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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsverhandlung Großkanzlei
BeitragVerfasst: Montag 28. November 2016, 20:58 
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Registriert: Dienstag 21. Juni 2011, 16:49
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Guglhupf hat geschrieben:
Zitat:
Spitzenkandidaten können das eigentlich nicht mehr machen, ohne sich unter Wert zu verkaufen.


Das finde ich einen ziemlich armseligen Gedankengang.


Sehr konstruktiv...

Es als armselig zu bezeichnen, finanziell das Beste rauszuholen zu wollen, auch wenn man nicht bis in die Nacht DD machen möchte, ist imho in einem unternehmerisch geprägten Beruf keine gelungene Einschätzung.

Es geht doch letztlich um den Marktwert. Und der müsste sich doch auch bei den "kleineren" entsprechend erhöhen, damit das Verhältnis gewahrt bleibt.[/quote]
Was denn für ein "Marktwert"? Es ist doch eine zu kurz gesprungene Überlegung, den Berufseinstieg danach auszurichten, wo man die nächsten 1-3 Jahre das meiste Geld abgreifen kann...

Was es mit unternehmerisch geprägtem Beruf zu tun hat, seine Tätigkeit nur danach auszuwählen, einen möglichst hohen finanziellen Gegenwert für das abarbeiten der Arbeit, die Dir jemand anderes auf den Schreibtisch legt, habe ich noch nicht verstanden. Vielleicht führst Du das ja noch mal aus.

_________________
"Ich sage nicht, dass man sich hier zu siezen hätte oder ähnlichen Quatsch. Bei einem Forum von Juristen für Juristen ist meine Erwartungshaltung aber trotzdem nochmal eine andere als bei der Kneipe um die Ecke." OJ1988


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsverhandlung Großkanzlei
BeitragVerfasst: Montag 28. November 2016, 21:06 
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Registriert: Samstag 14. März 2015, 21:50
Beiträge: 49
Parabellum hat geschrieben:
Guglhupf hat geschrieben:
Zitat:
Spitzenkandidaten können das eigentlich nicht mehr machen, ohne sich unter Wert zu verkaufen.


Das finde ich einen ziemlich armseligen Gedankengang.


Sehr konstruktiv...

Es als armselig zu bezeichnen, finanziell das Beste rauszuholen zu wollen, auch wenn man nicht bis in die Nacht DD machen möchte, ist imho in einem unternehmerisch geprägten Beruf keine gelungene Einschätzung.

Es geht doch letztlich um den Marktwert. Und der müsste sich doch auch bei den "kleineren" entsprechend erhöhen, damit das Verhältnis gewahrt bleibt.

Was denn für ein "Marktwert"? Es ist doch eine zu kurz gesprungene Überlegung, den Berufseinstieg danach auszurichten, wo man die nächsten 1-3 Jahre das meiste Geld abgreifen kann...

Was es mit unternehmerisch geprägtem Beruf zu tun hat, seine Tätigkeit nur danach auszuwählen, einen möglichst hohen finanziellen Gegenwert für das abarbeiten der Arbeit, die Dir jemand anderes auf den Schreibtisch legt, habe ich noch nicht verstanden. Vielleicht führst Du das ja noch mal aus.[/quote]

Ich glaube, Du hast mich missverstanden. Es geht hier überhaupt nicht darum, möglichst viel zu verdienen, sondern den besten Ausgleich zwischen finanziellem Ertrag und guten Arbeitsbedingungen zu finden.

Meine ursprüngliche Frage (s.o.) war, ob zu erwarten ist, dass die Kanzleien mit den von Dir zurecht hervorgehobenen Vorzügen jetzt auch die Gehälter erhöhen werden. Nicht auf 120k sondern dann eben auf etwa 90-100k. Was an diesem Gedanken so verwerflich sein soll, verstehe ich nicht um ehrlich zu sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsverhandlung Großkanzlei
BeitragVerfasst: Dienstag 29. November 2016, 02:01 
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Der Gedanke ist nachvollziehbar, allerdings ist das Geschäft oftmals nicht vergleichbar (weniger Transaktionen, mehr Mittelstandsberatung etc.), da fällt das Geld nicht einfach so vom Himmel.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsverhandlung Großkanzlei
BeitragVerfasst: Dienstag 29. November 2016, 02:24 
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Mit der Zitatfunktion klappt´s offenbar nicht so richtig ... ::roll: Ich finde eine gewisse Exaktheit schon vorteilhaft, dann wäre auch das Zitieren hier kein Kunststück! :-w

