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BeitragVerfasst: Samstag 10. Februar 2018, 16:04 
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Ich habe vorhin schon einen anderen Thread zu meiner Situation gestartet, möchte den aber nicht noch weiter ausbreiten und habe darum nochmal einen neuen Beitrag eröffnet. Mich würde interessieren, ob ihr Haustiere habt und wenn ja; wie ihr das mit dem Beruf vereinbart.

Ich begebe mich allmählich auf die Suche nach einem Vollzeitjob. Ganz gleich ob es der ÖD oder die GK werden sollte, fest steht für mich (ich habe vor ca. 2,5 Jahren den Hund meiner verstorbenen Oma "übernommen"): ich werde es dann von Mo-Fr definitiv nicht mehr schaffen, 3x täglich mit ihm Gassi zu gehen. Und dass ich den Hund mit auf die Arbeit nehme, sehe ich auch nicht. Hier sind ja doch einige in GK oder dem ÖD. Wie löst ihr das? Ist der Partner sowieso zu Hause? Tiersitter?

Bitte keine Sprüche wie: "wenn du in eine GK gehst hast du eh keine Freizeit, Zeit für ein Haustier erst recht nicht." Den Hund möchte und werde ich nicht weggeben. Mich stellt sich nur die Frage, wie man das gut lösen kann. Der Hund soll täglich schon auch etwas ausgelastet sein und braucht seine Rausgeh-Runde und Spieleinheit. Es gibt ja zB Dogsitter, die mit dem Hund dann Gassi gehen. Vllt. würde es sich auch lohnen einen Aushang im Supermarkt zu machen und es findet sich ein Teenager/Rentner, der sich etwas dazuverdienen möchte (es ist keine dänische Dogge sondern ein kleiner Yorkshire-Terrier und durch Hundeschule auch sehr gut erzogen)?

Würde mich über Erfahrungswerte/-berichte freuen.


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BeitragVerfasst: Samstag 10. Februar 2018, 17:57 
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Heyhey,

ich wollte dir auch in deinem anderen Thread schon antworten und sagen, go for it und hör nicht auf die hater im Familien- und Bekanntenkreis, aber hier ist meine Expertenmeinung noch besser investiert. ;)
Ich habe seit relativ von Beginn des Studiums an einen Hund, der auch echt ein Familienmitglied für mich ist. Es gibt zum Glück auch Leute, die sind schlimmer als ich und bisschen komisch (ich kauf dem keine 20 verschiedenfarbigen Geschirre, ich erleb halt lieber was mit ihr), aber der Hund hat schon einen sehr hohen Stellenwert für mich.

Ich mache jetzt z.B. ne Woche Urlaub (der zweite ohne sie in 7 Jahren) und habe mich deshalb auch bemüht jemanden zu finden, der den Hund auslastet. Das wird mich einiges kosten, aber ist okay. In fast jeder Stadt gibt es Hundepensionen, Dogsitter usw. Einen Aushang im Supermarkt Rentner/ Studis würde ich dir persönlich eher nicht empfehlen, das wäre mir zu unsicher. Mir ist wichtig, dass derjenige, der meinen Hund hat, Ahnung hat, von dem was er tut und dass er das gewerblich macht, weil ich da eine gewisse Professionalität schon erwarte und auch eine Versicherung da sein sollte. Man hat schon von den komischsten Sachen gehört sonst (Hund plötzlich verschwunden).

Aber auch bei den gewerblichen Angeboten gibt es große Unterschiede. Mir ist z.B. wichtig, dass mein Hund nicht in riesen Gruppen und im Zwinger untergebracht ist, sondern dass es möglichst familiär abläuft, d.h. möglichst max. 5, 6 Hunde.
Wenn es ein Dogwalker ist, dann möchte ich nicht, dass der Hund mit 10 anderen ausgeführt wird (die Leute haben die 10 Hunde seltenst unter Kontrolle), sondern möglichst allein oder mit maximal 1, 2 anderen. Außerdem ist es auch bedeutend, dass der Hund nicht durch die Windschutzscheibe fliegt, wenn ihn jemand abholen sollte.
Es gibt da ne Menge zu bedenken.

