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BeitragVerfasst: Dienstag 21. Februar 2017, 15:36 
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Beiträge: 19
Aus deiner Bewerbung bei Profs sollte hervorgehen, dass du es ernst meinst. Als Externe bedeutest du für deinen Prof eigentlich erst einmal viel Arbeit ohne Gegenleistung. Das nimmt ein Prof lieber auf sich, wenn dein Forschungsvorhaben für ihn interessant ist und er das Gefühl hat, dass das auch zu etwas führen wird. Wenn du dich jetzt mit einer interessanten Idee bewirbst und die auf 1-2 Seiten schon einmal ausführst, sollten deine Chancen eigentlich ansteigen. Ich kenne auf den Seiten der Profs allerdings auch die Klausel, dass eine Lehrstuhltätigkeit neben der Promotion erwünscht ist (und solche Bewerber haben dann auch die besseren Karten). Andererseits gibt es auch viele Profs, die erst mal keine Stellen haben für ihre Doktoranden und froh sind, wenn sie dir keine Stelle "schaffen" müssen. Nur komplett eine Lehrstuhltätigkeit ausschließen kommt nach meiner Erfahrung nicht ganz positiv.
Deinen zusätzlichen Abschluss kannst du sicherlich zu deinem Vorteil einsetzen. Gibt genügen Profs, die irgendwas interdisziplinäres ganz toll finden.

P.s.: Mit deinen Noten erfüllst du ja zB die von mir verlinkte Promotionsordnung der Uni Augsburg. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in ganz D nur 2-3 Unis geben soll, wo das der Fall ist.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 22. Februar 2017, 14:51 
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Ist es tatsächlich so, dass der Prof. überhaupt nichts von einem Externen hat? Meinte mal vernommen zu haben, dass er durch die Anzahl der betreuten Promotionen sein Budget vergrößern kann. Seine Reputation wird er wohl eher nicht steigern können.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 16. März 2017, 18:20 
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falsus hat geschrieben:
Die meisten Promotionsordnungen, die ich kenne, beinhalten diese Ausnahme.

So ist es. Der TO hatte wohl keine Lust, den besagten halben Nachmittag zu investieren. Wenn dem so ist, rege ich an, zu überdenken, ob eine Diss. das Richtige ist.

Wenn du, jura_member, die Frage für dich positiv beantworten kannst, empfehle ich dir, ein Thema zu suchen und ein kurzes Exposé zu schreiben. Damit kann man sich mit der Note und den Seminarscheinen durchaus bei dem ein- oder anderen Prof. vorstellen. Wenn du schon ein Thema hast, ist er auch eher geneigt, dich anzunehmen. Sonst "muss" er dir eines suchen; das kostet Arbeit und damit Zeit.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Es geht. Problemlos. Ich habe sogar mit einem Tick weniger auf dem Papier einen Doktorvater gefunden. Der Erste, den ich gefragt habe, hat zugesagt, dann aber von seinem Fakultätsrat ein "Nein" für die Ausnahmegenehmigung bekommen. Nummer 3 hat erst geantwortet (und interessierte Rückfragen zum Projekt gestellt), nachdem ich von Nr. 4 eine Zusage hatte. Also zweieinhalb von vier Zusagen. Aus der Erfahrung: Einfach ein wenig Initiative ergreifen und dann klappt das problemlos.

Mein Exposé - das aber nur am Rande - waren übrigens zwei DIN A4-Seiten allgemeines, was ich mir mit Hilfe von Wikipedia und zwei Artikeln aus (Tages-)Zeitungen zusammen geschrieben habe. Dazu ein grobes Inhaltsverzeichnis, das ich in zwei Stunden geschrieben habe. Auch das ist also kein allzu großer Aufwand, wenn man die Promotion wirklich angehen möchte.


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BeitragVerfasst: Freitag 17. März 2017, 10:15 
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ew_h2002 hat geschrieben:
Mein Exposé - das aber nur am Rande - waren übrigens zwei DIN A4-Seiten allgemeines, was ich mir mit Hilfe von Wikipedia und zwei Artikeln aus (Tages-)Zeitungen zusammen geschrieben habe. Dazu ein grobes Inhaltsverzeichnis, das ich in zwei Stunden geschrieben habe.

Na dann hast du ja schon gezeigt, worauf es dir bei der wissenschaftlichen Arbeit ankommt.


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BeitragVerfasst: Freitag 17. März 2017, 13:33 
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Steile These, Levi.


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BeitragVerfasst: Freitag 17. März 2017, 14:19 
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Ein Paper, "allgemeines was ich mir mit Hilfe von Wikipedia und zwei Artikeln aus (Tages-)Zeitungen zusammen geschrieben habe", würde in der Schule meiner Kinder nicht einmal als Hausaufgabe durchgehen, geschweige denn, dass es die Anforderungen an eine Vorleistung zu einer wissenschaftlichen Qualifikationsarbeit erfüllt. 

Wenn du damit Erfolg hattest, sei glücklich. Als allgemeine Empfehlung würde ich das aber nicht verbreiten. 


