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 Betreff des Beitrags: UB vs. MBA
BeitragVerfasst: Mittwoch 12. April 2017, 13:07 
Fleissige(r) Schreiber(in)
Fleissige(r) Schreiber(in)

Registriert: Sonntag 24. Oktober 2010, 23:32
Beiträge: 313
Ich hatte neulich ein recht anregendes Gespräch mit einem Kollegen. Irgendwann sind wir darauf gekommen, dass es für den ein oder anderen vielleicht auch einmal reizvoll wäre, die Perspektive zu wechseln und mehr im unternehmerischen Bereich im Sinne einer operativen Tätigkeit statt beratend tätig zu sein. Die Geschichte mit den Äpfeln und Birnen ist mir bekannt. Ich möchte nicht zu viel vorgeben. Wo sehr ihr - neben den drastisch unterschiedlichen Kosten - die Unterschiede, Entwicklungsmöglichkeiten, Chancen und Risiken zwischen

a) einige Jahre GK, danach 2 Jahre UB (insb. McK/BCG) und dann sehen, was kommt und
b) einige Jahre GK, danach 2 Jahre MBA an einer der renommierten Business Schools.

Vielleicht eher für diejenigen mit ein paar Berufsjahren interessant.


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 Betreff des Beitrags: Re: UB vs. MBA
BeitragVerfasst: Mittwoch 12. April 2017, 13:54 
Mega Power User
Mega Power User

Registriert: Sonntag 10. Dezember 2006, 12:18
Beiträge: 2795
Was soll denn das Ziel sein?

Meines Erachten sind UB und MBA zwei völlig unterschiedliche Modelle. Einen MBA macht man vor allem wegen des Netzwerks. UB ist eher Karrieretüröffner für BWLer und Exoten (Naturwissenschaftler) in KMUs bzw. Strategieabteilungen von Konzernen.

Ich halte für Juristen beides nicht für hilfreich. 2 Jahre UB werden dir als Jurist nichts bringen. Folien malen und zuarbeiten bringen dich als berufserfahrener Jurist doch nicht weiter.

2 Jahre MBA berauben dich deines juristischen Netzwerks in einer entscheidenden Phase. Man verliert insoweit den Anschluss und es bringt einen juristisch nicht weiter.

Was vielleicht hilfreich ist, wenn man vor dem Einstieg in die GK ein oder zwei Jahre bei einer großen Strategieberatung verbracht hat.

_________________
Eichhörnchen, Eichhörnchen wo sind deine Nüsse?


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 Betreff des Beitrags: Re: UB vs. MBA
BeitragVerfasst: Mittwoch 12. April 2017, 19:39 
Fleissige(r) Schreiber(in)
Fleissige(r) Schreiber(in)

Registriert: Sonntag 24. Oktober 2010, 23:32
Beiträge: 313
Nun ja, wie gesagt, es geht ja um die Möglichkeit bzgl. einer Orientierung in Richtung einer operativen Unternehmenstätigkeit. Nur mal als Beispiel: In den Vorständen und Aufsichtsräten diverser DAX Unternehmen befinden sich ebenfalls Leute mit der Kombination Jura studiert + ggf. MBA.

Warum sollte man in den ersten beiden Jahren in der UB lediglich Folien malen und ähnliches? Berufserfahrene seigen dort ja regelmäßig auf einem höheren Karrierelevel ein als der first year BWL Bachelor. Das wäre auch vor dem Hintergrund des damit zusammenhängenden höheren Gehalts ein wenig unklug.

Dass einen der MBA juristisch nicht weiterbringt, ist ja nicht unbedingt schlecht sondern im Gegenteil gerade die logische Kehrseite des ganzen Vorhabens. Es geht ja gerade nicht um den Ausbau des juristischen Netzwerks sondern um den Weg ins Unternehmen abseits der juristischen Tätigkeit.


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 Betreff des Beitrags: Re: UB vs. MBA
BeitragVerfasst: Freitag 18. August 2017, 09:05 
Fleissige(r) Schreiber(in)
Fleissige(r) Schreiber(in)

Registriert: Freitag 3. März 2006, 16:43
Beiträge: 267
Interessante Überlegung:

Ich finde schwierig, dass man für einen MBA noch einmal ordentlich Geld in die Hand nehmen muss. Wird sich das auszahlen oder ist MBA nachher auch nur ein weiterer Abschluss?

Aber als Stratege und nicht als Folienausmaler in einer Unternehmensberatung, das könnte schon interessant sein. ich glaube aber es macht Sinn, sich erst in seinem Berufsfeld zu spezialisieren (und dabei vielleicht auch schon eine Menge außerjuristischer Fachthemen zu lernen) und dann versuchen in einer auf dem eigenen Markt fokussierten Beratung einzusteigen. Aber für Juristen bleibt es ungewohnt. Und man muss aufpassen am Ende nicht nur irgendwas halb und halb zu machen.


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