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BeitragVerfasst: Donnerstag 14. September 2017, 11:50 
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Candor hat geschrieben:
Ja klar, natürlich sind nur diejenigen Statistiken wahr und aussagekräftig, die man selbst fälscht. :D


Es gibt bei Statistiken immer ein Problem. Es besteht aber schon ein gewisser Unterschied, ob es sich um harte Zahlen handelt oder nicht. Auch die PKS bedarf der Interpretation und lässt ggf unterschiedliche Schlüsse zu. Die Studien, die hier angesprochen wurden, sind davon aber in aller Regel denkbar weit entfernt, und sie stammen nun einmal von wenigen Personen bzw Institutionen, die oftmals ein klares ideologisches Profil haben und denen man nicht blindlings vertrauen muss. Das gilt insbesondere auch für den notorischen Herrn Pfeiffer, der bereits abenteuerlichste Thesen aufgestellt hat.

Die offiziellen Zahlen, die Berlin mal herausgegeben hat, bestätigten das alles jedenfalls mitnichten. Sie legten vielmehr ganz klar nahe, dass der Migrationshintergrund, genauer: bestimmte Migrationshintergründe, jedenfalls dort eine ganz erhebliche Rolle spielen.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 14. September 2017, 12:06 
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Tibor hat geschrieben:
Candor hat geschrieben:
Zu Seite 39: http://www.polizei.bayern.de/content/6/ ... t_2016.pdf

70,7% Deutsche Tatverdächtige
29,3% Nichtdeutsche Tatverdächtige, (davon 11% Zuwanderer)

Ich lese da eindeutig von einer Mehrzahl deutscher Tatverdächtigen gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Vielleicht sollte man diese (vorwiegend) Männer abschieben, dann wären wir Frauen in Sicherheit. ;)


Das ist ja unglaublich. Dir ist schon klar, dass in Bayern der "Ausländeranteil" an der Bevölkerung irgendwo um die 11% beträgt (http://www.stmi.bayern.de/suk/asylmigration/index.php)? Ausländer sind also nahezu um den Faktor 3 überrepräsentiert!


Also was ich gerade in letzter Zeit hier im Thread gelesen habe, sind doch die Deutschen am Aussterben und die Migranten und Ausländer breiten sich wie islamgesteuerte Borgs aus. Deine Statistik muss veraltet sein. :D

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LG Candor


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BeitragVerfasst: Donnerstag 14. September 2017, 12:22 
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Du bist alles andere als lustig. Wirklich.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 14. September 2017, 12:29 
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Ara hat geschrieben:
Das liegt ehrlich gesagt aber alleine daran, weil du dir dann nie solche Zahlen angeschaut hast. Die Frage war schon in den frühen 2000er Forschungsschwerpunkt des kriminologischen Instituts der Universität Hamburg und es gibt seit dem etliche Dunkelfeldstudien, die genau dieses Ergebnis belegen. Die Ergebnisse werden von Studien des KFN und der Uni Bielefeld bestätigt. Nur weil man die wissenschaftliche Faktenlage durch "mehr als Naheliegend" leugnet, existiert sie trotzdem.


+1

Ich finde die wissenschaftliche Auswertung auch entscheidend in dieser Frage, um zu einer korrekten Gewichtung der statistischen Aussagen zu kommen. Falls Du einige online verfügbare Artikel dazu zur Hand hast, würde es mich interessieren.

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LG Candor


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BeitragVerfasst: Donnerstag 14. September 2017, 21:21 
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Ara hat geschrieben:
Natürlich muss man die Frage "Begehen junge sozialschwache Männer mit Migrationshintergrund mehr Straftaten als der Durchschnitt?" mit "Ja" beantworten. Wenn man die Frage aber schon umstellt nach "Begehen junge sozialschwache Männer mit Migrationshintergrund mehr Straftaten als junge sozialschwache Männer ohne Migrationshintergrund?" ist die Antwort eindeutig: Nein.


Setzen wir mal voraus, dass es sich so verhielte. Wäre es dann eine gute Idee, den ungesteuerten Zuzug von Millionen junger, sozialschwacher Männer in unser Land zu erlauben?

Zu welchen Effekten wird das aller Voraussicht nach führen?

Wenn wir uns Karten wie diese anschauen, sehen wir, dass wir in einer Insel der Glückseligen leben:
http://www.womanstats.org/laststatics/P ... 202014.jpg

Fragt sich nur, wie lange das noch der Fall sein wird.

