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BeitragVerfasst: Samstag 10. März 2018, 15:16 
Newbie
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Registriert: Sonntag 1. Oktober 2017, 18:31
Beiträge: 6
Ich habe die Möglichkeit einer spannenden Tätigkeit im Abordnungsverhältnis (habe es hier gepostet, da es nicht auf die Tätigkeit als Staatsjurist ankommt). Die Abordnung ist auf zwei Jahre beschränkt, ich habe einen Heimarbeitstag, in dem ich erreichbar sein muss und bei der ich über eine Remote-Desktop-Verbindung arbeiten kann. Frage für mich: Ziehe ich um für diese zwei Jahre? Ich wohne zu Fuß fünf Minuten von hiesigen Bahnhof entfernt. Mit dem ICE, der stündlich verkehrt, sind es rund 70 Minuten in die andere Stadt. Die Dienststelle liegt mit dem Bus rund 8 Minuten von dem dortigen Bahnhof entfernt. Ich frage mich, ob ich pendeln soll.


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BeitragVerfasst: Samstag 10. März 2018, 15:42 
Super Mega Power User
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Registriert: Sonntag 2. Januar 2011, 22:46
Beiträge: 3728
Klar pendeln. Das ist echt nicht viel und sehr absehbar. Ich brauch idR schon 2 Jahre bis ich meine Kartons alle ausgepackt habe.

_________________
»Natürlich ist das herablassend. Torquemada ist mir gegenüber herablassend, ich bin esprit gegenüber herablassend. So ist die Nahrungskette in diesem Forum nunmal.« - Swann


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BeitragVerfasst: Samstag 10. März 2018, 16:10 
Mega Power User
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Registriert: Freitag 24. Januar 2014, 21:54
Beiträge: 3078
Kommt auf die Wochenarbeitszeit an: Bei ner handelsüblichen Beamtenwoche würde ich auch für Pendeln votieren.


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BeitragVerfasst: Samstag 10. März 2018, 18:18 
Moderatorin
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Registriert: Sonntag 22. Oktober 2017, 16:03
Beiträge: 336
Komplett umziehen würde ich für zwei Jahre nicht; das wäre mir persönlich zu viel Stress. Pendelbar ist die Strecke für den Zeitraum sicherlich. Ich würde allerdings - sofern keine privaten Gründe dagegen sprechen - nicht jeden Tag rund 3 Stunden pendeln, sondern mir eine kleine Zweitwohnung am Dienstort nehmen und die gewonnene Zeit mit der Erkundung des dortigen Kulturlebens verbringen.


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BeitragVerfasst: Samstag 10. März 2018, 19:12 
Häufiger hier
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Registriert: Donnerstag 28. Dezember 2017, 10:01
Beiträge: 60
Für so einen absehbaren Zeitraum würde ich auch pendeln und ggf. mal gucken, ob man nicht ein günstiges Berufstätigen WG-Zimmer findet. Bett und Schrank reicht dann ja. Dann kannst du auch spontan mal dableiben unter der Woche.

Ich bin für eine Weile auch immer fast 2 Std unterwegs gewesen pro Strecke. Strengte manchmal an, aber insgesamt war es i.O. Auf lange Dauer ist das natürlich nichts, aber wenn du in deiner jetzigen Wohnung zufrieden bist, würde ich die nicht aufgeben und für den begrenzten Zeitraum pendeln. Wenn man zudem andere nette Pendler kennenlernt vergeht die Zeit ganz schnell. Oder man nutzt die Zeit im Zug zum Lesen, Musik hören, Netflix gucken...oder einfach nur zum Dösen. ;)

Du bist ja in der guten Ausgangslage, dass du von der Entfernung und Anbindung gut hinpendeln kannst und du jetzt nicht zB von Süddtl nach Norddtl gehst, wo einfach ein Umzug sein muss. Versuch es daher auf jeden Fall erstmal. Sollte es Dir absolut nicht zusagen und du überhaupt nicht mit klarkommen: umziehen kannst du dann ja immer noch.


