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BeitragVerfasst: Sonntag 23. Juli 2017, 11:57 
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Beiträge: 5
Servus Leute,

anstatt zu lernen plage ich mich mal wieder mit Zukunftssorgen herum ::oops:

Ich frage mich wie sich der Arbeitsmarkt für Juristen in Zukunft entwickeln wird ! Gibt es hierzu Artikel mit Einschätzungen?
Klar eine Glaskugel hat niemand daheim, aber Tendenzen lassen sich doch vorhersagen meine ich?!
Aktuell sind die Einstellungsvoraussetzungen bei Kanzleien und der Justiz etwas gesunken. Optimaler Einstieg wäre wohl jetzt.
Ich mache aber erst im März mein erstes Examen, muss natürlich anschließend ins Referendariat. Berufseinstieg für mich wäre dann wohl in ca. 2,5 Jahren. Zumindest im ersten Examen erhoffe ich mir min. ein mittleres Befriedigend. Die Probeklausuren schwanken zwischen 4 und 13 Punkten werden aber tendenziell immer besser. Da im Examen natürlich auch eine Portion Glück notwendig ist ist m.E. selbst ein solides Befriedigend nicht planbar. Wie dem auch sei, darum soll es der gar nicht gehen. Interessieren würde mich Einschätzungen, natürlich auch von Euch, was die Zukunft für den jur. Arbeitsmarkt bringt. Eine h.M. wird es hier wohl nicht geben ;)

Interstellare Grüße,

Euer Kipp ;)


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BeitragVerfasst: Sonntag 23. Juli 2017, 13:39 
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Beiträge: 5127
Kommt drauf an wie sich die KIs entwickeln. In US Großkanzleien laufen die dank Caselaw ja wohl schon ganz gut. In Deutschland nutzt ja meines Wissens nach nur CMS KIs. Hier reden wir aber wohl eher von 10 Jahren und nicht von 2,5

_________________
Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11


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BeitragVerfasst: Sonntag 23. Juli 2017, 16:42 
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Beiträge: 694
Momentan ist ein Zeitfenster offen, in dem die geburtenstarken Nachkriegsjahrgänge in Rente/Pension gehen und es Deutschland wirtschaftlich ausgesprochen gut geht. Solange das so bleibt, wird man unproblematisch was finden.


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BeitragVerfasst: Montag 24. Juli 2017, 09:09 
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sai hat geschrieben:
Momentan ist ein Zeitfenster offen, in dem die geburtenstarken Nachkriegsjahrgänge in Rente/Pension gehen und es Deutschland wirtschaftlich ausgesprochen gut geht. Solange das so bleibt, wird man unproblematisch was finden.

Und das wird m.E. noch ein paar Jahre offen bleiben und nicht in 2,5 Jahren zu sein. Hinzu kommt, dass Unternehmen verstärkt Berufsanfänger einstellen (z.B. zugenommene Bedeutung von Compliance) - das führt zwar teilweise zu einer Umverteilung von (insbesondere Groß-)Kanzleien zu Unternehmen aber bei Weitem nicht vollständig. Insgesamt steigt daher m.E. die Zahl potentieller Stellen. Zugleich hat wohl im letzten Jahr erstmals seit langer Zeit die Anzahl der bundesweit zugelassenen Rechtsanwälte abgenommen.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Juli 2017, 12:41 
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Registriert: Mittwoch 24. Oktober 2012, 06:39
Beiträge: 7453
Ara hat geschrieben:
Kommt drauf an wie sich die KIs entwickeln. In US Großkanzleien laufen die dank Caselaw ja wohl schon ganz gut. In Deutschland nutzt ja meines Wissens nach nur CMS KIs. Hier reden wir aber wohl eher von 10 Jahren und nicht von 2,5


Freshfields integriert derzeit ebenfalls Leverton, wenn man das schon als KI bezeichnen kann. Selbst in den sehr datenintensiven Bereichen dürfte das aber eher eine Unterstützung von Anwälten sein, als ein vollwertiger Ersatz. Glaube deshalb nicht, dass KI auf absehbare Zeit zu einer wirklichen Bedrohung für Juristen wird. Aber das dachten bekanntlich auch die Postkutscher über die Eisenbahn.

