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 Betreff des Beitrags: Bewerbung auf mehrere Stellen
BeitragVerfasst: Samstag 2. September 2017, 16:49 
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Registriert: Samstag 2. September 2017, 16:46
Beiträge: 4
Schönen guten Tag,

ich würde von euch gerne wissen, ob es Sinn macht, sich mit einer Bewerbung auf verschiedene (ähnliche) Stellen einer größeren Kanzlei an einem einheitlichen Standort zu bewerben, oder ob man die Bewerbungen trennen sollte?

Ich werde nach meiner baldigen mündlichen Prüfung für meinen ersten Job aus privaten Gründen in eine andere Stadt umziehen. Weil zeitlich alles dadurch natürlich enger ist, möchte ich euch außerdem gerne fragen, mit welchem Zeitraum man bei der Bewerbung bei einer größeren Kanzlei rechnen kann.

Stellen die komische Fragen, wenn man sich jetzt bewirbt, aber erst in zwei Monaten mit der Arbeit beginnen möchte?

Wenn jemand gute Tips für Bewerbungsgespräche hat oder Seiten kennt, auf denen man etwas speziell für junge Juristen findet, wäre ich dafür auch sehr dankbar!

Vielen Dank für eure Auskunft


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbung auf mehrere Stellen
BeitragVerfasst: Samstag 2. September 2017, 18:08 
Fleissige(r) Schreiber(in)
Fleissige(r) Schreiber(in)

Registriert: Dienstag 29. Januar 2008, 22:53
Beiträge: 316
Line hat geschrieben:
Schönen guten Tag,

ich würde von euch gerne wissen, ob es Sinn macht, sich mit einer Bewerbung auf verschiedene (ähnliche) Stellen einer größeren Kanzlei an einem einheitlichen Standort zu bewerben, oder ob man die Bewerbungen trennen sollte?


Hallo,

für eine Anwalts-Stelle würde ich mich nicht unbedingt für mehrere Rechtsgebiete in derselben Kanzlei bewerben. Man erwarten nach dem Ref. eigentlich, dass die Leute ansatzweise wissen, wo sie hinwollen und warum. Das sollte dann auch in der Bewerbung durchkommen. Es ist auch weniger eine Frage von Bewerbungen zusammenfassen, oder trennen, da es eh in der Regel zunächst über den Tisch ein und desselben Personalers geht.

Zwei Monate im Vorfeld finde ich nicht so tragisch. Kommt bei den Leuten, die hier nach dem Ref. anfangen durchaus regelmäßig vor, weil viele halt auch noch ein wenig Urlaub machen wollen. Ist bei uns völlig akzeptiert, es sei denn die Stelle muss super-schnell besetzt werden.

VG
lucyyy

_________________
Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich verdienen. ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbung auf mehrere Stellen
BeitragVerfasst: Samstag 2. September 2017, 18:41 
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Registriert: Dienstag 25. November 2003, 11:25
Beiträge: 9046
Wohnort: Minga
What lucyyy said.

Wenn sich jemand bei mir für IT und gleichzeitig M&A bewerben würde, dann würde ich mich schon fragen, ob die Person weiß, was sie will.

Zwei Monate im Voraus finde ich auch absolut in Ordnung. Wenn die Kanzlei Dich haben will, dann wird sie auch warten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbung auf mehrere Stellen
BeitragVerfasst: Montag 4. September 2017, 08:32 
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Registriert: Freitag 11. August 2006, 00:27
Beiträge: 339
Da kann ich meinen Vorrednern nicht zustimmen: Bei meiner ehemaligen Großkanzlei sah man Bewerber für mehrere Rechtsgebiete durchaus gerne, da man so darauf reagieren konnte, wo es gerade brennt. Auch bei anderen mir bekannten GKs war das so. Vorkenntnisse/Spezialisierungen/Leidenschaft für Thema XY können helfen, wenn es mit den Noten knapp wird. Sie sind aber für kein Rechtsgebiet Voraussetzung und bei vielen völlig unnütz. Es gibt auch Gebiete, für die man überhaupt keine Vorkenntnisse mitbringen kann (z.B. M&A).

