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 Betreff des Beitrags: Re: Chancen als "alter" Zweitstudent
BeitragVerfasst: Montag 21. August 2017, 14:38 
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Eagnai hat geschrieben:
i live in tokyo hat geschrieben:
M.E. fällst du eher auf, wenn du jung bist. Denn so ging es mir eher, dass man mich darauf ansprach, wieso ich so "jung" sei.

... und dann wiederum muss man sich in manchen Bewerbungsgesprächen die Frage gefallen lassen, warum denn bitteschön man nie über den Tellerrand geschaut und mal was anderes gemacht hat. ;)


...was ja nicht unberechtigt ist. Ich würde auch niemanden einstellen, der Mitte 20 ist und bislang immer in einem Radius von 50km seines Geburtsortes gewohnt hat.

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Chancen als "alter" Zweitstudent
BeitragVerfasst: Montag 21. August 2017, 15:12 
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Puh... gut, dass mein Studienort 60 km von meinem Heimatort entfernt war. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Chancen als "alter" Zweitstudent
BeitragVerfasst: Montag 21. August 2017, 16:06 
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Registriert: Mittwoch 18. Januar 2017, 23:02
Beiträge: 96
Kasimir hat geschrieben:
Eagnai hat geschrieben:
i live in tokyo hat geschrieben:
M.E. fällst du eher auf, wenn du jung bist. Denn so ging es mir eher, dass man mich darauf ansprach, wieso ich so "jung" sei.

... und dann wiederum muss man sich in manchen Bewerbungsgesprächen die Frage gefallen lassen, warum denn bitteschön man nie über den Tellerrand geschaut und mal was anderes gemacht hat. ;)


...was ja nicht unberechtigt ist. Ich würde auch niemanden einstellen, der Mitte 20 ist und bislang immer in einem Radius von 50km seines Geburtsortes gewohnt hat.


Ja, das ist sicherlich berechtigt. Es gibt wie immer Vor- und Nachteile. Damit wollte ich eben nur deutlich machen, dass man mit über 30 als frischer Volljurist jedenfalls nicht in schlechter Gesellschaft ist.
Im Übrigen teile ich deine Ansicht, denn so ein Profil könnte mein Interesse als Personaler auch nicht wirklich wecken.

Wie gut nur, dass bei mir selbst Geburtsort (anderes Land :D ), Aufwuchsort, Studienort und Ref alle so weit auseinanderliegen, dass ich im Prinzip wie ein Nomade durch ganz Deutschland gezogen bin :lmao:

Aber deswegen nochmal @TE: Mit dem Hintergrund eines bereits abgeschlossenen Studiums machst du dich damit eher interessant als uninteressant.


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 Betreff des Beitrags: Re: Chancen als "alter" Zweitstudent
BeitragVerfasst: Dienstag 22. August 2017, 08:20 
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Registriert: Freitag 11. August 2006, 00:27
Beiträge: 342
Ein höheres Einstiegsalter spielt heutzutage in den allerwenigsten Berufen eine Rolle, erst Recht nicht in Jura - abgesehen natürlich von Extremen (mit Mitte 50 wird man i.d.R. nicht mehr First Year Associate werden).

Auch ich war fast 24 bei Studienbeginn und hatte anders als du bei meinem ersten Job als Rechtsanwalt noch nicht einmal einen zweiten Studienabschluss vorzuweisen, sondern nur ein abgebrochenes Erst-Studium und ein wenig Auslands- und fachfremde Berufserfahrung. Das hat noch keinen potentiellen Arbeitgeber auch nur ansatzweise gestört. Ganz im Gegenteil ist es eine verbreitete Meinung (die ich teile), dass es vielen Mit-Zwanzigern ganz erheblich an der nötigen Lebenserfahrung mangelt, die Berufe wie z.B. Rechtsanwalt oder Richter zwingend erfordern.

