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 Betreff des Beitrags: Deloitte/PwC Erfahrungen?
BeitragVerfasst: Montag 26. März 2018, 11:30 
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Huhu, stiller Mitleser bislang. Ich werde mich sehr freuen, ein paar Erfahrungsberichte von euch zu bekommen.

Der Betreff sagt schon einiges. Ich überlege, mich bei einigen aus den Big 4 zu bewerben. Wäre einer bereit, etwas zu den Läden zu erzählen? Wie sieht es da mit den Arbeitszeiten aus? Kriegt man als Neuling auch hands-on Erfahrung oder ist mehr backoffice-verbannt?
Danke \:D/


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 Betreff des Beitrags: Re: Deloitte/PwC Erfahrungen?
BeitragVerfasst: Montag 26. März 2018, 13:11 
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Die erste Gegenfrage, die du da beantworten musst, ist: In welchen Bereich genau willst du denn? Die Big4 sind jeweils riesige Konzerne (genauer: Netzwerke von rechtlich selbstständigen Gesellschaften mit gemeinsamem Markenauftritt, aber lassen wir das), die eine große Bandbreite an Dienstleistungen anbieten: Wirtschaftsprüfung, Strategieberatung, Steuerberatung, Compliance-Beratung, Rechtsberatung und und und. Gerade der letztere Bereich ist in jüngerer Zeit im Wachstum begriffen, weil man hier die etablierten Großkanzleien angreifen will, und für Juristen ist das natürlich die naheliegende Variante; aber auch in den anderen Bereichen kann man hin und wieder Juristen antreffen. Es ist also der Legal-Bereich eines Big4, von dem wir hier sprechen?

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"Der Angekl. berichtete auch hierüber Prof. Dr. H. und außerdem dem Bundeskanzler Dr. A., der damals zugleich Außenminister war."

--- BGH NJW 1960, 1678


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 Betreff des Beitrags: Re: Deloitte/PwC Erfahrungen?
BeitragVerfasst: Montag 26. März 2018, 13:54 
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Registriert: Montag 26. März 2018, 11:25
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Genau, ich meine die Legal-Bereiche. Mich interessieren primär Berichte aus Corporate/Commercial Abteilungen.
Mich reizt die Größe der Läden und die damit verbundenen Waschstumsmöglichkeiten; mal auch was Luft im Ausland schnuppern zu können. Aus azur und co. dürfte ich von einer normalen Arbeitswoche von 55-60 Stunden ausgehen, was mir auch wichtig ist.
Generell hören sich beide Läden toll an; bieten viele Weiterentwicklungsmöglichkeiten und sehen aus wie Orten, wo ich gern 5+ Jahre verbringen würde. Interessant zu wissen, ob das mehr Schein als Sein ist :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Deloitte/PwC Erfahrungen?
BeitragVerfasst: Montag 26. März 2018, 16:22 
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Was hört sich toll an? Wo sollen die Entwicklungsmöglichkeiten bestehen? Wieso soll eine normale Arbeitswoche 55-60 Stunden haben bei einem vergleichsweise überschaubaren Gehalt? Was hat ein "großer" Laden für Wachstumsmöglichkeiten?


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 Betreff des Beitrags: Re: Deloitte/PwC Erfahrungen?
BeitragVerfasst: Montag 26. März 2018, 20:09 
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susie hat geschrieben:
Genau, ich meine die Legal-Bereiche. Mich interessieren primär Berichte aus Corporate/Commercial Abteilungen.
Mich reizt die Größe der Läden und die damit verbundenen Waschstumsmöglichkeiten; mal auch was Luft im Ausland schnuppern zu können. Aus azur und co. dürfte ich von einer normalen Arbeitswoche von 55-60 Stunden ausgehen, was mir auch wichtig ist.
Generell hören sich beide Läden toll an; bieten viele Weiterentwicklungsmöglichkeiten und sehen aus wie Orten, wo ich gern 5+ Jahre verbringen würde. Interessant zu wissen, ob das mehr Schein als Sein ist :)


Eher Schein. Vor allem in der Rechtsberatung wirst Du eher weniger frische Luft schnappen, schon gar nicht im Ausland. Wenn Du rumkommen willst, sind andere Bereiche interessanter, aber dann m.E. inhaltlich oft nix, wenn man juristisch arbeiten will.

Mit 5+ Jahren gehörst Du dort übrigens zum alten Eisen. Die Fluktuation ist erheblich.

