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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 15:23 
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Registriert: Montag 10. Juli 2017, 14:08
Beiträge: 69
Ich wusste, dass der Einwand kommt.
Meines Erachtens aber nicht valid.
Es kommt darauf an, wie stark ich religiös verhaftet bin und in welcher Form ich an etwas glaube.
Wenn ich mich öffentlich mit einer Leiche auf eine Wiese stelle und behaupte, der liebe Gott würde diese Person dort nun wieder zum Leben erwecken, oder mich vor einen See stelle mit einigen Skeptikerin und sie überzeugen will, dass ich jetzt das Wasser teile, ist das nicht dasselbe, als wenn ich glaube, dass dort draußen irgendwo was ist, was mich beobachtet und meine Handlungen bewertet.
Es kommt also auf die konkrete Tat an.
Und da sind eben die allermeisten Dinge vollkommen unerheblich in Hinsicht auf den Seriösitätsaspekt.
Man kann nie allen gefallen.

Nur totale Extreme die von 99% der Menschen abgelehnt werden sollte man vielleicht meiden.

_________________
Rechtsanwalt
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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 15:29 
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Beiträge: 3507
Aha. Und wie, meinst du, wirkt auf jemanden, der damit nicht vertraut ist, die Heilige Messe und z.B. die Rolle eines Ministranten?

Ganz abgesehen setzt die Intoleranz hier viel früher ein. Natürlich kommt es darauf an, wie sehr sich jemand exponiert, aber es ist m.E. unbestreitbar, dass dabei schon auf einer grundlegenden Ebene mit zweierlei Maß gemessen wird.

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"Honey, I forgot to duck."


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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 15:45 
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Registriert: Sonntag 28. August 2016, 17:43
Beiträge: 2262
Wohnort: Schweiz
Es sind außerdem nicht alle Wissenschaftler so vehement negativ kritisch wie die Gwup-Skeptiker, die auch von eigenen Leuten wegen ihrer nicht wirklich wissenschaftlich geforderten neutralen Haltung kritisiert werden. In den USA wird in diesem Bereich immer noch fleißig geforscht, z. B. gotpsi.org ist sehr beliebt und wird von vielen auch aus Spaß getestet.

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LG Candor


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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 15:57 
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Ich bin selbst der größte Gegner von Religion.
Aber ich differenziere danach, ob jemand mit Wahnvorstellungen in die Öffentlichkeit geht, oder sie mit sich selbst ausmacht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 16:02 
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Registriert: Sonntag 28. August 2016, 17:43
Beiträge: 2262
Wohnort: Schweiz
Sogar die Psychiatrie schafft es, zwischen Religion/Esoterik und Wahn zu unterscheiden. Warum Du nicht? Könnte es sein, dass da eine gravierende Wissenslücke bei Dir vorhanden ist, Herr Anwalt? ;)

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LG Candor


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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 16:34 
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Registriert: Montag 10. Juli 2017, 14:08
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Strohmannargument und simuliertes Argument.
Differenziere bitte die Aussage aus. Inwiefern tut die "Psychatrie" das genau und inwiefern steht das in Widerspruch zu meiner Aussage?

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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 17:05 
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Beiträge: 96
Den Verrückten von Hogan zu verteidigen ist doch nun Blödsinn hier. Herr Anwalt hat mE gut zu erkennen gegeben, dass es auf die konkrete Handlung und eigene Darstellung ankommt.
An esoterischen "Vorfällen" interessiert zu sein und diesbezüglich aktiv zu werden, schließt Herr Anwalt mE nicht aus.
Aber der genannte Jurist hat irgendein Experiment durchführen wollen. Er wollte doch nur auf Grund seiner telekinesischen Kräfte irgendwelche Gegenstände bewegen und ist kläglich gescheitert. Neben der Tatsache, dass das absolut peinlich und #facepalm ist, kann man so einen nun wirklich nicht ernst nehmen. Was soll man da tolerieren? Sein Versagen?

Ganz anders ist es doch, wenn der Typ ankommt und sagt: "Ja, ich interessiere mich sehr für Esoterikwissenschaften und lese viel in meiner Freizeit aus persönlichem Interesse in diesem Bereich. Ich glaube auch, dass es in irgendeiner Form xyz gibt." etc.

Wenn aber einer ankommt und sagt "Sehet her ihr Menschen, ich werde jetzt kraft meiner Gedanken mit den vorliegenden Ggenständen Party machen und anderen Alienkram!".... :alright


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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 17:16 
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Würdest Du den Papst als wahnhaft bezeichnen, weil er sich als Stellvertreter Gottes sieht und demonstrativ seine Arme segnend erhebt und all die katholischen Heilsrituale vollzieht, das Abendmahl, wo die Gläubigen Jesu Leib aufnehmen?
Telekinese, Psychokinese, Bilokation, Hellsicht und andere paranormale Phänomene etc. gibt es zuhauf in der Bibel, in der katholischen Kirche und in anderen Religionen. Ein wahnhafter Mensch lebt in einer eigenen halluzinatorischen Welt, unabhängig von Religionen, deren er sich höchstens als Versatzstücke bedient, dies jedoch höcht eigenwillig an die eigene, halluzinatorisch veränderte Eigenwahrnehmung angepasst. Sogar Breivik wurde letzlich nicht als wahnhaft verurteilt. Lies Dich mal ein, das könnte Dir nützlich sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 17:42 
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Herr Anwalt hat geschrieben:
Ich sehe da einen fundamentalen Unterschied ob ich antiwissenschaftlichen Thesen anhänge und - ernsthaft - behaupte Superkräfte wie Telekinese zu besitzen, oder ob ich mich künstlerisch/medial betätige, wo jeder erkennen kann: "Ok, dass ist nun Kunst" oder "Ok, dass ergibt nun irgendwie Sinn und könnte ganz interessant sein".
Das eine ist Kunst und Unterhaltung und das andere ist Pseudowissenschaft.
Es sei denn, er hätte es als eine Art Zauberauftritt absolviert, oder als spaßige Wette.
Aber scheinbar ist es ernst gemeint. Und genau darum geht es.
Und da kann man sich schon fragen: Beeinflusst dieses Denken auch das reale Urteilsvermögen?