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BeitragVerfasst: Freitag 17. März 2017, 14:23 
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BeitragVerfasst: Freitag 17. März 2017, 16:15 
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Ich bin damit glücklich und als allgemeine Empfehlung sehe ich das Vorgehen auch nicht. Aber: Der TO hatte Sorge, "stundenlang" für Nichts daran zu sitzen. Ich habe nur dargestellt, dass es auch anders laufen kann. Wobei man noch dazu sagen sollte, dass mein Thema zu dem Zeitpunkt sehr aktuell war und keine juristische Literatur in nennenswertem Umfang existierte.

Mittlerweile hat sie die Situation gewandelt und ich verbringe - wie wohl die meisten - viel Zeit mit dem Lesen von Aufsätzen und Beiträgen, die am Ende dann doch nicht so relevant für mich waren, wie ich einst erhofft hatte. Falls du also Sorge um das Niveau der Promotionen hast: Etwas mehr als Wikipedia bemühe ich dann schon noch. ;)

Magst du mir verraten, auf welche Schule deine Kinder gehen? Ich kenne nur ca. 20 Stück in der Republik. An jeder davon wird eine Hausarbeit mit Wikipedia und Tageszeitung als Quelle akzeptiert. (Bei Seminararbeiten mag das anders sein und wir reden auch nicht von copy & paste!)


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BeitragVerfasst: Freitag 17. März 2017, 17:29 
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Es geht hier nicht darum, inwiefern Wikipedia und Tageszeitung überhaupt als zitierfähige "Quelle akzeptiert" werden können, wobei auch das hinsichtlich Wikipedia durchaus umstritten ist. Sondern es geht darum, dass es die einzigen (!) verwendeten "Quellen" sind. 

Wikipedia und Tageszeitung sind bestenfalls Sekundärquellen, - und meistens noch nicht einmal das -, da die (häufig anonymen) Autoren ihr "Wissen" einfach irgendwo anders abgeschrieben haben, ohne dessen Herkunft vollständig offenzulegen. 

Ein solches "Wissen" aus zweiter oder dritter Hand genügt - als einzige Quelle - nicht einmal durchschnittlichem Gymnasialniveau, geschweige denn dem Anspruch einer wissenschaftlichen Hochschule. 

P. S. Die Frage, auf welche Schule meine Kinder gehen, darfst du gerne als Hausaufgabe lösen. 


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BeitragVerfasst: Freitag 17. März 2017, 18:43 
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Mir wäre es außerordentlich peinlich, mit einem solchen "Exposé" überhaupt nach außen zu treten - und sei es nur an einen Kommilitonen.

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"[...] führt das ja nicht dazu, dass eine Feststellungsklage mit dem Inhalt "Wie wird das Wetter morgen?" zulässig wird" - Swann, 01.03.17


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BeitragVerfasst: Samstag 18. März 2017, 23:39 
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Wobei man sagen muss, dass es auch nicht unbedingt ein Ruhmesblatt für den betreffenden Prof. ist, ein Wikipedia-Exposé nicht als solches zu erkennen bzw. zu akzeptieren...


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BeitragVerfasst: Sonntag 19. März 2017, 22:19 
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Mein Gott, was seid ihr alles für Helden.


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BeitragVerfasst: Montag 20. März 2017, 11:32 
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Ein gutes Beispiel, wie man völlig grund- und sinnlos einen eher banalen Thread (anfangen zu) eskalieren kann. Ohne besonderen Erkenntnisgewinn für die übrigen Leser.

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- Söldner des Rechts -
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BeitragVerfasst: Montag 20. März 2017, 11:43 
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Beiträge: 604
Wohnort: München
Man muss auch seine Meinung sagen dürfen wenn eine provokante These aufkommt. Wer hieraus Erkenntnisse ziehen kann lässt sich im Vorhinein nie sagen, man weiß auch nicht, wohin sich die Diskussion entwickelt. Es wäre dann Sache des TE, darauf hinzuweisen, dass er noch Informationsbedarf in seiner ursprünglichen Richtung sieht. Außerdem war das Thema schon erledigt, von einer Eskalation würde ich sprechen wenn es jetzt mehrere Seiten nur um das ginge.

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"[...] führt das ja nicht dazu, dass eine Feststellungsklage mit dem Inhalt "Wie wird das Wetter morgen?" zulässig wird" - Swann, 01.03.17


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BeitragVerfasst: Montag 20. März 2017, 12:08 
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Beiträge: 6191
Justitian hat geschrieben:
Man muss auch seine Meinung sagen dürfen wenn eine provokante These aufkommt. Wer hieraus Erkenntnisse ziehen kann lässt sich im Vorhinein nie sagen, man weiß auch nicht, wohin sich die Diskussion entwickelt. Es wäre dann Sache des TE, darauf hinzuweisen, dass er noch Informationsbedarf in seiner ursprünglichen Richtung sieht. Außerdem war das Thema schon erledigt, von einer Eskalation würde ich sprechen wenn es jetzt mehrere Seiten nur um das ginge.


Aber was bringt es an Erkenntnisgewinn, wenn ein User ausführt er habe seinerzeit sein Expose erfolgreich auf Basis von wikipedia erstellt und jetzt reflexhaft von anderen darauf hingewiesen werden muss, dass das doch unwissenschaftlich sei, wobei man dann im hin- und her schon bald auf der sehr persönlichen Ebene ist.

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- Söldner des Rechts -
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