Dass die Kanzleien nach dem zweiten Examen ein geschärftes Profil erwarten, stimmt also nicht und wäre m.E. (sorry) auch Quatsch. Egal womit man als Anwalt beginnt: Von der Praxis des Gebiets hat man i.d.R. keine Ahnung - insbesondere bei GK-Zuschnitt. Gut ausgebildet ist man lediglich nur für die Justiz. Natürlich gibt es Ausnahmen, die von Tag 1 des Studiums in eine ganz bestimmte Richtung gerannt sind und all ihre Praxiserfahrung (Praktika, Stationen) und ihr Schwerpunktstudium auf ein Gebiet ausgerichtet haben. Solche Absolventen bringen natürlich gewisse hilfreiche Vorkenntnisse mit. Selbst diese haben jedoch noch sehr wenig Ahnung, was auch völlig in Ordnung ist. Letztlich erlernt man alle maßgeblichen Kenntnisse/Fähigkeiten für das Rechtsgebiet erst im Beruf. Das wissen auch die Kanzleien. Daher kann man dich mit 2. Examen auch ohne Weiteres in allen erdenklichen Rechtsgebieten einsetzen.

Bewirb dich daher doch einfach Stellen-unspezifisch (dann aber unbedingt mit nur einer Bewerbung). Das war bei uns durchaus üblich und wurde, wie gesagt, gerne gesehen. Du kannst dann im Gespräch leicht erläutern, weshalb du dir unterschiedliche Bereiche vorstellen kannst. Im Zweifel ist das für dich sogar ein Vorteil: Wenn du gute Gesprächspartner hast, werden sie nachhören, wo deine Stärken/Präferenzen liegen und dich dann danach in ein Gebiet stecken, wo du diese ausspielen kannst und damit auch mehr Freude an der Arbeit hast. Die Tätigkeit in einer GK kann je nach Gebiet sehr unterschiedlich sein.

Ein Beispiel: Im M&A darfst du viel reisen, hast früh Verantwortung, darfst viel verhandeln und koordinieren, machst kaum Jura, hast zyklische Arbeitszeiten mit einerseits extremen Spitzen (Signing nachts um 4 Uhr) und andererseits viel Leerlauf (wenn gerade kein Projekt in der heißen Phase ist). Im Arbeitsrecht bist du häufig schon früh bei Gericht und hast viele kleine Fälle, arbeitest aber selten im Team. Im Kartellrecht wirst du länger in der dritten Reihe stehen, da hier viel Erfahrung erforderlich ist und die Mandate i.d.R. riesig sind (große Teams mit Mittelbau), extreme Summen dahinter stehen und lange dauern. Gewerblicher Rechtsschutz ist viel Arbeit am Schriftsatz mit wenig zwischenmenschlichem Kontakt zum Mandanten, dabei ebenfalls lange zweite Reihe. Und so weiter...

Diese Unterschiede kennen deine Gesprächspartner besser als du und können so idealerweise einschätzen, wohin du passt.

Zum Zeitpunkt: Zwei Monate Vorlauf sind "gar nichts". Die Kanzleien planen langfristiger.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbung auf mehrere Stellen
BeitragVerfasst: Montag 4. September 2017, 08:58 
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Solar hat geschrieben:
Ein Beispiel: Im M&A darfst du viel reisen, hast früh Verantwortung, darfst viel verhandeln ...


Das ist ziemlicher Blödsinn.

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Eichhörnchen, Eichhörnchen wo sind deine Nüsse?


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbung auf mehrere Stellen
BeitragVerfasst: Montag 4. September 2017, 09:12 
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Beiträge: 339
Kasimir hat geschrieben:
Solar hat geschrieben:
Ein Beispiel: Im M&A darfst du viel reisen, hast früh Verantwortung, darfst viel verhandeln ...