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LG Candor


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsverhandlung Großkanzlei
BeitragVerfasst: Dienstag 29. November 2016, 06:33 
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Candor hat geschrieben:
Mit der Zitatfunktion klappt´s offenbar nicht so richtig ... ::roll: Ich finde eine gewisse Exaktheit schon vorteilhaft, dann wäre auch das Zitieren hier kein Kunststück! :-w


Test


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsverhandlung Großkanzlei
BeitragVerfasst: Dienstag 29. November 2016, 07:13 
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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsverhandlung Großkanzlei
BeitragVerfasst: Dienstag 29. November 2016, 07:29 
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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsverhandlung Großkanzlei
BeitragVerfasst: Dienstag 29. November 2016, 08:42 
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Beiträge: 12891
Guglhupf hat geschrieben:
Candor hat geschrieben:
Mit der Zitatfunktion klappt´s offenbar nicht so richtig ... ::roll: Ich finde eine gewisse Exaktheit schon vorteilhaft, dann wäre auch das Zitieren hier kein Kunststück! :-w


Test


Du hast im ersten Beitrag das eröffnende [quote="Parabellum"] rausgekürzt, was dazu geführt hat, dass das dazugehörige schließende [ /quote] zunächst funktionslos war bzw. bei den späteren Antworten einen fehlerhaften Bezug hergestellt hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsverhandlung Großkanzlei
BeitragVerfasst: Dienstag 29. November 2016, 08:47 
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Trente Steele82 hat geschrieben:
Der Gedanke ist nachvollziehbar, allerdings ist das Geschäft oftmals nicht vergleichbar (weniger Transaktionen, mehr Mittelstandsberatung etc.), da fällt das Geld nicht einfach so vom Himmel.


Was dann aber wirklich ärgerlich ist: wenn man in einer solchen Kanzlei für das brummende Transaktionsgeschäft zuständig ist und bei einem dementsprechenden Aufwand das gleiche rausbekommt wie jemand der entspannt 18:30 den Pinsel fallen lässt und Samstag den Laptop zugeklappt lässt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsverhandlung Großkanzlei
BeitragVerfasst: Dienstag 29. November 2016, 11:17 
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OJ1988 hat geschrieben:
Es dürfte jeder mittelgroßen Kanzlei klar sein, dass sie mit 60-70k brutto nicht die Doppel-VB'ler bekommt. Dass dort - und sei es auch nur vereinzelt - der Glaube besteht, 'konkurrenzfähig' zu sein, kann ich nicht wirklich glauben.


Die Realität sieht anders aus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsverhandlung Großkanzlei
BeitragVerfasst: Dienstag 29. November 2016, 12:44 
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Registriert: Dienstag 2. Februar 2010, 14:42
Beiträge: 467
EinHeinz hat geschrieben:
Trente Steele82 hat geschrieben:
Der Gedanke ist nachvollziehbar, allerdings ist das Geschäft oftmals nicht vergleichbar (weniger Transaktionen, mehr Mittelstandsberatung etc.), da fällt das Geld nicht einfach so vom Himmel.


Was dann aber wirklich ärgerlich ist: wenn man in einer solchen Kanzlei für das brummende Transaktionsgeschäft zuständig ist und bei einem dementsprechenden Aufwand das gleiche rausbekommt wie jemand der entspannt 18:30 den Pinsel fallen lässt und Samstag den Laptop zugeklappt lässt.


Unwahrscheinlich. Und wenn doch, dann kann man ja gehen.

Generell verstehe ich diese ganze Diskussion nicht. Was ist das für eine seltsame Anspruchshaltung, dass es "nicht angehe", dass bestimmte Kanzleien nicht mit den GK-Gehältern konkurrieren? Wer die entsprechenden Voraussetzungen hat, der kann doch jederzeit zu den Läden mit den goldenen Türklinken gehen und dort glücklich werden. Auch da gibt es ja neben M&A noch jede Menge weitere Betätigungsfelder. Und für den, der die Voraussetzung nicht mitbringt, erübrigt sich das ohnehin, oder?

