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BeitragVerfasst: Montag 20. Februar 2017, 13:23 
Noch selten hier
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Beiträge: 11
Liebes Forum,

ich wollte euch um eure Hilfe bitten.
Ich gehe ab April ins Ref und wollte gerne in der Zeit nach dem 2. Staatsexamen eine Promotion beginnen.
Da ich noch etwas Zeit habe, wollte ich versuchen, bereits jetzt einen Doktorvater zu finden.

Als Voraussetzungen bringe ich ein 1. Staatsexamen mit der Gesamtnote von 8,13 und zwei im Studium erworbene Seminarscheine mit 13 und 14 Punkten mit.
Ich habe jetzt tagelang Promotionsordnungen gesichtet und habe jetzt nur die Uni Leipzig gefunden, wo meine Noten reichen würden.
Einen Professor habe ich per Mail kontaktiert und einfach mal angefragt (macht ja wohl keinen Sinn stundenlang irgendwelche Exposès oä mitzuschicken, wenn man garnicht weiß, ob sie externe überhaupt nehmen, oder? :-k ).
Seine Antwort war, dass Externe nur mit einer Note von 10,0 Punkten in Betracht kommen. :(

Ich wollte auf diesem Wege andere Mitstreiter finden, die viellicht andere Unis kennen, bei denen meine Note reichen würde bzw. Professoren, die hier etwas "liberaler" eingestellt sind.

Außerdem wollte ich euch fragen, wie man sich ein passendes Thema entwickelt, "Thesius" war leider nicht sehr ergiebig und es einem etwaigen Doktorvater schmackhaft macht.

Vielen Dank für eure Tipps!


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BeitragVerfasst: Montag 20. Februar 2017, 14:06 
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Ich würde zunächst an der eigenen ex-Fakultät suchen, insb. die Lehrstühle wo man die Seminare belegt hatte.

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BeitragVerfasst: Montag 20. Februar 2017, 14:26 
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Tibor hat geschrieben:
Ich würde zunächst an der eigenen ex-Fakultät suchen, insb. die Lehrstühle wo man die Seminare belegt hatte.


Ich habe in München studiert und da gibt es leider laut Aussage des Promotionsamt praktisch null Abweichungsmöglichkeiten vom "vb".
Haben wohl schon viele probiert, alle gescheitert.


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BeitragVerfasst: Montag 20. Februar 2017, 16:35 
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Uni Hamburg kennt die Ausnahme auch, dass 2 gute Seminarscheine das VB ersetzen können. Die Frage ist natürlich, wie weit man diese Ausnahme für einen externen macht.

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Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11


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BeitragVerfasst: Montag 20. Februar 2017, 17:50 
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Ara hat geschrieben:
Uni Hamburg kennt die Ausnahme auch, dass 2 gute Seminarscheine das VB ersetzen können. Die Frage ist natürlich, wie weit man diese Ausnahme für einen externen macht.


Die meisten Promotionsordnungen, die ich kenne, beinhalten diese Ausnahme. Freilich oft versehen mit der Auflage, dass der Seminarschein bei einer Lehrkraft der Universität erworben sein muss. Bei etwa 40 bis 50 Fakultäten scheint mir eine kurze Durchsicht der in der Regel online publizierten Promotionsordnungen aber auch höchstens einen Zeitumfang von einem halben Nachmittag zu bedeuten.

@jura_member: Erfolgversprechender dürfte sein, die Ansprache als Externer über einen Themenvorschlag vorzunehmen und dann über die Voraussetzungen zu sprechen. Nicht umgekehrt. Auch wenn es am Ende nur um den Titel geht.


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BeitragVerfasst: Montag 20. Februar 2017, 21:26 
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jura_member hat geschrieben:
Ich habe jetzt tagelang Promotionsordnungen gesichtet und habe jetzt nur die Uni Leipzig gefunden, wo meine Noten reichen würden.


