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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Freitag 16. Juni 2017, 12:02 
Fossil
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Beiträge: 14639
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Man muss nur eben damit rechnen, dass es irgendjemand dann dem Doktorvater sagt!

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gez. ...j! {Treffpunkt-Captain}

Ortsbekannte Klugscheißer werden gebeten, diesen Post zu ignorieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Freitag 11. August 2017, 08:47 
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Beiträge: 39
hatte den Thread damals mitverfolgt und musste bei folgendem Video an ihn denken:

https://www.youtube.com/watch?v=miV1_mNb5Zg

Dürfte unter Umständen einige Vorbehalte relativieren?!


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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Freitag 11. August 2017, 19:01 
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Beiträge: 73
Ich kann diese - ist das denn seriös genug - Debatte nicht nachvollziehen.
Die Menschen machen sich viel zu sehr einen Kopf darum.
Ich würde eher umgekehrt sagen:
"Wenn du das nicht trennen kannst, dann sind wir nicht die richtigen füreinander."

Mein Vater hat 40 Jahre in einer Oldieband gespielt und auf der Bühne nur Scheisse gemacht. Gummihühner hingen von der Decke, es gab brasilianische Tänzerinnen, Tina Turner Lookalikes etc.
Geschadet hat es ihm nie.
Im Gegenteil. Jeder Arsch aus der Region kannte ihn auch deswegen bzw. seine zwei Leben.

Und alle waren in der Lage zu differenzieren zwischen dem künstlerischem Hobbyaspekt und seiner professionellen Tätigkeit.

Also mach es. Es interessiert wahrscheinlich keine Sau und wenn dann wird es eher credit geben. Von mir würdest du Beifall bekommen. Du zeigst Mut und ausserdem lernst du ein bisschen was. Wer weiß. Vielleicht bringen dir die Erfahrungen auch in irgendeiner Art mal was. Medienkontakte whatever. Also go for it.

_________________
Rechtsanwalt
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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Freitag 11. August 2017, 19:02 
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Beiträge: 8116
Große Überraschung, dass gerade du diese Auffassung vertrittst. ;)

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»Ich kenne den Schmerz, den ich hatte, weil ich zweimal die Vorhaut mit dem Reißverschluss mitgenommen habe, so dass dieser - also Reißverschluss - einmal in einer Klinik entfernt werden musste.« - Chefreferendar


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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Freitag 11. August 2017, 19:20 
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https://youtu.be/kvP3t4i2nbk?t=3m53s ;)

Im Ernst.
Hier das beste Beispiel:

Thomas Fischer wollte Rockstar werden.

Is er dann 30 Jahre später geworden. In ner Kolumne bei der Zeit.

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Rechtsanwalt
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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Freitag 11. August 2017, 21:41 
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Registriert: Mittwoch 18. Januar 2017, 23:02
Beiträge: 108
Herr Anwalt hat geschrieben:
https://youtu.be/kvP3t4i2nbk?t=3m53s ;)

Im Ernst.
Hier das beste Beispiel:

Thomas Fischer wollte Rockstar werden.

Is er dann 30 Jahre später geworden. In ner Kolumne bei der Zeit.



Kann mich dem nur anschließen. Die alten Generationen an Anwälten, denen kein Gefallen daran läge, sind bald alle RIP.
Der junge Anwalt von heute hat sich längst an "the new world order" gewöhnt. Ich schaue mir auch Videos von "Herr Anwalt" an und finde es immer gut. Die Leute, insbesondere junge Menschen (siehe Kommentare in den Youtube-Videos) sehen, dass Anwälte nicht die Leute mit einem Stock im Arsch sind, die nur alte staubige Bücher kennen, sondern eben (leider nur wenige) coole Menschen von heute, die Youtuber, Sänger oder whatever sind oder sogar vielleicht im eSports aktiv sind/waren.

Das kann dich mE als Person nur interessant(er) machen. Außerdem zählt am Ende sowieso - wie immer - nur die Note. Bei der Notengeilheit der Juristen in Deutschland kannst du sicher auch mal hier und da eine Leiche hinterlassen, solange da "Gut" oder sowas steht.

Wie Herr Anwalt schon sagte: "Go for it."


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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Freitag 11. August 2017, 23:21 
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dlutsche hat geschrieben:
hatte den Thread damals mitverfolgt und musste bei folgendem Video an ihn denken:

https://www.youtube.com/watch?v=miV1_mNb5Zg

Dürfte unter Umständen einige Vorbehalte relativieren?!


So wie der Richter angesagt wurde, dachte ich eher an Prostitution, womit dieser sein Studium finanziert haben könnte. ;)

Aber stimmt: Schlager sind noch schlimmer! :D

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LG Candor


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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 11:40 
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Beiträge: 5928
Herr Anwalt hat geschrieben:
Ich kann diese - ist das denn seriös genug - Debatte nicht nachvollziehen.
Die Menschen machen sich viel zu sehr einen Kopf darum.
Ich würde eher umgekehrt sagen:
"Wenn du das nicht trennen kannst, dann sind wir nicht die richtigen füreinander."