Und wenn nun der hier so oft bemühte Topabsolvent unbedingt in einer kleineren Einheit arbeiten will, dann muss er sich wohl oder übel damit abfinden, dass es dort erheblich weniger Startgeld gibt. Das liegt auch daran, dass die dortige Mandantschaft oft nicht bereit ist, die absurden Stundensätze der GKen zu zahlen, oder halt zumindest ein entsprechendes Cap vereinbart. Was ich gut verstehen kann, wenn es um das eigene Geld (Stichwort: "Mittelstand") geht und nicht irgendwelches Konzernspielgeld zum Fenster rausgeworfen werden kann. Und ganz ehrlich: Einstiegsgehälter von dann immer noch ~70 TEUR gibt es sonst in kaum einem Beruf. Und solange einem die Arbeit dort mehr Spaß macht, die Gehaltsverteilung innerhalb der Kanzlei nicht grob schief ist und 70h-Wochen nicht die Regel sind, ist das doch vollkommen in Ordnung. Warum diese Kanzleien auf Teufel komm raus versuchen sollten, den GK-Gehältern nachzulaufen, sehe ich daher nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsverhandlung Großkanzlei
BeitragVerfasst: Dienstag 29. November 2016, 13:02 
Fossil
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Beiträge: 14448
jurabilis hat geschrieben:
OJ1988 hat geschrieben:
Es dürfte jeder mittelgroßen Kanzlei klar sein, dass sie mit 60-70k brutto nicht die Doppel-VB'ler bekommt. Dass dort - und sei es auch nur vereinzelt - der Glaube besteht, 'konkurrenzfähig' zu sein, kann ich nicht wirklich glauben.


Die Realität sieht anders aus.

+1; s. auch meinen Beitrag auf Seite 2.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsverhandlung Großkanzlei
BeitragVerfasst: Dienstag 29. November 2016, 14:10 
Fleissige(r) Schreiber(in)
Fleissige(r) Schreiber(in)

Registriert: Montag 17. Oktober 2011, 16:43
Beiträge: 137
Ich hab die Frage nicht dahin gehend verstanden, ob die Kuschelboutique von nebenan mit all ihren Vorzügen demnächst Millbank-Gehälter zahlt, sondern ob die derzeitige Gehaltsrallye bei den ganz großen Auswirkung auf die Großkanzleien aus der dritten Reihe hat.
Natürlich muss sich eine Kanzlei die Gehälter auch leisten können und keine Kanzlei zahlt aus bloßer Großzügigkeit mehr als sie muss. Zweifellos gibt es auch noch ganz andere Kriterien bei der Arbeitgeberwahl, die vieleicht wesentlich wichtiger sind:
- Stimmung
- Lage
- Arbeitszeit
- Tätigkeit
- Mandantenkontakt
- externe Vernetzung
- Ausbildung
- Aufstiegsmöglichkeiten

Das Problem bei vielen dieser Kriterien ist aber, dass sie vorher nicht bekannt sind. Die Rechnung: weniger Gehalt = geringere Arbeitszeit oder kleinere Einheit = bessere Aufstiegschancen geht jedenfalls nicht immer auf. Ob M&A in Frankfurt, Düsseldorf oder München für 70k-80k EUR bei einer der Kanzleien aus der dritten Reihe im Hinblick auf die oben genannten Kriterien immer soviel besser ist als bei denen wo 110k-120k EUR gezahlt wird ist fraglich. Dabei können ja auch die ganz großen nicht nur Leute mit Doppel-vb einstellen. Wenn Milbank um 15k EUR Gehalt raufgeht hat das sicher keine Auswirkung auf das Gehalt bei Luther. Wenn wie gerade der komplette Magic Circle, CMS, Hengeler, Gleiss, Hogan Lovells, White & Case und was weiß ich wer so deutlich erhöhen, wird das auch andere Kanzleien etwas unter Druck setzen. Vielleicht hilft ein Blick auf den Umsatz pro Berufsträger um einschätzen zu können, was gehaltstechnisch geht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsverhandlung Großkanzlei
BeitragVerfasst: Dienstag 29. November 2016, 14:21 
Fossil
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Registriert: Mittwoch 28. Juni 2006, 19:16
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M&A möchte ja auch niemand mit Doppelt-VB machen. Stichwort: systematische fachliche Unterforderung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsverhandlung Großkanzlei
BeitragVerfasst: Dienstag 29. November 2016, 14:24 
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Registriert: Dienstag 2. Februar 2010, 14:42
Beiträge: 467
Einwendungsduschgriff hat geschrieben:
M&A möchte ja auch niemand mit Doppelt-VB machen. Stichwort: systematische fachliche Unterforderung.


;)

Und falls doch, wird er im magischen Zirkel ja wie gesagt nicht von der Bettkante gestoßen.


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