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BeitragVerfasst: Sonntag 19. März 2017, 17:36 
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Registriert: Sonntag 19. März 2017, 17:17
Beiträge: 6
Hallo liebe Juraweilt-Gemeinde,
ich habe ein Problem, mit dem ich nicht ganz zurecht komme. Ich hoffe ihr habt Tipps und Ratschläge für mich.

Ich habe bereits den staatlichen Teil meines 1. Staatsexamens erfolgreich mit 10,21 Pkt. bestanden. Der Schwerpunkt steht noch aus. Etwa Mai werde ich mit auch mit dem Schwerpunkt (Gesellschaftsrecht) fertig sein. Nun will ich gerne eine Doktorarbeit schreiben und brauch einen Nebenjob, um diese finanzieren zu können. Ich würde dabei sehr gerne in einer Kanzlei arbeiten, um praktische Erfahrungen zu sammeln. Ich habe mir auch bereits einige Kanzleien angeschaut (Hengeler Müller, Hogan Lovells, CMS, Flick Gocke Schaumburg ...).

Das Problem ist, dass die alle gute bis sehr gute Englischkenntnisse verlangen. Mein Problem ist, dass ich höchstens passable Schulkenntnisse habe. Ich lerne jeden Tag Englisch, um diese zu verbessern, bezweifle aber selbst, dass das im Endeffekt reicht. Auslandserfahrungen habe ich leider auch keine, weil ich mich ausschließlich auf mein Studium konzentrieren wollte.

Ich bin also ziemlich verzweifelt was das angeht. ](*,) ](*,) ](*,) ](*,)

Kann mir da jemand helfen? Was kann ich sonst noch tun, um in einer Kanzlei arbeiten zu können?


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BeitragVerfasst: Sonntag 19. März 2017, 20:22 
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Registriert: Sonntag 10. Dezember 2006, 12:18
Beiträge: 2709
Was ist mit einem Sprachkurs? Falls du das irgendwie finanzieren kannst, wäre das ja auch eine nette Abwechslung nach dem 1. Examen. Z.B. 6 Wochen Malta oder UK.

Ansonsten würde ich das Thema offen ansprechen. Wird dir nicht das Genick brechen, solange du bereit bist, daran zu arbeiten.

_________________
Eichhörnchen, Eichhörnchen wo sind deine Nüsse?


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BeitragVerfasst: Sonntag 19. März 2017, 20:30 
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Registriert: Donnerstag 10. Januar 2013, 00:09
Beiträge: 8039
Ich glaube > 50% aller Absolventen haben nur "gute Schulkenntnisse". Vermutlich 30-40% die "mehr" angeben, war im Erasmus in Osteuropa oder im Summer bei einer Schulsprachreise und übertreibt. Nur vielleicht jeder 5. hat wirklich substantiell bessere Kenntnisse, weil er in UK, Irland oder in den nordischen Ländern zum Erasmus war oder so eine Art fremdsprachliches Rechtsstudium hatte. Also nicht verzagen, einfach ins kalte Wasser springen. Wenn du zu schlecht bist, werden sie es dir schon sagen.

_________________
"Just blame it on the guy who doesn't speak English. Ahh, Tibor, how many times you've saved my butt."


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BeitragVerfasst: Sonntag 19. März 2017, 20:43 
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Beiträge: 4051
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So viel dürfte man auch gar nicht brauchen. Dieses unsägliche Denglisch, dass man dir an den Kopf wirft ("Da sind wir fine"), wirst du schon verstehen.

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Welcome to Loud City! THUNDER UP!


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BeitragVerfasst: Sonntag 19. März 2017, 21:20 
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Registriert: Sonntag 19. März 2017, 17:17
Beiträge: 6
Ja leider hab ich keine Ahnung davon, inwieweit das notwendig ist. Man liest ja nur gute bis sehr gute Englischkenntnisse werden vorausgesetzt.

Ich glaube nicht, dass ich sowas wirklich direkt ansprechen würde wollen. Damit schieße ich mich ja selber an.

Habe am Mittwoch ein Vorstellungsgespräch bei Hogan Lovells. Da bin ich mal gespannt. Wenn die anfangen Englisch zu reden, kann ich gleich aufstehen und gehen. :lmao: :lmao: :lmao: :lmao:


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BeitragVerfasst: Sonntag 19. März 2017, 22:13 
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Registriert: Freitag 24. Januar 2014, 22:54
Beiträge: 2769
Hallestudent hat geschrieben:
Ja leider hab ich keine Ahnung davon, inwieweit das notwendig ist. Man liest ja nur gute bis sehr gute Englischkenntnisse werden vorausgesetzt.