Das ist ziemlicher Blödsinn.
Care to elaborate? Bei uns war das zweifelsohne so, M&Aler waren diejenigen, die am meisten unterwegs waren (zugegeben: die Reiseziele waren nicht immer spannend) und teilweise ab Tag 1 selbständig DDs organisiert/koordiniert haben oder im Direktkontakt mit Mandanten und Gegenseite standen. Mag aber - wie überall - je nach Partner auch mal anders laufen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbung auf mehrere Stellen
BeitragVerfasst: Montag 4. September 2017, 11:43 
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Registriert: Samstag 2. September 2017, 16:46
Beiträge: 4
Danke euch schonmal für die Antworten!

Tatsächlich kämen für mich sowohl gesellschaftsrechtliches / M&A als auch IT-rechtliche Tätigkeiten in Betracht. Im Studium habe ich bezüglich beidem Vorerfahrung gesammelt. Mir kommt es nicht unbedingt darauf an, welches Rechtsgebiet ich später beackere, solange ich mich spezialisieren kann und es zivilrechtlich bleibt. Wichtiger ist mir, dass die Atmosphäre in der Kanzlei stimmt.




Wie läuft denn der Bewerbungsprozess ab? Ist es bei größeren Kanzleien Standard, ein langwieriges Assessment Center mit mehreren Termin durchzuführen, oder verläuft das Verfahren eher schnell?


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbung auf mehrere Stellen
BeitragVerfasst: Montag 4. September 2017, 11:54 
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Registriert: Sonntag 10. Dezember 2006, 12:18
Beiträge: 2795
Solar hat geschrieben:
Kasimir hat geschrieben:
Solar hat geschrieben:
Ein Beispiel: Im M&A darfst du viel reisen, hast früh Verantwortung, darfst viel verhandeln ...

Das ist ziemlicher Blödsinn.
Care to elaborate? Bei uns war das zweifelsohne so, M&Aler waren diejenigen, die am meisten unterwegs waren (zugegeben: die Reiseziele waren nicht immer spannend) und teilweise ab Tag 1 selbständig DDs organisiert/koordiniert haben oder im Direktkontakt mit Mandanten und Gegenseite standen. Mag aber - wie überall - je nach Partner auch mal anders laufen.


Na, DDs zu organisieren halte ich jetzt nicht gerade für "Verantwortung" tragen. Und wohin sind die denn gereist und warum? Im Zweifel, um irgendwo in einem roten Datenraum zu sitzen.

Bei M&A bist du halt in einem Team von 15 Leuten das kleinste Rad. Und verhandeln wirst du bist zum 3. oder 4. Jahr nichts; es sei denn, ein NDA oder so, für das sich eh kein Mensch interessiert.

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Eichhörnchen, Eichhörnchen wo sind deine Nüsse?


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbung auf mehrere Stellen
BeitragVerfasst: Montag 4. September 2017, 12:03 
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Beiträge: 339
Line hat geschrieben:
Wie läuft denn der Bewerbungsprozess ab? Ist es bei größeren Kanzleien Standard, ein langwieriges Assessment Center mit mehreren Termin durchzuführen, oder verläuft das Verfahren eher schnell?
Ein Assessment Center habe ich noch nie erlebt und ich hatte sicherlich schon 10-15 Vorstellungstermine in diversen Kanzleien und Unternehmen bzw. war auf Kanzleiseite an mindestens eben so vielen beteiligt. Teilweise hat man zwei Bewerbungsrunden, meist aber nur eine.

