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BeitragVerfasst: Sonntag 11. März 2018, 22:11 
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Mir wäre es subjektiv auch sehr viel wert, nah an der Arbeit zu wohnen. Aber da man in der geschilderten Konfiguration eigentlich nicht mehr machen muss als in den Zug zu steigen und wieder heraus, könnte man tatsächlich pendeln, um die alte Wohnung nicht aufgeben zu müssen und die Umzugs- und Einrichtungskosten zu sparen. Möglicherweise könnte man auch über eine 1.Klasse BC100 nachdenken.


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BeitragVerfasst: Montag 12. März 2018, 08:51 
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Ich pendel derzeit knapp 60 Minuten von Tür zu Tür mit der Kombination 5 Minuten Straßenbahn, 35 Minuten IC, 20 Minuten zu Fuß.
Es ist in Ordnung, weil man die Zeit im Zug zum lesen von Zeitungen/Zeitschriften/Büchern nutzen und vor und nach der Arbeit damit noch etwas entspannen kann. Bei dir dürfte es ähnlich sein, nur dass du doppelt solange mit dem Zug unterwegs bist. 70 Minuten lohnen sich ja durchaus auch schon, um ein bisschen zu arbeiten.

Ich würde das nur von Anfang an klar kommunizieren. Es kann immer sein, dass der Zug Verspätung hat. Von daher eine klare Ansage zum Start: "Ich nehme dann den Zug, regulär ist der dann hier. Wenn ich später komme, liegt es nicht an mir".


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BeitragVerfasst: Montag 12. März 2018, 09:11 
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Der Hinweis, dass man in der Zeit gut arbeiten könne ist faktisch richtig. Ich habe das auch mal für ein paar Monate gemacht und musste erstaunt feststellen, dass ich regelmäßig 65+ Abrechnungsstunden in der Woche im System hatte. Ohne Ausgleich gibt man viel zu viel Lebenszeit beim Arbeitgeber ab...

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BeitragVerfasst: Montag 12. März 2018, 20:10 
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Von Freiburg aus pendeln viele nach Karlsruhe oder in die Schweiz. Ein Kommilitone meiner Freundin ist das komplette Studium von Karlsruhe (Wohnort) nach Freiburg gependelt. Mit dem ICE brauchts dafür für einen Weg 1h. Ist machbar und für zwei Jahre würde ich auch nicht umziehen. Ihm hat es jedenfalls nichts ausgemacht.

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BeitragVerfasst: Montag 12. März 2018, 22:04 
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Aber warum würde man das denn wollen...?

Ein Umzug mag stressig sein, dauert aber doch auch nur ein paar Tage oder so. Da holt man die 70 min/Tag für 2 Jahre schnell raus.

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, weshalb man nicht für 2 Jahre umziehen würde. Klar, wenn es zwingende Gründe (Beziehung, Kinder, gekauftes Haus) kann ich es nachvollziehen. Aber davon abgesehen?

Solange man eine halbwegs ordentliche neue Wohnung findet (davon kann man die Entscheidung ja abhängig machen) passt das doch. Ggf. kann man ja sogar die eigene "alte" Wohnung währenddessen untervermieten, wenn man sie unbedingt halten möchte.


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BeitragVerfasst: Montag 12. März 2018, 23:08 
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Vielleicht weil man sich einfach an seinem Wohnort wohl fühlt? In Karlsruhe würde ich nicht wohnen wollen :D

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BeitragVerfasst: Dienstag 13. März 2018, 09:06 
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Suchender_ hat geschrieben:
Aber warum würde man das denn wollen...?

Ein Umzug mag stressig sein, dauert aber doch auch nur ein paar Tage oder so. Da holt man die 70 min/Tag für 2 Jahre schnell raus.

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, weshalb man nicht für 2 Jahre umziehen würde. Klar, wenn es zwingende Gründe (Beziehung, Kinder, gekauftes Haus) kann ich es nachvollziehen. Aber davon abgesehen?

Solange man eine halbwegs ordentliche neue Wohnung findet (davon kann man die Entscheidung ja abhängig machen) passt das doch. Ggf. kann man ja sogar die eigene "alte" Wohnung währenddessen untervermieten, wenn man sie unbedingt halten möchte.


Es hängt doch sehr von den potentiellen Wohnorten ab und ob man zudem Lust hat, ständig aus seinen - dann auch immer wieder neuen - sozialen Umfeldern herausgerissen zu werden. Ich hätte zB keine besonders große Lust, am Gerichtsort zu wohnen, weil hier einfach der Hund begraben liegt. Habe mein ganzes bisheriges Leben in der Großstadt verbracht und könnte mir den Umzug in eine kleine Stadt nicht vorstellen.