In der Großkanzlei ist das zwar sekundär, da man dort in den ersten Berufsjahren ohnehin nur Zuarbeiter ist. Auch im Unternehmen ist das relativ egal, denn man wird dort mit wenig Verantwortung einsteigen und kann seine Lebenserfahrung "on the job" sammeln. Wenn ich aber vor einem 26-jährigen Richter stehe, der außer Schule und Studium in seinem Leben nichts gesehen hat (und dort auch noch alles glatt lief), gleichzeitig aber weittragende Entscheidungen über das Leben anderer Menschen treffen soll, fühle ich mich verarscht. Mehr als eine Subsumtionsmaschine wird das in den meisten Fällen nicht sein. Ebenso wenig würde ich mich von seinem Rechtsanwalt-Spiegelbild vertreten lassen.

Daher: Ein gewisses Mindestalter ist in Jura - insbesondere wenn wie bei dir mit Zusatzqualifikationen gepaart - eher ein Bonus als Malus. Du hast locker Zeit, anschließend noch eine Promotion dranzuhängen und kannst dennoch mit 30/31 in den Beruf einsteigen. Durch deine Vorerfahrung wirst du bei allem schneller und effizienter sein als ein durchschnittlicher Kommilitone. Und selbst wenn du das nicht schaffen solltest, schaut dich auch mit 34 keiner schräg an.

Der hauptsächliche Vorteil eines Berufseinstiegs in jungen Jahren liegt darin, dass es die Familien- und Karriereplanung viel einfacher macht und man natürlich schneller Geld verdient. Von alledem hat der Arbeitgeber aber nichts. Daher wird er auch nicht besonders darauf achten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Chancen als "alter" Zweitstudent
BeitragVerfasst: Dienstag 22. August 2017, 11:34 
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Registriert: Sonntag 20. August 2017, 12:41
Beiträge: 2
Wow, vielen lieben Dank für eure Antworten, ihr wart wirklich hilfreich :)

Und auch echt ermutigend, es ist schön zu wissen dass man nicht von vornherein von einer "benachteiligten" Position aus startet sondern das Erststudium nicht umsonst war und vielleicht sogar Pluspunkte bringt!! Danke euch.

Ich habe die Antworten jetzt auch jeweils auf das Thema Einstiegschancen in speziell Großkanzleien bezogen? Zumindest kamen sie so an. Das würde mich besondern freuen, im Moment kommen mir die nämlich ziemlich attraktiv vor. Wie gesagt hat eine Freundin nach ihrem 1. StEx von einer GK neulich fast schon auf einem Silbertablett den Einstieg als WissMit angeboten bekommen und das mit dem Angebot, sie könne bei Einstieg später einmal sehr gerne auf Kosten der GK auch ihre Promotion machen, das würde man sogar erwarten.. also wow, absoluter Traum. Und das mit wie gesagt Punktlandung auf dem Prädikat, das macht einem schon Hoffnung. Sie ist allerdings auch erst Mitte 20. Da kam ganz schnell die Frage auf, ohoh, mit solchen Altersklassen konkurriert man mal mit Anfang 30 wenn alles gut geht :D

