zu liegen. Das sind vollkommen irrationale Befürchtungen. Unsicherheiten und Ungerechtigkeiten werden dich dein ganzes Leben begleiten.

_________________
Eichhörnchen, Eichhörnchen wo sind deine Nüsse?


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BeitragVerfasst: Montag 6. Februar 2017, 21:31 
Fleissige(r) Schreiber(in)
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Registriert: Samstag 28. Mai 2016, 16:12
Beiträge: 128
OJ1988 hat geschrieben:
Willst du denn überhaupt promovieren oder kam die Frage nur deswegen auf, weil du gefragt wurdest?

Ja, das will ich und wollte das auch schon vor der Frage. Wissenschaftliches Arbeiten hat mir immer Spaß gemacht (Studienarbeit usw.).

Tibor hat geschrieben:
Suchender_ hat geschrieben:
Ich will nur den Unsicherheitsfaktor nach Möglichkeit minimieren.
Dann solltest du keine Diss schreiben, denn die Forschung ist ein Herd von Unsicher- bzw. Unklarheiten.

Wissenschaftlich-fachliche Unsicherheiten =/= persönliche Unwägbarkeiten.

Mit fachlichen Problemen oder entsprechenden Zweifeln kann ich leben.

Kasimir hat geschrieben:
Suchender_ hat geschrieben:
Tibor hat geschrieben:
Suchender_ hat geschrieben:
Wenn ich aber nach 1-3 Jahren Arbeit ein Gutachten lesen würde, das kaum mit meiner Arbeit korrespondiert und teilweise unzutreffend/willkürlich wirkt, dann würde ich mich unabhängig von der Note äußerst ärgern.
Sind denn diese Befürchtungen irgendwie objektiv begründet?

Ich will nur den Unsicherheitsfaktor nach Möglichkeit minimieren.

Nach z.T. fragwürdigen Korrekturen (nicht unbedingt hinsichtlich der Note, wohl aber bzgl. der Begründung) und einer skurrilen mündlichen Prüfung habe ich mein "Grundvertrauen" in eine rein sachliche, objektive Bewertung leider teilweise verloren (siehe "Rund ums Studium").


Deine Probleme scheinen mir ganz woanders als bei dem DV zu liegen.

Was meinst du damit?

Zitat:
Das sind vollkommen irrationale Befürchtungen. Unsicherheiten und Ungerechtigkeiten werden dich dein ganzes Leben begleiten.

Das ist ein Widerspruch in sich. Wenn mich Ungerechtigkeiten mein Leben lang begleiten werden, dann sind sie offensichtlich real, sodass es gerade nicht irrational ist, sie zu benennen und nach Möglichkeit zu vermeiden.


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BeitragVerfasst: Dienstag 7. Februar 2017, 15:35 
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Schon in der ersten Besprechung mit meinem Doktorvater, in der ich noch nicht einmal ein konkretes Thema hatte, sagt er zu mir, er könne mir nicht versprechen, dass meine Promotion am Ende Erfolg haben würde, weil das zu großen Teilen an mir selbst liegt. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Ergo: Du wirst keine Garantie finden, dass Dein Vorhaben gut, erfolgreich oder angenehm wird. Weitere "Minimierung der Unsicherheitsfaktoren" kann es folglich auch nicht geben. Wenn Du mit Deinem potentiellen Doktorvater nicht klar kommst (aus welchen Gründen auch immer) - und das lassen m.E. Deine weitreichenden Zweifel befürchten - lässt Du es dort vielleicht besser mit der Promotion sein.

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Die Unkenntnis der Steuergesetze befreit nicht von der Pflicht zum Steuerzahlen.
Die Kenntnis aber häufig.


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BeitragVerfasst: Dienstag 7. Februar 2017, 18:37 
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Bin ich eigentlich der einzige der immer wieder wenn er diesen Threadtitel sieht an wilde sexuelle Affären an der Uni denkt und kurz danach dann immer enttäuscht ist, dass der Thread so wenig hergibt?