Du kannst sicher auch privat jemanden finden, zu dem er kann und tagsüber gut aufgehoben ist, aber da solltest du schon genau hinschauen und eine Vertrauensbasis haben, die über einen Supermarktaushang dann doch hinausgeht.

Unter 15 Euro findet man meiner Erfahrung nach keinen vertrauenswürdigen, seriösen Dogsitter oder HuTa. Um die 20, 25 Euro für optimale Betreuung muss man mE schon mit rechnen. Aber das sollte vom GK Gehalt ja auch drin sein. Eventuell gibt es ja Rabatt, wenn er 5x die Woche hingeht / geholt wird.
Wenn du tagsüber lang außer Haus bist, bietet sich mE eher eine gute Ganztagesbetreuung an. Hunde wollen einfach nicht ewig allein sein und es kann ja auch mal ein medizinischer Notfall sein, der dann bei einem Gassi-Besuch tagsüber womöglich nicht oder zu spät erkannt wird.

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»Natürlich ist das herablassend. Torquemada ist mir gegenüber herablassend, ich bin esprit gegenüber herablassend. So ist die Nahrungskette in diesem Forum nunmal.« - Swann


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BeitragVerfasst: Samstag 10. Februar 2018, 19:07 
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Zu Hunden kann ich leider nichts sagen, ich habe zwei Katzen. Deine Einstellung kann ich aber sehr gut nachvollziehen! Ich würde meine Tiere auch um keinen Preis der Welt abgeben.

Was Du noch machen könntest, Muirne hat ja schon viel vorgeschlagen: Beim Tierarzt fragen, in Futtermärkten (Fressnapf, etc.), Facebook Gruppen suchen. Es gibt viele Menschen, die auch selbst Tiere haben und gerne ein weiteres Tier übernehmen. Im Gegenzug passt man dann mal auf deren Tier auf, wenn die Leute in Urlaub sind.

Da Dein Hund ja auch relativ klein ist, kannst Du ihm vielleicht beibringen auf ein Katzenklo zu gehen, falls er doch mal eine Weile in der Wohnung alleine ist. Freunde haben einen Bichon Frise, da klappt das mittlerweile sehr gut und der war richtig unerzogen, hats aber trotzdem gelernt. Zur Not kannst Du dir hierfür auch professionelle Hilfe von einem Hundetrainer suchen. Muss auch kein Katzenklo aus dem Handel sein. Man kann da wunderbar was aus diesen Ikea Plastikkisten bauen, wo der Hund auch gut reinkommt und ordentlich Platz hat.

Viel Erfolg!

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BeitragVerfasst: Samstag 10. Februar 2018, 22:35 
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Tobias__21 hat geschrieben:
Beim Tierarzt fragen, in Futtermärkten (Fressnapf, etc.), Facebook Gruppen suchen. Es gibt viele Menschen, die auch selbst Tiere haben und gerne ein weiteres Tier übernehmen. Im Gegenzug passt man dann mal auf deren Tier auf, wenn die Leute in Urlaub sind.



Das stimmt, über Facebook habe ich mich auch viel informiert und in den Hundegruppen der Stadt nach Empfehlungen gefragt, das funktioniert ganz gut für einen ersten Check.
Aber dass er kostenlos gegenseitige Betreuung bekommt ist bei GK-Arbeit nun eher unwahrscheinlich. Dann müsste er ja für den Urlaub der anderen Urlaub nehmen. Also zahlen wirst schon müssen. Finde ich aber auch okay und heutzutage machen das wirklich viele mit Hund. Hunde kosten halt auch was.

Aufs Katzenklo finde ich komisch und eklig (aber vermutlich auch, weil mein Hund recht groß ist :D)... ich denke, wenn der Hund so lange allein ist, dass er wirklich aufs Klo muss, dann ist es eh schon zu lang. Deshalb bei mehr als 8h außer Haus lieber eine Ganztagesbetreuung. Hunde schlafen ja viel, aber sie mögen es trotzdem, wenn jemand anwesend ist, während sie schlafen. Mehr als 5h muss meine nicht allein bleiben. Sie könnte im Ausnahmefall auch 12 oder 14, aber fände ich blöd für sie.

