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BeitragVerfasst: Samstag 18. März 2017, 15:51 
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Naja als niedergelassener Arzt braucht man jetzt nicht wirklich einen Master ..

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"[...] führt das ja nicht dazu, dass eine Feststellungsklage mit dem Inhalt "Wie wird das Wetter morgen?" zulässig wird" - Swann, 01.03.17


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BeitragVerfasst: Samstag 18. März 2017, 17:10 
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Der Kollege ist Berufsberater beim Arbeitsamt. Im Zweifel glaubt seine unbefangene Kundschaft ihm das.


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BeitragVerfasst: Samstag 18. März 2017, 17:13 
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Im Akademiker-Arbeitsamt hatten sie damals gefragt, was ich denn sei. Ass.iur. oder Volljurist hatten sie nicht im Drop-Down-Menü, ich sollte Diplom-Jurist oder Anwalt sagen.

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"Just blame it on the guy who doesn't speak English. Ahh, Tibor, how many times you've saved my butt."


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BeitragVerfasst: Samstag 18. März 2017, 17:51 
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Auf den Hinweis, man sei Referandar und der Arbeitgeber das örtliche OLG wurde ein Bekannter gefragt, warum er da nicht bleiben könne.


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BeitragVerfasst: Samstag 18. März 2017, 18:12 
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falsus hat geschrieben:
Der Kollege ist Berufsberater beim Arbeitsamt. Im Zweifel glaubt seine unbefangene Kundschaft ihm das.

Zitat:
THOMAS RÖSER

43, ist Berater für akademische Berufe bei der Agentur für Arbeit in Mönchengladbach und im Vorstand des Deutschen Verbands für Bildungs- und Berufsberatung.

Ein weiteres Beispiel für die verbreitete Inkompetenz bei der Bundesagentur für Arbeit.

falsus hat geschrieben:
Auf den Hinweis, man sei Referandar und der Arbeitgeber das örtliche OLG wurde ein Bekannter gefragt, warum er da nicht bleiben könne.

](*,)

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BeitragVerfasst: Samstag 18. März 2017, 18:34 
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Tibor hat geschrieben:
Im Akademiker-Arbeitsamt hatten sie damals gefragt, was ich denn sei. Ass.iur. oder Volljurist hatten sie nicht im Drop-Down-Menü, ich sollte Diplom-Jurist oder Anwalt sagen.


Das kann ich toppen: Dort, wo ich von Jugend an wohnte, wollten sie jahrelang meinen französisch geschriebenen Vornamen nicht korrekt schreiben, weil der Computer angeblich nur die deutsche Schreibweise akzeptiere, ungeachtet dessen dass Französisch ebenfalls Landessprache ist in der Schweiz. Als ich dies als Erwachsene nicht mehr hinnahm, stellte sich heraus, dass die lieben Leute meinen Vornamen falsch abgeschrieben haben von den hinterlegten Originalausweisen.

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LG Candor


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BeitragVerfasst: Samstag 18. März 2017, 18:46 
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Das bestätigt meine großen Zweifel bezüglich der Kompetenz bei der Berufsberatung beim Arbeitsamt. Vielleicht sollte ich mir die Zeit doch einfach sparen.


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BeitragVerfasst: Samstag 18. März 2017, 19:31 
Fossil
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jurOne hat geschrieben:
Das bestätigt meine großen Zweifel bezüglich der Kompetenz bei der Berufsberatung beim Arbeitsamt. Vielleicht sollte ich mir die Zeit doch einfach sparen.

Als Lebenserfahrung sollte man so einen Besuch einmal mitgemacht haben. Man muss allerdings damit rechnen, dass einen der Sachbearbeiter gleich als Erstes dazu verdonnert, sich bei der Inkassoabteilung einer Fluggesellschaft zu bewerben. Ist einem Kollegen passiert; mit seinem gut im 2. Examen war er dafür auch kein bisschen überqualifiziert.

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"Auch eine stehengebliebene Uhr kann noch zweimal am Tag die richtige Zeit anzeigen; es kommt nur darauf an, daß man im richtigen Augenblick hinschaut." (Alfred Polgar)


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BeitragVerfasst: Samstag 18. März 2017, 22:59 
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immer locker bleiben hat geschrieben:
"Master" unentbehrlich für Jura? Habe ich was verpasst?

Wahrscheinlich hat er einfach die traditionelle juristische Qualifikation (Staatsexamina) auf Bachelor/Master umgerechnet (er redete ja von vier Berufsgruppen gleichzeitig), und da kommt sie dem "Master" wohl am nächsten.