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Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11


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BeitragVerfasst: Dienstag 7. Februar 2017, 19:03 
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BeitragVerfasst: Dienstag 7. Februar 2017, 19:06 
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Ara hat geschrieben:
Bin ich eigentlich der einzige der immer wieder wenn er diesen Threadtitel sieht an wilde sexuelle Affären an der Uni denkt und kurz danach dann immer enttäuscht ist, dass der Thread so wenig hergibt?


Also ehrlich gesagt: ja, schon :D

Tibor hat geschrieben:
Hast du Druck?


Diesen körperlichen Zustand werde ich als weibliches Wesen wohl nie verstehen :-s :D

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BeitragVerfasst: Dienstag 7. Februar 2017, 19:12 
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Tibor hat geschrieben:
Hast du Druck?


Jo seit ich nicht mehr studieren funktionieren die Ratschläge nicht mehr so gut. Vielleicht brauchen wir nen Thread "Wie bei Referendarinnen landen?"

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BeitragVerfasst: Dienstag 7. Februar 2017, 19:15 
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Beiträge: 2687
Ara hat geschrieben:
Tibor hat geschrieben:
Hast du Druck?


Jo seit ich nicht mehr studieren funktionieren die Ratschläge nicht mehr so gut. Vielleicht brauchen wir nen Thread "Wie bei Referendarinnen landen?"


Die sind doch überwiegend Totalausfälle und/oder seit Jahren vergeben. Außerdem ist die AG als peer-group viel zu klein für sowas.


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BeitragVerfasst: Dienstag 7. Februar 2017, 19:37 
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Außerdem sind es Juristen... Wer will denn mit sowas was anfangen? Ich komm ja kaum mit mir selbst klar

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Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11


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BeitragVerfasst: Dienstag 7. Februar 2017, 19:45 
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Ara hat geschrieben:
Außerdem sind es Juristen... Wer will denn mit sowas was anfangen? Ich komm ja kaum mit mir selbst klar


Eben.


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BeitragVerfasst: Dienstag 7. Februar 2017, 21:22 
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Was ich seltsam und auch ugewöhnlich finde ist, dass sich der Prof. bei einem studentsichen Mitarbeiter nicht nach dessen Plänen u.a. erkundigt. Das ist absolut üblich, jedenfalls war es den Lehrstühlen so, an denen ich war. Es ist bei den Profs., auf die ich etwas gehalten habe, auch so gewesen, dass sie studentische Hilfskräfte nach Qualifikation eingestellt haben und dann sehr an deren Werdegang - gerade auch in Anbahnung einer späteren wissenschaftlichen Mitarbeit - interessiert waren. Ein komisches Gefühl hätte ich da auch.

Andererseits ist der Prof. vllt. auch nur etwas berufsmüde. Am besten ist, sich mal vorsichtig umzuhören, was Doktoranden von ihm halten. Da gibt es meist eine klare und meist auch zutreffende "h.M." an jeder Uni ;-)

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"Wohltätigkeit ist das Ersäufen des Rechts im Mistloch der Gnade." - Johann Heinrich Pestalozzi, Schweizer Pädagoge und Reformer (1746 - 1827)


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BeitragVerfasst: Dienstag 7. Februar 2017, 21:25 
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Abschreiber hat geschrieben:
Schon in der ersten Besprechung mit meinem Doktorvater, in der ich noch nicht einmal ein konkretes Thema hatte, sagt er zu mir, er könne mir nicht versprechen, dass meine Promotion am Ende Erfolg haben würde, weil das zu großen Teilen an mir selbst liegt. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Ergo: Du wirst keine Garantie finden, dass Dein Vorhaben gut, erfolgreich oder angenehm wird. Weitere "Minimierung der Unsicherheitsfaktoren" kann es folglich auch nicht geben. Wenn Du mit Deinem potentiellen Doktorvater nicht klar kommst (aus welchen Gründen auch immer) - und das lassen m.E. Deine weitreichenden Zweifel befürchten - lässt Du es dort vielleicht besser mit der Promotion sein.