Was den Arbeitsmarkt angeht: Am Ende des Refs hatten wir eine Infoveranstaltung vom Jobcenter. Der Arbeitsmarkt sei so gut wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Wurde auch nachvollziehbar mit Daten unterfüttert. Ich habe auch bei meinen Bewerbungen gemerkt, dass die Kanzleien dringend Berufseinsteiger suchen. Selbst die mir bekannten Berufseinsteiger mit schlechten Noten (zweimal ausreichend) mussten nicht lange suchen. Was natürlich nach wie vor hilft, ist eine gewisse Spezialisierung. Mit schlechten Noten und keiner Ahnung, was man denn genau machen will, dürfte es auch auf einem guten Arbeitsmarkt eher schwer werden.

_________________
Smooth seas don`t make good sailors


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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Juli 2017, 12:49 
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Wohnort: Pawnee, Indiana
[enigma] hat geschrieben:
Mit schlechten Noten und keiner Ahnung, was man denn genau machen will, dürfte es auch auf einem guten Arbeitsmarkt eher schwer werden.


Irgendwas mit Medien geht immer (noch):

http://www.bento.de/today/zukunft-diese ... e-1487697/

Zitat:
Okay, also safety first! Was sollte ich jetzt studieren, um in zehn Jahren jobtechnisch sicher vor Maschinen zu sein?

Vernetzte Studiengänge. Ein gutes Beispiel ist Bionik, also Biologie und Mechanik. Oder interdisziplinäre Medienwissenschaften: Das Fach kombiniert kreative mit sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Aspekten.

_________________
Welcome to Loud City! THUNDER UP!


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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Juli 2017, 15:28 
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Beiträge: 1282
sai hat geschrieben:
Momentan ist ein Zeitfenster offen, in dem die geburtenstarken Nachkriegsjahrgänge in Rente/Pension gehen und es Deutschland wirtschaftlich ausgesprochen gut geht. Solange das so bleibt, wird man unproblematisch was finden.

Hinzu kommt die derzeitige (lange überfällige) Stellenaufstockung in der Justiz vieler Bundesländer:

http://m.rp-online.de/politik/nrw-justi ... -1.6967311

Zitat:
RP: Sie haben viel vor. Wie viele neue Staatsanwälte und Richter braucht die Justiz in NRW?

Biesenbach: Ich rechne damit, dass wir mittelfristig 500 neue Richter und Staatsanwälte brauchen.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Juli 2017, 15:42 
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Kurze OT-Zwischenfrage:
Zitat:
Biesenbach:Darum will ich abseits der Großstädte auch deutlich mehr Staatsanwälte vor Ort.
RP: Was meinen Sie damit?
Biesenbach: Die Staatsanwälte sollten in kleineren Orten wie beispielswiese Waldbröl oder Geldern direkt beim Amtsgericht sitzen, statt sich in einer zentralen Staatsanwaltschaft um den jeweiligen Ort zu kümmern. Die Staatsanwaltschaft bekommt so ein Gesicht vor Ort, und wir haben die entsprechenden Gruppen besser im Blick. Außerdem hilft dies, Verfahren auch auf dem Land zu beschleunigen.
Was zur Hölle soll das denn bringen?? Mehr Staatsanwälte: Ja! Aber wieso sollte es einen Effekt haben, dass die auf dem Dorf sitzen? Glaubt Biesenbach, der Staatsanwalt läuft mit wehender Robe durch die Straßen und "zeigt Flagge" gegen Kriminalität (wovon sich dann die Kleinkriminellen "entsprechenden Gruppen" auf den rechten Weg führen lassen)? Für den Straftäter oder das Opfer dürfte es keinen Unterschied machen, wo sich die Staatsanwaltschaft befindet. Die Ermittlungen werden so oder so aus dem Büro heraus geleitet und zur Hauptverhandlung erscheint der Sitzungsdienst. Für eine - begrüßenswerte - Beschleunigung genügt ja wohl die Stellenaufstockung. Wenig überzeugend...