Ich finde es auch cool, wenn man loyal zu seinem Tier ist und es behält, auch wenn sich Lebensumstände ändern. Und abends und am Wochenende gibt es ja auch noch Zeit. Ich bin, wenn ich an der Uni arbeite, auch öfter meine 12-14h außer Haus. Und dann hab ich nur noch spät abends das Schnarchen der Hündin. Das ist auch schon was. <3

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BeitragVerfasst: Sonntag 11. Februar 2018, 11:20 
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Muirnes Einstellung finde ich sehr lobenswert! =D>

Ich bin dennoch nicht ganz so streng. Auch wir haben uns bereits im Ref einen Hund angeschafft und ich konnte dies bislang gut sowohl mit GK, Boutique, Unternehmen sowie Gericht und meine Freundin mit ÖD vereinbaren. Das hängt aber auch von verschiedenen Umständen ab, die uns das ermöglichen:

  • Unser Hund ist sehr unkompliziert, was das "Alleinebleiben" betrifft. 4-6h am Stück gingen ohne Probleme von Anfang an.
  • Wir haben über ebay Kleinanzeigen frühzeitig sehr zuverlässige Dogwalkerinnen gefunden, die selbst jeweils einen Hund haben. Sie kommen mittags 1h zum Spaziergang und die Hunde toben sich dann so richtig aus. Davor und danach pennt unser Hund und will ohnehin von niemandem etwas wissen.
  • Da meine Freundin Juristin im ÖD ist, bin ich immer morgens mit dem Hund spazieren und kann dann so lange Arbeiten wie ich will/muss, da sie abends frühzeitig und regelmäßig nach Hause kommt. Das war insb. in GK-Zeiten wichtig und jetzt in den ersten Gerichtsmonaten. Als ich im Unternehmen war, war ich auch regelmäßig früh zuhaus. Der Hund ist also immer max. 4h am Stück allein und bekommt dann Bespaßung.
  • Mittlerweile arbeite ich immer einen Tag von zuhause aus, d.h. die Dogsitter brauchen wir nur viermal pro Woche.

Nachteil ist zugegebenermaßen, dass medizinische Notfälle in der Tat nicht erkannt werden, sofern sie in den Zwischenphasen auftreten, in denen der Hund allein ist. Das gibt uns auch immer ein etwas mulmiges Gefühl aber bislang war - knockonwood - noch nie etwas. Hundepension finden wir für unseren Hund aber nicht ganz so ideal. Es gibt hier durchaus gute in der Gegend aber häufig sind das richtige Massenbetriebe (anders können die sich gar nicht finanzieren) und das ist dann wenig ideal. Wenn man sich die Verantwortung aber nicht aufteilen kann, bleibt einem gar nichts anderes übrig. Gute Dogwalker liegen allerdings auch nicht gerade auf der Straße... man wird aber mit etwas Geduld fündig. Unbedingt suchen und testen, bevor der Beruf beginnt! Kostenpunkt ca. 200,00 € im Monat.

Ich kenne übrigens auch Kollegen, die ihren Hunde mit ans Gericht oder in die Kanzlei bringen. Das kann gut funktionieren, die GK eignet sich dafür aber nicht so gut. Generell ist das bei Anwälten aufgrund vieler Geschäftsreisen (z.B. Gerichtstermine) schwieriger als am Gericht. Allerdings sind auch nicht alle Gerichte so großzügig.

Fazit: Vereinbarung mit Beruf ist gut möglich - leichter, wenn man zu zweit ist. Gleichwohl ist das deutlich anstrengender als ohne Hund (ich stehe z.B. deshalb um 05:30 Uhr auf und bin dennoch erst um 08:00 Uhr bei der Arbeit, liegt aber auch an der Pendelstrecke). Wichtig ist, dass man alles vor Berufseintritt geregelt hat.


