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BeitragVerfasst: Dienstag 12. September 2017, 19:56 
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? Die Rasierklinge hat er in den Gerichtssaal geschmuggelt, um dort seine Exfreundin umzubringen. Suizid hat er nicht durch die Rasierklinge begangen. Er hat sich wohl erhängt.

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Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11


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BeitragVerfasst: Dienstag 12. September 2017, 20:34 
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Hab nichts anderes behauptet. Ich behaupte nur, dass die Wachmannschaft den Rasierapparat nicht wahrgenommen hat und es demzufolge kein Problem war, am Morgen vor der HV die Klinge zu demontieren und am Mann zu transportieren.

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"Just blame it on the guy who doesn't speak English. Ahh, Tibor, how many times you've saved my butt."


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BeitragVerfasst: Dienstag 12. September 2017, 20:58 
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Tibor hat geschrieben:
Hab nichts anderes behauptet. Ich behaupte nur, dass die Wachmannschaft den Rasierapparat nicht wahrgenommen hat und es demzufolge kein Problem war, am Morgen vor der HV die Klinge zu demontieren und am Mann zu transportieren.


Okay dann haben wir da schlicht andere Standards... Wenn eine komplette zweifache Leibesvisitation durchzuführen ist, dann darf keine Rasierklinge und eine angespitzte Zahnbürste übersehen werden. Vor allem nicht, wenn ich vorher einen Hinweis darauf bekomme, dass er einen Angriff plant. Da muss dann noch einmal genauer hingeschaut werden. Zumindest aber muss dann die Bewachung erhöht werden. Das ist alles nicht geschehen und das darf meines Erachtens nicht sein.

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Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11


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BeitragVerfasst: Dienstag 12. September 2017, 21:33 
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Habe da gerade eine Akte mit steuerrechtlichem Einschlag. Im Kern geht es aber um einen Unternehmenskauf, der vorbereitet werden soll:

Wenn ein Grundstück verkauft wird, wird ja die Wertsteigerung irgendwie steuerlich berücksichtigt. Dummes Bsp: Quadratmeterpreis als der Eigentümer das Grundstück gekauft hat 1€, als er es verkauft liegt der qm Preis bei 100€. Wo finde ich da gesetzliche Regelungen? Muss man da noch unterscheiden ob das Grundstück gewerblich genutzt wird? Tibor? ;)

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BeitragVerfasst: Dienstag 12. September 2017, 21:48 
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Es ist erheblich, ob das Grstk Privat- oder Betriebsvermögen darstellt. Wenn es ein "Unternehmenskauf" sein soll, dann sollte eigentlich steuerliches Betriebsvermögen vorliegen (strukturierte Ausnahmen sind möglich). Der Verkauf von BV führt dazu, dass die stillen Reserven aufgedeckt werden. Vereinfacht bestimmt sich der Gewinn aus der Differenz zwischen historischem Einkaufspreis abzüglich Wertminderung (Abschreibung) und Verkaufspreis.

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BeitragVerfasst: Dienstag 12. September 2017, 22:42 
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Ara hat geschrieben:
Tibor hat geschrieben:
Hab nichts anderes behauptet. Ich behaupte nur, dass die Wachmannschaft den Rasierapparat nicht wahrgenommen hat und es demzufolge kein Problem war, am Morgen vor der HV die Klinge zu demontieren und am Mann zu transportieren.


Okay dann haben wir da schlicht andere Standards... Wenn eine komplette zweifache Leibesvisitation durchzuführen ist, dann darf keine Rasierklinge und eine angespitzte Zahnbürste übersehen werden. Vor allem nicht, wenn ich vorher einen Hinweis darauf bekomme, dass er einen Angriff plant. Da muss dann noch einmal genauer hingeschaut werden. Zumindest aber muss dann die Bewachung erhöht werden. Das ist alles nicht geschehen und das darf meines Erachtens nicht sein.

Finde ich alles recht merkwürdig, die Einlaßkontrollen, gerade am Hamburger Strafjustizgebäude, sind eigentlich besonders streng.


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BeitragVerfasst: Dienstag 12. September 2017, 22:49 
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hlubenow hat geschrieben:
Ara hat geschrieben:
Tibor hat geschrieben:
Hab nichts anderes behauptet. Ich behaupte nur, dass die Wachmannschaft den Rasierapparat nicht wahrgenommen hat und es demzufolge kein Problem war, am Morgen vor der HV die Klinge zu demontieren und am Mann zu transportieren.


Okay dann haben wir da schlicht andere Standards... Wenn eine komplette zweifache Leibesvisitation durchzuführen ist, dann darf keine Rasierklinge und eine angespitzte Zahnbürste übersehen werden. Vor allem nicht, wenn ich vorher einen Hinweis darauf bekomme, dass er einen Angriff plant. Da muss dann noch einmal genauer hingeschaut werden. Zumindest aber muss dann die Bewachung erhöht werden. Das ist alles nicht geschehen und das darf meines Erachtens nicht sein.

Finde ich alles recht merkwürdig, die Einlaßkontrollen, gerade am Hamburger Strafjustizgebäude, sind eigentlich besonders streng.