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BeitragVerfasst: Samstag 10. März 2018, 19:35 
Fleissige(r) Schreiber(in)
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Registriert: Donnerstag 4. Januar 2018, 16:56
Beiträge: 187
Ich rate auch zu pendeln - ob Du dir eine kleine Zweitwohnung am Arbeitsort nimmst, würde ich davon abhängig machen, ob gelegentlich auch mal Abendveranstaltungen anstehen könnten, und an welchem Tag Du im Homeoffice bist. Wenn Du mittwochs Homeoffice machst, ist die Woche ja relativ entzerrt.


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BeitragVerfasst: Samstag 10. März 2018, 22:33 
Fleissige(r) Schreiber(in)
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Registriert: Samstag 12. Dezember 2009, 18:54
Beiträge: 145
Ich würde niemals für zwei Jahre derartig lang pendeln. Das sind ja 140 Minuten Lebenszeit pro Tag... Finde ich als massiv zu lang, und dann ständig der Ärger mit Verspätungen und Ausfällen und vollen Zügen. Brrr


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BeitragVerfasst: Samstag 10. März 2018, 22:36 
Moderator
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Registriert: Mittwoch 9. Januar 2013, 23:09
Beiträge: 10385
Besteht die Möglichkeit, die 8x 70min sinnvoll zu nutzen? Bspw wenigstens 8x30min Homeoffice dafür zu schreiben, also iE ne 4-4,5 Tage Woche? Dann ggf Aufpreis für Pendeln in 1. Klasse zahlen, Netbook kaufen und unterwegs arbeiten.

_________________
"Just blame it on the guy who doesn't speak English. Ahh, Tibor, how many times you've saved my butt."


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BeitragVerfasst: Sonntag 11. März 2018, 09:49 
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Registriert: Donnerstag 10. August 2006, 23:27
Beiträge: 420
Würde es davon abhängig machen, wie du jetzt am bisherigen Wohnort verwurzelt bist (Partner/in, Familie, Freunde, Traumwohnung...). Falls sämtlich zu verneinen oder nur in geringem Umfang, würde ich umziehen, andernfalls pendeln. Umzug bekämest du ja bezahlt.


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BeitragVerfasst: Sonntag 11. März 2018, 17:07 
Mega Power User
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Registriert: Dienstag 18. August 2009, 14:04
Beiträge: 2985
Wohnort: Südwestdeutschland
spotlessmind hat geschrieben:
Ich würde niemals für zwei Jahre derartig lang pendeln. Das sind ja 140 Minuten Lebenszeit pro Tag... Finde ich als massiv zu lang,


Es ist alles relativ. Fahrtzeiten von 30-45 Minuten pro Strecke hat man schon innerhalb größerer Städte; Fahrtzeiten von 70 Minuten (pro Strecke) erscheinen mir für Pendler nicht besonders lang, zumal, wenn es sich faktisch nur um eine 4-Tage-Woche handelt. Zwei Jahre lässt sich das gut machen.


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BeitragVerfasst: Sonntag 11. März 2018, 17:43 
Häufiger hier
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Registriert: Donnerstag 28. Dezember 2017, 10:01
Beiträge: 60
Vor allem weil halt wirklich absehbar ist, dass es danach wirklich vorbei und der Zeitraum begrenzt ist. Wenn man die jetzige Wohnung behalten möchte (Miete wird ja auch nicht günstiger) lohnt sich der ganze Aufwand des Umzugs nicht.


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BeitragVerfasst: Sonntag 11. März 2018, 17:45 
Power User
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Registriert: Samstag 28. Mai 2016, 15:12
Beiträge: 602
Ich würde nicht pendeln. Du weißt ja auch nie, ob die Verbindung hält usw. (technische Störung). Dann ist mal wieder ein Zugausfall oder ein längeres Event am Abend oder du möchtest dich mit jemandem verabreden...