Warum eigentlich nur Deloitte und PwC?

EinHeinz hat geschrieben:
Was hört sich toll an? Wo sollen die Entwicklungsmöglichkeiten bestehen? Wieso soll eine normale Arbeitswoche 55-60 Stunden haben bei einem vergleichsweise überschaubaren Gehalt? Was hat ein "großer" Laden für Wachstumsmöglichkeiten?


Verstehe ich auch nicht. Im Übrigen sollte man dieses ganze Gewäsch von interdisziplinärem Austausch nicht für voll nehmen. Zwar gibt es da viele verschiedene Disziplinen, allerdings führt das Vergütungsmodell der Partner und Manager zu einem Silodenken, dass dafür sorgt, dass jeder versucht, alles anzubieten. Wissen sollte man auch, dass die Disziplin des Dummschwätzens nicht eben unterrepräsentiert ist. Aber in dem Punkt nimmt man sich mit den GKen eventuell nicht unbedingt etwas.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deloitte/PwC Erfahrungen?
BeitragVerfasst: Montag 26. März 2018, 20:51 
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Hab gehört, PWC und KPMG sind ein guter Heiratsmarkt.

Was ich mich frage, lernt man da dort auch das anwaltliche Habdwerk, sodass man evtl. auch mal in eine kleinere „echte“ anwaltliche Einheit wechseln kann?

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"Ich bin ein Freund der privaten Passivitäten, bin also ein fauler Mensch, der versucht seine Intelligenz einzusetzen, um weiterhin faul zu bleiben zu können." (Benno Heussen)


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 Betreff des Beitrags: Re: Deloitte/PwC Erfahrungen?
BeitragVerfasst: Montag 26. März 2018, 20:57 
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Trente Steele82 hat geschrieben:
Hab gehört, PWC und KPMG sind ein guter Heiratsmarkt.

Was ich mich frage, lernt man da dort auch das anwaltliche Habdwerk, sodass man evtl. auch mal in eine kleinere „echte“ anwaltliche Einheit wechseln kann?


Kommt darauf an, was Du damit genau meinst. Tendenz aber eher "nein", würde ich sagen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deloitte/PwC Erfahrungen?
BeitragVerfasst: Dienstag 27. März 2018, 07:56 
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Finde die Motivation strange. Dich reizt die Größe der Läden? Warum? Du arbeitest zudem in einem Team und der Partner hat eigene Umsatzverantwortung, d.h. ggf. kämpfen die Teams untereinander.

Ich habe noch nie gehört, dass ein Jurist bei einer WP-Gesellschaft ins Ausland konnte; einzige Ausnahme ein Steuerrechtlicher, der allerdings damals schon Salary Partner war. Die meisten Mandanten dort sind ohnehin Mittelstand; jedenfalls soweit es um die Rechtsberatung geht.

Mir fällt kein Grund ein, warum man als Jurist zu einer WP-Gesellschaft gehen sollte, es sei denn man macht Steuerrecht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Deloitte/PwC Erfahrungen?
BeitragVerfasst: Dienstag 27. März 2018, 08:24 
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Beiträge: 3
Trente Steele82 hat geschrieben:
Hab gehört, PWC und KPMG sind ein guter Heiratsmarkt.

Was ich mich frage, lernt man da dort auch das anwaltliche Habdwerk, sodass man evtl. auch mal in eine kleinere „echte“ anwaltliche Einheit wechseln kann?


Weil ich ca. 8 Jahre in einem elendlangen Studium+Ref investiert habe, um zu heiraten?

Voland hat geschrieben:
Eher Schein.


Gerade darum geht es mir. Wenn ich mir die ganzen Karriereseiten durchlese, spricht mich schon einiges an: Länderübergreifende Fachseminare, Unterstützung mit Sprach- und Fachkursen, secondments, Mentorprogramme. Ich wollte eben wissen, ob es die nur auf Papier gibt oder doch auch gelebt werden.

Kasimir hat geschrieben:
Mir fällt kein Grund ein, warum man als Jurist zu einer WP-Gesellschaft gehen sollte, es sei denn man macht Steuerrecht.


Es ist auch keine solche Entscheidung gefallen. Ich sagte am Anfang, dass es mir um Erfahrungsberichte geht, um eben entscheiden zu können, ob ich mich überhaupt dort bewerben werde.