Mein Vater hat 40 Jahre in einer Oldieband gespielt und auf der Bühne nur Scheisse gemacht. Gummihühner hingen von der Decke, es gab brasilianische Tänzerinnen, Tina Turner Lookalikes etc.
Geschadet hat es ihm nie.
Im Gegenteil. Jeder Arsch aus der Region kannte ihn auch deswegen bzw. seine zwei Leben.

Und alle waren in der Lage zu differenzieren zwischen dem künstlerischem Hobbyaspekt und seiner professionellen Tätigkeit.

Also mach es. Es interessiert wahrscheinlich keine Sau und wenn dann wird es eher credit geben. Von mir würdest du Beifall bekommen. Du zeigst Mut und ausserdem lernst du ein bisschen was. Wer weiß. Vielleicht bringen dir die Erfahrungen auch in irgendeiner Art mal was. Medienkontakte whatever. Also go for it.



Naja es dürfte durchaus berechtigt sein, zumindest zwei Minuten inne zu halten bevor man sich für eine Jura atypische Nebenbeschäftigung entscheidet. Es gibt immer wieder Situationen, in denen man sich dafür erklären KÖNNTE. Wenn man dazu steht und mit sich im reinen ist, ist ja auch alles gut.

BTW: Du empfandest den Hogan Lovells Kollegen auch als "starken Tobak" - so schnell geht das also mit dem nicht mehr wirklich trennen können ;-)


Disclaimer: Ich habe während meines Studiums auch auf Konzerten als Rausschmeißer gearbeitet. Auch nicht gerade ein Job, der nicht mit Vorurteilen behaftet ist. Geschadet hat es nicht. Aber Gedanken hab ich mir vorher trotzdem gemacht. Und das ist auch nachvollziehbar und richtig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 11:50 
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Trente Steele82 hat geschrieben:
Disclaimer: Ich habe während meines Studiums auch auf Konzerten als Rausschmeißer gearbeitet. Auch nicht gerade ein Job, der nicht mit Vorurteilen behaftet ist. Geschadet hat es nicht. Aber Gedanken hab ich mir vorher trotzdem gemacht. Und das ist auch nachvollziehbar und richtig.


Also das sollte man, wenn schon, eher als veritable Zusatzqualifikation mit Blick auf so manchen (potentiellen) Mandanten anerkennen. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 12:05 
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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 12:33 
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Trente Steele82 hat geschrieben:
Naja es dürfte durchaus berechtigt sein, zumindest zwei Minuten inne zu halten bevor man sich für eine Jura atypische Nebenbeschäftigung entscheidet. Es gibt immer wieder Situationen, in denen man sich dafür erklären KÖNNTE. Wenn man dazu steht und mit sich im reinen ist, ist ja auch alles gut.


Eben (und dann kann man rein praktisch darüber reden, ob man mit oder für Leute, die damit ein Problem haben, arbeiten möchte). Nur sollte man nicht davon ausgehen, dass schon niemand mitbekommen wird, dass man das mal gemacht hat, und es deshalb "kein Problem" sein wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 13:06 
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Beiträge: 73
Ich sehe da einen fundamentalen Unterschied ob ich antiwissenschaftlichen Thesen anhänge und - ernsthaft - behaupte Superkräfte wie Telekinese zu besitzen, oder ob ich mich künstlerisch/medial betätige, wo jeder erkennen kann: "Ok, dass ist nun Kunst" oder "Ok, dass ergibt nun irgendwie Sinn und könnte ganz interessant sein".
Das eine ist Kunst und Unterhaltung und das andere ist Pseudowissenschaft.
Es sei denn, er hätte es als eine Art Zauberauftritt absolviert, oder als spaßige Wette.
Aber scheinbar ist es ernst gemeint. Und genau darum geht es.
Und da kann man sich schon fragen: Beeinflusst dieses Denken auch das reale Urteilsvermögen?

Und ja, es macht auch einen Unterschied, ob ich in einem Porno mitspiele oder in einer Telenovela.
Aber es geht ja nicht um ein Extrem.

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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 13:22 
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Beiträge: 9203
Da fällt mir ein: Gibt es auch Scientologen in der GK?

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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 15:08 
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Beiträge: 2262
Wohnort: Schweiz
Da müsste man aber auch alle Religiösen (z. B. Vereinigung Jurist und Christ) mit ihren wissenschaftlich nicht haltbaren Vorstellungen in dieselbe Ecke stellen wie den Telekinese-Juristen. Ich finde das äußerst intolerant. Niemand sollte für seine religiösen oder esoterischen Vorstellungen diskriminiert werden, solange diese nicht die Arbeit sektierisch oder kriminell beeinflussen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 15:22 
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Beiträge: 3827
Da ist was dran. Rational betrachtet ist sogar praktisch keine Religion plausibler als die Vorstellung, über telekinetische Kräfte zu verfügen o.Ä. Der einzige Unterschied ist die gesellschaftliche Akzeptanz, die sich im Kern nur historisch erklären lässt.

Dennoch besteht nun einmal die Gefahr, sich selbst zu schaden, wenn man sich besonders exponiert. Wobei ich persönlich hier bei einem Anwalt auch wesentlich weniger Bedenken habe als bei einem Richter...

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