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BeitragVerfasst: Sonntag 11. Februar 2018, 12:15 
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Solar hat geschrieben:
Auch wir haben uns bereits im Ref einen Hund angeschafft ...

Wir haben uns vor meinem Ref ein Kind angeschafft; scheint deutlich einfacher zu sein als so ein Hund, wenn man das hier so liest. Hlubenow könnte - wenn er schon Kinder hätte - sagen: Deutschland geht vor die Hunde!

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BeitragVerfasst: Sonntag 11. Februar 2018, 12:35 
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Tibor hat geschrieben:
Wir haben uns vor meinem Ref ein Kind angeschafft; scheint deutlich einfacher zu sein als so ein Hund, wenn man das hier so liest. Hlubenow könnte - wenn er schon Kinder hätte - sagen: Deutschland geht vor die Hunde!
:D


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BeitragVerfasst: Sonntag 11. Februar 2018, 14:29 
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Tibor hat geschrieben:
Solar hat geschrieben:
Auch wir haben uns bereits im Ref einen Hund angeschafft ...

Wir haben uns vor meinem Ref ein Kind angeschafft; scheint deutlich einfacher zu sein als so ein Hund, wenn man das hier so liest. Hlubenow könnte - wenn er schon Kinder hätte - sagen: Deutschland geht vor die Hunde!



Den Eindruck kann man auch kriegen. Mein Hund hat seine OP Termine auch immer schneller bekommen als unsereins. :D Privatpatienten halt.

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BeitragVerfasst: Sonntag 11. Februar 2018, 16:41 
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Ha! Meine Katzen kriegen ihre Zähne mit dem Laser freigelegt und schonend entfernt. Das ist fast absolut schmerzfrei. Mir haben sie damals die Weisheitszähne mit ner Zange rausgerissen und ich war zwei Wochen krankgeschrieben und hatte Schmerzen wie ab. Aber alles für das Tier :D

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BeitragVerfasst: Montag 12. Februar 2018, 11:49 
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Ich danke euch erstmal für eure zahlreichen Antworten. Es gibt ja doch einige Forenuser, die mit Haustier leben. =D>

@Muirne: Ja, der Hund hat für mich auch einen hohen Stellenwert, ohne ihn jetzt dermaßen zu vertätscheln oder als Kinderersatz anzusehen. Aber es ist schon mein treuer Begleiter und ich möchte ihn nicht missen. Ich finde, wenn man sich für ein Tier entscheidet – ganz gleich welches – dann gibt man es auch nicht einfach weg, nur weil sich die Umstände ändern (schwere Krankheiten o.ä. jetzt mal ausgenommen, wo man auch dem Tier nicht mehr gerecht werden kann) und es etwas schwieriger werden könnte das ganze unter einen Hut zu bringen. Mit den angebrachten Bedenken gegen den Aushang im Supermarkt (Rentner/Studenten) hast du sicher recht. Mir wäre auch wichtig, dass sich schon meinem Hund gewidmet wird und er nicht „einfach nur in einer Gruppe dabei hockt“ und es jemand ist, der professionell im Umgang ist (und wenn der Student Klausuren hat oder der Rentner mal krank ist, steht man ja auch plötzlich da – bei einem Dogsitter gibt es ja ggf. mehrere Personen, wo dann immer noch jemand einspringen kann). Zumal ich dann dem Studenten/Rentner ja auch einen Haustürschlüssel geben müsste. Bis zu 6 Std alleine bleiben ist für ihn kein Problem. Aber eine Ganztagesbetreuung könnte sich auch anbieten. Da müsste man dann natürlich nur gucken, wo sich eine geeignete in der Nähe findet, denn ich müsste ihn ja auch morgens hinbringen und abends abholen. Ich hätte da auch etwas Sorge, dass sie – berechtigterweise – auch Feierabend machen wollen, aber es kann gerade in einer GK ja doch mal sein, dass man einmal deutlich länger auf der Arbeit ist. Das müsste man also auch absprechen.

