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 Betreff des Beitrags: Re: Marktwert bestimmen
BeitragVerfasst: Freitag 17. Februar 2017, 14:33 
Fossil
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Kasimir hat geschrieben:
thryller hat geschrieben:
batman hat geschrieben:
Was sind denn die Top-Standorte im Staatsdienst, an die man nur mit besonderen Noten kommt?

Hier schwingt wohl etwas Ironie mit, oder? ;)

Jedenfalls aus meinem Nahbereich kann ich bestätigen, dass in der aktuellen Einstellungsrunde für die Justiz BaWü Top-Absolventen (mind. Doppel-VB) sofort in der Landeshauptstadt untergebracht worden sind, während andere mit mittlerem bis hohem befriedigend und sonst nur "durchschnittlichem" Lebenslauf erst einmal auf der Warteliste geparkt wurden und dann nach einigen Wochen eine Zusage für's Umland bekommen haben - mit der Aussicht, nach der Assessorenzeit aus dem Umland abgezogen zu werden.


Nun, die Landesauptstadt von BaWü ist sicherlich kein Top-Standort; jedenfalls wenn es nach Lebensqualität geht.

Ich sage es immer wieder gerne: welche andere Großstadt in Deutschland kann von sich behaupten, in ihrem Stadtgebiet viele, gar unzählige Weinstuben zu haben? Und wo wird sogar im Stadtgebiet hervorragender Wein angebaut? Dazu Kunst und Kultur auf höchstem Niveau, Gastromonie dazu, Einkaufsmöglichkeiten, zudem ein Umland mit vielerlei Möglichkeiten - schmal in Richtung Schwäbische Alb, nach Baden oder in die Pfalz, gerade schnell in den Alpen für einen Ski- oder Wandertag. Anderswo bleibt man in Brandenburg oder dem Rheinland, in Mecklenburg-Vorpommern oder in Essen (schlimmer: Köln). Sonst muss man in Bayern leben - wer will das schon?

Sarkamus, ich weiß, aber: Die Lebensqualität hier habe ich anderswo nie erlebt. Wahrscheinlich kommt es genau darauf an, was man möchte. Und nicht - tut mir leid, Kasimir - ein gerne wiedergekautes, unreflektiertes Vorurteil zu verbreiten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Marktwert bestimmen
BeitragVerfasst: Freitag 17. Februar 2017, 17:20 
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Einwendungsduschgriff hat geschrieben:
Und wo wird sogar im Stadtgebiet hervorragender Wein angebaut?


Gut, dass Du später von "Sarkasmus" schriebst. Ich war schon besorgt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Marktwert bestimmen
BeitragVerfasst: Freitag 17. Februar 2017, 18:02 
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Einwendungsduschgriff hat geschrieben:
Sonst muss man in Bayern leben - wer will das schon?


Ich könnte mir das durchaus vorstellen. Wir haben Freunde/Familie in Bayern und jedesmal wenn ich dort bin geht mir schier das Herz auf, wenn ich in den Bergen unterwegs bin. Das ist nochmal was ganz anderes im Vergleich zu meinem geliebten Schwarzwald, der auch wunderschön ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Marktwert bestimmen
BeitragVerfasst: Freitag 17. Februar 2017, 18:09 
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thh hat geschrieben:
Einwendungsduschgriff hat geschrieben:
Und wo wird sogar im Stadtgebiet hervorragender Wein angebaut?


Gut, dass Du später von "Sarkasmus" schriebst. Ich war schon besorgt.

Pffff. Kostverächter.

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 Betreff des Beitrags: Re: Marktwert bestimmen
BeitragVerfasst: Freitag 17. Februar 2017, 19:07 
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Tobias__21 hat geschrieben:
Wir haben Freunde/Familie in Bayern und jedesmal wenn ich dort bin geht mir schier das Herz auf, wenn ich in den Bergen unterwegs bin. Das ist nochmal was ganz anderes im Vergleich zu meinem geliebten Schwarzwald, der auch wunderschön ist.
Es ist eben doch die Vorstufe zum Paradies. Und Bayerns Justiz ist ein Teil dessen. Ende der Durchsage.


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 Betreff des Beitrags: Re: Marktwert bestimmen
BeitragVerfasst: Freitag 17. Februar 2017, 19:54 
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Einwendungsduschgriff hat geschrieben:
thh hat geschrieben:
Einwendungsduschgriff hat geschrieben:
Und wo wird sogar im Stadtgebiet hervorragender Wein angebaut?

