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 Betreff des Beitrags: Promotion initiieren
BeitragVerfasst: Mittwoch 21. Juni 2017, 19:19 
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Registriert: Mittwoch 21. Juni 2017, 19:04
Beiträge: 2
Liebe Mitstreiter,

nach erweitertem Mitleserdasein erfolgt hiermit mein erster Beitrag.

Ich habe in der vergangenen Woche das 1. Examen nach Studium an der Uni HH mit der mündlichen Prüfung und einer Endnote von 9,7 abgeschlossen.

In den letzten Wochen und Monaten habe ich den Entschluss gefasst, jetzt eine Promotion folgenzulassen und wende mich in diesem Zusammenhang an Euch. Nachdem ich meine gesamte schulische und universitäre Ausbildung in meiner Heimatstadt HH absolviert habe und das Ref ebenfalls hier verbringen möchte, beabsichtige ich für die Promotion mal etwas Abwechslung herbeizuführen.

Bislang habe ich nur evaluiert welche Städte meine erste Wahl wären, dies betrifft insbesondere Münster und Köln, anschließend kommt Berlin. Thematisch peile ich etwas im Bereich Wirtschaftsstrafrecht oder Compliance (soweit dann doch ins Zivilrecht geht) an.

Ich stelle mir nun insbesondere folgende Fragen:
Ist eine Promotionsstelle an den genannten Standorten/Unis mit 9,61 vorstellbar?
Wie soll ich mangels persönlichem Kontakt zu Lehrstühlen der in Rede stehenden Unis vorgehen?
Einfach den Kontakt zu einigen Profs suchen (trotz des bisher nicht konkretisierten Themas)?
Oder lieber zunächst eine Konturierung des Themas vorantreiben bevor ich den Kontakt aufnehme?

Ich wäre für Erfahrungsberichte, Tipps und Hinweise dankbar.

Beste Grüße aus HH


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 Betreff des Beitrags: Re: Promotion initiieren
BeitragVerfasst: Mittwoch 21. Juni 2017, 20:25 
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Registriert: Sonntag 5. August 2012, 19:37
Beiträge: 531
jnhamburg hat geschrieben:
Oder lieber zunächst eine Konturierung des Themas vorantreiben bevor ich den Kontakt aufnehme?

Das erhöht die Erfolgschancen enorm.

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Ich bin auch nur ein Mensch. Genauso wie ein Weißer Hai auch nur ein Fisch ist. (Zlatan Ibrahimović)


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 Betreff des Beitrags: Re: Promotion initiieren
BeitragVerfasst: Freitag 23. Juni 2017, 08:20 
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Registriert: Dienstag 28. März 2017, 09:12
Beiträge: 66
Ich empfehle, die Seiten der entsprechenden Unis auf Stellenangebote für WissMits zu untersuchen und dich so zu bewerben. Bei mir hat das hervorragend funktioniert. ;)

9,61 ist eine respektable Note, da würde ich mir keine Gedanken machen, dass du irgendwo unterkommst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Promotion initiieren
BeitragVerfasst: Freitag 23. Juni 2017, 10:12 
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Registriert: Montag 10. März 2014, 09:03
Beiträge: 527
Thema auf jeden Fall konkretisieren! Ausnahme möglich, wenn du dich auf eine Stelle bewirbst. Dann dürfte es nicht selten so sein, dass man noch kein Thema mitbringen muss, sondern in den ersten Monaten Zeit hat, sich eins zu suchen. Setzt aber natürlich voraus, dass du auch ohne Thema überzeugen kannst.

Wg. MS bekommst du noch ne PN

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"Die Rezeptur für's Examen ist ganz einfach: 30% Vorbereitung, 20% Glück und 50% geiler Typ."


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 Betreff des Beitrags: Re: Promotion initiieren
BeitragVerfasst: Freitag 23. Juni 2017, 12:02 
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Beiträge: 432
Wenn es auch eine andere Stadt (im Süden Deutschlands) sein könnte, kannst du mir gerne eine PN schreiben - ich hätte da nämlich eine Stelle zu vermitteln...