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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Juli 2017, 16:14 
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Registriert: Montag 27. Mai 2013, 10:30
Beiträge: 694
Solar hat geschrieben:
Kurze OT-Zwischenfrage:
Zitat:
Biesenbach:Darum will ich abseits der Großstädte auch deutlich mehr Staatsanwälte vor Ort.
RP: Was meinen Sie damit?
Biesenbach: Die Staatsanwälte sollten in kleineren Orten wie beispielswiese Waldbröl oder Geldern direkt beim Amtsgericht sitzen, statt sich in einer zentralen Staatsanwaltschaft um den jeweiligen Ort zu kümmern. Die Staatsanwaltschaft bekommt so ein Gesicht vor Ort, und wir haben die entsprechenden Gruppen besser im Blick. Außerdem hilft dies, Verfahren auch auf dem Land zu beschleunigen.
Was zur Hölle soll das denn bringen?? Mehr Staatsanwälte: Ja! Aber wieso sollte es einen Effekt haben, dass die auf dem Dorf sitzen? Glaubt Biesenbach, der Staatsanwalt läuft mit wehender Robe durch die Straßen und "zeigt Flagge" gegen Kriminalität (wovon sich dann die Kleinkriminellen "entsprechenden Gruppen" auf den rechten Weg führen lassen)? Für den Straftäter oder das Opfer dürfte es keinen Unterschied machen, wo sich die Staatsanwaltschaft befindet. Die Ermittlungen werden so oder so aus dem Büro heraus geleitet und zur Hauptverhandlung erscheint der Sitzungsdienst. Für eine - begrüßenswerte - Beschleunigung genügt ja wohl die Stellenaufstockung. Wenig überzeugend...


Du bist aber doch ganz anders mit der lokalen Polizei und Verwaltung vernetzt, wenn du unmittelbar vor Ort sitzt. Insbesondere der Sitzungsdienst dürfte dann ja auch von den Staatsanwälten vor Ort und nicht "aus der Zentrale" erledigt werden. Man konzentriert also die Zuständigkeiten für kleinere Bezirke. Halte ich tatsächlich für einen gar nicht so dummen Vorschlag.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Juli 2017, 16:32 
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Das kann man m.E. auch alles erreichen, wenn man nur das Personal in der "Zentrale" ausbaut:

Wenn ich mehr Staatsanwälte in der zentralen Stelle habe, können diese auch Bezirkszuständigkeiten erhalten bzw. sich mehr um die Belange in den einzelnen AG-Bezirken kümmern. Das gilt auch für den Sitzungsdienst, den man ja so einteilen kann, dass immer nur bestimmte Staatsanwälte sich einen AG-Bezirk teilen. Der Effekt wäre derselbe (mehr Kontakt mit örtlichen Polizei und Gericht; einheitlicher Ansprechpartner bei der StA; einheitlicher Sitzungsdienst) und der Staatsanwalt würde gleichwohl von der Infrastruktur und dem wichtigen Kollegenaustausch in der zentralen StA profitieren, statt allein auf dem Land zu sitzen. Die Nachteile dieser "Föderalisierung" halte ich für größer als die vermeintlichen Vorteile, die ich auch durch eine entsprechende Personalausstattung und Organisation in der Zentrale erreichen kann.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Juli 2017, 19:22 
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Beiträge: 2551
Legal Tech - von KI sind wir noch meilenweit entfernt - setzen alle GKs ein. Arbeitsplätze für Volljuristen werden aber damit auf absehbare Zeit noch nicht gefährdet.

Generell scheinen die nächsten Jahre "goldene Jahre" für Berufseinsteiger zu werden. Die Zahl der Studierenden sinkt. Zugleich steigt die Nachfrage infolge der bevorstehenden Pensionierungs- und Ruhestandswelle der geburtenstarken babyboomer.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Juli 2017, 21:13 
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Registriert: Dienstag 18. August 2009, 15:04
Beiträge: 2597
Wohnort: Südwestdeutschland
sai hat geschrieben:
Du bist aber doch ganz anders mit der lokalen Polizei und Verwaltung vernetzt, wenn du unmittelbar vor Ort sitzt.


Das sind Dezernenten aus Abteilungen mit regionaler Zuständigkeit auch - soweit das denn sinnvoll ist, denn einerseits arbeitet die Polizei regelmäßig auch mit größeren Einheiten ("lokal" pflegt da allenfalls die Schutzpolizei zu sein, alles, was über Bagatellkriminalität hinausgeht, wird zentral(er) bearbeitet) und zum anderen ist eine (wünschenswerte!) Spezialisierung nur sinnvoll möglich, wenn der Bezirk auch entsprechend groß ist, das genug Verfahren anfallen.

Eine gute Vernetzung erfordert keine Präsenz vor Ort.

sai hat geschrieben:
Insbesondere der Sitzungsdienst dürfte dann ja auch von den Staatsanwälten vor Ort und nicht "aus der Zentrale" erledigt werden.


Der Mehrwert erschließt sich mir nicht.