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BeitragVerfasst: Sonntag 11. März 2018, 19:26 
Fleissige(r) Schreiber(in)
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Registriert: Samstag 12. Dezember 2009, 18:54
Beiträge: 145
thh hat geschrieben:
spotlessmind hat geschrieben:
Ich würde niemals für zwei Jahre derartig lang pendeln. Das sind ja 140 Minuten Lebenszeit pro Tag... Finde ich als massiv zu lang,


Es ist alles relativ. Fahrtzeiten von 30-45 Minuten pro Strecke hat man schon innerhalb größerer Städte; Fahrtzeiten von 70 Minuten (pro Strecke) erscheinen mir für Pendler nicht besonders lang, zumal, wenn es sich faktisch nur um eine 4-Tage-Woche handelt. Zwei Jahre lässt sich das gut machen.


Auf jeden Fall, ist auch höchstgradig subjektiv wie sehr einen das stört! Aber ich früher innerhalb der Stadt einfach knapp 40 Minuten und bin u.a. deshalb näher an die Kanzlei gezogen, so dass es jetzt ca. 10 Minuten sind. Für mich ein massiver Zugewinn an Lebensqualität, anderen wärs egal :)


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BeitragVerfasst: Sonntag 11. März 2018, 21:25 
Moderatorin
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Registriert: Sonntag 22. Oktober 2017, 16:03
Beiträge: 336
spotlessmind hat geschrieben:
thh hat geschrieben:
spotlessmind hat geschrieben:
Ich würde niemals für zwei Jahre derartig lang pendeln. Das sind ja 140 Minuten Lebenszeit pro Tag... Finde ich als massiv zu lang,


Es ist alles relativ. Fahrtzeiten von 30-45 Minuten pro Strecke hat man schon innerhalb größerer Städte; Fahrtzeiten von 70 Minuten (pro Strecke) erscheinen mir für Pendler nicht besonders lang, zumal, wenn es sich faktisch nur um eine 4-Tage-Woche handelt. Zwei Jahre lässt sich das gut machen.


Auf jeden Fall, ist auch höchstgradig subjektiv wie sehr einen das stört! Aber ich früher innerhalb der Stadt einfach knapp 40 Minuten und bin u.a. deshalb näher an die Kanzlei gezogen, so dass es jetzt ca. 10 Minuten sind. Für mich ein massiver Zugewinn an Lebensqualität, anderen wärs egal :)


40 Minuten innerstädtisch sind doch meist auch nur deshalb nervig, weil man währenddessen nichts Sinnvolles tun kann, weil man üblicherweise 2 x 5-10 Minuten läuft und 20-30 Minuten, ggf. mit Umstieg und Warten fährt - und dann ggf. auch noch in einer vollen Bahn stehen muss. Damit morgens im ICE erstmal in aller Ruhe die Zeitung zu lesen und abends ne Stunde Netflix zu gucken, kann man sich vermutlich leichter arrangieren.


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BeitragVerfasst: Sonntag 11. März 2018, 22:00 
Noch selten hier
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Registriert: Samstag 3. März 2018, 18:41
Beiträge: 20
Ich bin ein Jahr lang nahezu täglich mit dem Zug anderthalb Stunden zur Uni und zurück gependelt und habe es gehasst.
Zum einen bin ich in einen Ballungsraum gependelt, das heißt die Züge (ja, auch der ICE) waren entsprechend voll und zum anderen war die Abhängigkeit von der Pünktlichkeit der Bahn furchtbar. Mir persönlich ging dabei zu viel Lebenszeit verloren, weil es mich wahnsinnig gestresst hat. Aber ich wusste, dass es irgendwann vorbei ist und meine Wohnung (in der ich heute noch wohne \:D/ ) war einfach zu schön.
Wenn du aber jemand bist, der wahnsinnig gern in seiner aktuellen Wohnung wohnt und der sich auch im Zug gut konzentrieren kann, dann würde ich es probieren. Ein Umzug kostet Geld, die Mieten werden eher nicht günstiger und ein neues soziales Umfeld ist auch nicht ohne.
Es gab ja auch schon genügend Vorschläge, wie du dir die Fahrtzeit vertreiben kannst.


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