Wenn du dich Fachbereichs-unspezifisch bewirbst (oder im Sinne von: "könnte mir beides vorstellen"), hast du oft mit beiden Bereichen Gespräche. Kanzleien, die viel Wert auf Persönlichkeit und ein homogenes Team legen, investieren viel Zeit in das persönliche Kennenlernen. Bei uns war es deshalb z.B. Usus, dass man nach einem ausführlichen Eingangsgespräch mit dem/den Partnern der jeweiligen Bereiche nochmals halbstündige Einzelgespräche mit allen Associates hatte und gemeinsam mit einigen Associates zum Mittagessen ging (wo man dann etwas lockerer fragen kann). Das kann schon sehr anstrengend sein und einen ganzen Tag gehen. Lohnt sich aber m.E. für beide Seiten sehr.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbung auf mehrere Stellen
BeitragVerfasst: Dienstag 5. September 2017, 08:53 
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Beiträge: 339
Kasimir hat geschrieben:
Na, DDs zu organisieren halte ich jetzt nicht gerade für "Verantwortung" tragen. Und wohin sind die denn gereist und warum? Im Zweifel, um irgendwo in einem roten Datenraum zu sitzen.
Bei M&A bist du halt in einem Team von 15 Leuten das kleinste Rad. Und verhandeln wirst du bist zum 3. oder 4. Jahr nichts; es sei denn, ein NDA oder so, für das sich eh kein Mensch interessiert.
Bei uns waren die M&A Teams deutlich kleiner (3-4 Anwälte im Kernteam). Bei der DD waren zwar aus den anderen Fachbereichen viele Anwälte am Werk aber die wurden ja immer nur für einzelne DD-Aufträge eingesetzt - und dann von teilweise blutigen Anfänger-Associates koordiniert. Das ist schon mehr Verantwortung als man in anderen Fachbereichen am Anfang bekam. Auf Reisen ging es immer zu Verhandlungen und selten in Datenräume (die ja heute ohnehin häufig digital per Fernzugriff funktionieren). Ortstermine im Datenraum kamen auch vor aber waren eher im Kartellrecht die Regel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbung auf mehrere Stellen
BeitragVerfasst: Dienstag 5. September 2017, 09:09 
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Sich zu bewerben ohne ein konkretes Fachgebiet: warum? Ich habe Interessen und möchte nicht plötzlich in unjuristischen Fachgebieten (M&A) landen. Wie soll ich mich mit einem Arbeitsrechtler, einem Patentrechtler, einem Kartellrechtler, einem Gesellschaftsrechtler usw. usf. unterhalten, wenn ein solches Stellenangebot nie und nimmer annehmen würde? Das habe ich bei zwei Referendariatsbewerbungen (bei den Anwaltsbewerbungen im Kleinen, aber schon skurril) erlebt: konkretes Rechtsgebiet angegeben, für das ich mich beworben habe. Personaler ("Recruitingpartner" schimpft sich das) kommt - völlig benebelt von der Fasnetsveranstaltung am vorherigen Abend, rühmt sich auch noch dafür - und meint dann: Ihren Lebenslauf habe ich nicht wirklich gelesen, aber wie immer: Arbeitsrecht oder Gesellschaftsrecht? Ich habe mich höflich verabschiedet und bin gegangen. Nette Notiz dazu: drei Wochen später ein Anruf der öffentlich-rechtlichen Praxis (wo ich hinwollte) - "ist Ihre Adresse noch aktuell? Würden Ihnen gerne den Zuweisungsbogen schicken."

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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbung auf mehrere Stellen
BeitragVerfasst: Dienstag 5. September 2017, 09:29 
Fossil
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Beiträge: 14513
Solar hat geschrieben:
Bei uns war es deshalb z.B. Usus, dass man nach einem ausführlichen Eingangsgespräch mit dem/den Partnern der jeweiligen Bereiche nochmals halbstündige Einzelgespräche mit allen Associates hatte und gemeinsam mit einigen Associates zum Mittagessen ging (wo man dann etwas lockerer fragen kann). Das kann schon sehr anstrengend sein und einen ganzen Tag gehen. Lohnt sich aber m.E. für beide Seiten sehr.