_________________
Deutsches Bundesrecht? https://www.buzer.de/ - tagesaktuell, samt Änderungsgesetzen und Synopsen
Gesetze mit Rechtsprechungsnachweisen und Querverweisen? https://dejure.org/ - pers. Merkliste u. Suchverlauf


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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. Juli 2017, 00:00 
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Registriert: Montag 10. Juli 2017, 14:08
Beiträge: 74
Mein Tipp: Nicht zu weit in die Zukunft denken.
Deine Ziele heißen jetzt 1. Examen, Referendariat, 2. Examen.
Zwischen dir und dem Beruf liegen zwei 8000er die es zu beklimmen gilt.
Je nach Note musst du dann in deiner dann vorherrschenden persönlichen Situation einen entsprechenden Weg wählen.
Life is what happens when you are busy making other plans.
Ein blöder Spruch, aber mit viel Wahrheit.
Wenn du ein bestimmtes Berufsziel hast, dann tu alles dass du's erreicht.
Aber was in 3 Jahren ist, weiß kein Mensch.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. Juli 2017, 12:48 
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Registriert: Montag 19. November 2007, 20:53
Beiträge: 653
Herr Schraeg hat geschrieben:
Generell scheinen die nächsten Jahre "goldene Jahre" für Berufseinsteiger zu werden. Die Zahl der Studierenden sinkt. Zugleich steigt die Nachfrage infolge der bevorstehenden Pensionierungs- und Ruhestandswelle der geburtenstarken babyboomer.


Allgemein stimme ich zu, allerdings ist der Trend der sinkenden Zahlen von Studierenden/Absolventen in Jura eher vorbei: Das zeigen z.B. die Zahlen vom Deutschen Juristen-Fakultätentag (https://www.djft.de/statistiken-18.html], wonach man 2007 oder 2008 noch ca. 14.000 Studienanfänger hatte, in den letzten Jahren aber konstant > 20.000. Zum Beispiel in Bayern spricht der Jahresbericht für 2016 von 3.696 Teilnehmern im 1. Stex, gegenüber 3.188 Teilnehmern im Jahr 2015 und z.B 2.614 Teilnehmern im Jahr 2010...

Natürlich ist das nicht dramatisch, aber so ca. 20-30% mehr Absolventen als in den letzten Jahren dürfte es demnächst schon geben.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. Juli 2017, 18:23 
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Registriert: Mittwoch 18. Januar 2017, 23:02
Beiträge: 108
Während der Studienzeit (habe 2010 - 2015 studiert) wurde von außen schon immer die Sintflut prophezeit und es hieß dann immer: "Naja, ohne VB kannst dich schon mal drauf einstellen, ins sinkende Boot zu steigen" und "Juristen werden immer mehr. Gibt zuviele" etc. Habe mich damals nie damit beschäftigt, aber es hat einen - als Student - doch schon hin und wieder mal Angst gemacht.

Jetzt nach dem Ref und nur einer einzigen Bewerbung sofort mit Angebot merke ich, dass das nicht stimmt und Juristen tatsächlich nicht wirklich lange suchen müssen. In meiner Familie habe ich einen weiteren Juristen, der auch dieses Jahr unmittelbar nach dem Ref in eine gute Kanzlei reinkam. Auf der anderen Seite habe ich z.B. auch einen promovierten Ingenieur mit Top-Abschlussnote, der fast ein Jahr suchen musste mit schwierigen Bewerbungsgesprächen, mehrstufig, Präsentation etc. Bei mir hingegen war es nur ein chilliges Gespräch. Ende.

Dabei habe ich absolut keine krassen Supernoten. Auch nicht sonderlich schlecht, eher Mittelmaß. Aber eins hat sich bewährt: Frühzeitig Schwerpunkte setzen. Im Ref habe ich meine Stationen so oft es ging im Ausland gehabt und für meine zukünftige berufliche Vorstellung entsprechende Kanzleien/Institutionen (Verwaltungsstation = Ausw. Amt z.B. usw.) gesucht, mich dort aber auch angestrengt, um gute Zeugnisse zu kriegen. Das war dann auch mehr als gedacht äußerst positiv.

Ich kann dir nur empfehlen, dir nicht großartig Sorgen zu machen über irgendwelche Perspektiven, sondern gerade im Ref. gezielte Schwerpunkte zu setzen. Dann solltest du doch recht gut in den Beruf einsteigen können.


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