Die klassische Großkanzlei ist nicht für mich, wahrscheinlich wegen meinen Noten auch ich nichts für die (im ersten 8 Punkte, im zweiten.. von den Vorpunkten her wahrscheinlich wieder 8, nur mit Glück und Prüfer, die gern 12 Punkte geben, ist VB möglich).
Eine Boutique wäre mir am liebsten, aber darauf will ich auch nicht ausschließlich setzen. Ich habe von einigen gehört, die objektiv den Anforderungen entsprachen und trotzdem eine Absage kassiert haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deloitte/PwC Erfahrungen?
BeitragVerfasst: Dienstag 27. März 2018, 08:26 
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Kasimir hat geschrieben:
Ich habe noch nie gehört, dass ein Jurist bei einer WP-Gesellschaft ins Ausland konnte; einzige Ausnahme ein Steuerrechtlicher, der allerdings damals schon Salary Partner war. Die meisten Mandanten dort sind ohnehin Mittelstand; jedenfalls soweit es um die Rechtsberatung geht.
Mir fällt kein Grund ein, warum man als Jurist zu einer WP-Gesellschaft gehen sollte, es sei denn man macht Steuerrecht.


ad 1) Secondments fallen idR in die Zeit, bevor man Salara-Partner-Äquivalent wird (Senior Manager). So zumindest im Tax Bereich. Zur Rechtsberatung kann ich wenig sagen.
ad 2) Es gibt/gab in einigen Legal-Einheiten früher (!) interessante Themenbereiche, die in klassischen GK eher nicht so abgebildet wurden; insb. Beratung der öffentlichen Hand, Energiesektor etc. Da hat sich in den letzten 4-5 Jahren aber auch in 2nd- und 3rd tier Kanzleien viel getan. Allgemeines Corporate oder M&A kann man bei der Arbeitsbelastung wirklich in anderen Einheiten deutlich attraktiver (Vergütung) machen. Es ist ja nicht so, dass man in der klassischen GK zwingend mehr als die 55-60 Wochenstunden machen muss.

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 Betreff des Beitrags: Re: Deloitte/PwC Erfahrungen?
BeitragVerfasst: Dienstag 27. März 2018, 08:36 
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Ich kenne den Markt nicht von innen, sondern nur als externer Beobachter, aber mein Eindruck ist, dass bei den Legal-Abteilungen der Big4 der Kostendruck höher ist. Man will den etablierten Großkanzleien Mandanten abjagen; das macht man einerseits über Cross-Selling zu all den anderen Dienstleistungen, die die Big4 anbieten, andererseits aber auch darüber, dass man sie preislich unterbietet. Vielleicht nicht unbedingt bei den Stundensätzen, aber wohl auch bei den in Rechnung gestellten Stundenzahlen. Das sollte sich auf die Arbeitsweise auswirkuen. Aber wie gesagt, Insider-Wissen habe ich hier nicht, es ist nur ein Eindruck.

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 Betreff des Beitrags: Re: Deloitte/PwC Erfahrungen?
BeitragVerfasst: Dienstag 27. März 2018, 08:44 
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Registriert: Dienstag 27. März 2018, 08:10
Beiträge: 4
susie hat geschrieben:
Genau, ich meine die Legal-Bereiche. Mich interessieren primär Berichte aus Corporate/Commercial Abteilungen.
Mich reizt die Größe der Läden und die damit verbundenen Waschstumsmöglichkeiten; mal auch was Luft im Ausland schnuppern zu können. Aus azur und co. dürfte ich von einer normalen Arbeitswoche von 55-60 Stunden ausgehen, was mir auch wichtig ist.
Generell hören sich beide Läden toll an; bieten viele Weiterentwicklungsmöglichkeiten und sehen aus wie Orten, wo ich gern 5+ Jahre verbringen würde. Interessant zu wissen, ob das mehr Schein als Sein ist :)


Ich war sowohl bei zwei verschiedenen solcher Legal Firmen tätig und kann da vllt. etwas gerade rücken. Du hast als Rechtsanwältin nichts von der Größe der Läden. Wachstum liegt zwar vor, allerdings sind die Aufstiegschancen schlecht. Häufig wird von Extern zugekauft. Auslandsaufenthalt ist innerhalb der WPGs möglich, allerdings gilt das nicht für die Legal-Bereiche. Da muss man "Glück" haben, dass es in der jeweiligen Service Line ein Austauschprogramm gibt oder zufällig die Möglichkeit besteht (schon erlebt).

