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 Betreff des Beitrags: Anwaltsjob mit Top Work-Live Balance
BeitragVerfasst: Samstag 18. Februar 2017, 12:31 
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Registriert: Samstag 18. Februar 2017, 12:12
Beiträge: 3
Ich bin auf der Suche nach einem Anwaltsjob.

Ich suche:
- 4 x 8 Stunden Tätigkeit maximal
- 45t Jahresbrutto
- forensische Tätigkeit
- Zivilrecht

Ich biete:
- 2 x Gut

Finden sich entsprechende Jobs? Und wo?


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BeitragVerfasst: Samstag 18. Februar 2017, 15:18 
Noch selten hier
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Beiträge: 21
Bei den Noten käme vielleicht eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter für einen BGH-Anwalt in Frage. Als solcher ist man in der Regel auch zum Rechtsanwalt zugelassen und kommt trotz 40h-Stunden-Woche auf ein überdurchschnittliches Gehalt.


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BeitragVerfasst: Samstag 18. Februar 2017, 18:26 
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Beiträge: 2905
Er möchte ja forensisch arbeiten. Außerdem weiß ich nicht, ob ein schnödes Doppel-Gut dafür reicht.


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BeitragVerfasst: Samstag 18. Februar 2017, 20:09 
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Beiträge: 2805
Finde das Gehalt jetzt gar nicht sooo gut. Die Kombi ist halt schwer. Solche Jobs sollte es wirklich mehr geben. Wenn du den Job aber findest, halt mir das Büro nebenan mal frei.

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»Natürlich ist das herablassend. Torquemada ist mir gegenüber herablassend, ich bin esprit gegenüber herablassend. So ist die Nahrungskette in diesem Forum nunmal.« - Swann


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BeitragVerfasst: Samstag 18. Februar 2017, 21:43 
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Registriert: Samstag 18. Februar 2017, 12:12
Beiträge: 3
Danke euch. BGH-Anwalt scheidet leider schon deshalb aus, da ich mich mit einem Ortswechsel nach Baden-Württemberg nicht anfreunden kann. Von der Tätigkeit ginge das aber in Ordnung. Ich will nur nicht überwiegend beratend, kautelarisch tätig oder mit DD betraut sein.

Zitat:
Außerdem weiß ich nicht, ob ein schnödes Doppel-Gut dafür reicht.


:alright

Zitat:
Finde das Gehalt jetzt gar nicht sooo gut. Die Kombi ist halt schwer. Solche Jobs sollte es wirklich mehr geben. Wenn du den Job aber findest, halt mir das Büro nebenan mal frei.


Ja, das ist ja die Krux. 60 Stunden die Woche für 120t zu arbeiten findet niemand komisch. Die Hälfte der Arbeitszeit für etwas übere einem Drittel schon.


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BeitragVerfasst: Samstag 18. Februar 2017, 21:52 
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Doch, das System nennt sich "Einzelanwalt" bzw "Feld-Wald-Wiesen-Kanzlei".

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"Just blame it on the guy who doesn't speak English. Ahh, Tibor, how many times you've saved my butt."


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BeitragVerfasst: Samstag 18. Februar 2017, 21:53 
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Pöbeljurist hat geschrieben:
Zitat:
Außerdem weiß ich nicht, ob ein schnödes Doppel-Gut dafür reicht.


:alright


War wenigstens zur Hälfte Ernst gemeint. Wenn du einen Top-Job willst, konkurrierst du halt auch mit Top-Leuten. So selten ist ein Doppel-Gut in absoluten Zahlen nun auch wieder nicht. Kenne allein in meinem Umfeld ein knappes Dutzend.


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BeitragVerfasst: Samstag 18. Februar 2017, 22:03 
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Beiträge: 3
Tibor hat geschrieben:
Doch, das System nennt sich "Einzelanwalt" bzw "Feld-Wald-Wiesen-Kanzlei".


Mit dem Zeitaufwand wird man aber da kaum auf seine 2,5k Monatsnetto kommen, oder?

Zitat:
War wenigstens zur Hälfte Ernst gemeint. Wenn du einen Top-Job willst, konkurrierst du halt auch mit Top-Leuten. So selten ist ein Doppel-Gut in absoluten Zahlen nun auch wieder nicht. Kenne allein in meinem Umfeld ein knappes Dutzend.


Ich behaupte ja auch nicht, dass es etwas besonderes sei. Selbst der Wachtmeister auf dem AG, bei dem ich meine Gerichtsstation gemacht hat hatte Doppel-VB. :drinking:
Aber ich stelle ja auch keine "Top-Anforderungen". Ich will einen normalen 9 to 5 Job und einen Tag frei. In der Ingenieursbranche beispielsweise würde man über ein solches Ansinnen wohl kaum so sehr lächeln wie unter Juristen.


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BeitragVerfasst: Samstag 18. Februar 2017, 22:30 
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Erstmal: Ich habe keine Ahnung, das ist nur eine Idee aus der Theorie heraus: Großkanzlei / mittelständische Kanzlei in Teilzeit? Musst halt ne Kanzlei finden bei der du mit Doppel Gut einen solchen Mehrwert gegenüber den 2x 8 Punkte Kandidaten bringst (und die eher Probleme hat Leute mit Doppel VB an Land zu ziehen), dass der entsprechende Partner das in Kauf nimmt. Kann natürlich sein dass es eher projektbezogene Teilzeit ist, also mal mehr, mal weniger.


