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 Betreff des Beitrags: Promotionsstipendium oder arbeiten?
BeitragVerfasst: Freitag 13. Januar 2017, 16:53 
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Registriert: Sonntag 2. Januar 2011, 23:46
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Liebe Gemeinde,

mir stellt sich seit einer Weile die Frage, was eigentlich mehr Sinn macht, Promotionsstipendium oder Arbeit als Wissmit?
Die Frage stellt sich mir vor allem wegen der Berufserfahrung und auch dem Übergang von Promotion in Arbeit. Ich bin vergleichsweise etwas älter und möchte nicht den Eindruck erwecken, mich von Stipendium zu Stipendium zu hangeln - und auch so macht mir die Arbeit an der Uni durchaus Spaß, was bei ner 25% Stelle, die ich noch machen könnte, eben anders ist als bei 60, 75 oder 100, auch von der ganzen Einbindung und den Kontakten und der Möglichkeit Lehraufträge annehmen zu dürfen.

Klar muss man überhaupt erstmal in den Genuss des Stipendiums kommen (und da im Vorfeld auch etwas Arbeit reinstecken) und schön ist auch, dass man sich dann ganz der Diss widmen kann. Aber ich sehe eben auch in dem selbst Erarbeiten mittlerweile Vorteile.

Was meint ihr so?

Edit: Vielleicht passt das Thema auch besser ins Promoforum? Fand es so an der Grenze.

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BeitragVerfasst: Freitag 13. Januar 2017, 17:03 
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Willst du in der Wissenschaft bleiben: Stipendium. Willst du ohnehin sicher keine wissenschaftliche Laufbahn einschlagen: Kanzlei.

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BeitragVerfasst: Freitag 13. Januar 2017, 17:06 
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Grund? :) Ich kann mir grdsl. vorstellen in der Wissenschaft zu arbeiten, will mir die Tür zur Anwaltschaft aber auch nicht komplett zuhauen.

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BeitragVerfasst: Freitag 13. Januar 2017, 17:14 
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Beiträge: 1005
Persönlich würde ich sagen, dass man sich erstmal um ein Stipendium bewerben sollte, wenn man es sich vorstellen kann. Darauf gibt's ja schon keine Garantie (ein Freund von mir mit 13+ Punkten hat keines bekommen, ich hingegen - außerhalb dieser Sphären - schon).

Ich muss sagen, dass ich es wahnsinnig genieße mit Stipendium. Das liegt vor allem daran, dass ich bisher noch nie eines hatte und es eine unglaublich luxuriöse Position ist, sich um seinen Lebensunterhalt tatsächlich erstmal keine Gedanken mehr machen zu müssen, nachdem ich mir Abi und Studium selbst durch Arbeit finanziert habe. Man steht schlicht nicht vor der Situation, zwangsläufig den Job behalten zu müssen, obwohl zB der Chef nervt oder man zu viel arbeitet. Darüber hinaus bin ich natürlich wesentlich freier, wenn es um eigene Projekte geht (Aufsätze, zusätzliches Engagement...).

Allerdings, und insofern habe ich Zweifel an Tibors Einschätzung, wäre ich tatsächlich lieber WissMit an der Uni. Das liegt vor allem daran, dass ich es mir momentan ziemlich gut vorstellen kann, in die Wissenschaft zu gehen. Mir fehlt es mit Stipendium aber an universitärer Lehrerfahrung, was es für eine spätere Stelle zum Habilitieren nicht gerade einfacher machen wird. Daher will ich ggfs. an der bösen Nachbaruni ( ;) ) im nächsten Jahr die ein oder andere AG halten, was bei uns leider für Externe ausgeschlossen ist.

tl;dr: Ich würde es in erster Linie auch von den Berufswünschen abhängig machen, jedenfalls wenn ich in die Wissenschaft gehen will. Für die Anwaltspraxis sehe ich persönlich weniger Probleme. Aber ein Stipendium ist schon ein kleiner Luxus ;)

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BeitragVerfasst: Freitag 13. Januar 2017, 17:16 
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Beiträge: 7694
Also grds ermöglicht ein Stipendium ja eine ausdauernde Vollzeitbeschäftigung mit der Diss. Ein Arbeitsverhältnis nebenbei ist meist auf Teilzeitforschung und idR kürzerem Zeitraum ausgelegt.

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BeitragVerfasst: Samstag 14. Januar 2017, 19:26 
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Registriert: Donnerstag 28. Dezember 2006, 10:04
Beiträge: 5905
Muirne hat geschrieben:
Liebe Gemeinde,

mir stellt sich seit einer Weile die Frage, was eigentlich mehr Sinn macht, Promotionsstipendium oder Arbeit als Wissmit?
Die Frage stellt sich mir vor allem wegen der Berufserfahrung und auch dem Übergang von Promotion in Arbeit. Ich bin vergleichsweise etwas älter und möchte nicht den Eindruck erwecken, mich von Stipendium zu Stipendium zu hangeln - und auch so macht mir die Arbeit an der Uni durchaus Spaß, was bei ner 25% Stelle, die ich noch machen könnte, eben anders ist als bei 60, 75 oder 100, auch von der ganzen Einbindung und den Kontakten und der Möglichkeit Lehraufträge annehmen zu dürfen.

Klar muss man überhaupt erstmal in den Genuss des Stipendiums kommen (und da im Vorfeld auch etwas Arbeit reinstecken) und schön ist auch, dass man sich dann ganz der Diss widmen kann. Aber ich sehe eben auch in dem selbst Erarbeiten mittlerweile Vorteile.

Was meint ihr so?

Edit: Vielleicht passt das Thema auch besser ins Promoforum? Fand es so an der Grenze.



Beides, Arbeit auf einer 25 %-Stelle bei einem/r Hochschullehrer_in, der/die einen nicht ausnutzt. So ist auch das leidige Krankenversicherungsthema gelöst.

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BeitragVerfasst: Samstag 14. Januar 2017, 19:40 
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Registriert: Donnerstag 13. September 2012, 11:13
Beiträge: 830
Swann hat geschrieben:
Muirne hat geschrieben:
Beides, Arbeit auf einer 25 %-Stelle bei einem/r Hochschullehrer_in, der/die einen nicht ausnutzt. So ist auch das leidige Krankenversicherungsthema gelöst.


So hässlich der Name auch ist, aber es wird wirklich Zeit für die Bürgerversicherung.


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BeitragVerfasst: Dienstag 17. Januar 2017, 14:29 
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Registriert: Sonntag 2. Januar 2011, 23:46
Beiträge: 2077
Danke für eure Einschätzungen. :)

Bisschen kniffelig wird es sicherlich, wenn man ne Stelle bekommt und sie dann doch nicht komplett braucht; aber gut, das sind alles Sorgen von Morgen.

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