Eine Frage hätte ich doch noch. An die beiden Beiträge mit der Ermutigung das Studium ginge schneller: ist das denn auch ohne "Qualitätseinbußen" machbar? Alle fortgeschrittenen Juristen die ich kenne haben mir fast einheitlich 3 Semester allein Vorbereitung genannt. Haben allerdings auch alle eingeräumt sie wünschten sich, sie hätten ab dem ersten Semester wiederholt und könnten sie es nochmal machen, würden sie von Anfang an nur Klausuren schreiben.
Mal angenommen man macht all solche Sachen von Anfang an richtig, dann könnte man das Wissen natürlich "Nachhaltig" beherrschen zum Ende des 8ten Semesters (also vermute ich jetzt mal), dann braucht man doch trotzdem Zeit um intensiv Klausuren zu üben und zu wiederholen? Oder meintet Ihr, man sollte mehr Veranstaltungen in ein Semester stauchen um weniger als 8 Semester zu studieren? Ist das denn sinnvoll? Irgendwie macht mir die Vorstellung eher Angst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Chancen als "alter" Zweitstudent
BeitragVerfasst: Dienstag 22. August 2017, 13:03 
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Beiträge: 2432
Mach einfach in deinem Tempo und stresse dich doch nicht jetzt schon mit solchen Fragen. Du wirst ja sehen, wie gut du vorankommst. Die Großbude nimmt einen mit 30 oder 35 noch genauso wie mit 25.
Persönlich war ich im 6. Semester scheinfrei und habe mich dann 2 Semester vorbereitet. Dazwischen lag aber noch ein LL.M. Da gibt es insgesamt kein richtig oder falsch, sondern ist ganz individuell.
Nicht vergessen, dass das Jurastudium kein Sprint ist, sondern ein Marathon. Ich bin jetzt im Ref froh, dass ich nicht mein ganzes Studium sehr gestresst war, sondern alles eher entspannt angegangen bin. Es ist nämlich alles wahnsinnig lang und auch ohne 7, 8 Jahre Dauerstress definitiv anstrengend genug.

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»Natürlich ist das herablassend. Torquemada ist mir gegenüber herablassend, ich bin esprit gegenüber herablassend. So ist die Nahrungskette in diesem Forum nunmal.« - Swann


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 Betreff des Beitrags: Re: Chancen als "alter" Zweitstudent
BeitragVerfasst: Dienstag 22. August 2017, 14:36 
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Beiträge: 64
hallöchenpopöchen hat geschrieben:

Eine Frage hätte ich doch noch. An die beiden Beiträge mit der Ermutigung das Studium ginge schneller: ist das denn auch ohne "Qualitätseinbußen" machbar? Alle fortgeschrittenen Juristen die ich kenne haben mir fast einheitlich 3 Semester allein Vorbereitung genannt. Haben allerdings auch alle eingeräumt sie wünschten sich, sie hätten ab dem ersten Semester wiederholt und könnten sie es nochmal machen, würden sie von Anfang an nur Klausuren schreiben.


Habe es ähnlich wie Muirne gemacht. Nach 6. Semestern "scheinfrei", dazwischen noch 1 Jahre Erasmus (das fällt bei dir ja dann wohl weg) und dann 12 Monate Vorbereitung fürs 1. StX. Halte ich aus meiner rein subjektiven Einschätzung auch für ausreichend. Die Examensvorbereitung ist schon recht kräftezehrend, länger als 12 Monate hätte ich das nicht machen wollen. Zudem geht man m.E. mit einer anderen Intensität an die Sache ran, wenn man von Beginn erstmal fest mit 12 statt 18 Monaten rechnet. Den Termin schieben kann man ja immer noch, wenn man sich noch nicht ausreichend vorbereitet fühlt (was ohnehin fast immer der Fall sein dürfte ;) )