Und ja, es macht auch einen Unterschied, ob ich in einem Porno mitspiele oder in einer Telenovela.
Aber es geht ja nicht um ein Extrem.

Du bist tolerant und ziehst eine Grenze zum Schwachsinn bei Aluhüten. Andere nicht. Darum ging es mir. Der Rest ist uninteressant weil er mit der Ausgangsfrage nicht mehr viel zu tun hat

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"Ich bin ein Freund der privaten Passivitäten, bin also ein fauler Mensch, der versucht seine Intelligenz einzusetzen, um weiterhin faul zu bleiben zu können." (Benno Heussen)


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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 19:00 
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Trente Steele82 hat geschrieben:
Du bist tolerant und ziehst eine Grenze zum Schwachsinn bei Aluhüten.


Ja, so kann man das zusammenfassen.

Candor hat geschrieben:
Würdest Du den Papst als wahnhaft bezeichnen, weil er sich als Stellvertreter Gottes sieht und demonstrativ seine Arme segnend erhebt und all die katholischen Heilsrituale vollzieht, das Abendmahl, wo die Gläubigen Jesu Leib aufnehmen?
Telekinese, Psychokinese, Bilokation, Hellsicht und andere paranormale Phänomene etc. gibt es zuhauf in der Bibel, in der katholischen Kirche und in anderen Religionen. Ein wahnhafter Mensch lebt in einer eigenen halluzinatorischen Welt, unabhängig von Religionen, deren er sich höchstens als Versatzstücke bedient, dies jedoch höcht eigenwillig an die eigene, halluzinatorisch veränderte Eigenwahrnehmung angepasst. Sogar Breivik wurde letzlich nicht als wahnhaft verurteilt. Lies Dich mal ein, das könnte Dir nützlich sein.


Ja, ich finde jegliche Menschen die irgendeine große Macht von unsichtbaren Wesen ableiten erst einmal unseriös.
Der Papst und seine Gefolgsleute handeln zudem widersprüchlich. Ihre eigene Weltsicht scheint in vielen Bereichen äußerst semipermeabel zu sein.
Und dadurch bekommt die Sache einen schwindlerischen noch unseriöseren Touch.
Ich würde ihm nicht 50.000 € anvertrauen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 19:32 
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Aber jemanden als wahnhaft zu bezeichnen, ist nochmal was Anderes und zudem mehr als lächerlich, wenn derjenige nicht einmal die Diagnosekriterien kennt. Das nenne wiederum ich unseriös. :-w

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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 19:37 
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Beiträge: 69
Wer redet denn von wahnhaft?
Es geht hier um den sprachlich-inhaltlichen Kontext.
Oder bist du ein Erbsenzähler der jedes einzelne Worte aus dem Kontext löst und einer exakten wissenschaftlichen Definition zuführt?
Dann rede ich einfach nicht mehr mit dir.

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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 20:18 
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So, so, auf einmal ist es Erbsenzählerei. Ich wette, Du hättest noch schnell editiert, wenn es möglich gewesen wäre. Wie hast Du doch selbst in einem Deiner Videos erklärt, warum Du Jurist geworden bist (ja das wollte ich tatsächlich wissen und hab es angeklickt): Du bist ein unverbesserlicher Rechthaber, auch wenn alles gegen Dich spricht. Einer meiner Brüder war auch so und brachte meine Eltern und alle Lehrer zur Weißglut damit. Rotzfrech und unbelehrbar. :D

Herr Anwalt hat geschrieben:
Ich bin selbst der größte Gegner von Religion.
Aber ich differenziere danach, ob jemand mit Wahnvorstellungen in die Öffentlichkeit geht, oder sie mit sich selbst ausmacht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 21:05 
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Beiträge: 69
Du weißt hoffentlich, dass es einen Unterschied zwischen dem allgemeinen Sprachgebrauch und einem medizinisch korrekten Fachterminus gibt?
Wenn ich sage, jemand ist ein Idiot, dann lege ich nicht etwa zugrunde, dass er auf jeden Fall einen IQ von unter 60 hat, sondern sage damit, dass er etwas tut, was ich für dumm erachte.
Und das meint man mit Erbsenzählerei. Du würdigst die Aussage nicht in ihrem Kontext. mit "Wahnvorstellungen in der Öffentlichkeit [gehen]" meint in dem Fall etwas "anderen beweisen zu wollen, was naturwissenschaftlich nicht möglich ist" und nicht, dass jemand an einer Psychose leidet.

Sei mir nicht böse, aber ich rede ungern mit Leuten die mit Strohmännern arbeiten. Ist nichts persönliches, es ist nur zu ermüdend, weil es immer von der Thematik ablenkt und man diese Scharmützel bei jedem Wort führen könnte. Ohne Common Sense keine Debatte für mich. Bin also raus hier.

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 Betreff des Beitrags: Re: Karrierehindernis?
BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 22:01 
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Dann wären also nach Deiner Definition diese von Dir fortwährend gesichteten Strohmänner wohl auch wahnhaft, nicht? Ich bin gespannt, wie lange diese Strohgestaltwahrnehmungen bei Dir anhalten im Forum, wär ja nicht das erste Mal, dass Du davon sprichst. Wirkt bereits jetzt obsessiv.:D

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