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 Betreff des Beitrags: Re: Promotion initiieren
BeitragVerfasst: Freitag 23. Juni 2017, 16:27 
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Registriert: Mittwoch 21. Juni 2017, 19:04
Beiträge: 2
Zunächst einmal vielen Dank für die Reaktionen.

Ich war ursprünglich davon ausgegangen, dass die vorherige Konkretisierung des Themas zielführend ist, habe mich dann aber von 2 Fällen aus meinem persönlichen Umfeld etwas verunsichern lassen. Dort hat der Prof. vorgegeben, in welchem Rechtsgebiet er die Diss gerne verortet haben würde.

Meine bisherige Planung sah vor, 1-2 Tage die Woche in einer GK als WissMit tätig zu sein (war schon während des Studiums als Aushilfe und nach den Klausuren als WissMit dort tätig) und die übrigen Tage mit der Diss zu verbringen. Möglicherweise werde ich dieses Vorhaben nochmal überdenken und eine Lehrstuhltätigkeit zumindest auch in Betracht ziehen. Bei einer Promotion ohne Lehrstuhltätigkeit gilt dann ja aber umso mehr, dass das Thema zunächst genauer abgesteckt werden sollte.

Freue mich auf weitere Beiträge.


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 Betreff des Beitrags: Re: Promotion initiieren
BeitragVerfasst: Freitag 23. Juni 2017, 16:51 
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Beiträge: 2895
Nur 1 Tag die Woche wird finanziell etwas schwierig (außer du hast noch Eltern im Hintergrund). Lehrstuhltätigkeit ist immer ne black box: Du weißt nicht, wie ausbeutend dein Doktorvater da ist. Da gibt es wirklich slche und solche - Würde im Vorfeld unbedingt Infos darüber einholen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Promotion initiieren
BeitragVerfasst: Samstag 24. Juni 2017, 15:08 
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Beiträge: 527
OJ1988 hat geschrieben:
Lehrstuhltätigkeit ist immer ne black box: Du weißt nicht, wie ausbeutend dein Doktorvater da ist. Da gibt es wirklich slche und solche - Würde im Vorfeld unbedingt Infos darüber einholen.

+1. Habe Bekannte, die neben der LS-Tätigkeit kaum zur Diss kommen. Darüber hinaus ist es sinnvoll, sich (gerade als externer Doktorand) über die Bewertungszeitspanne des Betreuers zu informieren

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 Betreff des Beitrags: Re: Promotion initiieren
BeitragVerfasst: Dienstag 27. Juni 2017, 13:03 
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Beiträge: 66
Ich verstehe nicht, weshalb du den Doktorvater nach der Stadt seiner Universität aussuchst, wenn du ohnehin nicht vorhast, für ihn zu arbeiten? Dann kannst du dich doch deutschlandweit bei dem- oder derjenigen Professor(in) bewerben, der/die am Besten zu deinem Vorhaben passt.

Wenn du keine Lehrstuhltätigkeit anstrebst, ist es sicher eine gute Idee, dich mit einem konkreten Thema, vielleicht auch schon mit einem Exposé bei den Professoren zu bewerben. Dass ein Prof Änderungswünsche beim Thema oder seiner Ausrichtung hat, kann dir immer passieren, auch wenn das Thema längst feststeht. ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Promotion initiieren
BeitragVerfasst: Dienstag 27. Juni 2017, 13:25 
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Brainiac hat geschrieben:
OJ1988 hat geschrieben:
Lehrstuhltätigkeit ist immer ne black box: Du weißt nicht, wie ausbeutend dein Doktorvater da ist. Da gibt es wirklich slche und solche - Würde im Vorfeld unbedingt Infos darüber einholen.