Er kam sogar aus der U-Haft. Das heißt er wurde erst in Billwerder kontrolliert und dann nach Holstenglacis gebracht und dort bei der Ankunft erneut kontrolliert. Bei der Zuführung ins Strafjustizgebäude wurde er dann noch einmal kontrolliert. Es ist ein Rätsel wie das geschehen konnte. Wobei der aktuelle Stand wohl ist, dass die Zuführbeamten nicht die Information bekommen hatten, dass er einen Angriff auf seine Freundin plante.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 13. September 2017, 01:12 
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Tibor hat geschrieben:
Hab nichts anderes behauptet. Ich behaupte nur, dass die Wachmannschaft den Rasierapparat nicht wahrgenommen hat und es demzufolge kein Problem war, am Morgen vor der HV die Klinge zu demontieren und am Mann zu transportieren.


Du nimmst jetzt aber nicht ernsthaft an, dass man in Justizvollzugsanstalten keine andere Option wüsste, wie sich die Häftline sonst noch die Barthaare rasieren können außer mit handelsüblichen Rasierklingen, die man unmittelbar zu tödlichen Waffen umfunktionieren kann?


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BeitragVerfasst: Mittwoch 13. September 2017, 07:17 
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OJ1988 hat geschrieben:
Tibor hat geschrieben:
Hab nichts anderes behauptet. Ich behaupte nur, dass die Wachmannschaft den Rasierapparat nicht wahrgenommen hat und es demzufolge kein Problem war, am Morgen vor der HV die Klinge zu demontieren und am Mann zu transportieren.


Du nimmst jetzt aber nicht ernsthaft an, dass man in Justizvollzugsanstalten keine andere Option wüsste, wie sich die Häftline sonst noch die Barthaare rasieren können außer mit handelsüblichen Rasierklingen, die man unmittelbar zu tödlichen Waffen umfunktionieren kann?


Nein, ich dachte so:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 13. September 2017, 07:48 
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Mietspantrakt hat geschrieben:
rip heiner geissler.

einer der letzten politiker mit format ist von uns gegangen

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BeitragVerfasst: Mittwoch 13. September 2017, 08:21 
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Ara hat geschrieben:
Wenn eine komplette zweifache Leibesvisitation durchzuführen ist, dann darf keine Rasierklinge und eine angespitzte Zahnbürste übersehen werden.


Das kann man so nicht sagen. Rasierklingen sind sehr klein und lassen sich in der Kleidung wie auch - in Umhüllung - in Körperöffnungen und sogar im Mund verbergen. Es ist durchaus denkbar, sie bei einer Durchsuchung zu übersehen.

Ara hat geschrieben:
Zumindest aber muss dann die Bewachung erhöht werden. Das ist alles nicht geschehen und das darf meines Erachtens nicht sein.


Mehr Bewachung ändert auch nur wenig. Du wirst ja aus eigener Erfahrung wissen, wie nah die Vorführbeamten "dran" sind. -- Helfen würden da nur Hand- und Fußfesseln, die ggf. auch während der Hauptverhandlung angelegt bleiben. Da möchte ich aber nicht den Verteidiger hören ...

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Deutsches Bundesrecht? https://www.buzer.de/ - tagesaktuell, samt Änderungsgesetzen und Synopsen
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BeitragVerfasst: Mittwoch 13. September 2017, 09:22 
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thh hat geschrieben:
Ara hat geschrieben:
Zumindest aber muss dann die Bewachung erhöht werden. Das ist alles nicht geschehen und das darf meines Erachtens nicht sein.


Mehr Bewachung ändert auch nur wenig. Du wirst ja aus eigener Erfahrung wissen, wie nah die Vorführbeamten "dran" sind. -- Helfen würden da nur Hand- und Fußfesseln, die ggf. auch während der Hauptverhandlung angelegt bleiben. Da möchte ich aber nicht den Verteidiger hören ...


Man müsste aber zumindest nicht darauf hoffen, dass zwei Brüder aus dem Zuschauerraum unter Hilfe des Staatsanwalts und des Verteidigers ihn überwinden, weil nur eine weibliche Azubine ihn begleitet.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 13. September 2017, 10:32 
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Apropos Männer mit Bart:

https://twitter.com/SophiePassmann/stat ... wsrc%5Etfw

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BeitragVerfasst: Mittwoch 13. September 2017, 10:55 
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Beiträge: 339
https://www.welt.de/regionales/bayern/a ... ayern.html


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BeitragVerfasst: Mittwoch 13. September 2017, 11:33 
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Blaumann hat geschrieben:
https://www.welt.de/regionales/bayern/article168585519/48-Prozent-mehr-Vergewaltigungen-in-Bayern.html


Die bayerischer PKS hat für 2016 §§ 177 Abs. 1, 3 und 4; 178 StGB als "Vergewaltigung" erfasst. Es würde ich nicht wundern, wenn sie nach der Reform § 177 Abs. 6, 7 und 8; 178 StGB in die Statistik als "Vergewaltigung" aufnehmen.

Dann ist eine Steigerung kein Wunder. Denn der "sexuelle Übergriff" mit einer Waffe in der Tasche ist nach alter Fassung nicht in der Statistik drin und nach der neuen Fassung als Vergewaltigung in der Statistik. Dies betrifft alle Varianten des Abs. 7 und 8 die vorher nicht nach 3 und 4 strafbar waren.

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