Ich glaube nicht, dass ich sowas wirklich direkt ansprechen würde wollen. Damit schieße ich mich ja selber an.

Habe am Mittwoch ein Vorstellungsgespräch bei Hogan Lovells. Da bin ich mal gespannt. Wenn die anfangen Englisch zu reden, kann ich gleich aufstehen und gehen. :lmao: :lmao: :lmao: :lmao:


Das wird denke ich nicht passieren. Englischkenntnisse brauche ich als WissMit zwar schon auch in der Praxis (hier kann es durchaus vorkommen, dass man mal jemanden aus London am Telefon hat oder Recherchen zur deutschen Rechtslage auf Englisch zusammenfassen soll) - das geht aber dann irgendwie auch schon. Man kommt da schneller wieder rein, als man vielleicht denkt. Außerdem biete viele Kanzleien auch interne Englischkurse an.


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BeitragVerfasst: Freitag 24. März 2017, 11:31 
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Und letztendlich gibt es da auch noch den Unterschied zwischen Wunsch (was die Kanzlei gerne hätte) und Wirklichkeit (was der Markt hergibt). Im Idealfall solltest du doch zwei gute Examina, Dr. und LL.M. haben, ein wenig Berufserfahrung, aber bitte noch unter 30 sein. Das wäre der Wunschkandidat; was sie einstellen liegt aber - zu Recht - deutlich abseits des Idealbildes.

Langer Rede kurzer Sinn: Vertrau auf deine Fähigkeiten, präsentiere dich gut und wenn du im Job merkst, dass das Englisch wirklich nicht reichen sollte, musste du dann halt gegensteuern.


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BeitragVerfasst: Samstag 25. März 2017, 12:42 
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Registriert: Montag 10. März 2014, 09:03
Beiträge: 462
ew_h2002 hat geschrieben:
Vertrau auf deine Fähigkeiten, präsentiere dich gut und wenn du im Job merkst, dass das Englisch wirklich nicht reichen sollte, musste du dann halt gegensteuern.

+1

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"Die Rezeptur für's Examen ist ganz einfach: 20% Vorbereitung, 20% Talent, 10% Glück und 50% geiler Typ."


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BeitragVerfasst: Sonntag 26. März 2017, 09:45 
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Beiträge: 6
Hey Leute,

danke für die Tipps. Ich wurde tatsächlich angenommen. Merkwürdigerweise, sind sie im Vorstellungsgespräch auf mein ,,schlechtes'' Abitur eingegangen (2,6). Meine guten Englischkenntnisse wurden auch angemahnt, weil man auch bei den wissenschaftlichen Mitarbeitern sehr gute oder gar verhandlungssichere Englischkenntnisse voraussetzt.

Egal bin angestellt bei Hogan Lovells. 8-[


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BeitragVerfasst: Montag 27. März 2017, 12:50 
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Beiträge: 87
Glückwunsch! Das "schlechte" Abitur ist doch ein dankenswerter Kritikpunkt; irgendwas müssen sie bemängeln und da lässt sich gut gegen halten. Lange her, noch nicht gewusst, so es hingehen soll. Seit dem Studium aber das richtige gefunden und reingehängt. Bisschen länger gebraucht, um "Leistung lohnt sich" zu verinnerlichen. - Da gibt es viele gute Wege.

Aber das wichtigste: Magst du erzählen, wie das Gespräch lief? Also nicht nur das Ergebnis (das wir ja kennen), sondern einen Ablauf. Wie du es wahrgenommen hast. Was du gerne vorher gewusst hättest. ...


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BeitragVerfasst: Dienstag 28. März 2017, 15:31 
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Beiträge: 6
Ja. Also die Begrüßung war sehr nett. Sie waren insgesamt zu dritt. Ein Partner, die Personalleiterin und ein Associate. Sie haben kurz über die Kanzlei gesprochen. Dann sollte ich über mich erzählen. Dabei sind sie auf einige Punkte eingegangen, wie beispielsweise das Praktikum an der Uni, was man hier bei uns machen muss. Dann fragten sie wieso wir, wie kamen sie auf uns, wieso gerade dieser Standort. Dann kritisierten sie einige Dinge, wie mein Abi oder meine Englischkenntnisse. Die Personalleiterin erklärte mir, wie das bei denen so abläuft und was ich zu tun hätte. Dann sollte ich fragen stellen.


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