Zu den angesprochenen Qualitätseinbußen: Zumindest in meinem Umfeld haben die Leute, die sich "nur" 12 Monate vorbereitet haben in der Regel besser abgeschnitten als die, die 18 oder 24 Monate in der Bib saßen und irgendwann leicht soziopathische Züge bekommen haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Chancen als "alter" Zweitstudent
BeitragVerfasst: Dienstag 22. August 2017, 15:44 
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Hier ebenso: nach 6 Semestern scheinfrei inkl. Schwerpunkt, dann ca. 10 Monate Examensvorbereitung. Das alles ohne Stress und ohne Vorgriff auf das Examen während des Studiums (mach dir jetzt noch nicht zu viele Gedanken um das Examen). Abraten würde ich davon, in den Scheinen immer nur auf eine Klausur zu lernen und den Rest des Stoffes auszublenden. Lerne daher im Semester am besten immer alles, was dran kommen könnte, so hast du dann bis zur Examensvorbereitung alles einmal gehört. Stressfreies Einsparpotential ergibt sich aber z.B. durch mehrere Hausarbeiten in den Semesterferien (z.B. 3 statt 1). Im Übrigen fühlte ich mich nie gehetzt und die Zeit hat mir easy gereicht. Daran solltest auch du dich orientieren: Studiere so, wie es deine Leistungsfähigkeit und Motivation hergeben und orientiere dich nicht an irgendwelchen subjektiven Empfehlungen Dritter im Hinblick auf die Zeiteinteilung. Ein Semester hin oder her interessiert nachher niemanden. Richtig ist aber, dass es m.E. Sinn macht, auf den Freischuss mit der Prämisse zu lernen, dass das der einzige Termin ist. Denn nach dem Freischuss fallen die meisten Kandidaten bis zur Mitteilung der Ergebnisse in ein tiefes Motivationsloch. Diese Zeit kann man kaum als effiziente Lernzeit nutzen. Deshalb sollte man den Freischauss nicht als "kostenlosen Versuch" betrachten. Fühlt man sich beim Freischuss nicht bereit, sollte man ihn bleiben lassen und gleich nach 9 Semestern schreiben.

Qualitätseinbußen? Das ist alles eine Frage des eigenen Anspruchs. Mehr geht immer. Die Frage ist: Wann bist du zufrieden? Geht es dir ums VB (und so verstehe ich dich), genügt die Zeit locker. Hinzu kommen müssen natürlich eine gewisse Effizienz und Talent für die Juristerei. Für ein "Gut" ist möglicherweise etwas mehr Zeit erforderlich. Ich habe das "Gut" in beiden Examina ganz knapp verpasst, das wäre (vielleicht!) mit etwas mehr Aufwand drin gewesen. Damals hat mich das ein klein wenig geärgert aber das interessiert in der Praxis schlicht niemanden (wenn du nicht gerade Notar in Bayern werden möchtest).


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 Betreff des Beitrags: Re: Chancen als "alter" Zweitstudent
BeitragVerfasst: Dienstag 22. August 2017, 22:48 
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Beiträge: 96
Kezzlerinho hat geschrieben:
Zu den angesprochenen Qualitätseinbußen: Zumindest in meinem Umfeld haben die Leute, die sich "nur" 12 Monate vorbereitet haben in der Regel besser abgeschnitten als die, die 18 oder 24 Monate in der Bib saßen und irgendwann leicht soziopathische Züge bekommen haben.


Hier war es scheinfrei im 5., im 6. Schwerpunkt und im 7./8. schriftlichen Prüfungen. Zwischen schriftlich und mündlich lagen aber (das war bei mir leider einfach an der Uni so) 6 Monate, sodass man dann im 9. fertig war trotz Freischuss und dann bis Ende des Semesters rumdümpelte.

Dem Zitierten kann ich mich nur anschließen. Kenne auch einige Kollegen, die letztlich sogar fast 2 Jahre das Examen vor sich hingeschoben haben - immer nach dem Motto: lerne ich heute A, vergesse ich dann B, also muss ich wieder B lernen, dann vergesse ich aber schon wieder A usw.
Die haben es am Ende auch leider nicht geschafft. Also mach einfach deinen Plan wie zZt vorgestellt und dann sollte nichts schiefgehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Chancen als "alter" Zweitstudent
BeitragVerfasst: Freitag 25. August 2017, 08:19 
Noch selten hier
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Registriert: Dienstag 1. August 2017, 18:06
Beiträge: 23
Ich halte 12 Monate auch für ein gutes VB für theoretisch ausreichend.
Wenn die übrigen Umstände stimmen, also Disziplin, Ehrgeiz, Durchhaltevermögen, etwas Talent und Intelligenz und vor allem auch die Vorarbeit.

Klar kann man vorher auf Schmalspur setzen, um möglichst früh möglichst viel zu schaffen. Das rächt sich mE aber in der Examensvorbereitung. Darum mein Tipp: schreib alle Klausuren mit (Anfang und ende des Semesters war das bei uns), besuche die Fallbesprechungen und beginne früh mit den Probeklausuren.