Naja, es liegt schon sehr am Doktorvater, wie groß die Abbrecherquote ist. Ich kenne einen "worst case"-Prof., bei dem mehr als die Hälfte abgebrochen hat (und die, die es durchgezogen haben, haben im Schnitt sehr lange gebraucht) und einen Top-Prof., der mit strukturierten Hilfestellungen eine drop out Quote von an die 0% hat. Man sollte die Profs. da nicht aus der Verantwortung nehmen.

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BeitragVerfasst: Dienstag 7. Februar 2017, 22:03 
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Beiträge: 128
Joshua hat geschrieben:
Abschreiber hat geschrieben:
Schon in der ersten Besprechung mit meinem Doktorvater, in der ich noch nicht einmal ein konkretes Thema hatte, sagt er zu mir, er könne mir nicht versprechen, dass meine Promotion am Ende Erfolg haben würde, weil das zu großen Teilen an mir selbst liegt. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Ergo: Du wirst keine Garantie finden, dass Dein Vorhaben gut, erfolgreich oder angenehm wird. Weitere "Minimierung der Unsicherheitsfaktoren" kann es folglich auch nicht geben. Wenn Du mit Deinem potentiellen Doktorvater nicht klar kommst (aus welchen Gründen auch immer) - und das lassen m.E. Deine weitreichenden Zweifel befürchten - lässt Du es dort vielleicht besser mit der Promotion sein.


Naja, es liegt schon sehr am Doktorvater, wie groß die Abbrecherquote ist. Ich kenne einen "worst case"-Prof., bei dem mehr als die Hälfte abgebrochen hat (und die, die es durchgezogen haben, haben im Schnitt sehr lange gebraucht) und einen Top-Prof., der mit strukturierten Hilfestellungen eine drop out Quote von an die 0% hat. Man sollte die Profs. da nicht aus der Verantwortung nehmen.

Danke für den vernünftigen Kommentar!

Mein "Problem" ist letztlich: am gegenwärtigen Lehrstuhl zu promovieren wäre bequem, aber ich habe irgendwie nicht das beste Gefühl dabei. Deshalb wäre es wohl am besten, einen (verhältnismäßig) "steinigeren" Weg zu wählen und entweder woanders zu promovieren oder erst ins Ref zu gehen.


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BeitragVerfasst: Dienstag 7. Februar 2017, 22:19 
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Wenn du schon so zweifelst, wäre es aber vermutlich auch nicht bequem. Bedenke, dass du mit dieser Entscheidung dann ja auch gut zwei Jahre leben musst. So, wie du dich äußerst, halte ich aber zumindest die Ablehnung des Angebots für sinnvoll. Ob du tatsächlich promovieren möchtest, wann und wo - diese Entscheidung kann dir letztlich keiner abnehmen ;)

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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. Februar 2017, 01:00 
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Beiträge: 1219
Suchender_ hat geschrieben:
Mein "Problem" ist letztlich: am gegenwärtigen Lehrstuhl zu promovieren wäre bequem, aber ich habe irgendwie nicht das beste Gefühl dabei. Deshalb wäre es wohl am besten, einen (verhältnismäßig) "steinigeren" Weg zu wählen und entweder woanders zu promovieren oder erst ins Ref zu gehen.


Wenn Du Dein Problem nicht rational verifizieren kannst (z. B. indem Du wie von mir vorgeschlagen das Gespräch mit dem DV suchst), dann würde ich auf Deine Intuition hören, denn diese nimmt auch unbewusste Wahrnehmungen auf und liegt selten ganz falsch. Vielleicht kannst Du auch intuitiv abwägen, welche Deiner anderen Möglichkeiten Dir am wenigsten Bauchgrimmen verursacht und dann diesen Weg gehen.

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LG Candor


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