Die Arbeitswochen können ausnahmsweise 55-60h betragen, wenn z. B. eine DD ansteht. Sonst ist man eher gegen 18h bis 19h raus, wenn man um 9h da ist. Wochenendarbeit hatte ich nie.

Vorteil und auch gleichzeitig Nachteil der Legal-Töchter ist die Einbindung in die jeweilige große WPG-Ländergesellschaft. Du kannst ein modernes Gebäude erwischen, hast eine sehr gute Arbeitsplatz und IT-Ausstattung, teilweise auch Parkplätze und ein Mitarbeiter"restaurant". Außerdem ist Elternzeit dort üblich und Du kannst deinen Bonus (ein bis zwei Monatsgehälter) auch in Urlaub umwandeln. Die internen Prozesse sind deutlich umständlicher als in "klassischen" Kanzleien, was zu einem gewissen Verdruss führen kann.

Je nach Fachbereich übernimmst Du schon früh selbst Verantwortung oder schlummerst im Backoffice. Das ist abhängig vom jeweiligen Partner bzw. Senior Manager. Die Bezahlung ist unter Berücksichtigung der geringeren Arbeitszeit und des Drumherums angemessen oder unterdurchschnittlich, je nachdem was Du für Dich heraushandelst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deloitte/PwC Erfahrungen?
BeitragVerfasst: Dienstag 27. März 2018, 08:52 
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@susie: Von den Noten her dürfte es doch für die "klassische" GK reichen, insbesondere wenn das 2. tatsächlich VB werden sollte.

@all: Wie wird das eigentlich in den GKen im Allgemeinen mit Secondments gehandhabt? Es gibt zwar einige, die das bereits grundsätzlich ausschließen, aber doch auch viele, die damit werben. Dann heißt es allerdings meist einschränkend: für "ausgewählte" Associates oder bei "Eigeninitative". Spricht man dann mal mit den Leuten vor Ort, stellt sich (meinem Eindruck nach) oft heraus, dass ein Secondment zwar theoretisch möglich ist, aber faktisch hat das kaum einer gemacht -- und wenn, dann halt eher mal im Inland an einem anderen Kanzleistandort oder einem Unternehmen. Bei wieder anderen Kanzleien soll es sogar verpflichtend sein, wenn man keinen LLM mitbringt (HM, meine ich). Mich würde hier vor allem die Nahbereichempirie interessieren.

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~ Harry Quintana


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 Betreff des Beitrags: Re: Deloitte/PwC Erfahrungen?
BeitragVerfasst: Dienstag 27. März 2018, 09:09 
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TobiasG hat geschrieben:
@susie: Von den Noten her dürfte es doch für die "klassische" GK reichen, insbesondere wenn das 2. tatsächlich VB werden sollte.

@all: Wie wird das eigentlich in den GKen im Allgemeinen mit Secondments gehandhabt? Es gibt zwar einige, die das bereits grundsätzlich ausschließen, aber doch auch viele, die damit werben. Dann heißt es allerdings meist einschränkend: für "ausgewählte" Associates oder bei "Eigeninitative". Spricht man dann mal mit den Leuten vor Ort, stellt sich (meinem Eindruck nach) oft heraus, dass ein Secondment zwar theoretisch möglich ist, aber faktisch hat das kaum einer gemacht -- und wenn, dann halt eher mal im Inland an einem anderen Kanzleistandort oder einem Unternehmen. Bei wieder anderen Kanzleien soll es sogar verpflichtend sein, wenn man keinen LLM mitbringt (HM, meine ich). Mich würde hier vor allem die Nahbereichempirie interessieren.


Secondments sind ein Investment für die Kanzlei, d.h. es gibt sie idR für Associates, ab dem 4./5. Jahr, die sich bewährt haben, d.h. auf dem Partnertrack sind. Das meint "ausgewählte Associates". Man muss sich bewusst sein, dass man sich ein Secondment verdienen muss, z.B. mit besonders guter Arbeit und vielen billables.

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 Betreff des Beitrags: Re: Deloitte/PwC Erfahrungen?
BeitragVerfasst: Dienstag 27. März 2018, 09:13 
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Registriert: Montag 20. November 2017, 10:57
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Okay, danke, das hab ich mir schon gedacht, dass eine Kanzlei nicht sagt, sie schickt Associates im ersten Jahr für sechs Monate ins Ausland, die sich dann kurz darauf wieder in die Justiz verabschieden.

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