Ich habe 5 Minuten gegoogelt:

Zitat:
An der Juristischen Fakultät können Sie den akademischen Grad »Doktor der Rechte« oder »Doktor beider Rechte« erwerben. Voraussetzung ist die Abfassung einer schriftlichen Dissertation, die im Rahmen der Disputation mündlich verteidigt wird.
Um zum Promotionsverfahren zugelassen zu werden, müssen Sie ein Staatsexamen (oder die Erste juristische Prüfung) mit der Note »vollbefriedigend« bestanden und einen zusätzlichen Seminarschein erworben haben. Ist die Note im Examen wenigstens »befriedigend«, benötigen Sie außerdem einen weiteren Seminarschein, der mit der Note »gut« bewertet wurde.

https://www.uni-potsdam.de/jura/ful/promotion.html


Ebenso Universität Greifswald

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BeitragVerfasst: Montag 20. Februar 2017, 23:35 
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Jena und die Viadrina auch; ich vermute, das betrifft die Mehrheit der kleineren Fakultäten.

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BeitragVerfasst: Dienstag 21. Februar 2017, 09:40 
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Ich danke euch, vielleicht war ich bei der Suche zu fokussiert auf mein Wunsch-Rechtsgebiet.

Aber die Rückmeldung aus Leipzig zeigt, finde ich, dass es als Externer wohl eher theoretisch reicht, diese Voraussetzungen mitzubringen.


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BeitragVerfasst: Dienstag 21. Februar 2017, 09:46 
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Welches ist denn das Wunsch-Rechtsgebiet? Darüber hinaus solltest du nicht von einer schlechten Erfahrung auf alle Profs schließen - es gibt genügend, die wissen, dass über 8,0 und 9,0 schon die Zusammensetzung der Prüfungskommission in der mündlichen Prüfung entscheiden kann.

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The way I see it, every life is a pile of good things and bad things. The good things don’t always soften the bad things, but vice versa, the bad things don’t always spoil the good things and make them unimportant.


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BeitragVerfasst: Dienstag 21. Februar 2017, 12:04 
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jura_member hat geschrieben:
Ich danke euch, vielleicht war ich bei der Suche zu fokussiert auf mein Wunsch-Rechtsgebiet.

Aber die Rückmeldung aus Leipzig zeigt, finde ich, dass es als Externer wohl eher theoretisch reicht, diese Voraussetzungen mitzubringen.



Wenn Du als Externer eine Promotionsbetreuung möchtest und dann noch dazu ein Kandidat bist, der nur die "2. Wahl Anforderungen" für eine Zulassung erfüllt, dann genügt es wahrscheinlich nicht einfach eine Mail an einen Dir unbekannten Prof. zu schicken. Ich würde Dir raten Deinen Wunschdoktorvater/mutter persönlich aufzusuchen. Profs bieten Sprechstunden an, zu denen man hingehen kann. Versuch in einem persönlichen Gespräch den Prof. davon zu überzeugen, dass es sich lohnt Deine Diss. zu betreuen. Stelle dein Thema dar und stelle einen Bezug zu den Rechtsgebieten her, in denen der Prof. selber unterwegs ist.

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BeitragVerfasst: Dienstag 21. Februar 2017, 12:23 
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Die meisten Promotionsordnungen sehen doch irgendwelche Ausnahmefälle vor. Du musst eben einen Prof haben, der dir ein Schreiben unterzeichnet, warum du so herausragend bist, dass du trotzdem promovieren dürfen solltest.

Ich würde auch erst den Prof suchen und dann über die Voraussetzungen sprechen. Meiner Erfahrung nach sind Profs auch gleich viel aufgeschlossener, wenn man bei ihnen auch arbeiten möchte (klar, warum sollte er sich die nicht unerhebliche Mühe einer Betreuung machen, wenn er dich nicht kennt und nie sieht und, hart gesagt, auch sonst nichts 'davon hat').Käme eine Wiss Mit-Tätigkeit überhaupt nicht in Betracht für dich?