+1. Habe Bekannte, die neben der LS-Tätigkeit kaum zur Diss kommen. Darüber hinaus ist es sinnvoll, sich (gerade als externer Doktorand) über die Bewertungszeitspanne des Betreuers zu informieren


Das gibt's ja aber in Kanzleine ebenso. Da kann man denke ich überall Pech oder eben Glück haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Promotion initiieren
BeitragVerfasst: Mittwoch 28. Juni 2017, 20:47 
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Pillendreher hat geschrieben:
Brainiac hat geschrieben:
OJ1988 hat geschrieben:
Lehrstuhltätigkeit ist immer ne black box: Du weißt nicht, wie ausbeutend dein Doktorvater da ist. Da gibt es wirklich slche und solche - Würde im Vorfeld unbedingt Infos darüber einholen.

+1. Habe Bekannte, die neben der LS-Tätigkeit kaum zur Diss kommen. Darüber hinaus ist es sinnvoll, sich (gerade als externer Doktorand) über die Bewertungszeitspanne des Betreuers zu informieren


Das gibt's ja aber in Kanzleine ebenso. Da kann man denke ich überall Pech oder eben Glück haben.


In einer Kanzlei hat man feste Arbeitstage. Sehe nicht, inwieweit sich da die klassische Lehrstuhlausbeute ("Herr XY, ich habe hier ein Projekt auf dem Tisch, könnte Sie die nächsten Wochen nicht mal eben...") wiederholen könnte. Es geht dann nur noch um die Frage, ob man bis 19 oder 22 Uhr drin bleibt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Promotion initiieren
BeitragVerfasst: Mittwoch 28. Juni 2017, 22:16 
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OJ1988 hat geschrieben:
Pillendreher hat geschrieben:
Brainiac hat geschrieben:
OJ1988 hat geschrieben:
Lehrstuhltätigkeit ist immer ne black box: Du weißt nicht, wie ausbeutend dein Doktorvater da ist. Da gibt es wirklich slche und solche - Würde im Vorfeld unbedingt Infos darüber einholen.

+1. Habe Bekannte, die neben der LS-Tätigkeit kaum zur Diss kommen. Darüber hinaus ist es sinnvoll, sich (gerade als externer Doktorand) über die Bewertungszeitspanne des Betreuers zu informieren


Das gibt's ja aber in Kanzleine ebenso. Da kann man denke ich überall Pech oder eben Glück haben.


In einer Kanzlei hat man feste Arbeitstage. Sehe nicht, inwieweit sich da die klassische Lehrstuhlausbeute ("Herr XY, ich habe hier ein Projekt auf dem Tisch, könnte Sie die nächsten Wochen nicht mal eben...") wiederholen könnte. Es geht dann nur noch um die Frage, ob man bis 19 oder 22 Uhr drin bleibt.


So fest sind sie dann auch wieder nicht, wenn's zwickt.;) Aber ja, in der Regel ändert sich daran nichts.

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 Betreff des Beitrags: Re: Promotion initiieren
BeitragVerfasst: Donnerstag 29. Juni 2017, 09:12 
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Registriert: Montag 27. Mai 2013, 10:30
Beiträge: 688
jnhamburg hat geschrieben:
Zunächst einmal vielen Dank für die Reaktionen.

Ich war ursprünglich davon ausgegangen, dass die vorherige Konkretisierung des Themas zielführend ist, habe mich dann aber von 2 Fällen aus meinem persönlichen Umfeld etwas verunsichern lassen. Dort hat der Prof. vorgegeben, in welchem Rechtsgebiet er die Diss gerne verortet haben würde.

Meine bisherige Planung sah vor, 1-2 Tage die Woche in einer GK als WissMit tätig zu sein (war schon während des Studiums als Aushilfe und nach den Klausuren als WissMit dort tätig) und die übrigen Tage mit der Diss zu verbringen. Möglicherweise werde ich dieses Vorhaben nochmal überdenken und eine Lehrstuhltätigkeit zumindest auch in Betracht ziehen. Bei einer Promotion ohne Lehrstuhltätigkeit gilt dann ja aber umso mehr, dass das Thema zunächst genauer abgesteckt werden sollte.

Freue mich auf weitere Beiträge.


GK in Münster? :-k


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