Ob die Zustände in diesen Ländern nun am 'Youth Bulge', am Islam, an traditioneller kultureller Frauenfeindlichkeit/Vergewaltigungskultur liegen oder einer Mischung aus alle dem, ist soziologisch, kriminologisch und kulturwissenschaftlich ausgesprochen interessant. Politisch ist es jedoch ziemlich nachrangig für mich.

Zitat:
Das Problem ist, dass ein Zusammenhang zwischen Migrationshintergrund und Kriminalität behauptet wird, der nicht existiert.


Es gibt einen direkten evidenten Zusammenhang zwischen Migration und Schwerkriminalität.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 14. September 2017, 21:22 
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Tibor hat geschrieben:
Candor hat geschrieben:
Zu Seite 39: http://www.polizei.bayern.de/content/6/ ... t_2016.pdf

70,7% Deutsche Tatverdächtige
29,3% Nichtdeutsche Tatverdächtige, (davon 11% Zuwanderer)

Ich lese da eindeutig von einer Mehrzahl deutscher Tatverdächtigen gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Vielleicht sollte man diese (vorwiegend) Männer abschieben, dann wären wir Frauen in Sicherheit. ;)


Das ist ja unglaublich. Dir ist schon klar, dass in Bayern der "Ausländeranteil" an der Bevölkerung irgendwo um die 11% beträgt (http://www.stmi.bayern.de/suk/asylmigration/index.php)? Ausländer sind also nahezu um den Faktor 3 überrepräsentiert!


Die Frage ist, welche Schlüsse man daraus nun ziehen will bzw. kann, wenn man berücksichtigt, dass "Ausländer" auch deutlich häufiger angezeigt oder auf sonstige Weise in den Fokus der Ermittlungsbehörden geraten. Und wie Ara schon richtig schrieb, muss man, um überhaupt irgendwelche Aussagen zur Relevanz des Merkmals "nichtdeutsch" für die Neigung zu Straftaten treffen zu können, Ausländer mit Deutschen der gleichen sozialen Gruppe vergleichen, nicht mit der Gesamtbevölkerung.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 14. September 2017, 22:51 
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Beiträge: 5093
Blaumann hat geschrieben:
Ara hat geschrieben:
Natürlich muss man die Frage "Begehen junge sozialschwache Männer mit Migrationshintergrund mehr Straftaten als der Durchschnitt?" mit "Ja" beantworten. Wenn man die Frage aber schon umstellt nach "Begehen junge sozialschwache Männer mit Migrationshintergrund mehr Straftaten als junge sozialschwache Männer ohne Migrationshintergrund?" ist die Antwort eindeutig: Nein.


Setzen wir mal voraus, dass es sich so verhielte. Wäre es dann eine gute Idee, den ungesteuerten Zuzug von Millionen junger, sozialschwacher Männer in unser Land zu erlauben?


Ja weil sie vor Krieg fliehen. Das hat einfach etwas mit Anstand zu tun.

Blaumann hat geschrieben:
Zitat:
Das Problem ist, dass ein Zusammenhang zwischen Migrationshintergrund und Kriminalität behauptet wird, der nicht existiert.


Es gibt einen direkten evidenten Zusammenhang zwischen Migration und Schwerkriminalität.


Nein.

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Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11


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BeitragVerfasst: Donnerstag 14. September 2017, 23:33 
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Beiträge: 339
Ara hat geschrieben:
Ja weil sie vor Krieg fliehen. Das hat einfach etwas mit Anstand zu tun.


In der Türkei ist kein Krieg. Ebenso wenig in Algerien, Marokko, Tunesien und den meisten schwarzafrikanischen Staaten.

"Anstand." ::roll:

Ara hat geschrieben:
Blaumann hat geschrieben:
Es gibt einen direkten evidenten Zusammenhang zwischen Migration und Schwerkriminalität.


Nein.


Durch die ungesteuerte Masseneinwanderung von jungen, sozial schwachen Männern, insbesondere aus Nordafrika, steigt die Kriminalität. Auch in den für die Bevölkerung besonders sensiblen Bereichen der Gewalt- und Sexualdelikte.

Du hast die Korrelation selbst dargelegt.

Wen willst Du hier verschaukeln?


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BeitragVerfasst: Freitag 15. September 2017, 01:48 
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Ara hat geschrieben:
Ja weil sie vor Krieg fliehen. Das hat einfach etwas mit Anstand zu tun.