Gut, dass Du später von "Sarkasmus" schriebst. Ich war schon besorgt.

Pffff. Kostverächter.


Mich überzeugen Weine aus Württemberg und Baden insgesamt meist nicht besonders; da lobe ich mir doch die Pfalz. Die Stuttgarter fand ich jedenfalls ... besonders wenig lecker.

Das mag aber auch an meinem Mainstream-fernen Weingeschmack liegen. Schwärmt ein Weinkenner von einem Tropfern, weiß ich jedenfalls meist schon: Das ist nichts für mich. :)

batman hat geschrieben:
Es ist eben doch die Vorstufe zum Paradies. Und Bayerns Justiz ist ein Teil dessen.


Bayerns Justiz als Fegefeuer? Interessanter Gedanke.

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 Betreff des Beitrags: Re: Marktwert bestimmen
BeitragVerfasst: Donnerstag 16. März 2017, 17:28 
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Neben den GK bietet noch ein anderer Arbeitgeber gute Anhaltspunkte: Der Öffentliche Dienst. Mit zwei Examina steigst du als A13 ein. Da kannst du für dein Bundesland einmal schauen, was es da gibt. Lass dir das netto ausrechnen und errechne anhand der Summe, was du pro Jahr in der freien Wirtschaft verdienen musst. Da kommt eine Zahl raus, mit der ich ganz gut gefahren bin.


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 Betreff des Beitrags: Re: Marktwert bestimmen
BeitragVerfasst: Montag 12. März 2018, 02:20 
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Philtan hat geschrieben:
Nachbarorte von Ellwangen: Kellerhaus, Scherzheim, Schleifhäusle, Hinterlengenberg. :D


Der Ort heißt Schrezheim ;) Und nach meinen Informationen wohnt da sogar ein ehemaliger BVerfG Richter ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Marktwert bestimmen
BeitragVerfasst: Montag 12. März 2018, 09:52 
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Philtan hat geschrieben:
Nachbarorte von Ellwangen: Kellerhaus, Scherzheim, Schleifhäusle, Hinterlengenberg. :D


Na ja, die Nachbarorte von Berlin schließen solche Highlights wie Werneuchen, Ahrensfelde, Hennigsdorf, Gosen-Neu Zittau oder Hohen Neuendorf mit ein.

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--- BGH NJW 1960, 1678


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 Betreff des Beitrags: Re: Marktwert bestimmen
BeitragVerfasst: Montag 12. März 2018, 13:42 
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Zitat:

Die gerade von den GKen kommunizierten Anforderungsprofile sind doch zu weiten Teilen auf eine entsprechende Außenwirkung ausgelegt ("Hey Mandant, sieh mal, für die horrenden Honorare kriegst Du immerhin nur Top-Leute mit Doppel-VB, Promotion etc."). Die Wahrheit sieht so aus, dass selbst Leute mit Doppel-Befriedigend und ohne jegliche Zusatzqualifikation zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden, weil der Bedarf an Backoffice-Knechten ungebrochen groß ist. Oft genug hört man auch, dass Leute mit einem ausreichend in namhaften Kanzleien unterkommen, insb. wenn im Rahmen der Ref-Stationen ein guter Eindruck hinterlassen wurde.




Kann man denn grob über den Daumen gepeilt sagen, welche Kanzleien die Anforderungen nur aus Gründen des "guten Tons" in die Ausschreibungen packen und welche da gut und gerne mal von abweichen?

Also z.B. alle in der Azur-Liste unter 90k p.a.

Kenn mich da nicht sonderlich aus und frage mich gerade, ob ich mich mal als WissMit in einer GK bewerben soll. Mit SP komm ich über die 7,5 im ersten Examen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Marktwert bestimmen
BeitragVerfasst: Montag 12. März 2018, 16:45 
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Torf hat geschrieben:
Zitat:

Die gerade von den GKen kommunizierten Anforderungsprofile sind doch zu weiten Teilen auf eine entsprechende Außenwirkung ausgelegt ("Hey Mandant, sieh mal, für die horrenden Honorare kriegst Du immerhin nur Top-Leute mit Doppel-VB, Promotion etc."). Die Wahrheit sieht so aus, dass selbst Leute mit Doppel-Befriedigend und ohne jegliche Zusatzqualifikation zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden, weil der Bedarf an Backoffice-Knechten ungebrochen groß ist. Oft genug hört man auch, dass Leute mit einem ausreichend in namhaften Kanzleien unterkommen, insb. wenn im Rahmen der Ref-Stationen ein guter Eindruck hinterlassen wurde.