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BeitragVerfasst: Sonntag 19. März 2017, 09:22 
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Kurze Frage zu EVB-Nummer/KFZ-Versicherung:

Ich habe mein altes Fahrzeug abgemeldet und mir zur taggleichen Anmeldung des neuen Fahrzeugs vom bisherigen Versicherer eine EVB-Nummer geben lassen und mit dieser das neue Fahrzeug angemeldet. Nunmehr habe ich für das neue Fahrzeug das Versicherungsangebot meiner alten Versicherung auf dem Tisch, das nicht besonders attraktiv ist. Eine EVB-Nummer ist mWn ja nur die Deckungszusage eines Versicherers für den Fall, dass ab Nutzung der EVB-Nummer bis zum eigentlichen Abschluss des Vertrages ein Schadensfall eintritt. Wenn ich daher jetzt mit einem anderen Versicherer abschließe, bezahle ich bei meiner bisherigen Versicherung allenfalls die Prämie für die Zeit ab Zulassung mit der EVB-Nummer der Altversicherung bis EVB-Nummer/Vertrag/Versicherer-neu, oder?

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BeitragVerfasst: Sonntag 19. März 2017, 10:45 
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hlubenow hat geschrieben:
immer locker bleiben hat geschrieben:
"Master" unentbehrlich für Jura? Habe ich was verpasst?

Wahrscheinlich hat er einfach die traditionelle juristische Qualifikation (Staatsexamina) auf Bachelor/Master umgerechnet (er redete ja von vier Berufsgruppen gleichzeitig), und da kommt sie dem "Master" wohl am nächsten.


Er orientiert sich offenbar am Bologna-Studienmodell, wozu es auch in Deutschland (vor allem aber in der Schweiz MLaw, was das LL.M. verdrängte) durchaus einen Master of Laws gibt (LL.M. in Deutschland).

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BeitragVerfasst: Sonntag 19. März 2017, 10:50 
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Was er sagt, ist dennoch völliger Quatsch, denn er äußert sich ja offensichtlich zur Lage in Deutschland. Und man kann auch nicht einfach das Staatsexamen in einen Master "umrechnen", ohne das in irgendeiner Form offenzulegen. Auch mit Blick auf das Medizinstudium sind seine Ausführungen schlechterdings absurd.

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BeitragVerfasst: Sonntag 19. März 2017, 11:05 
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Es scheint Röser schon bewusst zu sein, dass er über etwas redet, das sich in Deutschland (noch) nicht etabliert hat. Offenbar wollte er aber trotzdem den Master of Laws nicht unter den Tisch fallen lassen für den Fall, dass jemand vorher den Bachelor darauf macht, wär in dem Fall ja auch besser. Er äußert sich insgesamt sehr allgemein. In den Fachschulen herrscht eher das Bologna-System vor. Vielleicht fand er, der Weg des Staatsexamens müsse nicht eigens erwähnt werden, da sozusagen Allgemeinwissen. Hängt den guten Mann doch nicht gleich auf, Leute! :D

http://www.zeit.de/campus/2017/s2/berufsberatung-master-job-zukunft-chancen hat geschrieben:
Röser: Das sind meist internationale Studien, deren Aussagen sich nicht auf den deutschen Arbeitsmarkt übertragen lassen. Bei uns ist das Bachelor-Master-System noch zu neu, um Schlüsse über den langfristigen Werdegang der Absolventen zu ziehen.

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BeitragVerfasst: Sonntag 19. März 2017, 11:17 
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Nein, der Mann ist schlicht und ergreifend inkompetent, zumal er ausdrücklich von "Jura" und "Medizin" spricht, nicht von irgendwelchen Studiengängen, die einen losen Bezug dazu haben und die möglicherweise irgendwelche FHs anbieten. Und der von dir zitierte Abschnitt betrifft im Grunde eine ganz andere Frage.

Sein Interview bewegt sich auf dem Niveau eines angeblichen Sachenrechtsexperten, der erklärt, nach der Konzeption des BGB seien Besitz und Eigentum dasselbe. Es hilft dann auch nichts, wenn das in manchen ausländischen Rechtsordnungen zutreffen mag.

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BeitragVerfasst: Sonntag 19. März 2017, 11:27 
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Nein, Candor, die Aussagen kann man beim besten Willen nicht mehr retten: der "Master" ist bei den Juristen in Deutschland neben dem 1. und 2. Staatsexamen eine (mehr als entbehrliche) Zusatzqualifikation. Ohne beide Staatsexamina sind aber die klassischen juristischen Berufe dauerhaft versperrt.

Und "noch zu neu" heißt lediglich, dass die flächendeckende Umstellung erst vor 10-15 Jahren stattgefunden hat und zu Beginn auch nur sehr wenige Bachelorabsolventen allein mit dem Bachelor auf den Arbeitsmarkt gegangen sind; eine nennenswerte Zahl an reinen Bachelorabsolventen bringt es vielleicht auf max. 5 Jahre Berufserfahrung - das ist aber ziemlich wenig, um seriöse Aussagen zu den langfristigen Karrierechancen treffen zu können.

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