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BeitragVerfasst: Dienstag 13. März 2018, 09:43 
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In KA will ich auch nicht unbedingt wohnen. Aber die Frage ist eben, ob man jede Woche derartig viel Lebenszeit dafür opfern möchte, an einem bestimmten Ort zu bleiben.

Ich finde Pendeln sehr anstrengend und kann dabei weder sonderlich produktiv arbeiten noch mich - im Wissen, bald wieder aussteigen zu müssen usw. - gut entspannen.

Die Frage ist auch, ob man mit einem fordernden Job und weiteren Stunden im Zug überhaupt noch so viel Zeit für soziale Kontakte in der "alten" Stadt hat, sofern es einem darauf überhaupt ankommt (neue Stadt, neue Leute, neues Glück). ;)


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BeitragVerfasst: Dienstag 13. März 2018, 11:30 
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Wie kommt ihr denn auf Karlsruhe/Freiburg? Hab ich das überlesen? Von Freiburg würde ich natürlich unter keinen Umständen nach Karlsruhe ziehen, auch nicht für eine BGH-Abordnung. Dann liebe 3h am Tag pendeln...

P.S. Ich "pendle" auch jeden Tag 2,5h mit allem drum und dran (Fahrrad) und wohne nur 25km von meiner Arbeitsstelle entfernt. Also alles relativ...


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BeitragVerfasst: Dienstag 13. März 2018, 13:17 
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Suchender_ hat geschrieben:

Die Frage ist auch, ob man mit einem fordernden Job und weiteren Stunden im Zug überhaupt noch so viel Zeit für soziale Kontakte in der "alten" Stadt hat, sofern es einem darauf überhaupt ankommt (neue Stadt, neue Leute, neues Glück). ;)


Da hast du natürlich absolut Recht. Allerdings bin ich gerade aus dem Grund lieber in einer Großstadt und pendel dafür, weil ich "zu Hause" noch was erleben und jedenfalls mit der Frau machen kann. Es gibt zumindest eine große Auswahl an Restaurants und Cafés, die wir auch nutzen. Wenn wir an den Dienstort ziehen würden, hätte ich wohl schnell das Gefühl, ans Haus gefesselt zu sein.


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BeitragVerfasst: Dienstag 13. März 2018, 13:26 
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sai hat geschrieben:
Da hast du natürlich absolut Recht. Allerdings bin ich gerade aus dem Grund lieber in einer Großstadt und pendel dafür, weil ich "zu Hause" noch was [...] mit der Frau machen kann.


Das ist aber doch nicht von der Größe der Stadt abhängig?


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BeitragVerfasst: Dienstag 13. März 2018, 14:31 
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Solar hat geschrieben:
Wie kommt ihr denn auf Karlsruhe/Freiburg? Hab ich das überlesen? Von Freiburg würde ich natürlich unter keinen Umständen nach Karlsruhe ziehen, auch nicht für eine BGH-Abordnung. Dann liebe 3h am Tag pendeln...

P.S. Ich "pendle" auch jeden Tag 2,5h mit allem drum und dran (Fahrrad) und wohne nur 25km von meiner Arbeitsstelle entfernt. Also alles relativ...


Karlsruhe Freiburg habe ich nur als Beispiel genannt, weil diese Strecke hier viele pendeln und es von der Zeit ungefähr hinkommt. Hat aber mit der Frage des TE nichts zu tun.

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BeitragVerfasst: Dienstag 13. März 2018, 15:23 
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thh hat geschrieben:
sai hat geschrieben:
Da hast du natürlich absolut Recht. Allerdings bin ich gerade aus dem Grund lieber in einer Großstadt und pendel dafür, weil ich "zu Hause" noch was [...] mit der Frau machen kann.


Das ist aber doch nicht von der Größe der Stadt abhängig?


Hängt davon ab, was man unter "machen" versteht ;)

Ich dachte dabei allerdings in erster Linie an kulturelle oder kulinarische Dinge. Da ist das Angebot in den meisten Kleinstädten eher mau, wenn es nicht jeden Tag Schweinshaxe in der einzigen Gaststätte sein soll.


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BeitragVerfasst: Dienstag 13. März 2018, 16:24 
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Mich nervt das pendeln auch. Möchte es auch nicht für immer machen aber um ne Stunde fahrt finde ich jetzt wirklich nicht wahnsinnig viel. 30 Minuten ist schon echt Luxus. Kommt aber auch drauf an wo man wohnt. In meiner alten unistadt war ich mit dem Fahrrad in 5 an der Uni und auch so war man in 15 min quasi überall. Hier ist alles großflächiger.

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BeitragVerfasst: Dienstag 13. März 2018, 16:39 
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Immerhin kann man beim pendeln im forum gammeln. Zu was anderem bin ich dabei jedenfalls nachmittags und abends auch nicht zu gebrauchen. Heute sind es insgesamt um die 4.5h. :(

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