Mein Fehler war, dass ich zu viel und zu lang für den Schwerpunkt investiert hab. Das Ergebnis war zwar dementsprechend, aber im Nachhinein wäre mir 1 Punkt mehr im Examen für 2-3 Punkte weniger im Schwerpunkt wohl lieber.

Wie die Zeit für dich reicht, wirst du sehen. Und danach handeln. Dann holst du schon das beste raus.

(7 Jahre für alles ohne Freischuss, Ausland, Verbesserung und dergleichen, dafür reichlich Freizeit)

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"Das Glück ist mit den Tüchtigen" ~ aus Dr. House, Staffel 2


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 Betreff des Beitrags: Re: Chancen als "alter" Zweitstudent
BeitragVerfasst: Freitag 25. August 2017, 08:56 
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Registriert: Sonntag 10. Dezember 2006, 12:18
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Sehe ich ebenso. Ein Jahr Vorbereitung reicht. Man muss sich in der Zeit eben etwas am Riemen reißen und diszipliniert sein.

Nahbereichsempathie: Diejenigen, die sich lediglich ein Jahr vorbereitet haben, haben besser abgeschnitten als die, die sich 18 Monate oder gar mehr vorbereitet haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Chancen als "alter" Zweitstudent
BeitragVerfasst: Freitag 25. August 2017, 09:57 
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Beiträge: 4887
Ich könnte übrigens ein Verwaltungsgerichtsurteil in eigener Sache beisteuern, welches 5 Monate Examensvorbereitung als "völlig ausreichend" bescheinigt. Mit der näheren Begründung, der Schwerpunkt hat nur 16 SWS und es kann daher unproblematisch 30 Stunden/Woche Examensvorbereitung neben dem Schwerpunkt betrieben werden. ::roll:

_________________
Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11


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 Betreff des Beitrags: Re: Chancen als "alter" Zweitstudent
BeitragVerfasst: Freitag 25. August 2017, 11:02 
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Registriert: Samstag 28. Mai 2016, 16:12
Beiträge: 368
Der gute Student bereitet sich überhaupt nicht auf das Examen vor, der hat nämlich in den ersten 6 Semestern immer fleißig alle Vorlesungen besucht und nachgearbeitet und ist daher quasi "von selbst" examensfit.

Wenn man dann noch ein gutes Buch zur Methodenlehre und eine Tageszeitung liest, steht dem Prädikat nichts mehr im Weg.





Nur zur Sicherheit: bitte nicht ernst nehmen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Chancen als "alter" Zweitstudent
BeitragVerfasst: Freitag 25. August 2017, 13:28 
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Registriert: Donnerstag 10. Januar 2013, 00:09
Beiträge: 8815
@Ara und @Suchender_: Ich hab es genau so gemacht. Examensvorbereitung und 50% des Schwerpunkts innerhalb von 11 Monaten. Ging natürlich nur, weil ich in den ersten 6 Semestern immer fleißig alle Vorlesungen besucht und nachgearbeitet habe und daher quasi fast durch "sich bemühen" (lat. studere) examensfit war.

_________________
"Just blame it on the guy who doesn't speak English. Ahh, Tibor, how many times you've saved my butt."


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 Betreff des Beitrags: Re: Chancen als "alter" Zweitstudent
BeitragVerfasst: Freitag 25. August 2017, 14:15 
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Registriert: Donnerstag 11. Juni 2009, 17:48
Beiträge: 4887
Ich hatte auch 11 Monate Examensvorbereitung. 4 Monate neben dem Schwerpunkt + dann 7 Monate in Vollzeit. Fand ich ehrlich gesagt das absolute Minimum. Die Reduktion um 2 weitere Monate auf 5 Monate Vollzeit hätte ich nie im Leben mit nem vernünftigen Ergebnis hinbekommen. Obwohl ich auch im Studium schon immer viel gemacht hatte.

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Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11


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