@Tobias_21: Mit Katzen ist es dann sicherlich etwas einfacher. Sind es reine Wohnungskatzen und spielen deine Katzen auch miteinander? Ein Bekannter hatte erst eine Katze und sich dann, weil er berufsbedingt auch erst spät nach Hause kommt, eine zweite Katze geholt, damit die Katze Gesellschaft hat. Aber die beiden beachten sich gar nicht. Sie hassen sich auch nicht, aber spielen tun sie auch nicht miteinander. Er hat jetzt quasi 2 Einzelkatzen und spielt abends – wenn er nach Hause kommt – noch mit jeder Katze eine Weile, das fordert jede auch ein. Dein Tipp mit Futtermärkten, Facebook ist auch gut. Da werde ich auch mal gucken. Ich denke es wird recht schwer jemanden zu finden, der das Mo-Fr macht und dann kommt es ja auch drauf an wo man wohnt. Wenn ich da ewige Fahrtwege morgens und abends habe, ist es vielleicht wieder weniger zweckmäßig. Aber gucken werde ich auf jeden Fall mal, die Idee ist sehr gut. Danke.
Auf ein Katzenklo geht er nicht – er ist zwar größenmäßig recht klein, aber ein ziemlicher Macho. Das Katzenklo hatte meine Oma schon versucht, weil sie irgendwann auch nicht mehr so gut zu Fuß war und ihn daran gewöhnen wollte für den Notfall. Aber das scheint unter seinem Niveau zu sein – auf ein Katzenklo lässt er sich nicht herab. Bei meiner Oma hat er es demonstrativ in den Flur geschoben. Ich hatte es zu Beginn auch einmal versucht, aber nee…das will er gar nicht und da gab es Protest. :D

@Solar: Danke auch für deinen ausführlichen Beitrag. Ja, medizinische Notfälle würde man dann leider spät erkennen. Allerdings gehe ich ja jetzt auch mal mit Kumpels Essen und dann ins Kino und nehme ihn da nicht mit. Da besteht natürlich auch die Gefahr, dass etwas ist und ich es erst später erkenne. Da hoffe ich insofern auch, dass er weiterhin so quietschfidel ist oder sich erste Anzeichen rechtzeitig bemerkbar machen.

War es denn für euch auch sehr problematisch einen Tierarzttermin (sei es Impfung oder weil das Tier wirklich krank war) dann in den Tag einzubauen? Ich würde jetzt sagen: klar, dann komme ich halt später zur Arbeit (kann ja mit Wartezeit, Untersuchung doch etwas dauern), wenn ich morgens sehe, dem Tier geht es schlecht oder es hat sich die Nacht über nur erbrochen oder oder. Aber wie ist das Verständnis der Arbeitgeber? Es kommt da wahrscheinlich stark darauf an, wie oft sowas passiert und ob die Person selbst ein Haustier hat und sich hineinversetzen kann, oder? Jemand der mit Tieren gar nichts anfangen kann, wird wohl eher Unverständnis entgegenbringen, weil für solche Leute der Beruf definitiv vorgeht, da es eben „nur“ ein Haustier ist?! Was habt ihr da für Erfahrungen gemacht?

@Tibor: Hoffentlich ein stubenreines? :D


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BeitragVerfasst: Montag 12. Februar 2018, 12:50 
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Also mein AG hatte auf jeden Fall Verständnis, die 1, 2 Mal, die ich eher kurzfristig was wegen des Tieres hatte, aber er ist da ohnehin super und wir dürfen uns auch kurzfristig Urlaub nehmen. In der GK kommt es dann sicher drauf an, was für ein Termin ansteht, aber wenn es nicht das super wichtige Meeting ist, hat man da bestimmt auch mal Verständnis für, wenn es die Ausnahme ist.