Kann man denn grob über den Daumen gepeilt sagen, welche Kanzleien die Anforderungen nur aus Gründen des "guten Tons" in die Ausschreibungen packen und welche da gut und gerne mal von abweichen?

Also z.B. alle in der Azur-Liste unter 90k p.a.

Kenn mich da nicht sonderlich aus und frage mich gerade, ob ich mich mal als WissMit in einer GK bewerben soll. Mit SP komm ich über die 7,5 im ersten Examen.


Kürzlich ist die neue Azur rausgekommen, da steht bei fast jeder Kanzlei unten in einem Kästchen, ob sie starr an den 9 Punkten festhalten oder das eher locker sind (häufig steht dann min. 18 Punkte aus zwei Examen als Wunschvorstellung). Ich würde schätzen, bei der großen Mehrheit steht da, dass davon Ausnahmen gemacht werden, zumindest, sofern die Leute "bekannt und bewährt" sind. Ich denke, das kann man auch weniger am Gehalt festmachen als an Einstellungszahlen. Je größer der Personalbedarf, desto eher wird mal eine Ausnahme gemacht. Währenddessen gibt es kleinere Boutiquen, die evtl. auch keine 120k im ersten Jahr zahlen, aber nur 6-8 Leute pro Jahr einstellen und daher besser selektieren können. Wenn Du nur mit SP über 7,5 im ersten kommst (was wohl impliziert, dass der Staatsteil schlechter als 7,5 war), wird es m.E. aber sehr schwer, als wiss Mit. in GKen unterzukommen. Zumal, wenn man bedenkt, dass teilweise die Notenanforderungen dafür noch höher sind, weil es wohl stellenweise mehr Referendare/Doktoranden gibt, die auf der Suche nach einer lukrativen Nebentätigkeit sind, als Leute, die als Associates in der GK anfangen möchten. Vielleicht wäre also eher eine (größere) mittelständische Kanzlei erfolgversprechender.

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 Betreff des Beitrags: Re: Marktwert bestimmen
BeitragVerfasst: Montag 12. März 2018, 17:05 
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batman hat geschrieben:
Tobias__21 hat geschrieben:
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 Betreff des Beitrags: Re: Marktwert bestimmen
BeitragVerfasst: Montag 12. März 2018, 17:12 
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TobiasG hat geschrieben:
Torf hat geschrieben:
Zitat:

Die gerade von den GKen kommunizierten Anforderungsprofile sind doch zu weiten Teilen auf eine entsprechende Außenwirkung ausgelegt ("Hey Mandant, sieh mal, für die horrenden Honorare kriegst Du immerhin nur Top-Leute mit Doppel-VB, Promotion etc."). Die Wahrheit sieht so aus, dass selbst Leute mit Doppel-Befriedigend und ohne jegliche Zusatzqualifikation zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden, weil der Bedarf an Backoffice-Knechten ungebrochen groß ist. Oft genug hört man auch, dass Leute mit einem ausreichend in namhaften Kanzleien unterkommen, insb. wenn im Rahmen der Ref-Stationen ein guter Eindruck hinterlassen wurde.




Kann man denn grob über den Daumen gepeilt sagen, welche Kanzleien die Anforderungen nur aus Gründen des "guten Tons" in die Ausschreibungen packen und welche da gut und gerne mal von abweichen?

Also z.B. alle in der Azur-Liste unter 90k p.a.

Kenn mich da nicht sonderlich aus und frage mich gerade, ob ich mich mal als WissMit in einer GK bewerben soll. Mit SP komm ich über die 7,5 im ersten Examen.

Wenn Du nur mit SP über 7,5 im ersten kommst (was wohl impliziert, dass der Staatsteil schlechter als 7,5 war), wird es m.E. aber sehr schwer, als wiss Mit. in GKen unterzukommen. Zumal, wenn man bedenkt, dass teilweise die Notenanforderungen dafür noch höher sind, weil es wohl stellenweise mehr Referendare/Doktoranden gibt, die auf der Suche nach einer lukrativen Nebentätigkeit sind, als Leute, die als Associates in der GK anfangen möchten. Vielleicht wäre also eher eine (größere) mittelständische Kanzlei erfolgversprechender.