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BeitragVerfasst: Samstag 18. Februar 2017, 22:32 
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Beiträge: 2805
Pöbeljurist hat geschrieben:
Aber ich stelle ja auch keine "Top-Anforderungen". Ich will einen normalen 9 to 5 Job und einen Tag frei. In der Ingenieursbranche beispielsweise würde man über ein solches Ansinnen wohl kaum so sehr lächeln wie unter Juristen.

Ja, und nicht nur da. Man kriegt auch ohne Studium z.T. ein Drittel mehr als das, was du da genannt hast, wenn man den richtigen AG hat..

Man muss aber auch sagen, dass die Leute sich auch oft dabei langweilen, die die Kohle und Arbeitszeiten haben. Wenn man Jura macht, weiß man ja leider, dass es zu viele Leute machen und der Markt entsprechend gesättigt ist.

Mir ist das aber jedenfalls sehr sympathisch und ich glaube auch, dass sich das Modell lohnen könnte, wenn man als AG die richtigen Typen dafür findet.

Selbstständig kann man die Arbeitszeiten in den ersten Jahren 100% vergessen. Vermutlich wird man nie dazu kommen selbstständig so wenig zu arbeiten (außer natürlich, man ist wieder Ingenieur, in der Tat, kenne jemanden, der arbeitet manchmal auch nur 2 Stunden am Tag oder sogar noch weniger :D ) und das wohl unabhängig davon, was man da raus hat.

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BeitragVerfasst: Samstag 18. Februar 2017, 22:39 
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Beiträge: 9352
Die Frage ist ja, was man an Honorar vereinnahmen kann, und welche Kosten man zwingend hat. Wenn du ein ArbN-Äquivalent von 45T€ Brutto haben willst, kannst du die üblichen 20% ArbG-Anteil SV drauf rechnen, dann bist du bei ca 54T€ Nettoumsatz vor Kosten. Wenn du nun bspw in eine Bürogemeinschaft gehst, dir also Räume und Personal teilen kannst, könnten vielleicht anteilige Kosten von 30-40T€ schon recht hoch gegriffen sein. Nimmt man bspw einen erforderlichen Nettoumsatz von 80T€ p.a., brauchst du also durchschnittlich 1.740€ Einnahmen die Woche bei humanen 46 Arbeitswochen im Jahr (52 p.a. abzüglich Urlaub/Krank). Das wären natürlich ca 2 Verfahren je Woche im Streitwertbereich 5-10T€. Oder halt mehr Kleinvieh oder mal was größeres. Muss man halt nen Businessplan machen und schauen, was man machen kann und wo man an die Mandate kommt. Umgekehrt kannst du erkennen, dass ein Arbeitgeber ja genauso diese Mandate ranschaffen muss, um die zu bezahlen.

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BeitragVerfasst: Samstag 18. Februar 2017, 23:56 
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Registriert: Sonntag 2. Januar 2011, 23:46
Beiträge: 2805
Werde Tibor für meinen Businessplan engagieren. Zweimal LG die Woche läuft.

Als Berufsanfänger und frisch selbstständiger stelle ich mir das aber sehr ambitioniert und schwierig vor. Zumindest muss man ne Anlaufphase überbrücken. Außerdem ist es doch so, dass man (wenn man nicht gerade schon 10 Jahre im Business ist und seine Puffer hat) wohl lieber ein Mandat mehr nimmt als eins weniger, weil man eben nie weiß, was der kommende Monat so bringt. Gerade geregelte Arbeitszeiten sind, wenn man nicht gerade in einer Nische unterwegs und/ oder bereits etabliert ist, als Selbständiger doch eher nicht die Regel.

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BeitragVerfasst: Sonntag 19. Februar 2017, 00:06 
Fossil
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Registriert: Mittwoch 28. Juni 2006, 19:16
Beiträge: 14647
OJ1988 hat geschrieben:
Er möchte ja forensisch arbeiten. Außerdem weiß ich nicht, ob ein schnödes Doppel-Gut dafür reicht.

Genügt wirklich locker. So beliebt sind die Stellen nicht und jedenfalls sind mir spontan zwei Kollegen bekannt, die diese Tätigkeit ausüben und keiner der beiden hat in einem der Examina zweistellig.

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Hier gibt's nichts zu lachen, erst recht nichts zu feiern.


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BeitragVerfasst: Sonntag 19. Februar 2017, 00:27 
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Registriert: Freitag 24. Januar 2014, 22:54
Beiträge: 2905
Einwendungsduschgriff hat geschrieben:
OJ1988 hat geschrieben:
Er möchte ja forensisch arbeiten. Außerdem weiß ich nicht, ob ein schnödes Doppel-Gut dafür reicht.

Genügt wirklich locker. So beliebt sind die Stellen nicht und jedenfalls sind mir spontan zwei Kollegen bekannt, die diese Tätigkeit ausüben und keiner der beiden hat in einem der Examina zweistellig.


Ggf. gibt es ja auch nochmal Unterschiede zwischen dem "hauptamtlichen" WissMit, der 4-5x pro Woche kommt und dem Promovenden, der 2x pro Woche reinschneit und im Wesentlichen Meinungsstände kompiliert o.ä.


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BeitragVerfasst: Sonntag 19. Februar 2017, 01:03 
Super Mega Power User
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Registriert: Donnerstag 11. Juni 2009, 17:48
Beiträge: 5169
Als WisMit in ne Großkanzlei gehen und so tun als würde man ne Promotion beginnen wollen... Da sie dich später als Associate haben wollen, kriegste so deine 300 Euro pro Arbeitstag, bei geregelten Arbeitszeiten und hast deine 3-4 Tagewoche.

_________________
Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11


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