So oft kommen nicht planbare Tierarztbesuche ja auch wirklich nicht vor. Viele Praxen haben am Wochenende durchgehend oder wochentags bis 20.00, 21:00 Uhr auf, sodass man sicher auch in der GK mal normal zum Tierarzt kann.
Außerdem zeigt sich da dann natürlich der Wert einer guten, zuverlässigen Tierbetreuung. Ich würde mir dann erst Recht dauerhaft 1 oder 2 gute Tiersitter suchen, wenn es gar niemanden gibt, der im Notfall aufpassen kann. D.h. auch solche, die sich im Krankheitsfall sicher um das Tier kümmern können und mit ihm zum Tierarzt fahren. Das macht jede gute Urlaubsbetreuung auch, eine wirklich gute, die ich kenne (Kleingruppe um die 5 Hunde, riesiger Garten, Hausbetreuung, keine Zwinger oder Zimmer, zahlreiche Hundebetten, selbst gekochtes auf Wunsch, Mini-Hundepool :D ), kostet 20 € pro Tag für kleine Hunde, Tierarztbesuche kosten dann 30 € extra. Nur damit du eine Vorstellung kriegst. Ob man da jetzt privat jemanden hat oder derjenige es gewerblich macht hängt dann eben davon ab, was für Leute es sind. Kann man sicher auch privat Menschen finden. In der Tat muss es ggfs. jemand sein, dem man einen Schlüssel anvertrauen kann. Das mache ich garantiert nicht bei jedem.

Wenn du nicht auf dem Dorf wohnst, ist es aber gar nicht sooo schwer Leute zu finden, die halbwegs in der Nähe sind. Gefühlt gibt es in meiner Stadt ähnlich viele Tierbetreuer und HuTas wie Kindergärten. ;) In den "Hunde in Stadt X" Gruppen auf Facebook wirst du auf Nachfrage Adressen kriegen. Hunde haben für viele Städter schon einen hohen Stellenwert und sind ja auch ein enormer Wirtschaftsfaktor.

Also, ich finde es super, dass du an ihn denkst und kann das auch sehr gut nachvollziehen. Das wird schon gut klappen. Es ist lediglich eine organisatorische und finanzielle Frage.
Was für ne Rasse hast du denn?

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BeitragVerfasst: Montag 12. Februar 2018, 13:08 
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Muirne hat geschrieben:
Was für ne Rasse hast du denn?


Carlos84 hat geschrieben:
(es ist keine dänische Dogge sondern ein kleiner Yorkshire-Terrier und durch Hundeschule auch sehr gut erzogen)


:-({|=


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BeitragVerfasst: Montag 12. Februar 2018, 13:15 
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ah, ganz oben war es, danke. Ich hatte beim Katzenklo nach der Rasse gesucht. ;)

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BeitragVerfasst: Montag 12. Februar 2018, 13:17 
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Kleine Hunde haben wirklich Vorteile. Ich muss für meinen Fahrkarten lösen bei DB.
=;

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BeitragVerfasst: Montag 12. Februar 2018, 13:23 
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Ich kann mir keinen Arbeitgeber vorstellen, der protestiert, wenn du in seltenen Fällen Not-Tierarzt-Einsätze hast und kurzfristig umplanen musst. Falls doch, sollte man für den nicht arbeiten. Das möge man sich mal vorstellen: Sorry, der DD-Bericht muss heute noch raus, ist mir egal, wenn dein Hund zuhause am Ersticken ist! :crazy:

Insofern also keine Sorge. Es gibt übrigens auch immer mehr Tierärzte, die auch Samstags geöffnet sind, d.h. für Regeltermine oder so, ist das gut planbar.

Meine Sekretärin in der GK hätte mir damals übrigens fast noch etwas dafür bezahlt, wenn sie auf meinen Hund hätte aufpassen dürfen, insofern: es ergeben sich immer wieder an unerwarteten Stellen Möglichkeiten!

Ich kann neben facebook nochmals ebay kleinanzeigen betonen (in Verbindung mit Testphase und Menschenkenntnis). Wir haben da bislang immer tolle Dogwalker gefunden.
Muirne hat geschrieben:
Kleine Hunde haben wirklich Vorteile. Ich muss für meinen Fahrkarten lösen bei DB.
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Ich auch... Was hast du denn?


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