Danke für deine Einschätzung . Klar ist man immer schlauer, wenn mans mal mit ner Bewerbung versucht aber man muss ja nicht unnötig Ressourcen verschwenden, wenns Erfahrungswerte gibt :)

EDIT: Gibts die neue Azur100 irgendwo als PDF? (Auf der Homepage find ich diesbezüglich nichts) Komme derzeit auf Grund meines Standorts an keine Printausgabe ran.


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 Betreff des Beitrags: Re: Marktwert bestimmen
BeitragVerfasst: Montag 12. März 2018, 17:31 
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Torf hat geschrieben:
TobiasG hat geschrieben:
Torf hat geschrieben:
Zitat:

Die gerade von den GKen kommunizierten Anforderungsprofile sind doch zu weiten Teilen auf eine entsprechende Außenwirkung ausgelegt ("Hey Mandant, sieh mal, für die horrenden Honorare kriegst Du immerhin nur Top-Leute mit Doppel-VB, Promotion etc."). Die Wahrheit sieht so aus, dass selbst Leute mit Doppel-Befriedigend und ohne jegliche Zusatzqualifikation zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden, weil der Bedarf an Backoffice-Knechten ungebrochen groß ist. Oft genug hört man auch, dass Leute mit einem ausreichend in namhaften Kanzleien unterkommen, insb. wenn im Rahmen der Ref-Stationen ein guter Eindruck hinterlassen wurde.




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Kenn mich da nicht sonderlich aus und frage mich gerade, ob ich mich mal als WissMit in einer GK bewerben soll. Mit SP komm ich über die 7,5 im ersten Examen.

Wenn Du nur mit SP über 7,5 im ersten kommst (was wohl impliziert, dass der Staatsteil schlechter als 7,5 war), wird es m.E. aber sehr schwer, als wiss Mit. in GKen unterzukommen. Zumal, wenn man bedenkt, dass teilweise die Notenanforderungen dafür noch höher sind, weil es wohl stellenweise mehr Referendare/Doktoranden gibt, die auf der Suche nach einer lukrativen Nebentätigkeit sind, als Leute, die als Associates in der GK anfangen möchten. Vielleicht wäre also eher eine (größere) mittelständische Kanzlei erfolgversprechender.


Danke für deine Einschätzung . Klar ist man immer schlauer, wenn mans mal mit ner Bewerbung versucht aber man muss ja nicht unnötig Ressourcen verschwenden, wenns Erfahrungswerte gibt :)

EDIT: Gibts die neue Azur100 irgendwo als PDF? (Auf der Homepage find ich diesbezüglich nichts) Komme derzeit auf Grund meines Standorts an keine Printausgabe ran.


Kann man (kostenpflichtig ;) ) bestellen. Denke also nicht, dass es die als .pdf gibt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Marktwert bestimmen
BeitragVerfasst: Montag 12. März 2018, 17:37 
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Survivor hat geschrieben:
batman hat geschrieben:
Tobias__21 hat geschrieben:
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=D> ;)


Tobias, dann bist Du vermutlich vor allem in Altbayern unterwegs. Wenn man von Norden oder Westen ins südlichere Bayern fährt, geht einem tatsächlich das Herz auf: Blühende Landschaften, die Berge im Hintergrund, Kühe auf der Weide, schicke Häuser, München und sein Umland, Tegernsee usw. Schön ist also vor allem Oberbayern, auch z.T. Schwaben. In Niederbayern gibt es dagegen wunderschöne Orte (Passau), "mittelschöne" (Landshut) und leider auch viele, durch die man nicht mal durchfahren möchte. Von der Oberpfalz sind ebenfalls Teile sehr schön (Regensburg, vorderer Bayerischer Wald), aber je weiter nörderlicher man kommt, desto unwirtlicher wird es schon (Amberg, Weiden etc.). Sobald man dann nach Franken kommt, sind wirklich nur noch die bekannten Städte sehenswert (Bamberg, Bayreuth, Nürnberg ist z.T. schon ziemlich abgefuckt), dazwischen (z.B. in Hof oder Schweinfurt und drumherum) herrscht Tristesse, und man meint, man sei schon im Osten oder in der Tschechei.

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