Fand ich immer brutal nervig - da sitzen dann drei Associates, die zwar Rechtswissenschaften studiert haben, aber kaum mit Messer und Gabel umgehen können und keine vernünftigen Tischmanieren haben (Ellenbogen auf dem Tisch, keine Serviette auf dem Schoß, das Trinkglas oben nehmen, Fleisch verkehrt herum schneiden, mit der Servicekraft respektlos umgehen [wofür ich nachher zum Tresen ging und um Entschuldigung gebeten habe, nicht die drei Deppen]) - und zudem irgendein schickimicki Lokal ausgewählt haben, wo man eh nur drei Gabeln der überteuerten schlechten Pasta essen kann, weil es nicht schmeckt ("Man gehe ja hier immer hin, weil es so gut sei." Meine Gegenantwort: "Ach, da gibt es deutlich bessere Lokale für weniger Geld - aber Sie möchten sich ja verkaufen" kam mittelgut an). Gesprächsgrundlage: ihre Verfahren. Fängt er eine zu labern an. Fängt der nächste zu labern an. Fängt der dritte zu labern an. Inklusive mandatsrelevanter Öffentlichkeit, die ich als Nicht-Kanzleiangehöriger niemals hätte hören dürfen und kruder Rechtsansichten. Ich argumentiere entschieden dagegen, mit irgendwas muss den Frust über die schlechte Pasta ja bewältigt werden. Alle drei sehr patzig: Was nehmen Sie sich denn heraus? Ende des Gesprächs. Ich habe auch darauf bestanden, selbst zu zahlen.

Man geht sich später sowieso immer auf die Nerven und was zählt? Noten und Zeugnisse. Jedenfalls bei der aktuellen Bewerbungslage, wo jeder Vollhorst bei Gleiss (und Co.) reinkommt.
Und was passiert zwei Tage später: Vertrag im Briefkasten. Es geht nur um Noten und Zeugnisse.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbung auf mehrere Stellen
BeitragVerfasst: Dienstag 5. September 2017, 09:41 
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Gibt es noch physische Datenräume?

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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbung auf mehrere Stellen
BeitragVerfasst: Dienstag 5. September 2017, 09:47 
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Registriert: Freitag 11. August 2006, 00:27
Beiträge: 339
Einwendungsduschgriff hat geschrieben:
Man geht sich später sowieso immer auf die Nerven und was zählt? Noten und Zeugnisse. Jedenfalls bei der aktuellen Bewerbungslage, wo jeder Vollhorst bei Gleiss (und Co.) reinkommt. Und was passiert zwei Tage später: Vertrag im Briefkasten. Es geht nur um Noten und Zeugnisse.
Du scheinst mir aber auch ein sehr anspruchsvoller Bewerber gewesen zu sein! :lmao: Ungeachtet dessen kann ich allerdings Letzteres für meine Abteilung nicht bestätigen: Wir haben dort immer wieder Doppel-Zweistellige nach Hause geschickt, wenn sie menschlich nicht ins Team gepasst haben. Und wir waren auch nicht alle Vollhorsts - auch wenn ich beim Essen keine Serviette auf dem Schoß habe, gar nicht weiß, wie man das Fleisch "richtig herum" schneidet und hin und wieder ein Ellbogen auf dem Tisch landet... ;) :drinking:


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbung auf mehrere Stellen
BeitragVerfasst: Dienstag 5. September 2017, 09:55 
Fossil
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Registriert: Mittwoch 28. Juni 2006, 19:16
Beiträge: 14513
Solar hat geschrieben:
Wir haben dort immer wieder Doppel-Zweistellige nach Hause geschickt, wenn sie menschlich nicht ins Team gepasst haben.

Ich hatte mich ja selbst nach Hause geschickt. Weil ich in diesem "Team" niemals hätte arbeiten wollen. Man sollte doch bei Tisch über andere Dinge als über Arbeit sprechen können. Kultur? Zeitgeschehen? Essen und Trinken? Autos? (Wovon sie in der Gesamtheit nichts verstanden - ich fing ja mehrmals mit solchen Themen an, aber nein: Verfahren, Verfahren, Verfahren.) Und nicht über die Dämlichkeit der Verfahren...

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