Anstand ist gut. Aber wie weit darf der gehen? Wo ist die Obergrenze?

Einfach alle aufnehmen, um das Elend in der Welt zu bekämpfen, ist einfach nicht möglich, wie bereits hier ausgeführt wurde (bitte mal lesen und ggf. dazu Stellung nehmen). Unsere Bemühungen blieben ein Tropfen auf den heißen Stein, selbst wenn wir dabei unser Land ruinierten. Es hat keinen Sinn.
Schützen wir erst uns selbst mit Grenzschutz, und erst dann, wenn wir selbst in Sicherheit sind, helfen wir vor Ort: In dem Maß, in dem es der Anstand gebietet oder ggf. auch darüber hinaus.
Aber nicht so wie jetzt. Nicht, indem wir uns selbst gefährden.


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BeitragVerfasst: Freitag 15. September 2017, 06:33 
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Blaumann hat geschrieben:
Es gibt einen direkten evidenten Zusammenhang zwischen Migration und Schwerkriminalität.


Solche Sätze diskriminieren Migranten auf übelste Weise. Jetzt sollen also die Migranten gleich Schwerverbrecher sein, dies maßgeblich, weil die Migration dies sozusagen in evidenter Weise inkludiert. Als würde die Migration eine Art Kriminalisierung mit sich bringen. Wann genau vollzieht sich diese dramatische Charakterveränderung, vor oder nach Grenzübertritt? Vielleicht sollte man Warnschilder aufstellen mit dem Hinweis, dass der Kulturschock und überhaupt Integration eine solche Wesensveränderung auslöse. :-w

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Zuletzt geändert von Candor am Freitag 15. September 2017, 07:32, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Freitag 15. September 2017, 06:35 
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Es geht um Statistik! Und ja, Männer sind eher Straftäter von Gewaltstraftaten; mit dieser Aussage diskriminiere ich aber keine Männer!

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BeitragVerfasst: Freitag 15. September 2017, 06:45 
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Dasselbe kann man aber nicht so pauschal über Migranten sagen, weil es nicht vergleichbare Bevölkerungsgruppen darstellen. Du kannst höchstens sagen, dass männliche Migranten wie deutsche Männer statistisch gesehen eher zu Straftaten neigen. Dazu finden sich männerspezifisch biosoziale Gründe.

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BeitragVerfasst: Freitag 15. September 2017, 07:01 
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Dir wurde jetzt zigmal das Gegenteil belegt. Migranten sind deutlich auffälliger, und je nachdem, um was für Nationalitäten es geht, geht es im Schnitt um ein Vielfaches der Kriminalitätsbelastung deutscher Männer.

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BeitragVerfasst: Freitag 15. September 2017, 07:08 
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Und gerade solche Ignoranz wie von Candor hier vorgetragen ist es, die der AfD Aufwind gibt.

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BeitragVerfasst: Freitag 15. September 2017, 07:23 
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Die vorgebrachte Aussage wäre, dass männliche Migranten eher zu Straftaten neigen. Das hat aber nichts mit der Migration zu tun (wie sollte ein Grenzübertritt dies denn auch auslösen?), sondern steht im entwicklungspsychologischen Kontext von Geschlecht und Alter, wie dies auch bei den deutschen Jungmännern zutrifft. Wenn man sich nun vor Augen hält, dass beträchtlich mehr deutsche Jungmänner in D leben, geht doch von diesen eine weitaus größere Gefahr aus. Oder will man noch weiter aussieben? Nach Hautfarbe, Religion, ethnischer Zugehörigkeit, Augenfarbe, Körpergröße, Profiling? Wo soll das hinführen, eine Zweiklassengesellschaft? Ein Matriarchat wäre weitaus effektiver, um die Gesellschaft in eine Sicherheitsglocke zu stülpen, denn das Geschlecht ist signifikanter als alles andere. Natürlich wäre eine solche Idee in keinster Weise diskriminierend, sondern absolut vernünftig. Es gäbe auch keine Kriege mehr. Aus weiblicher Sicht sind die Männer die pauschalen Schwerverbrecher, warum also nicht die vorgeschlagenen Methoden der Ausgrenzung an dieser problematischen Gruppe anwenden und diese regulieren? Das ginge ganz einfach durch Genforschung, Geburtenregulation und Quotenregelung.

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