Ansonsten: Ich habe bei meiner eigenen Suche die ein oder andere Promotionsordnung gelesen und mir scheint eine getrennte Betrachtung von Staatsnote und Uninote im ersten Examen nicht unüblich. Daher lässt sich mit deiner Gesamtnote grade keine klare Antwort treffen, aber schau doch mal hier: Promotionsordnung Augsburg


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BeitragVerfasst: Dienstag 21. Februar 2017, 12:58 
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Ansonsten: Ich habe bei meiner eigenen Suche die ein oder andere Promotionsordnung gelesen und mir scheint eine getrennte Betrachtung von Staatsnote und Uninote im ersten Examen nicht unüblich. Daher lässt sich mit deiner Gesamtnote grade keine klare Antwort treffen, aber schau doch mal hier: Promotionsordnung Augsburg[/quote]

Ok, also ich habe im staatlichen Teil 6,68 und im Uni-Examen 11,5.
Ich glaube nur in Bayern gibt es das "befriedigend" ab 6,5, ist aber doch bei mir im unteren Bereich.


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BeitragVerfasst: Dienstag 21. Februar 2017, 13:03 
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JulezLaw hat geschrieben:
Welches ist denn das Wunsch-Rechtsgebiet? Darüber hinaus solltest du nicht von einer schlechten Erfahrung auf alle Profs schließen - es gibt genügend, die wissen, dass über 8,0 und 9,0 schon die Zusammensetzung der Prüfungskommission in der mündlichen Prüfung entscheiden kann.


Ich hoffe jetzt nicht, dass mich die reinen Wissenschaftler hier gleich vierteilen wollen ;) , aber ich würde gerne meine beiden abgeschlossenen Studien irgendwie vereinen, um beruflich vielleicht irgendwie eine Lücke abzudecken.
Ich habe vor meinem Jura-Studium einen Abschluss als Dip. Designerin (FH) gemacht.
Wir haben dort auch (natürlich nur peripher) Urheberrecht, Werkvertragsrecht, Markenschutz und Nutzungsrechte gemacht.
Jetzt würde ich gerne in diesem Bereich promovieren, um mir vielleicht später eine Grundlage für eine selbstständige Tätigkeit in der Beratung aufzubauen.
Klingt alles noch sehr vage, ich weiß ...


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BeitragVerfasst: Dienstag 21. Februar 2017, 13:12 
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Wenn Du als Externer eine Promotionsbetreuung möchtest und dann noch dazu ein Kandidat bist, der nur die "2. Wahl Anforderungen" für eine Zulassung erfüllt, dann genügt es wahrscheinlich nicht einfach eine Mail an einen Dir unbekannten Prof. zu schicken. Ich würde Dir raten Deinen Wunschdoktorvater/mutter persönlich aufzusuchen. Profs bieten Sprechstunden an, zu denen man hingehen kann. Versuch in einem persönlichen Gespräch den Prof. davon zu überzeugen, dass es sich lohnt Deine Diss. zu betreuen. Stelle dein Thema dar und stelle einen Bezug zu den Rechtsgebieten her, in denen der Prof. selber unterwegs ist.[/quote]

Ich gebe dir da total recht, aber würdest du von München eine Reise nach Leipzig antreten, um dir dann dort in der Spreche anzuhören, dass man eh nur Kanditaten ab 10 Punkten annimmt?
Ich weiß auch nicht, wie da heir das richtige Vorgehen ist.
Natürlich muss ich mein Thema irgendwie schmackhaft machen, ganz recht, er/sie muss ja auch was davon haben, aber ich muss ja vorher erstmal abklopfen, ob ich überhaupt im großen Ganzen in Frage komme, oder? :-k


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BeitragVerfasst: Dienstag 21. Februar 2017, 14:48 
Super Mega Power User
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Registriert: Donnerstag 28. Dezember 2006, 10:04
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Ich denke, allgemein kannst du bei einem Betreuer/einer Betreuerin dadurch punkten, dass du ein konkretes und realistisches Promotionsvorhaben hast. Es würde natürlich auch helfen, wenn deine Seminararbeit im Schwerpunkt so gut war, dass sie eine brauchbare Promotionsleistung erwarten lässt.

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