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 Betreff des Beitrags: Ärztekammer - Gehaltsvorstellung
BeitragVerfasst: Donnerstag 28. Dezember 2017, 10:11 
Noch selten hier
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Registriert: Donnerstag 28. Dezember 2017, 10:01
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Hallo, ich bin frisch mit den Examina fertig und habe eine interessante Stellenanzeige gesehen (die Suchfunktion habe ich genutzt, aber nur einen ganz alten Thread dazu gefunden und in andere Threads zu Gehaltsvorstellungen wollte ich mich nicht frecherweise ranhängen).

Ich interessiere mich thematisch für 2 Stellen (einmal die Ärztekammer und einmal eine Zahnärztekammer) und wollte fragen, ob mir jemand Erfahrungswerte mitgeben kann (Work-Life-Balance, ich habe mal weit entfernt gehört, dass sie angeblich nicht gut zahlen aber ggf. gibt es ja Boni oder irgendwas, was ich gerade nicht auf dem Schirm habe?! etc.).

Die für mich wichtigste Frage ist jedoch: Man soll in seiner Bewerbung die Gehaltsvorstellungen nennen - und da tue ich mich absolut schwer mit, mich nicht unter Wert zu verkaufen, aber auch nicht utopisch klingen zu wollen. Wird doch nicht eigtl. eh nach einem eigenen Regelungswerk (Tarif?) gezahlt und frei verhandelbar ist das Gehalt sowieso nicht? Oder irre ich mich da ? Kann mir dazu jemand etwas sagen oder was ich guten Gewissens auch verlangen könnte gegenüber Kammern? Kammer sind beide in mittelgr. Städten (über 500T-Einwohner). Zu mir (falls relevant): Vorkenntnisse auf dem gewünschten Gebiet (lediglich) durch Mitarbeit in Kanzlei über 3 Jahre. 1. Examen: vb, 2. Examen: befr.; Doktor in der Mache (allerdings fachfremd für die Stellenanzeige und wird auch erst zeitlich 2019 fertig sein).

Vielen Dank für jeden wertvollen Hinweis vorab.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 28. Dezember 2017, 15:17 
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Ich würde da mit 50-55K kalkulieren und 60K als Wunschvorstellung angeben. Ich habe aber keine eigenen Kammer-Erfahrungswerte, sondern orientiere mich dabei an Gehaltsspannen in Verbänden.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 28. Dezember 2017, 17:00 
Noch selten hier
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Registriert: Donnerstag 28. Dezember 2017, 10:01
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Das ist schonmal eine gute Orientierung. Danke. :) Meine erste Tendenz ging in die Richtung mich an 13 TV-L zu orientieren, das wären dann glaube ich 45.000€ (wenn ich es grad richtig in Erinnerung habe - netto wäre ich jedenfalls bei etwas über 2000€ das weiß ich noch sehr genau ;) ). Da sie keine bestimmten Examensnoten wünschen (nichtmal 2x befriedigend oder so), sondern einfach nur steht, dass man beide Examina haben muss, bin ich halt sehr unsicher und möchte mich halt einerseits nicht unter Wert verkaufen - andererseits aber auch nicht den Vogel abschießen, dass sie denken "Was hat der denn für Vorstellungen". :D


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BeitragVerfasst: Donnerstag 28. Dezember 2017, 20:23 
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Ich würde das entspannt sehen, wenn es nicht zwingend dein absoluter Traumjob ist, den du um jeden Preis machen willst. Denn entweder zahlen sie dir mindestens dein Schmerzgrenzen-Gehalt oder eben nicht. Dann nimmst du den Job aber ohnehin nicht an.

In diesen Gehaltsregionen (40-60k), schießt du den Vogel keinesfalls ab, wenn du mit deiner Vorstellung 20% über dem Budget liegst. Du marschierst da ja nicht mit der Forderung eines sechsstelligen Gehalts rein. Zudem hast du gute Qualifikationen, da hast du es nicht nötig, dich zu verscherbeln.

Überleg dir einfach eine Schmerzgrenze und schlag ca. 15-20% drauf. Man wird dich nicht nur deshalb wegschicken, da deine Vorstellung über dem Budget liegt. Ich würde mit 60k auflaufen und dann mal sehen, was passiert.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Januar 2018, 11:23 
Noch selten hier
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Danke. Bewerbung ist raus. Mal abwarten, was sie sagen ;-)


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BeitragVerfasst: Freitag 2. Februar 2018, 12:40 
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Es sollte zwar nach 1.5 Wochen eine Rückmeldung geben, es kam aber nie was. Ich hab das jetzt abgehakt (und auch nicht nochmal angerufen, da es ja nicht mein Traumarbeitgeber war). Aber als eine schwache Leistung seitens des Arbeitgebers empfinde ich ist das schon.

Zumindest absagen kann man doch und muss nicht erst schriftlich mitteilen "danke für ihre Bewerbung. Wir melden uns in 1,5 Wochen bei Ihnen" und nach fast 4 Wochen kam immer noch nichts. Macht auf mich auch einen negativen Eindruck, sodass ich da nichtmal mehr Interesse dran habe.


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BeitragVerfasst: Freitag 2. Februar 2018, 14:08 
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Carlos84 hat geschrieben:
Es sollte zwar nach 1.5 Wochen eine Rückmeldung geben, es kam aber nie was. Ich hab das jetzt abgehakt (und auch nicht nochmal angerufen, da es ja nicht mein Traumarbeitgeber war). Aber als eine schwache Leistung seitens des Arbeitgebers empfinde ich ist das schon.

Zumindest absagen kann man doch und muss nicht erst schriftlich mitteilen "danke für ihre Bewerbung. Wir melden uns in 1,5 Wochen bei Ihnen" und nach fast 4 Wochen kam immer noch nichts. Macht auf mich auch einen negativen Eindruck, sodass ich da nichtmal mehr Interesse dran habe.


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BeitragVerfasst: Freitag 2. Februar 2018, 15:44 
Noch selten hier
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Beiträge: 25
Kann ich aus dem Umfeld (Studien-/Refbekannte) so nicht bestätigen. Es dauert vllt. mal länger mit der Rückmeldung (gerade im ÖD, was aber ja auch bekannt ist oder man auch schon an den Ausschreibungen sieht, wenn da mit viel Vorlaufzeit die Anzeige geschaltet ist), aber es kam immer was.

Dass aber eine zeitlich-konkrete Ansage seitens des Arbeitgebers gemacht wurde und diese dann um mehrere Wochen überschritten wurde, ist mir aus meinem Umfeld nicht bekannt. Bei einigen war es allenfalls anstatt "wir melden uns Ende der Woche", dann erst Anfang der kommenden Woche der Fall; aber das geht ja.


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BeitragVerfasst: Freitag 2. Februar 2018, 17:44 
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Beiträge: 63
Arbeitgeber, die Bewerbern keine Rückmeldung geben, halte ich für schlicht dumm - weil jeder Bewerber ein gewisses Netzwerk haben dürfte und ggf. innerhalb dieses Netzwerkes kommunizieren wird, dass er nicht einmal eine Rückmeldung erhalten hat. Und so etwas steigert die Arbeitgeberattraktivität nicht.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 8. Februar 2018, 16:19 
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Registriert: Donnerstag 10. August 2006, 23:27
Beiträge: 395
So etwas kommt ganz häufig vor. Mich hat das auch überrascht, denn eine Absage wäre bei weitem nicht so schlimm wie die Nicht-Reaktion. Häufig kommt die Absage dann aber dch noch nach ein paar Monaten. Ist in der Tat kurzsichtig von den Arbeitgebern, denn das trägt man ihnen als Bewerber viel mehr nach als eine zügige Absage. Häufig liegt es schlicht an zu langen Entscheidungswegen.

Sieh es sportlich: Wenn die dich so hängen lassen, wären sie nicht der richtige Arbeitgeber für dich gewesen und du wärest dort nicht glücklich geworden. So einfach ist das.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 8. Februar 2018, 21:22 
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Registriert: Donnerstag 28. Dezember 2017, 10:01
Beiträge: 25
Danke. :-) Der Stelle trauere ich nicht nach. Wie gesagt: es war ja jetzt auch nicht mein absoluter Traumjob sondern mehr ein "zufällig gesehen, klingt interessant, bisschen Erfahrung auf dem Gebiet kannst du durchs jobben vorweisen, probierst du es mal und guckst was bei rumkommt" (ich hatte ja sogar eh schon damit gerechnet, dass ich denen wohl zu viel Jahresbrutto fordere und deswegen schon raus bin).


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